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 Krankenflügel

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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Fr Feb 17, 2012 11:31 pm

Noch immer musterte Taylor seinen Patienten intensiv und überlegte, wie denn wohl seine Chancen stehen würden, dass er ihn einige Zeit hier behalten konnte. Noch war das Spiel scheinbar nicht vorbei und so hatte er eindeutig Chancen noch ein wenig Zeit mit Razvan zu verbringen. Denn sobald der Abpfiff kam, würde hier wohl die Hölle los brechen, immerhin waren da 14 Spieler draußen, die sich nichts aufeinander sitzen lassen würden und am Ende wohl total zerprügelt und verletzt hier ankommen würden. Kurz war er nun in Gedanken versunken und blickte immer noch zu Razvan, bevor er ihm ein Lächeln schenkte, was andere Herzen wohl sicher zum schmelzen bringen könnte.
„Und man kann es noch auf viele andere Sichtweisen übertragen...“, meinte Taylor nur grinsend und ein angenehmes Kribbeln jagte durch seine Fingerspitzen als Razvan tatsächlich abgebissen hatte. Man, der Kleine war ja aber auch unheimlich süß. Und wie er so von seinem Stück Schokolade abgebissen hatte. Oh man, Taylor hätte sofort über ihn herfallen können, so heiß sah der kleine aus. An dem würde sich Taylor auf alle Fälle probieren und wenn er sich die Zähne dabei ausbeißen würde. Und jetzt entlockte er ihm sogar ein leises Lachen. Wie er ihn so anblickte und dieser fordernder Ausdruck auf seinem Gesicht. Man, zum anbeißen.
„Bist wohl unheimlich scharf drauf, hm?“, fragte Taylor, schob sich den Rest der Schokolade aus seiner Hand selbst in den Mund und glitt elegant von der Bettkante, verschwand für einen Moment und suchte nach ein paar Lollis. Da war tatsächlich nur noch einer und er hatte es echt gut getroffen, dass es Kirsche war. Naja, ansonsten hätte sich Razvan eben mit einer anderen Sorte zufrieden geben müssen und aufm Weg zurück zu seinem Krankenbett wickelte er das Papier schon einmal ab und hielt ihn dann Razvan vor die Lippen.
„Du plünderst meinen Süßigkeitenvorrat. Dafür müssen wir mal in Hogsmeade aufstocken gehen...“, lachte Taylor hell auf und überlegte, dass das eigentlich ja gar keine sooo schlechte Idee wäre. Er und Razvan. Zusammen in Hogsmeade, wäre doch sicher eine günstige Idee und noch dazu würde Taylor dann vielleicht näher an ihn ran kommen. „... immerhin muss ich doch wissen, auf was mein Lieblingspatient steht...“, lächelte er sanft und setzte sich sogleich wieder auf die Bettkante von Razvans Bett. Man, der konnte ihn ruhig öfter besuchen, dabei vernachlässigte Taylor ruhig, dass ein Krankenbesuch ja eigentlich nichts schönes war. Aber egal, solange Razvan zu ihm kam.
„Er hat gar nichts gemacht... nur nach Hilfe gerufen und schien ziemlich aufgelöst, dass du zusammen gebrochen bist...“, klärte er den Ravenclaw ruhig auf und legte kurzzeitig den Kopf schief. Er beobachtete ihn neugierig und fragte sich, ob es nun von Vorteil war, dass er der Frage etwas ausgewichen war. Vielleicht war es ihm peinlich zu zu geben, dass er schwul wäre oder er hatte keinen Freund (oder Freundin) und wollte auch das nicht zu geben. Taylor jedenfalls zog die bessere Variante ran und lächelte sanft.
„Ist ja für mich unbegreiflich, wie du noch alleine sein kannst...“, murmelte Taylor leise, dennoch deutlich und sicher auch hörbar, obwohl er nicht so genau wusste, ob es gut war, wenn er sowas von sich gab. Aber jetzt war es eh zu spät, denn es war raus, die Worte waren im Raum verklungen und nun hielt sich der Roséton auf Taylor´s Wangen bestehen. Schrecklich, aber es machte ihn ja irgendwie nur noch attraktiver.

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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Sa Feb 18, 2012 3:40 pm

Razvan war ziemlich desinteressiert, bis er plötzlich das Lächeln des anderen bemerkte, welches seine Aufmerksamkeit schließlich einfing. Warum lächelte er ihn so an? Vorsichtig lächelte Razvan zurück, aber er konnte es nicht verstehen… ebenso wenig wie die Worte des Heilers… welche anderen Sichtweisen denn? Der junge Noctis verstand auf gut Deutsch nur Bahnhof und nickte aber trotzdem leicht, anstatt nachzufragen, er wollte nicht wie ein kleines Dummchen wirken. Er legte nur den Kopf schief und hauchte:
„Klar, bin ich scharf auf Lollis…“, während ein leichtes Lächeln sein Gesicht zierte. Im Grunde hatte er es nur so gemeint, wie er es gesagt hatte, jegliche Zweideutigkeit lag Razvan im Grunde fern… mit einem zufriedenen Lächeln blickte er ihm hinterher, als er offenbar nach mehr Süßigkeiten suchen ging. War ja eigentlich voll der coole Heiler. Sofern man mit Süßem vollgestopft wurde… fand Razvan Krankenflügelaufenthalte gar nicht so schlimm… er grinste leicht, als der Heiler wieder zurückkam, mit einem roten Lolli in der Hand. Das war schon mal gut… er beugte sich vor, leckte leicht über die Süßigkeit, um festzustellen, ob es denn auch wirklich Kirsche war – und grinste zufrieden, bevor er ihn in den Mund steckte.
„Danke…“, nuschelte er und schob den Stil vom einen in den anderen Mundwinkel, als dieser Taylor meinte, dass er den Süßigkeitenvorrat plünderte. Bitte – so viel hatte er doch noch gar nicht gegessen…
„Ähm… ja müsst Ihr dann mal machen…“, erwiderte er und nickte. Er hatte es so verstanden, als redete Taylor von sich und Madam Pomfrey, oder irgendwie Personal. War ja auch selbstverständlich. Erst als er weitersprach wurde Razvan bewusst, dass er damit Ihn gemeint hatte… warum sollte er mit dem Heiler nach Hogsmeade gehen? Er nahm den Lolli raus und biss sich auf die Lippe.
„Ach, jetzt bin ich schon der Lieblingspatient…? - uuh“, hauchte er und lachte leise. Irgendwie wusste er nicht, warum ihm diese ‚Ehre‘ zuteilwurde. Nur weil er ein wenig länger mit Taylor gequatscht hatte…? Er blickte ihn an und lächelte leicht… und irgendwie unsicher. Der Heiler verwirrte ihn grade ein wenig. Vorsichtig leckte er wieder über seinen Lolli, bevor er beschloss, ihn weiter zu essen, während Taylor von Damian erzählte und Razvan nur nickte. Der arme Damian.
„Okay…“, erwiderte er und nickte. Irgendwie tat ihm Damian etwas leid, weil er ihn so ‚stehen gelassen‘ hatte. Aber er würde schon klarkommen…nicht? Nachdenklich blickte er vor sich hin, als er plötzlich von dem anderen so aus Gedanken gerissen wurde. Er blickte auf und verstand erst nicht den Zusammenhang. Erst nach kurzem Nachdenken kam es ihm plötzlich, was der andere damit ausdrücken wollte. Wieso es für ihn so ‚unbegreiflich‘ war, checkte er jedoch nicht wirklich.
„Was heißt ‚noch‘? … Sagen wir eher ‚wieder‘“, erwiderte er und legte den Kopf schief. Seitdem er die Beziehung mit Dominic beendet hatte, war er ja offiziell Single – jedoch nicht wirklich alleine. Aber das… das durfte keiner wissen.

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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Sa Feb 18, 2012 5:28 pm

Taylor grinste immer noch vor sich hin, als er wieder zurück ans Krankenbett des Ravenclaws gelaufen kam. Der war ja echt unheimlich süß und er musste sich dringend merken, dass er ab sofort immer Lolli´s und Schokolade da haben sollte. Schien Razvan ganz gut zu gefallen und er wollte ihn ja irgendwo beeindrucken. Denn noch immer schwang die Sorge in Taylor mit, dass er sich von ihm abstoßen könnte, sobald er spitz bekam, dass sich Taylor an ihn ran machte. Aber jetzt wollte er da nicht dran denken, versucht es so geschickt wie möglich zu verbergen und grinste ihn an, als er ihm den Lolli aus der Hand nahm und sich zwischen die Lippen schob. Er macht mich ganz verrückt... Taylor schluckte seine Begierde einmal hinunter, würde er sonst tatsächlich einmal in Versuchung geraten, über den Schüler herzufallen. Er leckte sich verlangend über die Lippen und schmunzelte nun leicht.
„Natürlich bis du mein Lieblingspatient. Einfach zu pflegen und lediglich mit Süßigkeiten und einer Portion Taylor zufrieden zu stellen...“, grinste er nun die Antwort und war mal absolut nicht selbstgefällig (^^). Taylor wusste eben was er für Vorzüge hatte und schon im Mungos fühlten sich einige Patienten bei ihm wohler als woanders. Denn er sah nicht nur den Patient mit einer Krankheit vor sich, sondern immer noch den Menschen der hinter der Krankheit stand. Und Razvan war ein ganz besonderer Mensch, der eine anständige Pflege verdiente. Und die – so nahm sich Taylor vor – würde er bekommen. Auf alle Fälle und da würden die anderen eben warten müssen. Sollten sich nicht so anstellen, immerhin spielten die freiwillig Quidditch also mussten sie auch mit den Konsequenzen leben. Aber Razvan war nicht mit Absicht umgefallen und so musste sich Taylor einfach als erstes um ihn kümmern. Die anderen hatten ihre Verletzungen selbst zu behaupten und konnten getrost auch ein wenig warten.
Doch jetzt legte er den Kopf schief und konnte ein kleines siegessicheres Grinsen nicht verstecken. Razvan war also tatsächlich Single. Dann hab ich eindeutig gute Chancen, ihn zu meinem Freund zu machen..., überlegte Taylor und wählte seine nächsten Worte aus, die wohl dann doch nicht so gut waren, wie es hätte sein können.
„Auf dich müssen doch aber ´ne Menge Schüler stehen oder?“, fragte Taylor neugierig und tastete sich langsam vor, ob vielleicht auch Razvan selbst schon wieder jemanden in Aussicht hatte. Am Besten wenn es Taylor wäre, doch darauf wollte sich der Heiler noch nicht verlassen und so musste er eben weiter vor fühlen, wie es denn so in Razvans Kopf aussah.
„Ich meine, ich kanns nicht verstehen, wie jemand wie du, lange alleine bleibt...“, gab er dann noch einmal zu und schenkte Razvan eines seiner typischen Taylor-Lächeln. Sanft, verführerisch und irgendwie ein bisschen machohaft, aber immer noch im Maß der Dinge, dass es nicht eklig werden würde. Immerhin wusste Taylor nur zu gut, dass es Idioten gab, die ihr Machogehabe zur Genüge raushängen ließen und das einfach nur abturnend wirkte. Wollte er hier ja nicht erreichen. Im Gegenteil, er wollte ja dass Razvan zuihm fand und ihn nicht abturnend sondern wenn dann anregend und heiß fand, so wie er den Schüler selbst empfand.

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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Mo Feb 20, 2012 2:06 am

Razvan blickte vor sich hin und musste leicht kichern, als Taylor meinte, er wäre einfach zu behandeln. Jaja…noch… das wäre ja nicht immer so…
„Ich bin ja auch grad nicht richtig krank“, gab er lachend zurück. Wenn es ihm nicht gut ging, glaubte er nicht, dass es sonderlich angenehm für Heiler war, sich um ihn zu kümmern. Entweder weil er so schwach war, oder eben giftig, weil er sich scheiße fühlte. Er ließ das manchmal eben ganz schön raushängen. Was würde ihm da die bloße Anwesenheit des Heilers bringen? – Eben, gar nichts. Und jetzt half ihm Taylors Anwesenheit auch nur darüber hinweg, nicht vor Langeweile zu sterben, oder so. Er wusste eben schon, wie man sich die Zeit im Krankenflügel versüßte. Wortwörtlich, deswegen hatte er ihn genervt, ihm Süßes zu holen. Und schon sah die Welt wieder ein bisschen besser aus…
Er aß zufrieden seinen Lolli, musste aber plötzlich husten, als der Heiler meinte, dass auf ihn doch sicher ein Haufen Schüler – wohlgemerkt Schüler – nicht Schülerinnen – stehen müssten. Wobei – Taylor hatte sicher das so allgemein gesagt und meinte eben alle… Typen sowie Mädels…? Razvan guckte verwirrt und merkte erst im nächsten Moment, dass sein Lolli heruntergefallen war. Leicht hob er ihn von der Bettdecke auf und blickte Taylor verwirrt an.
„Hä? Warum denn…?“, fragte er zuerst und schüttelte dann den Kopf, „Das ist doch Unsinn“, nuschelte er leise und zupfte etwas verlegen an seinem Haar. Wer – ausgenommen Regulus und vielleicht noch sein Ex – sollte schon auf IHN stehen…? Und selbst bei Regulus hatte er manchmal so seine Zweifel. Im Grunde hatte er nämlich das Gefühl, dass er in letzter Zeit sogar eine engere Beziehung zu seinem Besen als zu ihm hatte (xDDD). Allgemein brachte Regulus seine Gefühle eigentlich eher spärlich zum Ausdruck sodass Razvan manchmal wirklich daran zweifelte, ob sie wirklich da waren. Er seufzte leise und nuschelte etwas niedergeschlagen:
„Wer soll schon alles auf mich stehen?“, während er den Lolli wieder in den Mund nahm und eine leichte Schnute zog. Auf den nächsten Satz antwortete er nicht direkt, weil er irgendwie ja nicht alleine war – sich im Moment aber seltsamerweise etwas so fühlte. Und dann war da auch noch diese seltsame Sache mit Damian… Verdammte Scheiße, hab ich grad vorhin erzählt, ich hätte keine Probleme in der Liebe? – Ich nehms zurück…, dachte er sich und nestelte etwas nachdenklich an der Decke herum.
„Liebe und so’n Kram kann man doch allgemein nicht verstehen“, sagte er schließlich und blickte den Heiler einfach nur an. Er wusste nicht, warum er mit ihm darüber sprach. Aber wenigstens… würde er es sicher nicht weitersagen. Immerhin hatten Heiler eine Schweigepflicht. Vielleicht war es deswegen, aber irgendwie war da dieses Lächeln seitens Taylor und irgendwie hatte er plötzlich das seltsame Gefühl, dass er gut mit ihm reden konnte. Und das hatte er noch bei keinem Heiler zuvor.

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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Mo Feb 20, 2012 7:05 pm

Taylor musste schmunzeln und blickte mit geneigtem Kopf zu Razvan. Nein, richtig krank war er nicht, aber das war auch gut so, denn so brauchte sich der junge Heiler keine Sorge um seinen Patienten machen und konnte getrost ein wenig sein Spiel spielen. Sein Lächeln wirkte sanft und aufmunternd und seine Augenbraue hob sich für einen Moment fragend.
„Naja aber krank ist krank oder? Und im Moment bist du noch immer mein Patient...“, entgegnete Taylor nur ruhig und ziemlich gelassen, wenn die Tatsache ihn auch innerlich ein wenig aufwühlte. Am liebsten würde er Razvan in seinen privaten Räumlichkeiten pflegen und ihn nie wieder gehen lassen. So dachte er zumindest für den Moment. Razvan war wirklich ein Prachtstück und mit jeder Sekunde, die Taylor mehr mit ihm verbrachte, wurde sein Verlangen nach dem Jungen auch immer größter. Etwas belustigt aber auch fragend blickte er dem Lolli nach, der sich bei Razvans erschrockenem Husten auf der Bettdecke wieder gefunden hatte. War sein Satz so erschreckend gewesen? Hatte Razvan das noch nie so gehört? Konnte er sich beinahe kaum vorstellen.
„Naja so hübsch wie du bist... Ich meine, du bist eine richtige Augenweide. Das wird doch nicht nur mir aufgefallen sein...“, überlegte er nun laut und beantwortete auch damit die Frage des Ravenclaws. Er war echt so unwahrscheinlich süß und Taylor wollte unbedingt einmal von ihm probieren, ein bisschen Naschen, einen bisschen über die süße Haut lecken...Weg damit, du kannst jetzt nicht daran denken. Reiß dich zusammen! Razvan forderte seine Selbstbeherrschung ziemlich doch wurde Taylor selbst von Razvans kleinen Zweifeln abgelenkt.
„Das ist kein Unsinn, das ist die Wahrheit... ist doch so. Wer nicht auf dich steht, ist vollkommen bescheuert...“, sinnierte der Heiler weiter und blickte sanft und trotzdem sehr verlangend zu Razvan. Seine grün-braunen Augen hefteten sich auf die blauen des Schülers und sein Lächeln wurde breiter. Ich steh zum Beispiel auf dich..., beantwortete er die Frage Razvans in Gedanken selbst und überlegte, ob er die Worte laut aussprechen sollte. Aber vielleicht war das am Ende nicht so günstig und er würde Razvan damit nur vergraulen? Er sollte vielleicht nicht ganz so direkt sein und so versuchte er sich ein wenig gewählter auszudrücken.
„Naja, ich denke da steht schon jemand auf dich...“, versuchte es Taylor ruhig und ein wenig bedeckt. Sogleich wollte er sich ja immerhin nicht enttarnen und lächelte nun nachsichtig. Man konnte es sogar grinsen nennen, denn Razvan hatte irgendwie Recht. Liebe war ein total bescheuertes Thema und am Ende brachte sie einen immer nur zum verzweifeln.
„Ist besser wenn man solche Dinge wohl lieber nicht versteht... Sie verlangen immer, dass man so viel nachdenkt, und das führt zu Falten...“, lachte Taylor leicht auf und streckte tatsächlich die Hand aus und berührte für einige Sekunden Razvans Wange, strich beinahe ehrfürchtig über die blasse Haut und schmunzelte noch einmal. „Würde dir zum Beispiel gar nicht stehen...“ Die Falten waren gemeint, nichts anderes.

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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Di Feb 21, 2012 12:17 am

Razvan lächelte leicht und legte den Kopf schief, im Grunde fühlte er sich gerade wieder besser, da er sich unterhielt, hatte er seine Schwäche mit Cosmin schon voll verdrängt. Und Umkippen hatte ja auch nichts mit Krank sein zu tun. Im Grunde ging es ihm wieder super. Er leckte an seinem Lolli, steckte ihn wieder in den Mund und grinste.
„Ich bin nicht krank, das ist eigentlich nicht nötig…“, erwiderte er und schlug die Decke zurück, blieb aber auf dem Bett sitzen, mit angewinkelten Beinen. Er blickte zum Heiler und verstand nicht so wirklich, worüber sie redeten und warum er meinte, dass sicher so viele Leute auf ihn standen. Viel fielen Razvan nicht ein. Leicht legte er den Kopf schief, als Taylor plötzlich erklärte, wie hübsch er doch sei und biss sich auf die Lippe. So etwas hatten bisher nur wenige Leute zu ihm gesagt. Damian – klar, weil er sein bester Freund war und ihn nicht verletzen wollte. Seine Mum – weil das normal war, dass Mütter ihre Kinder immer am hübschesten fanden. Und sein Ex – weil der sowieso einen an der Waffel hatte. Aber ein fremder Kerl, der noch dazu älter als er war, einfach so?
„Ich bin doch nicht hübsch“, nuschelte er, konnte es aber nicht verbergen, dass es ihm irgendwie gefiel, was der andere da gesagt hatte. Ein verlegenes Lächeln spielte sich auf sein Gesicht. Und was sagte er da bloß? Wer nicht auf ihn stand, wäre bescheuert? Du meine Güte, dann wäre ja die ganze Menschheit bescheuert…
„Warum sagen Sie…du sowas?“, fragte Razvan verwirrt und blickte naiv zu ihm auf. Irgendwie wurde er jetzt rot. So hübsch war er doch überhaupt nicht, er war ein armselig kleines, dünnes Etwas aus Haut und Knochen mit einer Haut so blass wie die einer Leiche und hatte auch kein Geld für teure Klamotten und versuchte die Defizite gerade etwas mit seinen langen Haaren, einem Lippenpiercing und Betonung seiner blauen Augen mittels Kajal auszugleichen. Aber total wunderhübsch war er sicherlich nicht. Und irgendwie verunsicherte es ihn schon, wenn ein relativ Fremder solche Dinge zu ihm sagte. Himmel Arsch und Zwirn, nicht mal Regulus hatte jemals gesagt, dass er hübsch wäre…
Er verstand es absolut nicht und erwiderte den Blick des Heilers recht ratlos und seine Augen wurden eine Spur größer, als der andere meinte, dass schon jemand auf ihn stehen würde… was zum…?
„Wie … warum? Ich …nicht, dass ich wüsste…“, stammelte Razvan und wurde voll rot. Nicht weil er gelogen hatte, sondern weil er so verwirrt war. Denn woher wollte der andere es bitteschön wissen? Er konnte wohl schlecht seine Gedanken lesen. Heiler waren gebildete Leute, aber Legilimentik traute er ihnen trotzdem nicht zu… Razvan wurde leicht nachdenklich und blickte verwirrt auf, als Taylor meinte, er sollte nicht so viel nachdenken er müsste es ja nicht verstehen, er würde nur Falten bekommen… leicht legte er den Kopf schief und blickte neugierig auf seine Hand, die seine Wange berührte – und biss sich dann auf die Lippe, während er versuchte, nicht rot zu werden. Ce Dracu, warum wurde er eigentlich rot…?
„Ja. Ich denke ja nicht viel drüber nach… okay…“, hauchte er etwas zusammenhanglos, glaubte allerdings nicht daran, dass er so schnell Falten bekommen würde und berührte etwas ungläubig die Stelle, wo eben noch Taylors Hand gelegen hatte. Schön…Unheimlich?

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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Di Feb 21, 2012 9:51 pm

Taylor hatte schon ein bisschen Angst, dass Razvan jetzt gehen wollte. Denn er hatte auf einmal die Decke zurück geschlagen und meinte, dass seine Hilfe und Pflege nicht nötig sei. Ohd doch und wie die nötig sei. Sogar ziemlich. Ein bisschen grinste Taylor dreckig und legte erneut noch einmal den Kopf schief.
„Naja bleib mal lieber noch ein bisschen hier, rein zur Beobachtung, nicht dass ich am Ende Schuld bin, wenn du noch einmal umfällst, nur weil ich dich zu früh entlassen habe...“, lachte Taylor leise auf und legte wie automatisch eine Hand auf Razvans Knie, als er die Beine anwinkelte. Er wollte ihm damit nur verdeutlichen, dass der Heiler es jetzt auf keinen Fall zulassen würde, wenn er gehen wollte. Immerhin war er weisungsberechtigt, aber das war wohl nicht der einzige Grund, warum er den Körperkontakt zu Razvan suchte. Er wollte ihn berühren, Taylor wollte wissen, wie sich die Haut des Ravenclaws anfühlte und am besten noch, wie es sich in ihm anfühlte. Oh man, wenn der angehende Heiler nicht aufhören würde an so etwas zu denken, würde er noch ein ordentliches Problem in der Hose kriegen und das wäre wohl das ungünstigste was ihm im Moment passieren konnte. Also lenkte er die Gedanken lieber wieder auf das Gespräch und lächelte sanft zu Razvan.
„Naja... du bist mir schon aufgefallen, bevor du umgefallen bist... Deine Ausstrahlung... dein Gesicht, deine Augen...“, fing er an und biss sich leicht auf die Lippe. Hoffentlich war das jetzt nicht zu viel, aber wenn er einmal von einem begehrenswerten Typen angefangen hatte zu schwärmen, fiel es dem Heiler schwer auch wieder aufzuhören. Er wollte nicht so offensichtlich sein Gefallen an Razvan zeigen, denn dass war mehr als normal. Er fand ihn richtig umwerfend beinahe sexy.
Und auch jetzt war Razvan so unwahrscheinlich heiß, dass sich Taylor zusammen reißen musste, nicht wie ein hungriger Wolf über ihn herzufallen. Man die großen blauen Augen, die rötlichen Wangen und allgemein das süße Gesicht war so.... argh es war so schwer, bei der Nascherei widerstehen zu können. War doch aber auch fies von Razvan wie er Taylor hier so anblickte. Unmöglich! Man und mit jeder Sekund mehr, die Taylor Razvan anblickte wurde die Begierde nach dem Schüler immer und immer größer. Selbst Taylors Herz schlug schon ein bisschen schneller.
„Naja ich weiß schon... Ist jemand ganz besonderes, der da auf dich steht. So wie du jemand besonderes bist, gehören auch nur besondere Personen zu dir...“, beantwortete Taylor die beinah unausgesprochene Frage und blieb noch immer wage. Seine Hand löste sich nur widerwillig von Razvans Wange und strich behutsam über seinen Arm bevor sie auf der Bettdecke zum liegen kam. Er sollte langsam anfangen und den Schüler nicht überreizen, sonst würde der wohl nur noch schreiend davon laufen und das wäre nicht unbedingt das, was er gerade wollte.
„Über die Liebe nachzudenken, bringt nichts. Sie stürzt einen nur von einem ins nächste Unglück und man tut besser daran zu denken, den schönen Moment genau jetzt zu genießen und nicht an das Später und Morgen und in einem Monat zu denken...“, sinnierte Taylor ein wenig rum und ließ die Augen weiter auf Razvan ruhen. Er wollte ihn gerne noch einmal berühren, überlegte fieberhaft nach einem guten Grund und streckte einfach die Hand nach seiner Wange aus, strich noch einmal beinahe hauchzart mit den Fingern über die kühle Haut und lächelte sanft und sogar leicht verträumt. „Du hattest da was...“, log Taylor ohne rot zu werden und es dauerte diesmal ganz schön lange, eh er sich bewusst wurde, wie lange er schon über die rote Wange Razvans strich. Etwas widerwillig löste er sich noch einmal von der Wange und lächelte Razvan an. „Tut mir Leid, aber ich wollt das nur weg machen...“, fügte er noch hinzu dafür dass er ihn einfach so lange berührt hatte. Würde den Ravenclaw doch hoffentlich nicht stören oder? Neugierig legte er den Kopf schief und wartete Razvans Reaktion gespannt ab, versuchte das aufgeregt harte Herzklopfen zu ignorieren und einfach zu verdrängen.

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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Mi Feb 22, 2012 1:35 am

Razvan blickte Taylor noch einmal an und wie aus einem Reflex bewegte sich sein Bein, als er irgendwie unruhig wurde und irgendetwas sagte ihm, dass er aufstehen und gehen sollte, selbst wenn er nicht bewusst wusste, warum. Doch bevor er vom Bett gleiten konnte, hatte der andere bereits sein Bein festgehalten, auch wenn er es nur andeutete. Razvan zuckte kurz zusammen und blickte etwas verwirrt auf. Er sollte hier bleiben und mal ehrlich, irgendwie war es ja ganz lustig gewesen, aber er wollte jetzt… er wusste nicht, was er wollte. Nicht so verlegen sein…ja, das vielleicht. Wahrscheinlich wäre es besser zu gehen, und immerhin war er doch gesund?
„Ich fall nicht nochmal um, was für ein dummes Zeug…“, sagte er leise und hielt sich die Hand vor dem Mund, weil er so mit einem Heiler geredet hatte. Es war respektlos, aber war es denn nicht auch irgendwie respektlos, dass er ihm – obwohl er ihn nicht kannte, gesagt hatte, wie hübsch er wäre? Razvan biss sich auf die Lippe. War sicher nur nett gemeint und er konnte ja nicht mal leugnen, dass es ihm gefallen hatte. Ja, es hatte ihm gefallen, aber jetzt, als er weiter machte… wurde es immer unheimlicher, sodass es Razvan eine Gänsehaut über den ganzen Körper jagte. Oder war es wegen der Hand? Er streckte sein Bein und blickte fast schon verstört zu ihm auf. Wie gruselig war das bitte, er kannte ihn? Bereits vorher? Woher bloß?
Unschlüssig nestelte Razvan an seinem Haar, wohlwissend, seit mehreren Wochen nicht mehr im Krankenflügel gewesen zu sein … war er ihm in Hogwarts‘ Gängen über den Weg gelaufen und hatte ihn in seiner normalen Art einfach übersehen, sowie er alle Fremden übersah? Ja wahrscheinlich… aber warum hatte er bei diesem Taylor einen bleibenden Eindruck hinterlassen? Er schluckte schwer und fragte sich, ob das irgendwie von Bedeutung war. Warum sagte er ihm solche Dinge?
„Sagst du das zu jedem neuen Patienten?“, hauchte Razvan und wusste nicht, ob er als Antwort lieber Ja oder Nein hören wollte. Bei einem Ja hätte er ihn wenigstens als Freak abtun können. Oder als überschwänglich netten Typen, der auf die ‚besondere‘ Ausstrahlung fremder Menschen achtete. Und dass er eine besondere Ausstrahlung besaß, war ihm bewusst, er war immerhin kein normaler Mensch. Das jedoch wussten die wenigsten und das war auch gut so – von diesem Standpunkt betrachtet, wäre es allerdings auch nicht ungewöhnlich, wenn er ‚diese Ausstrahlung‘ nur bei ihm wahrgenommen hatte. Ja, Razvan wusste schon, dass er anders war, als die anderen, aber musste der andere es ihm so hindrücken?
Er blickte ihn an, ohne zu blinzeln und bewegte sich sehr langsam, beinahe katzenartig, wie es nun mal seine Art war, etwas nach vorne und zog den Lolli zwischen seinen Lippen hervor. Der Rotton auf seinen Wangen verflog etwas und er legte neugierig den Kopf schief, als er meinte er wüsste, dass eine besondere Person auf ihn stehen würde, weil er ja auch besonders wäre.
„Natürlich. Mit etwas, das nicht besonders ist, gebe ich mich ja auch nicht zufrieden. Ich kenne nur nicht viel besondere Personen“, versuchte er sachlich zu antworten, während sein Gehirn ratterte. Himmel, woher konnte der Heiler das wissen? Ah…er war Heiler…eben… möglicherweise hatte es ihm jemand erzählt. Oder er machte sich gerade einen Spaß draus, zwei seiner Patienten zu verkuppeln, aber zu welchem Sinn und Zweck? Und eigentlich hatte er doch eine Schweigepflicht? Verdammte Scheiße, und du hast ihm wieder alles erzählt, ging es durch Razvans Kopf und so langsam gefiel ihm diese Geschichte gar nicht mehr sonderlich.
„Gut… aber wenn dem so ist… dann soll es mir die ‚ganz besondere Person‘ auch schon selbst sagen können, dass sie auf mich steht“, erwiderte er etwas schnippisch und steckte sich den Lolli wieder in den Mund. Allerdings zierte kurz darauf ein ziemlich unschuldiges Lächeln sein Gesicht, so als hätte es den etwas bissigen Ton in seiner Stimme eben nie gegeben. Er blinzelte erst plötzlich leicht, als er eine Berührung an seinem Arm spürte. Ein Versehen, was sonst? Seine Nerven waren gerade etwas überstrapaziert, das war alles. Und der andere hatte Recht, man sollte nicht über solche Dinge nachdenken und gerade Liebe war eines der kompliziertesten Themen überhaupt. Abgesehen davon konnte es ihm egal sein, wer denn auf ihn stand – wo er doch einen Freund hatte… wenn er doch nur nicht so verdammt neugierig wäre… er nickte leicht, zog den Lolli raus und betrachtete ihn kurz in seiner Hand, wie viel noch dran war.
„Du hast Recht“, nuschelte er und blickte ihn an, weil er den Blick ebenso auf sich spürte, jedoch nun in seine Augen… war das besser? Und warum berührte er plötzlich seine Wange? Razvan wurde ganz anders…
…den schönen Moment. Genau Jetzt…Genau JETZT, widerholten sich die Worte Taylors plötzlich in seinen Gedanken und er wurde wieder so rot, als er zum ersten Mal länger in seine Augen blickte. Nein. Nicht länger. Viel ZU lange…die Zeit stand beinahe still, als er es kaum bewusst wahrnahm, aber sehr wohl dabei war, in dem Hauch grün zu versinken und seine Lippen sich dabei ein wenig öffneten… Er schluckte leicht und nickte minimal verlegen, als der Heiler meinte, dass er an der Wange was hängen hatte und er es wegmachen wollte, allerdings immer noch nicht fähig, sich richtig zu bewegen. Bis er ihn endlich losließ – woraufhin er fast ruckartig zurückwich, so als hätte man so eben die Käfigtür aufgesperrt. Es überlief ihn ziemlich seltsam und er biss sich auf die Lippe, scheiße, wie scary war das denn grade bitte?
„Okay, schon gut“, sagte er leise, auf der anderen Seite aber auch, um sich selbst zu beruhigen. Alles würde gut. Verlegen blickte er auf Taylors Hand, jetzt weit genug weg, und ihm nochmals kurz in die Augen. Nur nicht aufregen… alles war normal. Noch. Wieder. Keine Ahnung. Er leckte gedankenverloren über seinen Lolli und blickte in den Raum.

(sorry dass es so lang wurde, aber ich bin nachts so schreibwütig OO)

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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Mi Feb 22, 2012 7:13 pm

Taylor musste doch leicht lachen, als Razvan ihm so spontan antwortete. Wer wusste das schon, ob der kleine Kerl ihm noch einmal umfallen würde? Das war so ungewiss, wie es ungewiss war, ob es heute noch einmal würde aufhören zu regnen. So musterte er den Schüler nur, fand seine Reaktion äußerst niedlich und hob trotzdem ein wenig die Augenbraue hoch und ließ es sogar leicht tadelnd wirken. Er fand es nicht schlimm, dass Razvan so mit ihm redete, fanden andere das weitaus schlimmer und würden wegen dem Maß an Respektlosigkeit wohl weit energischer entgegen treten, wie es der junge Heiler so eben tat.
„Nana, dessen bin ich mir nicht so sicher. Du siehst noch ein wenig schwach aus und den Stärkungstrank wolltest du auch nicht trinken. Also bleibst du eben noch ein paar Stunden hier, bis sich dein Körper von dem Rückschlag vollständig erholt hatte...“, entgegnete der ehemalige Hufflepuff ruhig,während ein sanftes Lächeln seine Lippen zierte. Er war Razvan keinesfalls böse, weil er so geredet hatte, denn er selbst war niemals anders gewesen zu Heilern und wusste immer alles besser, als die die es schon Jahre praktizierten und sich ständig fortbilden ließen und so viel Erfahrung hatten. Nein, der junge Taylor wusste immer alles besser und so konnte er Razvan auf eine Art und Weise ja verstehen. Und doch ließ er in seiner Antwort einen Ton mitschwingen, der Razvan lediglich zeigen sollte, dass er es ernst meinte. Der Schüler sollte noch liegen bleiben, ob nun wegen Taylors Verlangen nach ihm oder tatsächlich wegen dem Gesundheitszustand sei nun einmal dahin gestellt. Fragend hob er die Braue und legte sogar leicht den Kopf schief.
„Was denkst du denn, ob ich das zu jedem neuen Patienten sage?“, stellte Taylor eine Gegenfrage, statt dem jungen Ravenclaw eine Antwort zu liefern. Noch immer wusste er gar nicht, wie alt sein Gegenüber war, aber irgendwie interessierte es ihn mittlerweile kaum noch. Da er zumindest nicht 7. Klasse war, passte ihm das schonmal ganz gut, denn auf alle Fälle war er eben weitaus jünger wie er selbst und der Heiler konnte nicht leugnen, dass ihm diese Aussicht gefiel.
„Ich habe selten so hübsche Patienten wie du und selten sowas besonderes wie dich, also werde ich es mit Sicherheit... nicht zu jedem sagen...“ Mit Absicht ließ Taylor eine kleine Pause zwischen den zwei Satzhälften und zog die Spannung damit ein wenig in die Länge. Wäre ja auch zu einfach gewesen, wenn er jetzt sogleich geantwortet hätte, dass er das bis jetzt zu noch keinem Patienten gesagt hatte. Bis jetzt hatte er auch noch keinen schwulen Schüler gehabt. Okay, eigentlich wusste er ja noch gar nicht, ob Razvan schwul war, aber er nahm es bei seiner Art und Weise und wie Taylor es sich eben wünschte, einfach mal an. So einfach war das nämlich.
„Besondere Menschen sind Raritäten auf der Welt und du bist eine davon...“, platzten Taylor nun doch ein paar sanfte und vielleicht auch schleimende Worte heraus. An sich war er seltener der Typ für so seichte Komplimente, doch heute lag es ihm auf der Zunge und irgendwie wollte er Razvan ja schon ein wenig erobern, für sich gewinnen und einen bleibenden Eindruck hinterlassen, sodass der Ravenclaw ihn nicht vergessen würde und vielleicht demnächst von allein auf ihn zu kommen würde. Doch selbst wenn das nicht der Fall war, standen dem Heiler einige kleine Türen offen, womit er Razvan immer wieder zu sich locken konnte.
Die besondere Person sagt es dir so eben, wie sehr sie auf dich steht. Sie hat dich zum fressen gern und ihr läuft schon das Wasser im Mund zusammen... Oh man, langsam spielten Taylors Gedanken echt verrückt, seine Hand kribbelte immer noch von der so kurzen Berührung Razvans Wange und dessen Knie und ließen seine Gedanken weiter Karussell fahren. Und seine Augen lagen nach wie vor auf dem Gesicht des jüngeren und irgendwie überkam Taylor das seltsame Gefühl hier stünde die Zeit still. Wie Razvan zurück blickte und selbst Taylor konnte den Blick einfach nicht lösen, wenn doch langsam einige negative Gedanken oder besser gesagt, einige Argumente der Realtität an sein Hintertürchen klopften. Das war so unglaublich und das Lächeln, was ihm der Ravenclaw sogleich im nächsten Moment schenkte, ließ sein Herz beinahe aus der Brust springen und ihm den Sabber aus dem Mund laufen.
"Die Person wird es dir schon rechtzeitig sagen...", bekam Taylor gerade noch so heraus und musste einmal kräftig schlucken. Reiß dich zusammen Taylor..., ermahnte er sich innerlich selbst und schenkte Razvan ebenso ein reizendes, verführerisches und trotzdem unwahrscheinlich nettes aber genauso heißes Lächeln.
„Nachdenken macht nur Falten und die würden dein wunderschönes Gesicht nur verschanden... Also lass das ruhig und lächle wieder so schön...“, murmelte Taylor und legte seine Hand einfach noch einmal sanft auf seinen Oberschenkel. Razvans Beine waren gestreckt und so konnte er seine flache Hand ohne Problem knapp über dem Knie positionieren. Doch irgendwie war es ihm noch nicht geheuer, sie da allzu lange zu lassen. Trotzdem schien es ihm beinahe unmöglich seine Muskeln wieder so anzustrengend, dass er den Arm von Razvans Bein herunter bekam. Nur langsam und ziemlich sanft fuhren die Finger über den Stoff der Hose und lagen nach einigen Momenten wieder ruhig auf der Bettdecke daneben.
„Hast du öfter... solche Tage wie heute? Dass du... umfällst?“, fragte Taylor neugierig und klang tatsächlich besorgt dabei. Denn wenn es der Fall wäre, würde er Razvan definitiv öfter sehen wollten. Nicht nur der Gesundheit zu liebe sondern auch andere Aspekte sollten dann zum Tragen kommen. Schon wieder lagen die grünen Augen Taylors auf Razvan und er konnte gar nicht genug von diesen blauen Kulleraugen bekommen, die so unwahrscheinlich naiv und schön wirkten. Wie ein Diamant des Meeres. Jetzt laberst du aber Blödsinn Taylor... Kurz grinste der junge Heiler dümmlich, wurde dann aber wieder ernster und hinterließ nur ein sanftes Lächeln auf seinen Lippen.
"Weißt du eigentlich, dass deine Augen einen ziemlich fangen können?", fragte Taylor und legte kurzzeitig schon wieder den Kopf schief. "Darf ich eigentlich mal von dem Lolli probieren?", rutschten ihm die Worte heraus und er biss sich auf die Lippe. Nur minimal zeichnete sich ein Hauch Rot auf seinen Wangen ab, kaum zu erkennen, trotzdem schlug sein Herz bis zum Ansatz.

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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Do Feb 23, 2012 11:58 pm

[ich fahr mal nen gang zurück ;D ... also in der Postlänge, net in Razvans bitchy Art (;]

Tief einatmen, ausatmen. Es würde schon alles wieder gut. Allerdings die Aussicht, noch mehrere Stunden hierbleiben zu müssen, behagte Razvan dann nicht sonderlich. Wozu auch, er war doch gesund… er sagte nichts mehr dazu und nestelte etwas genervt an seinem Haar herum. Ließ es über sich ergehen, was der andere sagte. Ja, war er eben besonders, das mit dem hübsch konnte Razvan weniger unterstreichen, aber er wusste schon, auf was der andere hinauswollte. Ich bin ja auch kein Mensch, wäre ihm am liebsten über die Lippen gehuscht, doch das ging niemanden etwas an, niemanden. Dass er es seinem Ex verraten hatte, bereute er inzwischen schon. Von nun an sollte es niemand mehr wissen, dass er… anders war. Vor allem nicht Regulus, um den er so gekämpft hatte. Kurz schwirrte ihm die Frage durch den Kopf, woher er dann sein Blut beziehen sollte, aber er hatte jetzt keine Zeit darüber nachzudenken.
„Nun… vielleicht bin ich das wirklich“, wisperte Razvan, immerhin war er sich sicher, dass es niemanden auf dieser Welt gab, der so war wie er. Ein Halbvampir… er schluckte leicht und wusste jetzt nicht wie er das sehen sollte. Ahnen konnte der andere im Grunde nichts… Ein Heiler konnte das nicht ahnen, von ihm nur ins Gesicht gucken, oder? Er hoffte es zumindest nicht, das wäre gruselig. Wahrscheinlich interpretierte er wieder viel zu viel rein. Aber er kapierte auch nicht, warum Taylor sonst solche Dinge sagen sollte.
Leicht blickte er vor sich hin und schon wieder erwähnte Taylor diese Person, die angeblich auf ihn stand. Himmel, er wollte nicht verkuppelt werden. Aber es blieb ihm ja nichts anderes übrig, als mit ‚Ja‘ zu antworten. Er wüsste allerdings nicht, was er zur Person sagen würde, wenn sie ihm ihre Liebe gestand. Oder so. In so einer Situation war er noch nie gewesen. Und das wäre diesmal etwas tricky, immerhin konnte er schlecht mit ‚Ich bin vergeben‘ antworten, da er das ja offiziell nicht mal war. Hmm, wäre ‚Ich bin noch nicht über meinen Ex hinweg‘ eine gute Ausrede? Aber es war eine Lüge und jeder der Razvan beobachtete, konnte sich eigentlich denken, dass das nicht stimmte, so zufrieden wie er im Moment schien.
Er zuckte leicht zusammen, als Taylor dann meinte er sollte nicht so nachdenken sondern lieber lächeln. Jetzt hatte er schon wieder zu viel nachgedacht, aber … egal. So fakete er ein Lächeln für Taylor, allerdings war es diesmal nicht ehrlich. Wenn man Razy sagte, dass er lächeln sollte, konnte er es nämlich nicht ehrlich. Auch wenn sein gefaketes Lächeln recht glaubwürdig war. Plötzlich spürte er Taylors Hand auf seiner Hose, eigentlich eher auf dem dünnen eingenähten Stoffteilen. Wahrscheinlich wollte er nur gucken, wie seine Jeans gemacht war, allerdings mochte der junge Noctis es nicht so, wenn man ihn ungefragt betatschte. Also Heiler mussten das ja manchmal aber das hier wirkte irgendwie skurril.
„Naja, der Stoff ist so eingenäht, ich hab das nicht wirklich drunter“, erklärte er und blickte mit einem Augenaufschlag auf, blinzelte aber sofort verwirrt, als der andere ihn fragte, ob er denn öfter solche Tage hatte, an denen er einfach umfiel.
„Himmel, nein…“, erwiderte der Ravenclaw und lachte leise. Ansonsten war er eigentlich die letzten Monate gesund gewesen. Naja, Razvan hatte ja auch genug Blut erhalten. Verdammt… jetzt wo Dominic – so wenig er ihn auch wieder haben wollte – weg war, würde das ganze Problem von vorne losgehen. Es gab ja schlichtweg niemand, von dem er so mal zapfen konnte. Und bei Damian… er wusste nicht so recht, ob das in einer besten Freundschaft angebracht war. Wobei sie schon mehrere Dinge getan hatten, die nicht angebracht waren. Nun… hoffte Razvan eben einfach, dass er nicht nochmal umkippen würde. Er wusste ja auch warum das passiert war, nur… wusste er nicht, ob das andere nicht auch damit zu tun hatte. Razvan blickte ihn etwas irritiert an, lächelte dann aber, wenn es auch leicht gequält war. Und wurde plötzlich rot. Was hatte er denn nun mit seinen Augen?
„Ich weiß nicht was du meinst“, nuschelte er und nestelte nervös an seinem Haar herum. - Was zum… ? Reflexartig erschrocken biss er auf seinen Lolli, als der Heiler ihn das mit dem Lolli fragte und hörte es krachen. Was sollte den bitte DIE Frage? Warum zum Teufel fragte er ihn sowas? Vorsichtig zog er das leere Stäbchen heraus, bemerkte, dass der Lolli wohl nur noch komplett in Miniaturstückchen in seinem Mund vorlag und hauchte leise:
„Sorry, nichts mehr da“, während er unsicher lächelte. An seinen Lippen jedoch klebten noch unzählige kleine Lollistückchen…

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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Sa Feb 25, 2012 10:26 am

“Und wie du eine Rarität bist...“, sagte Taylor noch einmal, unterstrich damit eigentlich nur, wie sehr Razvan ihm gefiel. Oh man, der kleine hatte es ihm echt angetan, dabei kannte er ihn nicht einmal. Okay, das war für Taylor schon von jeher eigentlich eher nebensächlich, trotzdem war es verwunderlich, dass er gleich von Anfang an so auf Razvan stand. Normalerweise hatte Taylor immer längere Zeit ein Auge auf einen Typen geworfen aber hier könnte er sofort über den Ravenclaw drüber herfallen, ohne weiter drüber nachzudenken. Er wollte ihn haben. Unbedingt. Er würde seins werden, das versprach er sich in diesem Moment. Wenn auch irgendwo ein Gedanke war, der ihm nur wieder sagen wollte, dass Razvan seine Gier nach frischem eh nicht lange stand halten konnte. Aber jetzt war sein Interesse erst mal geweckt und vielleicht hielt es dieses Mal ja auch länger an, als sonst bei den ganzen anderen Typen. Razvan schien ihm tatsächlich besondern und ein leises Lachen erfüllte kurz den Raum.
„Was ist mit dem Stoff?“, fragte Taylor lachend und zugleich ein wenig verwirrt, verstand er nicht, was Razvan auf einmal von ihm wollte. Nachdenklich musterte er den Ravenclaw und überlegte, über was sie zuletzt geredet hatten. Aber da war nichts von Stoff, Klamotten oder ähnlichem und es wunderte ihn wie der Schüler auf einmal auf solche Sachen kam. Doch dann dämmerte es ihm und er blickte von Razvans beinah engelsgleichen (^^) Gesicht zu seiner Hand, die nun wieder auf der Bettdecke lag. Ob es auf die Berührung an seinem Bein zurück zu führen war? Nachdenklich legte Taylor kurz den Kopf schief, genoss noch das leichte Kribbeln in seinen Fingerspitzen und blickte dann wieder auf, überlegte in Gedanken weiter worauf nun der Satz bezogen war, wenn er sich auch sicherer wurde, dass Razvan die Berührung meinte. Dabei interessierte ihn das mal absolut nicht, wie seine Jeans gemacht war, eher wie sich die Haut darunter anfühlte. Stop, Taylor, gefährliche Gewässer...
„Ich behalt dich vorsichtshalber mal im Auge, nicht dass du mir irgendwann noch einmal umfällst...“, lächelte er sanft, versuchte sich nun von seinen eigenen Gedanken abzulenken, die sein Herz immer wieder zum schlagen brachten und er vergaß in diesem Moment auch, dass das alles gar nicht so gut eigentlich für ihn war. Okay, solange sein Herz vor Aufregung schneller schlug, war alles in Ordnung aber es war immer wieder merkwürdig und Taylor hoffte, dass sich sein Herzschlag nicht verlangsamen würde. Dann würde er es nämlich erstmal bemerken, dass es wieder verrückt spielte und dabei hasste es vor anderen zu zu geben, dass er eine Herzschwäche hatte. Naja egal, jetzt war nicht Zeit darüber nachzudenken und er lächelte weiter und musste sogar ein wenig lachen.
„Du weißt nicht, was ich meine?“, fragte Taylor zurück, war beinahe ein wenig belustigt und grinste sogar ein wenig zu Razvan. Der Kleine war echt süß und Taylors Besitzanspruch wurde immer größer.
„Wenn du einen ansiehst, könnte man sich in deinen Augen verlieren...“, fügte er nun doch tatsächlich eine Erklärung hinzu und lächelte sein typisches Taylorlächeln. Jetzt sah er aber kurzzeitig echt so aus, als würde er über Razvan herfallen wollen und sein Oberkörper beugte sich auch ein wenig nach vorn, eigentlich in der Hoffnung, dass Razvan ihm den Lolli in den Mund stecken würde. Aber...stattdessen holte er nur ein leeres Stäbchen aus seinem Mund und der junge Heiler blickte gespielt enttäuscht. „Dabei war das doch mein letzter...“, schmollte er, konnte aber das Zucken seiner Mundwinkel nicht verstecken, formten sich seine Lippen schon zu einem Grinsen. Sein Oberkörper beugte sich immer weiter nach vorn und seine grün-braunen Augen lagen auf Razvans rosa Lippen. Da waren überall Krümel... Lollikrümel...leckere Lollikrümel. Leicht leckte sich der ehemalige Hufflepuff über seine Lippen und schaltete alle Gedanken aus. Er wollte die Krümel, er wollte Razvans Lippen und so beugte er sich einfach näher zu ihm, verharrte nicht in seiner Bewegung und steuerte direkt auf die zarten Lippen des Ravenclaws zu. Seine Augen blickten nur kurz in Razvans bevor sie seine Lippen wieder in ihr Visier nahmen und er nur noch wenige Zentimeter zu überbrücken hatte, bevor er sowohl von dem Lolli als auch von Razvan probieren würde können...

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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Mi Feb 29, 2012 7:14 pm

Razvan blickte Taylor an und dieses Gelaber von wegen er wäre besonders machte ihn ganz schön nervös. Wenn der andere wüsste, dass er nicht normal war… wenn er irgendetwas ahnte… naja … man könnte ihn bestimmt auch als unnormal bezeichnen, wenn man nichts von der Halbvampirsache wusste. Razvan Noctis war eben nicht gewöhnlich. Das war eigentlich auch keine Kunst es festzustellen, nur mochte Razvan es absolut nicht, wenn man es ihm so direkt sagte – und so positiv. Immerhin fand er selbst seine anderen Eigenschaften nicht sonderlich erstrebenswert.
Er blickte auf seine Jeans und konnte sich nicht vorstellen, dass Taylor nicht raffte, wie das gemacht war. Trotzdem wollte er nicht länger über die stilistischen Finessen seiner Kleidung sinnieren, sondern winkte einfach ab…
„Egal“, sagte er, denn er fand es nicht grade so spannend, das Thema. Oder vielleicht doch? Warum lächelte ihn Taylor so an? Fand er es lustig, dass er über Klamotten faselte? Oder hatte er sich etwa allen Ernstes vorgestellt er hätte eine lila Strumpfhose darunter!? Irgendwie pseudo, aber wahrscheinlich war es das, ja. Aber eigentlich wären Klamotten das bessere Thema gewesen, anstatt dieses Heiler-gedöns. Er würde nicht nochmal umfallen, das nahm er sich hier und jetzt vor. Es war ein Ausrutscher in einer außergewöhnlichen Situation gewesen, nichts weiter. Ich bin nicht mehr krank… nicht mehr so wie damals… ich bin jetzt älter… , redete er sich ein und versuchte, die Krümel des Lollis zu essen, das letzte was noch übrig war. Unschuldig blickte er schließlich zu Taylor auf.
„Ich denke, das ist nicht nötig“, sagte er höflich und blinzelte leicht. Manchmal hatte er das Gefühl, dass Taylor sich über ihn lustig machte. Was fand er an ihm bitte? Razvan überlegte, aber es war ihm nicht bewusst, etwas Lustiges oder schönes gesagt zu haben… und was war bitte lustig daran, dass er einfach nicht mehr verstand, was der andere meinte? Ungeduldig blickte er ihn an und konnte es fast nicht ernst nehmen, als er meinte, man würde sich in seinen Augen verlieren.
„Sollte nicht zu oft vorkommen“, erwiderte er wie aus einer Eingebung heraus und wusste nicht, ob es gut oder schlecht war, das jetzt so gesagt zu haben. Irgendwie war er verwirrt – und auch wegen der Lolli-Sache. Irritiert schluckte er die letzten Übereste des Lollis in seinem Mund runter, und bekam nur ein genuscheltes ‚Tja‘ zusammen, als Taylor meinte, dass es doch sein Letzter gewesen wäre. Aber… was machte er jetzt? Irgendwie kam er näher auf ihn zu und Razvan konnte das so absolut mal gar nicht einordnen, verwirrt blickte er zu ihm auf, in der Hoffnung er könnte in seinen Augen irgendwelche Absichten entdecken, aber er blickte ihn nicht mal an und… vorsichtig sowie reflexartig bewegte Razvan sich zurück, und hob irgendwie die Arme um – Abstand zu wahren? Aber das schien Taylor wenig zu stören, Himmel nochmal dann blickte er ihn auch noch an und Razvan nur mit großen Augen zurück, weil er hier nichts mehr kapierte… und seine andere Hand sich irgendwie ums Bettgestell krallte, während er sich immer weiter in die Kissen zurücklehnte… - bis sich das Bett selbstständig machte!! Razvan hatte wohl versehentlich einen Hebel gedrückt, denn plötzlich fiel der Kopfteil des Krankenbetts in die Horizontale – und Razy, der ja dagegen gelehnt hatte, verlor augenblicklich das Gleichgewicht. Er wollte sich reflexartig an Taylor festhalten, doch dieser kippte mit um und dieser Augenblick ging eigentlich sowieso schneller, als der junge Noctis gucken konnte – und plötzlich lag der Heiler auf ihm. Razvan blinzelte verwirrt und ungläubig, blickte Taylor mit hochroten Wangen an und war nur noch fähig ein ‚Sorry‘ zu hauchen, nachdem er etwas nervös an seiner Lippe herumknabberte – um festzustellen, dass da noch Lollikrümel gewesen waren. Diese waren wohl aber auch das einzig Gute an dieser peinlichen Situation…

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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Mi Feb 29, 2012 7:43 pm

“Stimmt... wenn es zu oft vorkommt, läuft man sicher öfter gegen eine Wand, als einem lieb ist...“, rutschten Taylor die Worte heraus, dass man sich doch nicht allzu oft in Razvans Augen verlieren sollte. Dabei war das blau so unheimlich angenehm, wenn es auch gleichzeitig ein wenig kühl wirkte. Aber Taylor stand unheimlich auf solche Dinge und auch Razvans Gesichtszüge und sein ganzer Körper an sich hatten es ihm einfach angetan. Er konnte nicht einmal in diesem Moment beschreiben, was es denn genau war, was den Heiler an dem Schüler fesselte, aber er hatte eine Ausstrahlung, die es Taylor eben eindeutig angetan hatte. Was solls auch? Taylor war ein Freund vom Risiko und er würde auch das jetzt riskieren. Scheiß drauf. Die Krümel auf den rosa Lippen waren einfach zu verführerisch und er wollte unbedingt davon kosten, wollte unbedingt wissen, wie der Lolli geschmeckt hatte und wie sich Razvans Lippen auf den eigenen anfühlte. Er wollte ihn spüren, ihn für sich haben...Jetzt denkst du aber in Utopien Taylor...
Sein Grinsen wurde ein Spur breiter, verführerischer, erotischer, als er den Abstand zu Razvan anfing zu überbrücken, wollte er da keinen Zentimeter mehr zwischen sich und dem Patienten haben, sah kurzzeitig in die großen blauen Augen des anderen, bevor seine eigenen grün-braunen wieder wie magisch von den Lippen angezogen wurde. Nur nebenbei bekam er mit, wie Razvan sich in die Kissen drückte und erst als er auch die Arme erhob, beziehungsweise sich irgendwie am Bettgestell fest hielt, stoppte Taylor für einen Moment in seiner Bewegung. Dennoch nicht lange und schon waren seine Augen wieder auf den Krümeln, auf den Lippen. Sie zogen die Pupillen einfach magisch an. Da konnte er nichts dagegen tun und allgemein war sein Denken grad sowieso ausgeschaltet.
Er konnte nicht mal so schnell denken geschweige denn gucken, wie sich das Kopfteil des Bettes in einem Ruck senkte, Razvan diesem Ruck natürlich im Reflex folgte und ob es nun Razvans Hände waren oder einfach das Gleichgewicht, welches Taylor verlor, wusste er nicht. Doch im nächsten Moment, beim nächsten Blinzeln lag er auf Razvan und für einen Moment setzte sein Herz aus. Keine 3 Sekunden und dann... schlug es viel langsamer, viel ruhiger, aber doppelt so kräftig wie zuvor gegen seine Brust. Wie schnell mag es gerade schlagen? 25 mal in der Minute? Eindeutig zu wenig und die Kraft mit der sich der kleine Muskel soeben zusammenzog und wieder entfaltete, schmerzte Taylor im Brustkorb. Er schnappte einen Moment nach Atem und fand dann Razvans Augen, Razvans Gesicht und versuchte den Schmerz und die Beklemmung in der Brust zu ignorieren. Was machte dieser Kerl hier nur mit ihm? Das war doch nicht normal, aber Taylor blickte ihn gerade einfach nur an.
„Du willst wohl auch die letzten Krümel des Lollis...“, einmal musste Taylor einfach Luft holen, konnte den Satz partout nicht in einem Stück zu Ende sprechen, schloss darum auch für eine Sekunde einfach beschämend die Augen. „... nicht teilen?“, fragte Taylor und es kostete ihn grad einiges an Mühe diesen Moment der Schwäche zu überspielen. Seine Hände hatten ihn rechts und links neben Razvan abgestützt, hinderten den Körper des Heilers trotzdem nicht daran auf dem Schüler gelandet zu sein. Brust an Brust, Herz an Herz. Kurz schauderte es Taylor bei diesem Gedanken und noch immer schlug sein Herz viel zu langsam, schmerzte in der Brust und ließ Taylor anders denken, sich davon eben ablenken. Dabei wollte er von Razvan nicht abgelenkt werden.
„Du wolltest wohl kuscheln?“, fragte Taylor, hob eine Hand und wollte ihm schon über die Lippen streichen, besah sich aber eines besseren als Razvan die letzten Krümel nun endgültig auch allein aß. Schade aber auch... So ließ er die Hand wieder sinken und lächelte Razvan einfach nur an.

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Cleopatra Amalis



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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Do März 01, 2012 1:12 am

cf: Quidditchfeld

Total benommen schien es Cleo aus einem sehr tiefen Schlaf aufzuwachen. Vorsichtig blinzelte sie und sah nur Lichter. Sie wollte etwas sagen, fragen wo sie war, aber ihr Hals war total trocken. Sie hörte nur wie sie angesprochen wurde, es wirkte so weit entfernt, wie in einer anderen Welt. Sie hatte die Augen offen doch sie sah nichts, bis sich langsam Umrisse abzeichneten und sie schließlich in ein Gesicht blickte. Sie brauchte einen Moment um das Gesicht zuordnen zu können bevor sie ein schwaches "Ethan" flüsterte. "mir ist schlecht.." sagte sie nur denn es drehte sich alles, ihr Kopf dröhnte und allmählich kamen die Schmerzen wieder. Und wie sie kamen, das Stechen wurde immer stärker, es fühlte sich wie der Cruciatus Fluch und schlimmer an. Sie biss sich auf die Lippen, bis ihr ein lauter Schmerzensschrei entglitt. "oh gohooot tu was BITTE!" sagte sie gequält und hatte Tränen der Schmerzen in den Augen. Eigentlich war Cleopatra alles andere als Wehleidig, aber dies überstieg jegliche Schmerzensgrenze. Wieder schrie sie denn es hörte nicht auf, im Gegenteil es wurde schlimmer. "es tut so weh..." krächzte sie und krümmte sich. Sie wollte einfahc nur wieder Ohnmächtig sein und sie hatte auch das Gefühl, dass dies gar nicht mehr so lang brauchte. Sie wollte sich an die Stirn fassen, doch ihr Arm tat mehr als weh, trotzdem spürte sie wie etwas an ihr herunter lief...Blut. "Blute ich?" fragte sie panisch- "was ist passiert?" fragte die Kapitänin der Gryffs total verstört.
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Razvan Noctis
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Do März 01, 2012 2:12 pm

Razvan lag unter Taylor und blickte ihn einfach nur verstört an. Er hatte nicht gewollt, dass das passierte und er wusste jetzt auch nicht, was er machen sollte, bis der andere sich wieder bequemte, von ihm runter zu gehen. Aber irgendwas war nicht in Ordnung, oder? Oder waren einfach nur beide erschrocken? Razvan spürte sein Herz schneller schlagen, vom Schock, aber dann spürte er etwas langsameres… also wenn das Taylors Herz – das Herz eines Menschen – war, dann wusste Razvan nicht mehr weiter. Wie schnell schlug sein Herz denn, wenn es noch schneller schlug, so schnell hatte es ja seit damals nie mehr geschlagen? 100? Aber das war ganz schön unrealistisch, das andere Herz schlug nur zu langsam, aber dann… dann müsste es bedeuten, dass es jemanden gab mit einem so langsamen Herzschlag gab…?
Je länger der junge Noctis da lag, desto eher beruhigte sich sein Herz und schlug nun plötzlich mit Taylors Herzen im gleichen Rhythmus. Mit großen Augen blickte er ihn an. Ob er es auch fühlen könnte?
Doch dann lenkte er ihn ab mit dem Lolli, schien aber nicht genau zu wissen, was er sagen sollte, immerhin machte er eine Pause… und Razvan lächelte nur leicht. Warum er seinen Lolli teilen sollte und vor allem WIE, war ihm immer noch fraglich, immerhin hatte der Heiler ihm denn doch geschenkt. Hätte er ihn selber essen sollen, wenn es der letzte war, aber nicht hinterher meckern.
„Warum sollte ich, war doch meiner“, hauchte er und lächelte leicht, während er die Herzschläge immer noch deutlich spüren konnte und irgendwie jagte es ihm eine Gänsehaut über den Körper. Er hatte noch nie jemanden getroffen, dessen Herz im gleichen Tempo wie seins schlug. Das war irgendwie… schön…
…er blickte ihm in die Augen, so als hätte es irgendeine Bedeutung und war für einen Moment hin und weg.
„Was?“, hauchte er ganz schön abwesend, „kuscheln?“, denn immer noch achtete er nur auf ihre Herzschläge, so als könnte er es immer noch nicht realisieren, dass es wirklich möglich sein konnte. Weiterhin blickte er Taylor an.
„Dein Herz…“, wisperte er schließlich und krallte sich ohne dass es ihm bewusst war leicht mehr in Taylors Shirt, wo er sich eben noch festgehalten hatte, bevor er das Gleichgewicht verlor.
„Und meins…“, setzte er schließlich dahinter, immerhin glaubte er einfach, dass der andere es einfach auch merken müsste, „unsere Herzen…sie schlagen im Einklang“, hauchte er, während er ihn immer noch anblickte, so tief, wie er es eigentlich nicht mehr tun wollte, aber irgendwie passierte das einfach so… dieser Moment war irgendwie etwas besonderes… und Taylor… irgendwie auch… Razvan glaubte plötzlich eine tiefe Verbundenheit zu ihm zu fühlen. Vielleicht… war er auch kein Mensch… wer wusste das schon, auch wenn Razvan nicht wusste, ob er glauben sollte, dass sein Herz aus dem gleichen Grund wie bei ihm so langsam schlug. Aber so jemand gefunden zu haben machte ihn irgendwie glücklich und ein Lächeln glitt über sein Gesicht.
- Bis er plötzlich ziemlich zusammenzuckte, als er eine gequälte Stimme vernahm. Offensichtlich jemand Krankes, der große Schmerzen haben musste…
„Ich glaube da wartet ein Patient“, flüsterte er schließlich und blickte etwas verlegen zu Taylor.

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