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 Fairy's Märchenstunde

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Matthias Køhler
Northern King
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Anzahl der Beiträge : 655
Anmeldedatum : 14.01.13

BeitragThema: Fairy's Märchenstunde   So Apr 14, 2013 7:35 pm

Hier kommen meine FFs und anderes Geschreibsel on~
Eigentlich das RPG betreffend, aber vielleicht auch ab und an was anderes.
Manchmal so, oder verlinkt.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.
Feedback ist immer sehr erwünscht~
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Matthias Køhler
Northern King
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Anzahl der Beiträge : 655
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BeitragThema: Re: Fairy's Märchenstunde   So Apr 14, 2013 7:36 pm

#1
Eine FF zur Begebenheit, als Matthias in einem Feenkostüm aufgewacht ist
(ending slightly changed)


Fairy by accident

Es war ein lustiger Abend in einer gemütlichen kleinen Kneipe irgendwo in einer kleinen Straße in einer skandinavischen Stadt. Die Menschen waren lustig und schienen ihren Spaß zu haben. Und wenn nicht, dann trank man eben noch einen mehr. So dachte auch Danmark. Nur dafür müsste er heute noch viele trinken. Er saß gerade hier in der Runde mit Tino und Berwald und beschwerte sich darüber, dass Norge ja nie Zeit für ihn hätte, sondern sich lieber im Wald mit irgendwelchen hässlichen Trollen abgab (was er natürlich nicht beurteilen konnte, da er sie nichtmals sah). Jedenfalls war Norge nicht hier; wo dieser sich aufhielt, war nicht so wichtig. Er war nicht bei ihm. Unzufrieden nahm er einen weiteren Schluck von seinem Drink. Wahrscheinlich würde er sich heute gnadenlos betrinken. Die beiden anderen schienen jedenfalls nichts dagegen zu haben, heute mit ihm einen drauf zu machen. Wenigstens etwas. Doch leider wurde seine Stimmung nicht besser und Norge blieb weiterhin Thema Nummer eins. Danmarks Stimme wurde immer lauter und schon bald wusste der ganze Laden was Sache war, aber das merkte er nicht mal. Er achtete nur darauf, wie Tino ihn bemitleidete und Berwald ab und an ‚Hm‘ sagte. Aber eigentlich hätte er sich hilfreichere Tipps gewünscht. Einen Tipp… ja, den sollte er bekommen.

Als der Alkoholspiegel schließlich stieg, redete Sverige mehr und mehr und plötzlich rückte er einen seiner Tipps raus – der Matthias nicht gefallen sollte.
„Verkleide dich doch einfach mal als Fee!“, sagte Berwald und Tino nickte auch noch zustimmend.
Was zum Teufel?, dachte Matthias und zog die Augenbraue hoch.
„Ich? Warum? Wenn ist doch Norge die Fee?“, fragte er verpeilt. Im Geheimen nannte er Norge ‚Fee‘, aber das schien ihm nie sonderlich zu gefallen. Schade eigentlich.
„Naja, weil er dann endlich mal eine echte sieht!“, fuhr Berwald fort und Tino kicherte.
„Vergesst es!“, erwiderte Matthias und exte seinen Drink. Es blieb nicht bei diesem. Gleich bestellte er sich noch einen nach. Er als Fee? Was für ein Unsinn. Daran würde er ja nicht mal im Traum denken…

…so einen wunderschönen Traum hatte er schon lange nicht mehr gehabt. Matthias träumte, er könnte fliegen. Und überall waren grüne Wiesen und Blumen, in denen er schließlich weich landete. Er wollte sich umdrehen, aber die Flügelchen störten. Also blieb er auf der Seite liegen und lächelte selig im Schlaf vor sich hin.

~

Es war ein schöner Morgen und die Sonnenstrahlen tanzen durch die Lücken des Vorhangs in den Raum. Norge hatte gut geschlafen und wollte gerade aufstehen, als er bemerkte, dass er nicht allein war. Etwas – oder bessergesagt jemand – lag neben ihm im Bett. Und es hatte Flügel. Es war eine Fee. Lukas musste augenblicklich lächeln. Er freute sich immer, wenn er Feen begegnete, aber so eine große hatte er noch nie gesehen.
„Hallo“, sagte Lukas schließlich und stupste die Fee vorsichtig an. Als sie nicht reagierte, stupste er sie etwas fester an. Er war einfach zu neugierig wegen der großen Fee.

~

„Hmmmn“, nuschelte Matthias im Halbschlaf. Irgendwas stupste ihn an. Es sprach mit ihm. Doch er konnte es ja nicht sehen, sonst müsste er sich umdrehen. Und er lag grade so schön.
„Du bist aber eine große Fee. Schöne Flügelchen hast du“, hörte er die Stimme sagen und grinste leicht vor sich hin.
„Magst du mit mir wegfliegen?“, fragte Matthias und grinste breiter. Dann blinzelte er leicht und drehte sich schließlich langsam um…

~

Lukas glaubte, diese Stimme sehr gut zu kennen, als die Fee plötzlich mit ihm sprach, er hatte es nur nicht zu glauben gewagt, erst als dieser sich umdrehte, aber selbst nun war Lukas immer noch total geschockt und starrte ihn nahezu entsetzt an.
„D-Danmark!“, stammelte er fassungslos und es wurde nicht besser, als der Däne ihm freundlich lächelnd ‚Guten Morgen‘ sagte, so als ob gar nichts wäre. Sein Blick klebte an Matthias in diesem unpassenden Fummel und er wurde eine Spur rot, einfach weil er sich fremdschämte.
„Helvete, zieh das sofort aus!“, setzte er hinterher und es klang fast schon vorwurfsvoll.

~

Erst jetzt war Matthias wach genug, um zu realisieren, dass er etwas anderes trug, als sonst. Gut, es hatte sich anders angefühlt, aber er hatte zuerst auf Norge geachtet, nicht auf sich. Verwundert blickte er das grüne glitzernde Kleid an und schaute verwirrt wieder zu Lukas hoch. Er hatte das ja nicht angezogen und er wusste nicht, warum er das trug. Anscheinend schien es aus dem Traum zu kommen? Aber das konnte doch nicht sein? Vielleicht schlief er ja immer noch? Und wieso reagierte Norge jetzt so anders?
„Warum? Ich dachte, du magst es?“, fragte er dann jedoch verwirrt und versuchte sich zu kneifen, um herauszufinden, ob er noch träumte oder nicht.
„Au“, nuschelte er leise, „wohl kein Traum…“

~

„Ich mag Feen, aber du bist keine Fee. Sowas passt doch überhaupt nicht zu dir“, sagte Norge und blickte Danmark skeptisch an.
„Hm. War ja auch nicht meine Idee“, erwiderte Matthias. Er hatte das Kleid nicht angezogen und er konnte sich an nichts erinnern – also war Lukas auch nicht derjenige, der ihm das Kleid angezogen hatte. Er schien sich nämlich gar nicht darüber zu freuen. Matthias versuchte derweil, den Reißverschluss aufzumachen, doch es wollte nicht funktionieren.
„Es geht nicht“, meinte er und ließ dann Norge probieren, der es auch nicht hinbekam und daraufhin noch genervter reagierte. Letztendlich holte er eine Schere, um den Fetzen zu zerschneiden.
„Mach es doch nicht kaputt“, sagte Matthias und wich vor der Schere zurück, als hätte er Angst, geschnitten zu werden. Also ließ Lukas die Schere sinken, verdrehte aber die Augen.
„Dann lauf halt darin herum“, nuschelte er und ging in die Küche, um zu frühstücken. Matthias folgte ihm, ein wenig wie ein geschlagener Hund, bekam aber herzlich wenig Beachtung.

~

Tino und Berwald saßen bereits in der Küche und unterdrückten ein Kichern und Grinsen, als die beiden hereinkamen. Lukas ging zur Tagesordnung über, während er Matthias eiskalt ignorierte und dieser herzlich unglücklich aussah. Schmollend setzte er sich an den Tisch und bemerkte nicht, wie Tino und Berwald miteinander (über ihn) redeten. Schließlich stand Tino auf und ging zu ihm.
„Entschuldige, Matthias“, sagte er, und Danmark blickte Finnland nur mit großen Augen an.
„Warum denn?“, fragte er ziemlich verpeilt. So viel denken am frühen Morgen überforderte ihn ziemlich, außerdem hatte er noch sowas wie einen Kater.
„Es tut uns leid, dass wir dich in dieses Ding gesteckt haben. Wir haben geglaubt, es könnte vielleicht helfen“, sagte er, während er unauffällig auf Norge deutete.
Matthias wusste nicht, ob er jetzt lachen oder weinen sollte. Er schüttelte nur den Kopf.
„Das einzige, womit ihr mir jetzt helfen könnt, ist wohl diesen bescheuerten Reißverschluss aufzukriegen“, antwortete er und begann seinen Toast reinzustopfen.
Tino machte sich gleich ans Werk, aber bekam es auch nicht auf. Da war nichts zu machen. Selbst als Schweden mit ordentlicher Kraft daran zog, bewegte sich das Ding keinen Millimeter.
„Nö“, sagte dieser nur und setzte sich wieder hin.
„Tut uns leid“, sagte Tino nochmals, doch das half Matthias ja auch nicht weiter.
„Bahahaha, das muss er jetzt für immer anbehalten! Niedlich…“, kam aus der Ecke und Island fand den Gedanken offenbar ziemlich lustig. Er trollte einfach nur gerne die Leute und erntete kurz darauf einen kühlen Blick von Norge. Dann klingelte es plötzlich an der Tür.

~

Weil sich sonst niemand dazu bemüßigt sah, öffnete Tino schließlich die Tür und erblickte Holland, der gerade eine ausgerauchte Zigarette wegschnipste.
„Ist Matthias da?“, fragte er.
Danmark konnte von drinnen die Stimme seines Kumpels hören und versteckte sich hinter Sverige. „Sag ihm, ich bin krank“, sagte er und schob Berwald Richtung Tür. Es war allerdings nicht mehr nötig, weil man seine Stimme erstens laut und deutlich hören konnte und Holland zweitens schon in der Küche stand. Matthias versteckte sich immer noch hinter Berwald.
„Wir wollten Fußball gucken“, sagte Holland und schaute skeptisch.
„Das trifft sich grade schlecht“, erwiderte Danmark und blieb hinter Sve stehen, bis dieser plötzlich einfach wegging, um sich noch einen Kaffee zu holen. Matthias grinste verlegen.
„Äh, ja…“, setzte er an, irgendwie wollte er nicht, dass sein Kumpel ihn so sah. Aber Holland hatte wenigstens den Anstand, nicht zu lachen. Vielleicht fand er es auch ganz einfach nicht lustig. Er blieb einfach neutral.
„Der Reißverschluss klemmt und Matthias kann es nicht mehr ausziehen“, erklärte Tino schließlich das Problem, „vielleicht kannst du helfen.“
„Hm. Ja“, erwiderte Holland und sah sich die Sache genauer an. Der Stoff klemmte zwischen dem Reißverschluss und mit einem Messer und ein paar geschickten Handgriffen konnte er das Problem lösen und den Reißverschluss schließlich aufziehen.

~

Norge, der das ganze möglichst desinteressiert verfolgt hatte, stand nun aber auf und zerrte Matthias am Handgelenk von Holland weg und aus der Küche.
„Zieh dich um“, motzte er und wirkte so genervt wie selten. Dass sein Tag heute komplett versaut war, war ja klar.
Also zog Matthias sich um und hoffte, dass Lukas dann damit zufrieden war. Er wollte diesen Tag doch nur irgendwie retten.
„Ähm, willst du mitkommen, Fußball gucken?“, fragte Matthias daher schließlich, als er wieder zurückkam in die Küche, nun in Shorts und Trikot.
„Nein!“, zickte Norge zurück und drehte sich weg. Danmark seufzte, beschloss aber, dann den Tag eben wie ausgemacht mit seinem Kumpel zu verbringen. Warum war Norge nur so sauer? War er traurig gewesen, dass er keine echte Fee war? Oder wollte Lukas doch lieber seine Fee sein?
„Schade. Dann bis heute Abend, Fee“, verabschiedete sich Matthias von ihm und winkte.
Lukas verdrehte nur die Augen. Könnten sie das Thema Feen heute nicht einfach nur lassen? Es reichte ihm damit fürs erste. Die Arme verschränkt, ließ er sich schließlich doch dazu herab, ‚Viel Spaß‘ zu wünschen, klang aber immer noch kühl.
Danmark ging mit Holland aus dem Haus – froh, dass er wieder er selbst und keine Fee mehr war, in der Hoffnung auf ein gutes Spiel und dass Norge am Abend vielleicht wieder bessere Laune hatte~



~The End~
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