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 Mein Findelkind [Norwegen 'entdeckt' Island ~ 860]

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Lukas Bondevik
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BeitragThema: Mein Findelkind [Norwegen 'entdeckt' Island ~ 860]   Sa Feb 01, 2014 2:55 pm

Es war ein schreckliches Unwetter in jener kalten Nacht auf dem Nordmeer. Die norwegische Wikingermannschaft war auf dem Weg zu den Färöer Inseln. Sie gehörten zu deren Gebiet und sie lagerten da gewisse Schätze. Ihre Existenz behielten sie natürlich für sich. Doch heute war etwas schief gelaufen, denn sie fuhren schon ziemlich lange, so lang brauchten sie normalerweise nie. Niemand schien es aufzufallen, bis auf einen Jugendlichen, der unzufrieden dem Sturm trotzte.
"Da stimmt was nicht, wir sind zu weit westlich, wir müssen an den Inseln bereits vorbei gefahren sein!", meldete sich Lukas zu Wort und verschränkte die Arme.
"Wir können nicht zurückfahren, hinter uns wütet der Sturm schlimmer", erwiderte der Kapitän unbeeindruckt.
Lukas atmete tief durch. Das Problem war sein Alter. Und dass sie nicht offen erkannten - wer - er war. Klar, sie händelten ihn als besonders stark und mit magischen Fähigkeiten ausgestattet und daher als etwas besonderes, nur vertrauten sie ihm nicht vollends. Wie Norwegen ihnen auch nicht völlig traute.
"Wenn das so ist, wird das Schiff vielleicht nie wieder Land erreichen", sagte Lukas schwermütig. Er wollte niemanden opfern, aber war auch gerade am Ende mit seinen Ideen und versank deswegen in einem dramatisierenden Pessimismus, der ihn völlig einhüllte.
"Beten wir zu Odin", sagte einer der Männer. Lukas umfasste seinen Anhänger und murmelte leise etwas vor sich hin.

Das Unwetter ließ irgendwann nach, doch es folgte ein schlimmer Nebel. Nichts konnte man sehen und die Stimmung auf dem Schiff wurde immer verzweifelter. Norwegen sagte nichts und tat nichts. Nur unbeweglich saß er an der Reling und blickte in die Schatten. Plötzlich gab es einen Ruck.
"Wir sind aufgelaufen, das ist ein Eisberg!", rief einer und Lukas fand sich auf einem ziemlich kalten Boden wieder, nachdem er vornüber gekippt war.
"Das ist Schnee...", sagte er und lächelte leicht. Vielleicht hatten sie die Inseln doch gefunden. Als der Nebel etwas aufklarte, merkten die Wikinger, dass sie auf Land getroffen waren. Aber nichts hier sah so aus wie die Färöer Inseln... was durchaus seltsam war. Von der Neugierde geweckt, wo sie denn hier gelandet waren, beschlossen sie sogleich, das Gebiet zu erkunden. Dieses neue Gebiet voller Schnee und Eis... Lukas mochte die Kälte und er freute sich darüber. Neugierig lief er den verschneiten Weg entlang und betrachtete die Landschaft. Der Raureif zog sich über die Äste verschneiter Bäume. Es war wunderschön hier.

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Emil Steilsson
Eis in Flammen
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BeitragThema: Re: Mein Findelkind [Norwegen 'entdeckt' Island ~ 860]   Sa Feb 01, 2014 3:25 pm

Es war mal wieder ein sehr harter Winter dieses Jahr. Ein eisiger Wind pfiff ihm um die Ohren. Zum Glück hatte er eine warme Höhle gefunden, mit einer heißen Quelle in der Nähe an der er sich aufwärmen konnte. Das einzige Gute an der Kälte draußen war, dass sich Fleisch sehr lange hielt. So hatte er noch etwas von einem Polarfuchs, welchen er vor einigen Tagen tot aufgefunden hatte.
Das Fell davon trug er um die Schultern. Es hielt schön warm und man konnte es auch gut als Kissen zum drauf sitzen benutzen.
Der kleine Junge eilte aus der Höhle raus. Er hatte ganz vergessen, das Brot aus dem Quellenloch zu holen. Er hatte den Teig in einen leeren Magen gefüllt und mit etwas Darm an einem Stein befestigt und von dort aus runter über das brodelnde Wasser gehängt.
Der Teig brauchte immer 24 Stunden bis er durch war, dennoch vergaß er es immer wieder, dass er ihn rausgehängt hatte. Vorsichtig zog er das fertige Brot aus dem Loch heraus und trennte es von der Schnurr ab. Und hing noch etwas von dem Fleisch dran und ging es wieder runter.
Dann könnte er morgen wieder mal Fleisch essen. Außer Brot hatte er hier ja nichts und das wurde im Winter sehr knapp. Es war gerade das Mehl, welches er sich noch vom Sommer aufgespart hatte alle gegangen.
Das kleine Leib, was er in den Armen trug war also das letzte Brot für dieses Jahr. Hoffentlich hielt das Fleisch was er hatte bis zum Frühling.

Fragend schaute er auf. Er hatte durch den Sturm einen dumpfen Aufprall gehört. Was war das gewesen?
Die Neugier packte ihn und so ging er nachschauen. Das war ja... Ein Schiff?
War hier jemand gestrandet? Unsicher tappte er zu dem Schiff heran und sah schon wie einige Männer ausgestiegen waren.
Einer von ihnen war anders... Er war auch wesentlich jünger als der Rest aber er wirkte auch ganz anders. Irgendwie vertrauter...
Langsam ging er auf diesen zu und sah zu ihm auf.
"Hallo...", begann er etwas schüchtern. Ob sie ihn überhaupt verstehen würden, bei seiner abgehackten Sprache? Immerhin war er alleine hier. Es gab niemanden mit dem er reden konnte.
"Ich... bin... Garðarsholmur", zumindest hatte ihn so jemand getauft, der vor einigen Jahren hier gewesen war. Lange war er nicht geblieben. Einen Winter, dann war er wieder weg. Wahrscheinlich konnte er mit diesem rauem Land nichts anfangen.
Der Junge überlegte etwas. "Ähm...", wie sagte man das? "Bitte... bleibt doch... länger..."
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Lukas Bondevik
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BeitragThema: Re: Mein Findelkind [Norwegen 'entdeckt' Island ~ 860]   So Feb 02, 2014 4:23 pm

Lukas ging noch ein Paar Schritte weiter, als er plötzlich stehen blieb. Stehen bleiben war gut, er erstarrte eher. Vor ihm in Schnee stand allein ein kleiner Junge, vielleicht gerade mal fünf Jahre alt und starrte ihn an. Bevor der junge Norweger wusste, wie er reagieren sollte, stieg ein seltsamer Geruch in seine Nase. Das kam von…

…Lukas erblickte die Innereien auf dem Arm des Jungen und wurde augenblicklich blass. Seine Nase zog sich bereits kraus. Das war wirklich widerlich. Er musste tief durchatmen und ging automatisch einen Schritt zurück. Doch dann sprach der Junge ihn an. Vielleicht… brauchte er Hilfe? Was machte er überhaupt hier… allein?

Wenigstens sprach er altnordisch, auch wenn Lukas wirklich nicht wusste, wie er hier her gekommen war, immerhin hatte er angenommen, dass hier niemand wohnte. Anscheinend hatten andere vielleicht auch schon eigene geheime Landnahmen, sowie sie die Färöer Inseln besaßen. Andere… konkret Dänemark oder Schweden. Norwegen war dezent sauer, dass er nichts davon wusste.

„Hier sind andere Menschen!“, rief er zu den Männern der Schiffsbesatzung, „ich habe einen kleinen Jungen aufgefunden, seht euch gut um“
Doch in diesem Moment wusste Lukas noch nicht, dass der Junge der einzige Mensch war, den er hier finden würde. Und dass er nicht mal ein normaler Mensch war. Irgendetwas Besonderes ging von ihm aus, aber Lukas konnte das auch nicht einschätzen. Doch er stellte sich auch schon so komisch vor. Das war doch ein Nachname, der er ihm da nannte.
„Und… wie noch?“, fragte der Norweger daher skeptisch.

„Ich bin Lukas“, stellte er sich nur mit seinem Vornamen vor. Denn er hatte ja keinen Nachnamen immerhin war er kein normaler Mensch. Und der Vorname musste reichen. Er sah den Jungen genauer an. Irgendetwas kam ihm vertraut vor. Letztlich bat er sie auch noch, länger hier zu bleiben.
„Warum sollen wir länger hier bleiben?“, fragte er zurück und strich sich durchs Haar. Eigentlich war es ja nicht geplant, erstrecht nicht, wenn die Insel bereits jemand anderem gehörte. Denn er hatte keine Lust auf einen Streit mit Matthias oder Berwald und eigentlich wollten sie auch ihre Handelsgeschäfte mit den Färöern abschließen.

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Emil Steilsson
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BeitragThema: Re: Mein Findelkind [Norwegen 'entdeckt' Island ~ 860]   So Feb 02, 2014 4:47 pm

Etwas unsicher drückte er das Brot in seinen Armen an ihn heran und wich ein Stück zurück. Dass der andere so schaute, half nicht unbedingt mutiger auf ihn zuzugehen.
Es war doch nur Brot in einem Magen... Was war daran so komisch? Irgendwas musste er es ja essen und er hatte nun mal nichts anderes wo er den Teig hätte rein füllen sollen. Das Fell des Tieres wäre viel zu wertvoll für sowas.

Langsam ging er noch einen Schritt auf Lukas zu und sah sich etwas um. Andere Menschen? Was meinte er damit? Dass die Besatzung des Schiffes noch hier war, verstand er. Aber sonst gab es hier doch niemanden...
Der Junge wich wieder einen Stück zurück und schüttelte leicht fragend den Kopf. Und wie noch? Was meinte er damit? Er hatte nur diesen einen Namen. Woher auch sollte er einen anderen haben?

"Lu...kas...?", wiederholte er leicht fragend und sah zu dem Jungen auf. Er sah ihn noch immer so streng an. Hatte er etwas falsch gemacht?
"Weil...", er überlegte. Reden fiel ihm schwer, einfach, weil er es nie tat. "Ähm... Hier... Niemand. Das Land... ist..? Äh... Leer...", stammelte er dann unsicher und senkte dabei etwas das Gesicht.
Außer viel Schnee und Eis gab es hier wirklich nichts, zumindest im Winter. Die Sommer waren ja noch ganz angenehm, nur leider waren sie recht kurz und da die Sonne im Sommer nicht unterging konnte man schlecht einschlafen. Hier zu leben war nicht leicht, vor allem wenn man allein war.

Im Grunde hatte er sich schon fast damit abgefunden gehabt. Dennoch war es ein hartes Leben.
Der Junge fröstelte etwas, als ihm der eisige Wind um die Ohren pfiff. Schnell blickte er jedoch auf, als er einen merkwürdigen Geruch wahr nahm.
Das roch nach... Schwefel und Rauch. Schnell schaute er sich um und da sah er es auch schon.
Eine riesige schwarze Rauchwolke zog auf sie zu und von weitem konnte er schon die Gletscher leuchten sehen. Das war nicht gut. Er wusste es war keine gute Idee gewesen so nah am Snæfellsjökull zu hausen. Irgendwie hatte er es im Gefühl gehabt. Der Vulkan war die ganze Zeit schon so unruhig gewesen.
Der Junge wich einen Schritt zurück. Die Lava würde ihren Weg schneller hier hin bahnen als ihnen lieb war. Am besten er floh schnell zurück in seine Höhle. Da wäre er sicher, der Eingang war in Gegenrichtung der Stromrichtung der Lava. Aber würde er es jetzt noch dort hin schaffen?
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Lukas Bondevik
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BeitragThema: Re: Mein Findelkind [Norwegen 'entdeckt' Island ~ 860]   Mo Feb 03, 2014 3:53 pm

Lukas blickte den Jungen mit dem seltsamen Namen weiterhin an und wusste nicht direkt, was er in ihm sehen sollte. Er war etwas Besonderes. Offensichtlich hatte er einen Sprachfehler? Lukas wusste nicht genau, wie er mit ihm umgehen sollte. Am liebsten wäre er mit seiner Mannschaft wieder gefahren. Er hatte keine Lust auf weitere seltsame Begegnungen. Das hier war… unerwartet und die Entwicklung auch.

Denn der Kleine sagte ihm, das hier sonst niemand war. Dass er alleine hier war. Das war schwer möglich, oder? Lukas stellte sich vor, wie der kleine allein im Schnee war, niemand war für ihn da. Nichts als Natur. Plötzlich traf er Dänemark oder Schweden, aber diese gingen wieder weg und ließen ihn allein zurück. In diesem Moment erinnerte sich Lukas daran, dass er einst auch allein im Schnee gewesen war. Und die Trolle sich seiner angenommen hatten, bis er irgendwann Schweden und Dänemark kennengelernt hatte. Vielleicht ist er wie wir?, ging ihm da zum ersten Mal der Gedanke durch den Kopf und er verstand nicht, wieso Schweden oder Dänemark ihn zurückgelassen hatten. Wahrscheinlich weil sie eben dies nicht erkannt hatten. Und Lukas war sich dessen auch nicht so sicher, es war nur ein Gedanke.

„Hast du keine Eltern? Wie lange bist du schon alleine hier?“, fragte er deshalb nach und versuchte möglichst nett zu dem kleinen zu sein, immerhin schien er etwas Angst zu haben. Doch plötzlich verdunkelte eine Wolke den Himmel und ein seltsamer Geruch lag in der Luft. Lukas erblickte die Rauchwolke und war wirklich schockiert, so etwas hatte er noch nie im Leben gesehen.
„Was ist das?“, fragte er fassungslos. Und er hörte bereits die Männer befürchten, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fallen würde, oder ähnliches.

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Emil Steilsson
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BeitragThema: Re: Mein Findelkind [Norwegen 'entdeckt' Island ~ 860]   Mo Feb 03, 2014 4:48 pm

Der Junge fackelte nicht lange. Er musste sich beeilen, wenn er das retten wollte, was er hatte. Kurz sah er zu Lukas rauf. Dessen Blick nach zu urteilen, sah er sowas zum ersten Mal. Er würde ihn und seine Mannschaft also doch nicht einfach alleine lassen können und außerdem... hoffte er, dass er dann nicht mehr einsam war, wenn sie hier waren.
"Gleich zurück..!", murmelte der Junge hastig ehe er die Beine in die Hand nahm und losrannte.

Gekonnt wich er zurück. Er hatte schon gesehen, dass sich der Boden aufgetan hatte und so gleich war auch schon ein dampfender Wasserstrahl durch die Schneeschicht gebrochen.
Und es dauerte nicht lange, da stand er dem Lavastrom schon entgegen. Bis zur Höhle war es nicht weit, keine 3 Minuten aber... um die Lava rumlaufen konnte er nicht mehr.
Der Junge legte das Fell, welches er trug ab und riss es mit den Zähnen in einzelne grobe Stücke. Danach band er sich diese um die Füße. Mehrere Schichten bis alles eingepackt war.
Er atmete einmal tief ein ehe er Anlauf auf den Lavastrom mache und mit eine Satz über diesen gesprintet war.
Dass das Fell leicht Feuer gefangen hatte, versuchte er zu ignorieren und dann konnte er dieses auch gleich wieder mit dem eisigem Schneeboden löschen.

Schnell eilte der Junge in die Höhle, packte alle Sachen ein, die er dort hatte und nahm vorsichtig das kleine Papageientaucherkücken auf die Hände und hielt es gut fest. "Komm...", flüsterte er diesem leise zu und rannte aus der Höhle raus. Der Lavastrom war weiter vorgedrungen. Der Junge wich ein Stück zurück um Anlauf zu nehmen und sprang schnell auf einen Baumstamm, den die Lava mitgerissen hatte. Langsam arbeitete er sich vor bis er wieder in den Schnee purzelte und weiter zu Lukas und seinen Männern rannte.
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Lukas Bondevik
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BeitragThema: Re: Mein Findelkind [Norwegen 'entdeckt' Island ~ 860]   Mo Feb 03, 2014 5:10 pm

Der Junge gab ihm keine Erklärung. Das einzige, was er sagte, war, dass er gleich wieder da wäre, bevor er davon rannte. Und dann sah Lukas es auch schon. Tiefe Risse in der Erde, Wasser, das heraus davor spritzte und eine orange glühende blubbernde zähe Flüssigkeit, die über den Boden lief. Das sah wirklich schön aus, aber auch gefährlich…

…was für ein sonderbares Land war es, wo er hier gelandet war? Mit großen Augen blickte er dem Jungen hinterher, wie er über die Flüssigkeit rannte… war das nicht… glühend heiß? Gebannt blieb Lukas stehen, er wusste nicht, was er tun sollte, und die Männer zogen an ihm, um ihn wieder zurück zum Boot zu befördern, doch der Norweger war wie gebannt und er konnte doch den Kleinen auch nicht zurücklassen, oder? Aber vielleicht kam er auch gar nicht zurück? Was, wenn ihm etwas passiert war?
So bewegte er sich keinen Zentimeter, während die glühende Masse immer weiter auf ihn zulief und die Männer es bereits aufgaben und zurück zum Schiff rannten. Und dann sah Lukas den Kleinen, wie er auf einem Baumstamm anscheinend putzmunter zurückkam und schließlich auf ihn zu rannte.

„Komm!“, rief Lukas und schnappte sich kurzerhand den kleinen Jungen auf den Arm und rannte so schnell er konnte, damit sie die brodelnde Flüssigkeit nicht einholte. Die Männer wollten gerade die Leinen losmachen, als Lukas noch aufs Schiff sprang und sie schließlich zurück aufs Meer trieben. Staunend beobachtete die Mannschaft das Schauspiel, das sich auf dem Land abspielte. Ein Berg, der Feuer spie. Das war wirklich unglaublich faszinierend und aufregend. Lukas musste leicht lächeln. Vielleicht war es Magie. Vielleicht verstand der Kleine etwas davon. Sofort fühlte er sich ihm verbundener als zuvor.

„Geht’s dir gut? Und deinen Füßen?“, wandte er sich nun an ihn und lächelte leicht.
„Du musst mir unbedingt erklären, was das war… ja?“, fragte er neugierig. Er konnte seine Begeisterung in diesem Moment einfach nicht verbergen.

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BeitragThema: Re: Mein Findelkind [Norwegen 'entdeckt' Island ~ 860]   Sa Feb 22, 2014 8:41 pm

Der Junge schaute etwas irritiert, als ihn Lukas einfach so packte und mit ihm auf das Schiff sprang. Schweigend sah er zu dem Vulkan rüber ehe ihn der Norweger ansprach und fragte, was da gerade geschehen war.
Der Junge überlegte. So genau wusste er das alles auch nicht. Aber er sagte, was er wusste.
"Das ist...", wenn er doch nur besser sprechen könnte. "Ähm... geschmolzenes Gestein...", erklärte er etwas unsicher und sah sich dann kurz um.

Er erblickte einen kleinen Dolch welchen er dann aufhob und begann damit kleine Bildchen in das Holz des Schiffes zu ritzen.
Er zeichnete den Querschnitt eines Vulkans in das Holz, mit der Erde da drunter. "Unter der Erde... ist ganz viel davon... Und weil... sich alles bewegt wird... manchmal... etwas verschüttet...", während er versuchte das zu erklären ergänzte er das Bild durch die raus strömende Lava.
"Und irgendwann wird das wieder kalt und ist dann Stein... So ist auch, die Insel entstanden...", zumindest glaubte er das.
Ob das alles stimmte wusste er natürlich nicht. Es war, was er sich selber überlegt hatte. Wie das alles genau funktionieren könnte.

"Die ganze Insel... ist voll von diesen Bergen... Und, dass sie ausbrechen ist nicht selten...", danach legte er den Dolch wieder zur Seite.
Langsam machte er das Fell, welches er sich um die Füße gebunden hatte, wieder ab und rieb sich die Füße etwas.
Sie hatten keine direkten Verletzungen, aber Brandblasen würden wohl erst mal bleiben.
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