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 Dear ‚friend‘… [1330 während der Union Norwegen-Schweden / in Stockholm]

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Matthias Køhler
Northern King
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BeitragThema: Dear ‚friend‘… [1330 während der Union Norwegen-Schweden / in Stockholm]   Mo Apr 29, 2013 4:08 pm

Matthias hasste es einfach nur. Lukas hatte sein Versprechen nicht gehalten. Er war nicht wieder gekommen. Schon so lange nicht. Eigentlich hatte Danmark ihm versprochen, nichts blödes zu tun und sich nicht unüberlegt einzumischen. Aber er vermisste Norge, er vermisste ihn schon so, dass es wehtat… und er spürte etwas wie Eifersucht. Sverige konnte ihn jeden Tag sehen, und er wollte es wahrscheinlich nicht mal.

Und so hielt er es eines Tages einfach nicht mehr aus und fuhr nach Schweden. Stockholm um genau zu sein. Als er angekommen war, ging er zu Berwalds Burg, über die Zugbrücke und blieb im Inneren Ring der Festung stehen. Berwald lehnte an der Balustrade. Jetzt kam es also zum Showdown.
Matthias setzte ein Grinsen auf, und so falsch wie heute hatte er es wohl noch nie gemeint. Eigentlich war er ein ehrlicher Mensch, aber hier wusste er wirklich nicht, wie er sich verhalten sollte. Immerhin war Berwald mal sein Freund gewesen. Und wenn dieser das immer noch so sah, sollte er ihn wohl entsprechend behandeln, obwohl er ihm am liebsten eine rein gehauen hätte.

„Yo, Sverige“, sagte er laut, allerdings schwang ein wenig Unsicherheit mit. Es klang so falsch, mit ihm wie mit einem Freund zu reden, wo er doch eigentlich langsam aber sicher zu seinem Feind geworden war. Schweden wusste dies aber nicht und Dänemark hatte auch nicht vor, es ihm zu sagen. Er würde sich doch kaputt lachen wenn er davon wüsste, wie viel ihm Lukas inzwischen bedeutete. Jedenfalls würde er es nicht verstehen. Er hatte ja überhaupt keinen Begriff von solchen Sachen. Er hatte Finnland damals angeschleppt und als seine Frau bezeichnet. Und nun war er mit Norge eine Union eingegangen. Eine Union. Als ob er nicht wüsste, was das bedeutet. Er hatte anscheinend völlig andere Vorstellungen.

„Ich muss dich was fragen. Wenn du Norge schon nicht mehr nach draußen lässt, warum auch immer, würde es dir dann etwas ausmachen, wenn ich öfter mal bei dir rumhänge?“, nahm er all seinen Mut zusammen und fragte Schweden schließlich. Es war ihm inzwischen alles egal. Diese bescheuerte Union, dass er eine solche nicht hatte, Schweden… solange er nur Norge sehen könnte. Dafür würde er auch nach Schweden fahren.

„Denn er vermisst mich sicher auch und wir würden uns gerne treffen“, fügte er hinzu, um die Lage deutlicher zu machen. Waren das Dates, an die er dachte? Matthias wusste es nicht genau, aber nur der Gedanke daran Lukas wieder zu sehen, ließ sein Herz höher schlagen.
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Berwald Oxenstierna
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BeitragThema: Re: Dear ‚friend‘… [1330 während der Union Norwegen-Schweden / in Stockholm]   Sa Mai 04, 2013 3:47 pm

Berwald hatte mitbekommen, das Lukas damals zu Matthias gegangen war. Wie? Nun, auch wenn er damals nicht in seiner Burg gewesen war , hatte er doch seine Leute gehabt, die ein Auge auf Lukas geworfen hatten, natürlich so, das dieser es nicht merkte. Er hatte nichts dagegen unternommen oder gesagt, aber er hatte es gewusst.
Denn immerhin war es sein Land und er bekam so ziemlich alles mit, was sich hier abspielte. Er lies Lukas zwar in dem Glauben, das er nichts von seinem kleinen Ausflug mitbekommen hatte, aber sein Verhalten ihm gegenüber hatte sich verändert. Er sprach ohnehin recht wenig mit ihm, aber nun erhielt Lukas meitens nur einen bösen Blick von Seiten des Schweden und er hatte ein paar neue 'Verhaltensregeln' eingeführt
So durfte der Norweger zum Beispiel die Burg nicht mehr verlassen und wenn, dann nur, wenn er ein Auge auf ihn hatte. Denn Berwald wollte nicht, das Lukas mit Matthias traf, geschweigedenn irgendwie mit ihm in Kontakt trat. Da würde er wirklich drauf achten. Das Lukas damals trotzdem gegangen war, hatte ihn wütend gemacht, aber er war doch gerissen genug gewesen, es nicht zu zeigen, sondern sich weiterhin in Schweigen zu verhüllt, aber er war aufmerkamer geworden.

Plötzlich sah er besagten Dänen dann über die Zugbrücke laufen in die Festung hinein. Was wollte der denn jezt hier? Als ob er nicht schon genug Probleme mit Norwegen hatte, nun tauchte auch noch Dänemark hier auf. Sicher, sie waren mal Freunde gewesen, aber das war lange her...inzwischen war Schweden stark und konnte sich gut alleine behaupten. So glaubte Berwald jedenfalls. „Yo, Sverige“, kam dann die Begrüßung von Matthias und es klang fast so, wie damals,als sie als Wikinder durch die Gegend gezogen waren. Aber es war nicht mehr so wie früher, das wusste er. Die Zeiten hatten sich geändert und spätestens seit Norwegen jezt in diesr Union mit ihm war, war klar, das die alte Zeit vorbei war.

"Ob ihr euch treffen wollt, ist mir herzlich egal.."; meinte er nur, ohne auf die Begrüßung einzugehen. "Du hast hier nichts verloren,also rate ich dir, möglichst wieder das Weite zu suchen..Lukas ist in einer Union mit mir und damit hast du kein Recht mehr, ihn irgendwie zu sehen. Und wenn du nicht freiwillig gehst, werde ich dich wohl dazu zwingen müssen..." Er blickte weiterhin zu ihm nach unten. Er dachte, das er sich klar genug ausgedrückt hatte. Und wenn Matthias nicht freiwillig gehen wollte, dann würde er eben auch nicht davor zurückscheuen, Gewalt an zu wenden. Er hatte keine Lust, das nun auch noch Matthias hier rumgeisterte, denn gerade mit ihm bestanden gewisse Meinungsverschieden.
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Matthias Køhler
Northern King
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BeitragThema: Re: Dear ‚friend‘… [1330 während der Union Norwegen-Schweden / in Stockholm]   Fr Mai 24, 2013 6:20 pm

Danmark stemmte einen Arm in die Seite und blickte abwartend zu Schweden hinauf. Das Grinsen behielt er weiter bei, und bei dem Gedanken Norge gleich nach längerer Zeit endlich mal wieder zu sehen, kostete es ihn auch keine Anstrengung mehr. Er zuckte mit den Schultern, als Berwald meinte, es wäre ihm egal. Matthias ignorierte seinen finsteren Unterton und interpretierte es natürlich gleich mal auf die positive Weise. Wenn es ihm also egal war, dann könnten sie sich ja auch bei ihm treffen.

„Na gut, dann -“, wollte er gerade ansetzen und schon mal in die Burg reingehen, als Schweden hinzufügte, er hätte hier nichts mehr zu suchen und sollte verschwinden, weil Lukas jetzt in einer Union mit ihm war. Matthias war davon erstmal kurz erschlagen und er wusste für einen Augenblick nicht, was er sagen sollte. Dann äußerte er sich allerdings direkt, ohne nachzudenken ob es so klug war, mit Schweden so zu sprechen. Aber er musste seiner Wut Ausdruck verleihen…

„Du hast sie doch nicht mehr alle! Ja, gut ich weiß, dass ihr in einer bescheuerten Union seid. Aber warum soll ich ihn dann nicht sehen können? Du weißt doch, dass er mir am Herzen liegt, wie du es einst auch tatest, bevor du so ein Bastard geworden bist und mir Lukas weggenommen hast!“, sagte Matthias wütend und funkelte Berwald an. Wahrscheinlich konnte man es über den ganzen Burghof hören.

„Ich werde nicht gehen, nicht bevor ich Norge gesehen habe und dass es ihm gut geht! Du kannst mich mal“, fügte er hinzu und blickte Berwald weiterhin abwartend an. Er sollte es ja mal versuchen, ihn zu irgendetwas zu zwingen. Dann würde Matthias ihm zeigen, zu was er fähig war. Dass sie mal Freunde gewesen waren, war dann auch egal. Dann würde er Sverige endlich die reinhauen, die er verdiente. Und Lukas mit zu sich nehmen. So war der Plan.
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Berwald Oxenstierna
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BeitragThema: Re: Dear ‚friend‘… [1330 während der Union Norwegen-Schweden / in Stockholm]   Do Jun 27, 2013 10:48 pm

Allein das Matthias hier aufgekreuzt war, regte Berwalds Unmut. Sicher, sie waren mal Freunde gewesen. Aber das war lange her und inzwischen war Berwald wirklich stark. So stark, das er auch gut alleine zu recht kam. Wozu brauchte er Dänemark an seiner Seite, wozu Norwegen? Gut, mit Norwegen war er nun eine Union eingegangen...aber richtig mit Gefühlen verbunden war das nicht. Es war eben einfach so, wie es war und es war ihm klar gewesen, das es Dänemark nicht passen würde. Und er wusste auch, das dieser Norwegen gerne sehen wollte und umgekehrt war es auch so . Aber das würde Berwald nicht erlauben. Unter gar keinen Umständen.

Und das teilte er dem Dänen auch mit. Das er hier nichts verloren hatte, sondern das Weite suchen sollte. Allerdings teilte dieser seine Ansicht wohl kaum. Es interessierte ihn nicht, was er sonst so zu sagen hatte, es war nur interessant für ihn, das Matthias offenbar nicht gehen wollte. Leicht genervt verdrehte der Schwede die Augen.

„Du willst also nicht gehen...“; wiederholte er und lies wie gesagt den Rest vollkommen aus, weil dieser nicht relevant für ihn war. „Dann hast du jetzt folgende Möglichkeiten. Die erste ist, du gehst doch freiwillig..dann passiert dir nichts, ich sehe darüber hinweg, das du mich hier zu Tode nervst. Die zweite Möglichkeit ist, ich lasse dich gewaltsam hier entfernen und glaube mir, du fliegst schneller von meinem Staatsgebiet, als du gucken kannst.. und die dritte Möglichkeit ist, ich komme persönlich zu dir hinunter, verprügel dich erst bis du nicht mehr laufen kannst und sperre dich dann in den Kerker, wo ich dich zu meinem Gefangenen mache und dich elend im Kerker verrotten lasse- ich werde alles mir mögliche tun, das du und Lukas euch nicht mehr zu sehen bekommt“ Die Möglichkeit Lukas zu sehen würde er ihm nicht einräumen. Er war doch nicht blöd. Das sie einmal Freunde gewesen waren, war vergessen. Im Moment war der Däne ein Fremdkörper in seinem schönen Schweden- und ein Zerstörer seiner Nerven – den es zu vertreiben oder gegebenenfalls auch zu vernichten galt.
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Matthias Køhler
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BeitragThema: Re: Dear ‚friend‘… [1330 während der Union Norwegen-Schweden / in Stockholm]   So Jul 21, 2013 8:35 pm

Matthias blickte auf zu Berwald und hörte sich an, was er ihm als Antwort zu sagen hatte, es war leider nicht viel und vor allem nichts, was ihn sonderlich aufheiterte. Im Gegenteil brachte es ihn direkt zum Explodieren.

„Sag mal, hast du dein Hirn rausnehmen lassen, oder warum willst du nicht, dass Lukas und ich uns sehen? Ich habe auch nicht die Absicht, hier weiter in deiner bescheuerten Burg rumzustehen, aber dann lass Norge rauskommen“, erwiderte er und funkelte Schweden an. Er wusste nicht, warum er plötzlich so grundlos abweisend war. Konnte ihm doch herzlich egal sein, was war, wenn sie sich trafen, wenn die Union sowieso nicht das bedeutete, was er zunächst befürchtet hatte…-

Doch was, wenn sie Berwald das bedeutete? Matthias schaute überrascht aufgrund dieser neuen Erkenntnis und fing dann laut an zu lachen.
„Oder willst du Norge für dich haben, was? Schon mal versucht, ihn rumzukriegen?“, fragte er Berwald breit grinsend, „…das schaffst du sowieso nicht. Das schaffst du ja nicht mal bei Finnland“, feixte er und grinste breit. Sollte Sverige bloß mal versuchen, ihm seinen Norge wegzunehmen, das wäre ja nochmal schöner. Und wenn er gleich herkommen würde, um sich zu kloppen, dann würde er diese Gelegenheit, Berwald ordentlich eine reinzuschlagen, vielmehr begrüßen.
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Berwald Oxenstierna
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BeitragThema: Re: Dear ‚friend‘… [1330 während der Union Norwegen-Schweden / in Stockholm]   Mo Aug 12, 2013 1:41 am

„Du solltest dir zweimal überlegen, was du sagst“; meinte Berwald jetzt, ohne auf das Gesagte direkt einzugehen. Warum sollte er dies auch tun. Es war ja eh immer das gleiche 'Norge hier, Norge da..bla bla..
Es ging ihm langsam auf die Nerven. Und zwar sehr. So sehr, das er sich zwar anhörte, was Matthias so von sich gab, aber er erwiderte nichts draus. Im Gegenteil Nachdem Matthias ihm vorgeworfen hatte, er würde ja nicht mal Finnland herumkriegen, stand Berwald nur eine Weile ruhig da, erwiederte nichts.
Er starrte seinen ehemaligen Wikinger Kumpel mit einem Blick an,der wohl einen normalen Menschen einfach umgebracht hätte. So dunkel..so kalt....auch wenn sich in seinem Gesicht keinerlei Reaktionen widerspiegelten. Es ging alles über seine Augen- und die liesen den Schweden gerade äußerst bedrohlich wirken.

Nach ein paar Sekunden verschwand der Schwede plötzlich und war nicht mehr auf der Mauer seiner Burg zu sehen. Minuten verstrichen, in denen er nicht zu sehen war.
Dann ging das Tor auf und Berwald stand da. Groß gewachsen wie er nun mal war, weiter mit diesem finsteren Blick.

„Du beleidigst mich auf meinem Staatsgebiet-ich glaube, dir hat man versäumt Manieren bei zu bringen. Dann muss ich das jetzt nachholen“ Langsam ging er auf den Dänen zu. Ja er vertraute darauf, das er Matthias jetzt aus Schweden verjagen konnte, immerhin war Schweden stark geworden. Sehr stark.
„Noch mal, damit es dein langsames Gehirn auch versteht: Norge.. bleibt hier und du kannst ihn auch nicht sehen. Es geht dich nichts an, was mit ihm und mir ist. Es geht dich auch nichts an, was mit mir und Finnland ist.. das einzige was dich noch was angeht..ist,das du deinen Arsch rettest- denn wenn ich dich erreiche, werde ich dich mit Gewalt aus meinem Land jagen- und dann kannst du sicher sein, das du hier nie wieder her kommen kannst. Hast du das verstanden oder muss ich noch deutlicher werden?“
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