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 Let's get personal~ <3 [Zur Personalunion Dänemark-Island / 1918]

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Emil Steilsson
Eis in Flammen
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BeitragThema: Re: Let's get personal~ <3 [Zur Personalunion Dänemark-Island / 1918]   Sa März 30, 2013 8:12 pm

Emil musste sich wirklich ein Lachen verkneifen als er dabei an die Reaktion des Norwegers dachte, wenn dieser das hier sah.
Aber auch Matthias war echt witzig. Wie er scheinbar erst gar nicht peilte was eigentlich los war und wohl zunehmend nervös wurde.
Der Isländer sah seinem Gegenüber in die Augen, welche immer näher kamen. Er dachte sich bei dem Ganzen hier nichts, weswegen es ihm auch nicht störte oder der gleichen.

Er konnte auch nicht ganz nachvollziehen wie sich der Däne wohl gerade fühlte. Was war schon dabei? Ist ja nur Show.
Als sich dann jedoch ihre Lippen berührten fand Emil das Ganze nicht mehr ganz so lustig.
Das war jetzt nur merkwürdig. Es war immerhin sein erster Kuss.
Und dann auch noch mit einem Mann... Dazu noch mit Matthias.
Der Isländer schluckte einmal kräftig, versuchte aber sich nichts anmerken zu lassen.

Er hatte der ganzen Sache zugestimmt und das jetzt war ja auch seine Idee gewesen, also musste er dadurch.
Nur hatte er es sich wirklich nicht so... merkwürdig vorgestellt.
Leicht erwiderte er jedoch den Kuss, war sich aber nicht sicher wie es weiter gehen würde.
Normalerweise geht man da ja noch weiter..., fing er an zu überlegen und musste an früher denken. Wo er es ja immer so widerlich fand wenn sich Erwachsene 'aufgefressen' haben wie er das immer nannte.
Wehe du steckst mir deine Zunge in den Hals... Wehe du steckst mir deine Zunge in den Hals..!, betete er nun in Gedanken.

Denn würde er es abweisen käme das natürlich total unecht rüber alles. Er wäre dazu ja quasi gezwungen darauf einzugehen. Umso mehr hoffte er, dass es der Däne nicht zu weit trieb.
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Matthias Køhler
Northern King
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BeitragThema: Re: Let's get personal~ <3 [Zur Personalunion Dänemark-Island / 1918]   Sa März 30, 2013 8:28 pm

Eigentlich wäre Matthias zurückgewichen, aber das könnte er ja nun auch nicht machen. Na gut, was war schon dabei, bei einem kleinen Kuss? Aber das hier war Emil, der kleine Bruder seines Aus Stopp Cut!, dachte sich Matthias und schloss die Augen und versuchte nun, ihn zu küssen. Sah sicher total unecht und unbeholfen aus.

Verdammt ich hätte vorher mehr trinken sollen, dachte sich der Däne, während er spürte, wie Emil den Kuss ebenso zaghaft erwiderte. Zum Teufel, so einen Erstklässlerkuss kaufte ihnen doch keiner ab. Und Matthias hatte noch nie so viel während eines Kusses nachgedacht. Aber irgendwie genoss er es schon mal wieder, immerhin hatte er sowas schon länger nicht mehr gemacht. Es fühlte sich nur total komisch an, aber das lag vielleicht daran…

Hey, stell dir einfach vor, er wäre Norge!, hatte er plötzlich die Idee und versuchte sich das vorzustellen und sonst alles auszublenden. Damit klappte es schon besser. Leicht streichelte er über Islands Wange, während er den Kuss nun ein wenig inniger werden ließ.
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Lukas Bondevik
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BeitragThema: Re: Let's get personal~ <3 [Zur Personalunion Dänemark-Island / 1918]   So März 31, 2013 11:12 pm

Lukas hatte von Anfang an wenig Lust auf das Meeting gehabt. Er glaubte nicht, dass viel dabei rumkommen würde. Und die ganzen Idioten bekamen doch sowie so nur in die Haare. In den Augen des Norwegers stellte das Meeting also eine einzige Zeitverschwendung dar. Andererseits konnte er an dem Meeting als eigenständiges Land teilnehmen, und nicht als Anhängsel von Dänemark oder Schweden.
Nachdenklich saß Lukas an einem Fenster auf dem Gang und schaute aus dem Fenster und bemerkte ein Auto das auf den Hof fuhr. Das wäre für ihn nicht weiter interessant gewesen, wenn nicht plötzlich Matthias ausgestiegen wäre. Überrascht riss der Norweger die Augen auf. Ihm war klar gewesen, dass er Matthias treffen würde, aber er hatte erst im Konferenzraum mit ihm gerechnet. Sie hatten sich schon so lange nicht mehr gesehen, trotzdem freute es Lukas irgendwie, auch wenn er immer noch sauer auf Matthias war.
Dann ging Matthias um das Auto rum und öffnete die andere Tür um offensichtlich jemanden aus dem Auto raus zu helfen. Und dieser jemand war…Emil? Ungläubig sah der Norweger weiter aus dem Fenster. Er hatte ja gewusst, dass Emil bei Matthias war und demnach war es auch logisch, dass sie zusammen anreisten, aber als die beiden Hand in Hand über den Hof liefen, schaute er erschreckt zur Seite.
Als er wieder hinaus sah, hatten die beiden das Gebäude schon betreten. Bestimmt hatte er sich verguckt. Warum sollten die beiden auch Händchen halten? Lukas hatte zwar irgendwelche Gerüchte von einer Union gehört, sich aber nicht weiter Gedanken darüber gemacht. Er hatte bestimmt einfach nicht richtig geguckt.

Lukas schaute noch etwas weiter aus dem Fenster bis er bemerkte, dass er so langsam Mal in den Konferenzraum gehen sollte, also drehte er sich um und wollte losgehen, als er bemerkte, dass Matthias und Emil vor ihm liefen.
Unwillkürlich musste Lukas etwas Lächeln, er freute sich immer seinen Bruder zu sehen. Gerade wollte er die beiden begrüßen, als Emil stolperte. Instinktiv streckte Lukas die Arme aus, aber sein kleiner Bruder hielt sich schon an Matthias fest, welcher mit den Worten „Fall nicht, Liebling“ den Arm um den Isländer legte. Lukas ließ die Arme sinken und das Lächeln verschwand augenblicklich von seinem Gesicht. "Keine Angst, Schatzi", antwortete Emil und ungläubig blieb Lukas stehen.
Sein Verstand weigerte sich, das aufzunehmen, was vor ihm passierte und er war froh, dass er bis dahin keinen Laut von sich gegeben hat und somit von den beiden zunächst unbemerkt blieb.

Kurz schüttelte der Norweger den Kopf konnte aber keinen klaren Gedanken mehr fassen, denn er dachte immer wieder nur: Was zur Hölle passiert hier gerade? Er musste ja auch in den Kongressraum also ging er dann weiter, bis auch er den Raum betrat. Kurz ließ er seinen Blick durch den Raum wandern und setzte sich dann so weit wie möglich von den beiden weg. Der Norweger war so durcheinander gewesen, dass er im Nachhinein nicht mal mehr sagen konnte, neben wen er sich gesetzt hatte, aber es war offenbar jemand gewesenen, der ihn nicht zu gelabert hatte.
Aber vielleicht wäre ein Bisschen Ablenkung doch ganz gut gewesen, denn was Lukas jetzt sah, riss ihm letztendlich komplett den Boden unter den Füßen weg. Emil und Matthias turtelten mit einer Lakritzschnecke herum was damit endete, dass die beiden sich küssten. Ganz langsam und viel zu spät realisierte Lukas: Sie sind zusammen.
Für einen Moment verlor er die Fassung und ein verletzter Ausdruck huschte über das Gesicht des Skandinaviers. Dann stand dieser auf, er wollte sich das keine Sekunde länger ansehen müssen.
Also verließ er den Raum und flüchtete zunächst auf die Toilette.

Dort ging er in eine Kabine, schloss ab und lehnte sich mit dem Rücken gegen die kühle Kabinenwand.
Selten hatte Lukas so viele Gefühle auf einmal gehabt. Eben noch hatte er sich gefreut die beiden zu sehen und dann…Sie sind ein paar… Und jetzt waren sie hier auf dem Meeting und…Sie sind ein verdammtes Paar! Lukas versuchte sich zusammenzureißen aber es gelang ihm nicht richtig.
Er wusste nicht auf welchen von beiden er wütender war oder von wem er mehr enttäuscht war. Wann hatten die beiden überhaut vorgehabt ihm das zu sagen? Wütend schlug Lukas gegen die Kabienenwand. Vertraute ihm sein Bruder so wenig? Und dann war er ausgerechnet mit Matthias zusammen?
Natürlich war Lukas sauer auf Matthias gewesen. Er hatte ihm nicht geholfen, als er zu Schweden gehen musste und danach hatten sie auch kaum was mit einander zu tun gehabt und das letzte Mal als sie sich gesehen haben, hatten sie sich gestritten. Und anstatt sich zu entschuldigen, nahm sich Matthias einfach seinen kleinen Bruder? Lukas war wütend aber er war vor allem verletzt. Er fühlte sich hintergangen. Hintergangen von den beiden Menschen die ihm, ob er‘s zugeben würde oder nicht, am wichtigsten von allen waren. Nachdem er auch noch einmal gegen die Tür getreten hatte, verließ er die Kabine und trat vor einem der großen Spiegeln über den Waschbecken. Waren das da etwa Tränen on seinen Augen? Wütend wischte Lukas sie weg und ging zurück in den Konferenzraum.

Das war aber auch zu gemein. Lukas war überrascht und mit der Situation überfordert. Aber er konnte nicht weg, schließlich konnte er nicht einfach das Meeting verlassen, er musste dort sitzen bleiben, bis es vorbei war. Lukas versuchte überall hinzugucken, nur nicht zu Emil oder Matthias und musste dreimal angesprochen werden, bis er merkte dass zu einem Thema nach seiner Meinung gefragt wurde. Genervt gab er eine kurze Antwort und sehnte einfach nur das Ende des Meetings oder wenigstens eine Pause herbei.
Wie konnten die beiden ihm das antun? Das einzige was Lukas jetzt beschäftigte war, ob er mehr wütend oder mehr traurig war, auf jeden Fall gaben seine Emotionen keine gute Mischung ab…Genvert starte er vor sich her und wurde wenigstens nicht noch mal etwas gefragt, wenn doch bekam er es nicht mit.

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Emil Steilsson
Eis in Flammen
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BeitragThema: Re: Let's get personal~ <3 [Zur Personalunion Dänemark-Island / 1918]   Sa Apr 06, 2013 7:05 pm

Emil merkte wie der Kuss etwas inniger wurde. Er war sich nicht sicher, ob er darauf eingehen sollte, aber er musste ja. Also ging er, obgleich er diesen Kuss immer noch total komisch und irgendwie auch widerlich fand, darauf ein. Unauffällig lies der Isländer seinen Blick durch den Raum schweifen. Saß Lukas hier wenigstens irgendwo? Wenn nicht, dann würde er das hier ja ganz um sonst machen. Doch dann erblickte Emil den Norweger. Noch, schaute er nur zu den beiden rüber, aber er tat nichts. War er vielleicht einfach zu geschockt? Oder war es ihm egal?
Emil war sich nicht sicher, wie er das deuten sollte.
Er wollte eine Reaktion von Lukas. Jetzt mach schon etwas..!, forderte er ihn in Gedanken. Nicht, dass der Kerl mir echt noch seine Zunge in den Hals steckt., allein bei dem Gedanken wurde ihm schlecht. Doch dann kam seine Rettung. Lukas hatte den Raum schnell verlassen, wahrscheinlich wollte dieser sich das nicht weiter ansehen. Endlich..., dachte sich Emil erleichtert und löste dann auch den Kuss. Leicht wischte er sich über die Lippen und nahm dann eine der Lakritzschnecken. Schnell aß er sie.
Emil ließ seinen Blick zu Matthias schweifen und sah ihn unsicher an. Der Isländer war sich nicht sicher, wie viel das Ganze jetzt genau gebracht hatte. War Lukas jetzt traurig, sauer, enttäuscht oder fand er es vielleicht einfach zu widerlich?
Der Norweger war einfach zu undurchsichtig, man konnte sie wirklich sagen, was nun in ihm vorging, was den Jungen gerade wütend machte.
Er wollte dieses Opfer immerhin nicht umsonst gebracht haben. Mit einer Mischung aus Unsicherheit, Ekel und Zorn sah er auf den Tisch, stopfte sich eine weitere Lakritzschnecke in den Mund ehe er aufstand.

"Ich bin gleich wieder da Schatzi~", lies er dann den Dänen wissen, versuchte wieder diese Fassade des Verliebt sein aufzubauen, was ihm nach diesem Kuss aber gar nicht mehr so leicht viel. Schnell verschwand er auf das Klo.
Emil lehnte sich an die Kabinenwand, dachte nicht daran, dass der Norweger ja auch hier sein könnte, achtete auch nicht darauf, dass die Kabine neben ihm besetzt war.
Verwirrt dachte er über das nach, was gerade passiert war. Er war durcheinander und ihm war schlecht. Aber er konnte nicht genau sagen, ob es wegen des Kusses oder wegen der Reaktion des Norwegers war. Vielleicht war es auch beides. Lukas..., Emil wusste noch nicht, wie er dessen Reaktion deuten sollte. Und ob sie ihm zu wenig oder vielleicht zu viel war.
Auch wenn der Isländer das nie zugeben würde, Lukas war sein Bruder, deswegen verstand er ihn auch ein bisschen.

Natürlich, er hatte Lukas eins auswischen, ihn etwas ärgern wollen. Vielleicht wollte er sich auch etwas dafür rächen, dass ihn der Norweger ständig genervt hatte. Doch Emil hatte ihn nicht kränken wollen, doch wahrscheinlich war genau das passiert.
Denn, obgleich er das niemals sagen würde, er hatte Lukas lieb. Es war lediglich seine Dickköpfigkeit, welche ihn daran hinderte das wirklich wahr zu nehmen. Emil wollte nicht mehr wie ein Kind behandelt werden. Er wollte erwachsen und vor allem unabhängig sein.
Der Norweger hatte ihm dabei oft im Weg gestanden, weswegen Emil zwanghaft versuchte ihn nicht akzeptieren.
Je mehr er darüber nachdachte, desto schlechter wurde ihm. Wahrscheinlich war das nicht das erste Mal, dass er Lukas so gekränkt hatte. Möglicherweise hatte das dem ganzen nur die Krone aufgesetzt.
Der Isländer wurde wackelig auf den Beinen, er hatte selten so intensiv darüber nachgedacht und diese Situation war ohne hin neu für ihn.
Vorsichtig hielt er sich an der Klobrille fest und sah in die Toilette. Emil blickte in das Wasser, welches ihn spiegelte. Fragend sah er dann jedoch die Wellen an, welche das Bild zerstörten. Emil brauchte etwas. Als das Wasser erneut Wellen schlug, bemerkte er; Ich heule doch nicht etwa?

Doch als der Isländer das wahr nahm konnte er sich nicht mehr zurück halten. Er ließ den Kopf sinken aus dessen Augen nun unwillkürlich Tränen strömten. Hör auf verdammt!, forderte er sich selbst auf. Doch er konnte mit der ganzen Situation und all diesen Gefühlen die ihm überkamen nicht umgehen. Übel war ihm auch noch.
Emil hielt sich den Magen, welcher sich nun etwas verkrampfte. Schmerzverzerrt gab er ein leises Keuchen von sich, welches sein Schluchzen kurz unterbrach.
Der Isländer spürte ein leises Gluggern im Magen. Prompt hielt er sich die Hand von den Mund, was jedoch nicht viel brachte. Ohne es weiter aufhalten zu können hatte sich der Isländer übergeben. Etwas geschockt blickte er in die Kloschüssel, wurde dann jedoch aus seinen Gedanken gerissen, als er einen kleinen Knall von neben an wahr nahm. War da etwas noch jemand mit ihm auf dem Klo? Doch nicht etwa..., ihm beschlich ein ungutes Gefühl.
Unsicher blickte Emil unter der Kabinenwand hinüber. Er erkannte die Schuhe und die Hose. Das war Lukas.
Schnell sprang der Isländer auf und stürmte aus der Kabine. Hastig hatte er sich das Gesicht gewaschen und war zurück zum Konferenzraum geeilt.
Ob er mich bemerkt hat..?, fragte er sich. Bitte nicht..., hoffte Emil, das würde alles kaputt machen.
Der Isländer schüttelte den Kopf, er wollte jetzt nicht weiter darüber nachdenken. Er musste ja auch seine Haltung waren und wollte Matthias keine Sorgen bereiten. Leicht klatschte er sich auf die Wangen um sein Gesicht etwas aufzulockern, eher er zurück in den Raum ging und sich wieder setzte.

Kurz darauf war auch Lukas zurück gekommen. Er wollte jetzt irgendwas sagen. Irgendwie musste er sich beweisen, dass er doch mit der Situation zurechtkam.
Leicht ließ er seinen Blick zu dem Norweger schweifen, richtete ihn dann jedoch auf Matthias.
Kurz überlegte Emil. Was könnte er sagen? Was könnte er tun? Irgendwie musste er die Fassade wieder aufbauen.
Dann kam ihm eine Idee und als Lukas direkt hinter den beiden lang zu seinem Platz ging sprach er sie aus. "Was ist eigentlich mit unseren Flitterwochen Schatz~?"
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Matthias Køhler
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BeitragThema: Re: Let's get personal~ <3 [Zur Personalunion Dänemark-Island / 1918]   So Apr 07, 2013 11:57 pm

Matthias spürte, wie Emil darauf einging und eigentlich verdrängte er in diesem Moment gerade so ziemlich, dass es Emil war. Es fühlte sich fast schön an, nahezu so als… Doch plötzlich kam es wieder wen er hier eigentlich küsste und er fand es einfach nur noch vollkommen unwirklich. Nicht total schlimm oder so, aber nun einfach nur seltsam. Falsch. Doch bevor er drüber nachdenken konnte, was er jetzt machen sollte, löste Island den Kuss und er fühlte sich sogar doch irgendwie erleichtert. Oh man, er hatte Emil geküsst… zum Henker, er konnte es immer noch nicht so recht fassen… ihre Idee war einfach zu krass um wahr zu sein. Island schien auch etwas irritiert, zumindest blickte er ihn so an. Danmark grinste ein wenig verlegen und streichelte ihm über die Wange. Sie mussten das jetzt irgendwie durchziehen, nur nach dem Kuss fühlte es sich noch grotesker und falscher an als vorher. Und dann kam dieser Blick von Island. Genervt, zickig und absolut not amused blickte er nach unten – fast wie Norge… Matthias starrte ihn nur ungläubig an und er verstand auch nicht warum er jetzt so guckte, aber es war unheimlich…

Doch bevor er länger darüber nachdenken konnte, stand Island auf und sagte ihm, dass er gleich wieder da wäre.
„Äh ja, ist gut, Schnucki“, erwiderte Danmark und grinste leicht, auch wenn er nicht direkt wusste, warum Island nun weggegangen war. Jetzt war er allein. Er konnte vielleicht fünf Minuten durchatmen, bevor er diese Show weiter durchziehen musste. Eigentlich wollte er ja wissen, wie Norge darauf eigentlich reagierte, aber er traute sich nicht so recht, zu schauen, wo er war. Doch Island war weg und Danmark langweilte sich… außerdem wollte er ihn schon gerne mal wieder sehen, also ließ er unauffällig den Blick durch den Raum schweifen – wonach er feststellen musste, dass Lukas nirgendwo war. Scheiße… er ist überhaupt nicht da… das heißt… alles war umsonst?, fragte Matthias sich und bereute jetzt irgendwie kurz, diese Show abgezogen zu haben. Und dann auch noch vor allen anderen, immerhin grinsten ihn so Leute wie Gilbert gerade recht blöd an. Er seufzte und versuchte sich aufs Meeting zu konzentrieren, das inzwischen angefangen hatte, aber er hörte ja eh nie zu. Aber doof war das ganze jetzt schon. Jetzt hatten sie ja Lukas gar nicht eifersüchtig machen können. Wahrscheinlich hatte Emil das auch gemerkt und war deswegen so genervt raus. War ja mal wieder alles super gelaufen… aber plötzlich schlich sich ein Gedanke in den Kopf des Dänen, der ihm sagte, dass es vielleicht gar nicht so schlecht war, dass Lukas es nicht gesehen hatte. Schließlich konnte er ihn so schlecht einschätzen… wer wusste, was passiert wäre und irgendwie hatte Matthias jetzt Schiss, dass es eine völlig dumme Idee gewesen war, zumindest so eine Show abzuziehen. Dann konnte er ja nur froh sein, wenn Lukas nichts mitbekommen hatte. Irgendwie war er jetzt fast erleichtert, als er schließlich bemerkte, dass Emil wieder neben ihm saß.

Denn dieser fragte ihn gerade nach den Flitterwochen. Danmark war grad so aus dem Kontext, dass er wegen der Aussage fast losgelacht hätte. Zumindest schaute er recht irritiert nun Island an, bis es ihm ja wieder einfiel, dass sie immer noch spielten.
„Sorry, dafür hab ich grad keinen Kopf, später“, erwiderte er nach einem Moment und grinste leicht. Er blickte wieder vor sich hin und manchmal zu Island. Sonst registrierte er niemand. Etwas kam ihm dann aber komisch vor… Wieso hatte Emil eben weitergespielt? Dabei hätte er gedacht, Emil wüsste auch, dass Lukas nicht da war, wieso zur Hölle machte er dann weiter? Matthias fand es unheimlich, beschloss aber, ihm dann vielleicht auch zu sagen, dass Lukas ja nicht da war.

„...übrigens, ist dir auch schon aufgefallen -“, wollte er gerade anfangen, als ihn plötzlich eine Stimme unterbrach.
„EY, Køhler!“, hörte er Gilbert Beilschmidts Stimme, „Was meinst du dazu? Übrigens, hast du ne neue Schlampe?“
Matthias wurde sofort etwas rot. Er wusste ja, dass es Gilberts Art war, so zu reden, das hatte er auch schon mal getan, als er über Norge geredet hatte und sie eben unter sich waren, aber in der Öffentlichkeit fand Matthias das schon eher unangebracht. Und selbst wenn – oder gerade weil er nicht mit Emil zusammen war, er war keine Schlampe oder so, Himmel, was sollte er denn denken?
„Ich muss mir das nochmal genauer anschauen. Jedenfalls aber, Emil ist nicht ‚meine Schlampe‘. Wir sind eine Personalunion eingegangen“, versuchte er die Sache zu retten und zog Emil näher an sich. Irgendwie war das alles peinlich. Und ob es schlau war, das zu sagen, wusste er auch nicht. Im nächsten Moment erfuhr er es, dass es das Gegenteil gewesen war, als Gilbert ihm mit:
„Achso, verstehe… es ist diesmal also was ernstes“, antwortete und Francis ein „Hach, wie romantisch!“ hinterher setzte.
„Ach was, schon gut, Leute“, erwiderte er, ne Spur verlegen, weil er nicht wusste, was er machen sollte. Matthias hätte am liebsten auf den Tisch gehauen. „Scheiße“, rutschte ihm nun ganz leise doch raus. Nicht, weil sie es als etwas Ernstes, Romantisches ansahen, sondern weil sie eben nun meinten, es wäre nun viel tiefgründiger, als die Beziehung mit Norge. Dabei hatte er das doch gar nicht ausdrücken wollen, wie Gilbert es verstanden hatte… verdammter Mist – er konnte nur sowas von froh sein, dass Norge nicht da war, sonst wäre er wirklich bei ihm unten durch.

Irgendwie wollte er den fahrenden Wagen nun aufhalten, denn es funktionierte nicht mehr nach Plan und es wurde gerade eher immer noch schlimmer –bis es seinen Höhepunkt erreichte, als er plötzlich in Norges Augen blickte…
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Lukas Bondevik
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BeitragThema: Re: Let's get personal~ <3 [Zur Personalunion Dänemark-Island / 1918]   Mi Apr 17, 2013 1:26 pm

Als die beiden sich küssten, hätte Lukas sie am liebsten auseinander gerissen und an die entgegengesetzten Enden des Raumes verfrachtet. Aber er war zu geschockt gewesenem irgendwas zu tun, deswegen hatte er zunächst nur entsetzt anstarren können, bevor sein Körper sich langsam wieder in Bewegung gesetzt hat und er in Richtung Toiletten verschwinden konnte. Dort ließ er seinen Ärger mehr oder weniger heraus und bekam auch zunächst nicht mit, dass eine weitere Person den Raum betrat. Dann vernahm der Norweger ein Schluchzten, ist das Emil? Fragte er sich, während er schon gegen die Wand schlug. Er überlegte nachzusehen, aber die Person war schon verschwunden. Er war sich so sicher, dass es Emil war, aber warum sollte dieser weinen? Nun war der Norweger noch mehr verwirrt als vorher. Er wusste das nicht alle Unionen freiwillig geschlossen wurden, Matthias würde seinen Bruder doch nicht gezwungen haben? Schließlich hatte Emil so…verliebt gewirkt. Bei dem Gedanken wurde Lukas schlecht und er wusste nicht, was er davon halten sollte. Schließlich ging Lukas ziemlich unkonzentriert zurück in den Konferenzraum.

Als der Norweger zurück im Konferenzraum war wollte er zurück zu seinem Platzt gehen, aber auf der einen Seite standen ein paar europäische Länder und zoften sich mal wieder, so dass er ausgerechnet hinter Matthias und Emil herlaufen musste. Lukas seufzte innerlich und ging los, als er hörte wie Emil von den Flitterwochen sprach. Lukas stolperte vor Schreck ein Bisschen, fing sich aber schnell wieder und ging zügig zu seinem Platzt, wo er sich schon halb verzweifelt auf seinen Stuhl sinken ließ.
Es wurde weiter über irgendein Thema diskutiert das wenn Lukas es richtig mitbekommen hatte mit Schiffen zu tun hatte, oder war es doch irgendwas mit Essen gewesen? Nur zu gerne hätte Lukas sich auf das Gerede konzentriert aber seine Gedanken waren ein Misch aus Paar, Kuss und Flitterwochen.
Genervt und bemüht sich einen Unmut nicht anmerken zulassen starrte Lukas vor sich her, bis Gilbert quer durch den Raum rief. Das war man von dem Preußen gewöhnt und Lukas hätte sich nicht weiter darum gekümmert was dieser sagte, wenn er nicht direkt mit Matthias gesprochen hätte.
Lukas hörte das mit der Schlampe und wurde augenblicklich sauer, wie konnte er es wagen seinen Bruder als Schlampe zu bezeichnen? Doch bevor Lukas irgendwie darauf reagieren konnte, beispielsweiße in dem er Gil etwas in das vorlaute Gesicht schmiss, ergriff Matthias schon das Wort und meinte „Jedenfalls aber, Emil ist nicht ‚meine Schlampe‘. Wir sind eine Personalunion eingegangen“, fassungslos starrte Lukas zu ihnen herüber. Das gleiche hatte Gilbert auch schon mal zu ihm gesagt, aber soweit er sich erinnern konnte hatte Matthias damals nur gelacht und war mit Lukas weggegangen. Das hatte den Norweger damals auch nicht gestört, warum sollte man den Worten des Preußen auch große Beachtung schenken? Aber Matthias nun sagte, Emil wäre nicht seine ‘Schlampe‘ und dann auch noch das mit der Personalunion. Das hatte er damals nicht gesagt, vielleicht hatte er das gar nicht so gesehen? „Achso, verstehe… es ist diesmal also was ernstes“, bestätigte sogar Gilbert Lukas Vermutung. Dann gab der dämliche Franzose, der ihm vorhin den Weg versperrt hatte, auch noch seinen Senf dazu und Lukas reichte es. Er sah kurz zu Matthias der ihn überrascht ansah, er ertug dessen Anblick keine Sekunde länger. Scheiß auf die Konferenz, dachte er sich, er konnte sowie so nichts dazu beitragen. Er beugte sich zu England rüber, der zwei Plätze weiter von ihm saß und bekam irgendwie heraus, ihm wäre nicht gut und er würde gehen, und England möchte das den anderen bitte nachher erklären, weil er keine Lust hatte es der kompletten Runde zu erklären, Arthur nickte und Lukas stand auf. Mit entschlossenen Schritten ging er in Richtung Tür, diesmal extra hinter Matthias und Emil entlang. Hinter Matthias blieb er kurz stehen und sagte leise aber mit einem Hauch Leidenschaft in der Stimme: „Jeg hater deg“. Das hieß auf Norwegisch ich hasse dich und da es dem dänischen Jeg hader dig sehr ähnlich war, wusste Lukas auch, dass er es verstehen würde, obwohl der Blick alleine, mit dem er den Dänen ansah auch genügt haben dürfte. Er ging zur Tür, er musste einfach nur noch raus und bekam beim Verlassen des Raumes gerade noch mit, wie England anfing den anderen zu erklären, dass es ihm nicht so gut ging.
Er ging nach draußen in den Hof und setzte sich unter einen Baum, zog die Knie an, schlang die Arme darum, legte den Kopf drauf und starrte nachdenklich vor sich her, obwohl er gerade am liebsten gar nichts denken würde.


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Emil Steilsson
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BeitragThema: Re: Let's get personal~ <3 [Zur Personalunion Dänemark-Island / 1918]   Mi Apr 17, 2013 3:31 pm

Emil überfuhr ein leichtes Grinsen, als er mitbekam, wie der Norweger etwas stolperte.
Also hatte die Frage den gewünschten Effekt erzielt und er konnte sich ein klein wenig besser fühlen. Matthias sagte aber nicht viel dazu und überging das Thema.
Etwas genervt grummelte der Isländer und folgte dann mehr oder weniger aufmerksam der Konferenz, bis dann Gilbert dazwischen rief.
Schlagartig kniff er die Augen wütend zusammen. Wie konnte der Preuße es wagen, ihn als Schlampe zu bezeichnen? Er war gerade dabei wütend aufzuspringen, doch der Däne hatte die Situation schon mehr oder weniger geregelt.
Dann erwähnte Gilbert, dass dies wohl etwas ernsteres war. Emil musste sich ein Grinsen verkneifen. Wenn du wüsstest..., dachte er sich nur wurde dann jedoch aus diesen gerissen als er das leise 'Ich hasse dich', des Norwegers wahrnahm, was wohl dem Dänen galt.
Der Isländer sah dem andere hinterher, welcher den Raum verlassen hatte. Ein Grummeln überkam ihn. Irgendwie machte ihn das jetzt wütend. Wahrscheinlich, weil er nun merkte, dass dieser Plan total schief läuft.

Ohne weiter darüber nachzudenken war er dem anderem gefolgt. "Lukas!", rief er dem Norweger wütend hinter her, welcher das aber wohl ignorierte oder einfach nicht hörte.
Der Isländer jedoch, ging dem anderem weiter hinter her und blieb vor diesem stehen, als er sich unter einen Baum gesetzt hatte.
Mit einem Ruck hatte er Lukas an dem Kragen gepackt und hoch gezogen. Mit finsterem Blick sah er dem anderen in die Augen.
'Hast du sie noch alle? Du kannst ihn doch jetzt nicht hassen? Dann habe ich das ganz umsonst gemacht!', hätte Emil fast rausgeschrien doch er schwieg und sah den anderen einfach nur an.
Langsam ließ er ihn wieder los. Der Isländer wollte jetzt etwas sagen. Er musste irgendwas sagen. Doch er hatte das Gefühl, dass er sich damit verraten würde und Lukas diesen Plan durchschaute.
Etwas nervös sah er umher. Ihm fiel nichts ein, aber er konnte den Norweger doch jetzt nicht nur wütend anstarren. Irgendwie musste er versuchen diese Situation hier zu retten.
"Wie...", setzte er unsicher an. "...kannst du es wagen, Matthias sowas an den Kopf zuwerfen? Er kann doch nichts für seine Gefühle!", fuhr er dann fort, jedoch noch unsicherer als er angefangen hatte.
Eigentlich konnte das nur schief gehen...
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Matthias Køhler
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BeitragThema: Re: Let's get personal~ <3 [Zur Personalunion Dänemark-Island / 1918]   Mi Apr 17, 2013 6:19 pm

Matthias war einfach nur überfordert. Er hatte Norge vorher gar nicht gesehen. Und jetzt war natürlich die Frage, wie viel er mitgekriegt hatte, allerdings die letzten Sätze ja sicher. Oh verdammte Scheiße, das war jetzt so richtig viel schlimmer als es laufen konnte. Matthias biss sich auf die Lippe und blickte weg. Es war eine dumme Idee gewesen. Eine verdammt dumme Idee. Aber jetzt konnte er es nicht mehr aufhalten. Er wusste im Grunde nicht mal, was er jetzt machen sollte. Hilfesuchend blickte er zu Island, doch dieser schien in Gedanken. Leicht legte er die Hand auf seinen Arm, damit er reagierte, jedoch bemerkte er dann aus dem Augenwinkel, dass Lukas aufgestanden war und auf sie zukam.

Matthias wurde innerlich zwei Köpfe kleiner und klammerte sich nun automatisch an Emil, weil er keine Ahnung hatte, was er machen und sagen sollte. Er wusste ja nicht, wie Lukas reagierte, aber er schien sicher böse zu sein und Matthias hoffte irgendwie noch, dass er ihm alles erklären konnte und dass dann schon alles wieder gut würde. Er ließ Emil gerade wieder los, als Lukas auf ihrer Höhe war und ihn plötzlich so böse anblickte, wie er es noch nie bei ihm erlebt hat. Keine gute Idee, flog der Gedanke durch Matthias‘ Kopf aber er wusste auch nicht, was denn eine gute Idee gewesen wäre in dieser Situation und er konnte gerade überhaupt nicht mehr denken.

Und dann hörte er auch schon die Worte von Lukas. Es war norwegisch aber er verstand es trotzdem. Letztendlich hatte er sich noch nie von einer simplen Aussage so verletzt gefühlt. Normal konnte Matthias über alles Mögliche lachen, aber dieses Mal fühlte es sich so an als fror Norges Blick sein schnell schlagendes Herz zu Eis und als stachen die Worte direkt wie eine unsichtbare Klinge hinein. Tausende Eissplitter seines zerbrochenen Herzens, die ihn innerlich aufschlitzen und bluten ließen…

Sprachlos, wie selten in seinem Leben, starrte er Lukas an, bis er irgendwann ein
„Aber…N-norge…“, herausbrachte, aber es war zu spät und zu leise (wie er wohl noch nie gesprochen hatte). Er konnte ihm nur noch hinter her sehen. In ihm war nur noch dieses bittere Gefühl, das einfach alles andere ausblendete und so merkte er auch kaum, dass Island aufsprang und Norge hinterherrannte. Im Unterbewusstsein bekam er das vielleicht mit, aber er konnte es nicht einordnen, er konnte nicht darüber nachdenken, er wusste nur, dass er zu schwach dazu war. Für alles. Weil er versagt hatte. Dass es vorbei war. Für immer.

„… Scheiße!“, rutschte es ihm heraus und für den Moment schien er auch völlig ausgeblendet zu haben, dass er auf einer Konferenz war. Erst als alle ihn mit großen Augen anstarrten, wurde ihm das wieder bewusst.
„Tut mir leid“, sagte er und seine Stimme brach schon teilweise weg. Dann nahm er seine Sachen und ging schnell aus dem Raum. Sollten sie doch denken, was sie wollten. Er ging nach draußen zum Wagen. Ein Wunder, dass er diesen noch fand, immerhin war sein Sichtfeld völlig verschwommen, von den Tränen, die ihm in die Augen stiegen und gegen die er die ganze Zeit ankämpfte.

Er öffnete den Kofferraum und schmiss seine Jacke rein. Als er eine Flasche Schnaps erblickte, kam ihm das genau richtig. Doch eine Situation wie diese konnte man nicht mehr schön saufen. Aber vielleicht betäubte es ein wenig diesen unseligen Schmerz…
Und so setzte er sich in den Wagen, öffnete die Flasche und nahm einen großen Schluck. Bis er plötzlich jegliche bröckelnde Fassade, die er zuvor noch versucht hatte zu halten, fallen ließ und begann, Rotz und Wasser zu heulen. In diesem Moment wünschte er sich, ein Mensch zu sein. Sodass er einfach die nächste scheiß Brücke herunter brettern könnte, um sein verdammt beschissenes Leben zu beenden. So verzweifelt wie heute war Danmark noch nie gewesen.
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Lukas Bondevik
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BeitragThema: Re: Let's get personal~ <3 [Zur Personalunion Dänemark-Island / 1918]   Mo Apr 29, 2013 12:08 am

Es konnte sein, dass Matthias noch etwas sagte, aber Lukas war das egal, er wollte einfach nur noch weg. Also verließ er den verdammten Konferenzraum, ob Matthias nun was sagte, oder Emil in etwas hinterher rief. Lukas hoffte sie würden ihn einfach alle in Ruhe lassen und setzte sich missmutig unter den Baum. Sollen doch alle zur Hölle fahren.

Es tat fast gut die frische einzuatmen und einfach Raus aus dem ollen Gebäude zu sein. Vielleicht gesellte sich ja einer von Lukas ‘Freunden‘ hinzu, dass er seinem Ärger Luft machen konnte. Dieser Moment der Ruhe wahr allerding nur sehr kurz, denn plötzlich stand Emil, von dem Lukas angenommen hatte er würde bei seinem ‚Schatzi‘ im Konferenzraum bleiben, vor ihm.
Überrascht sah Lukas zu seinem Bruder hoch, der ihm im nächsten Moment am Kragen hoch zog. „Hey!“, entfuhr es Lukas. So viel Stärke sah man dem Isländer gar nicht an, aber Lukas war eh schon total durch den Wind. Für ihn war das alles einfach verkehrte Welt…Und war Emil etwa wütend auf ihn? Die beiden hatten ihm schließlich nichts gesagt und ihn so mies hintergangen. Was konnte er also bitte dafür?

Emil wirkte so, als ob er etwas sagen wollte, schwieg aber noch einen Moment, bis er meinte: "Wie kannst du es wagen, Matthias so was an den Kopf zuwerfen? Er kann doch nichts für seine Gefühle!", ungläubig starrte Lukas ihn an. „Achso! Er kann nichts für seine Gefühle?“, fuhr er seinen Bruder an und stieß diesen weg. „Tja, ich auch nicht.“, setzte der Norweger hinterher, ehe er ging. Einfach irgendwo hin Hauptsache weg. Als ihm einviel, dass Emil ja hinterher laufen könnte, blieb er noch einmal stehen. „Lass mich bloß in Ruhe. Lasst mich beide in Ruhe!“ Dann setzte er seinen Weg entschlossen Schrittes fort.

Auf seinem Weg kam er an dem Auto vorbei, mit dem Matthias und Emil herkommen sind. Zusammen. Er warf dem Auto einen Blick vollster Verachtung zu, bis er glaubte eine Bewegung im Inneren des Wagens wahrzunehmen. Für einen kurzen Moment huschte ein überraschter Ausdruck über Lukas Gesicht bis abwinke und missmutig an dem Auto vorbei stapfte, ohne es eines weiteren Blickes zu würdigen.
Er murmelte ein paar Verwünschungen auf Norwegisch vor sich her und lief weiter, Er wusste das irgendwo in der Nähe ein Park oder Ähnliches war und irgendwann fand er diesen auch.
Dort setzte er sich auf eine Bank, sah auf einen Teich und versuchte seine Gefühle und Gedanken zu ordnen.

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Emil Steilsson
Eis in Flammen
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BeitragThema: Re: Let's get personal~ <3 [Zur Personalunion Dänemark-Island / 1918]   So Jun 16, 2013 10:15 pm

Mit leicht wütendem Blick sah er dem Norweger nach und verschwand auch daraufhin. Er seufzte. Was musste dieser Plan auch so nach Hinten losgehen? Nein... wie kamen sie überhaupt auf diese selten dämliche Idee? Sie hätten es gleich lassen sollen.
Allerdings brachte es den Isländer einen Schritt näher an seine Unabhängigkeit heran. Dennoch war die jetzige Situation zum kotzen.

Wütend stapfte er zum Auto zurück in dem auch schon Matthias saß. Aber er beachtete ihn nicht weiter. Er hätte eh nicht gewusst was er hätte sagen sollen. Also schob er ihn nur schweigend auf den Beifahrersitz, setzte sich ans Lenkrad und fuhr los.

Als sie zuhause angekommen waren stieg er ohne etwas zusagen aus dem Auto aus, ließ Matthias dort sitzen und stapfte in die Wohnung. Emil schmiss seine Jacke in die Ecke und ging als erstes in die Küche. Dort nahm er eine Flasche Brennivín aus dem Kühlschrank und öffnete die Flasche.
Er war einfach so unglaublich wütend, dass er die Flasche auf ex nahm und danach nur in die Ecke donnerte.
"Verdammt!", schrie der Isländer, packte sich in die Haare.
Das war alles umsonst!, fluchte er innerlich.
Er konnte es nicht fassen. Wie unglaublich blöd waren sie gewesen? Wie konnten sie denken, dass dieser Plan aufging? Es hatte gar nichts gebracht und das machte den Isländer so rasend, dass er wieder hätte kotzen können.
Wenn er daran dachte, dass er Matthias geküsst hatte und wer weiß wie weit dieser gegangen wäre, hätte Lukas nicht rechtzeitig den Raum verlassen.
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Matthias Køhler
Northern King
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BeitragThema: Re: Let's get personal~ <3 [Zur Personalunion Dänemark-Island / 1918]   Fr Jun 21, 2013 5:51 pm

Matthias klebte am Lenkrad und heulte leise. Die Flasche Schnaps hatte er inzwischen schon leergesoffen, also war er schon nicht mehr wirklich Herr seiner Sinne. Dass Island die Wagetür öffnete, bemerkte er nur unbewusst und ließ sich auch ohne weiteres auf den anderen Sitz schieben. Während der Fahrt lallte er irgendwas vor sich her, was aber kein Mensch verstehen konnte. Ebenso wenig bemerkte er großartig, dass sie zuhause waren und dass Island ausstieg und ihn sitzen ließ. Erst als er sich dessen mit Verspätung bewusst war, dass er allein im Auto war, öffnete er die Tür, stieg aus und schwankte der Haustür entgegen. 

Bis er das Schlüsselloch traf, dauerte es nahezu fünf Minuten, aber schließlich war er im Haus. Und dort hörte er nur, wie Emil laut fluchte.
„Hey, was isn los?“, fragte er und ging (torkelte) auf ihn zu.
„Is doch nich deine Schuld Mann“, nuschelte er und umarmte Island plötzlich einfach.
„Is zwar total schief gegangen aber danke, dass du mir geholfen has‘ es zu versuchen“, meinte der Däne und hielt sich an Island fest, um nicht umzukippen.
„Konnte ja keiner wissen, was passiert“, redete er weiter und klammerte sich letztendlich an Emil fest, bevor er sein Gesicht an seine Schulter drückte und zu heulen anfing, „ich will nich, dasser mich jetzt hasst!“
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