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 You are still alive [11.September 2001, America]

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Alfred F. Jones

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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Sa März 30, 2013 8:42 pm

Auch wenn Alfred wirklich die meiste Zeit übertrieben laut und aufdringlich war, gab es eben wirklich noch andere Seiten an ihm. Diese versteckte er meistens ganz gut- denn er war ja der Held und so weiter und wollte eben nicht, das jemand diese Seiten an ihm sah. Wie sah das denn aus...er wollte ja nicht schwach wirken. Und über Gefühle reden tat er sowieso nicht so gerne. Mit wem auch, wer würde ihn verstehen? Kiku? Der Japaner war vielleicht sein Freund, aber dennoch, er hatte eine andere Sichtweise als der Amerikaner, sah Dinge manchmal viel zu ernst und machte sich über Dinge Gedanken, über die der Amerikaner zum Beispiel keinen Gedanken verschwenden würde. Und anders rum war es genauso. Matthew, Francis oder einer der anderen - die würden wahrscheinlich nicht mal zu hören, wenn er mit solchen Sachen ankommen würde. Und bei Arthur hatte er sich auch einfach nicht getraut. Er hatte auch vor ihm keine Schwäche zu geben wollen. Aber vielleicht hätte er das mal tun sollen. Vielleicht hätten sie dann schon wieder eher Zugang zueinander gefunden. Nun, durch die Anschläge war Alfred aber auch einfach nicht mehr in der Lage, zu verbergen wie es ihm ging. Arthur hatte ihn ja nun auch gesehen, wie es ihm schlecht ging, er war für ihn da gewesen, war immer noch für ihn da. Sie hatten zusammen in einem Bett geschlafen, er fühlte sich wohl bei ihm und so war es ihm auch leichter gefallen, auszusprechen, was ihm gerade im Kopf herum ging. Und er hatte auch gemerkt, das er positive Antwort darauf bekommen hatte, das es Arthur genauso ging wie ihm, und vielleicht würde es ihm jetzt auch einfacher fallen, das öfters mal zu tun.

Der Amerikaner hoffte auch, das der Anruf von Kiku jezt erst mal der letzte dieser Art war. Klar, er verstand das die anderen sich Sorgen machten - wobei, wahrscheinlich machten die sich eh nur um die Stabilität der USA Sorgen weil da so viel dran hing, er glaubte einfach nicht, das sich jemand von denen um ihn persönlich scherte, wenn man mal von Kiku und Matthew absah - aber er hatte einfach auch keinen Nerv, jedes Mal so zu tun, als ob alles soweit in Ordnung war, er hatte keine Lust, jedes mal sich jedes mal anzuhören, wie schlimm die Anschläge doch waren. Natürlich waren sie das, aber wenn dies einer am besten wusste, dann war das Alfred. Und keiner von den anderen, die konnten nur klug daher reden. Und das konnte Alfred nun wirklich nicht gebrauchen. Es würde ihm nicht helfen. Das was ihm wirklich half, das war ja schon hier, nämlich Arthur. Und er wollte die Zeit nicht mit Telefonieren verschwenden, sondern die Zeit mit ihm verbringen. Schon merkwürdig, aber er empfand es auch ziemlich störend, wenn er sich mit anderen befassen musste, außer mit Arthur. Nach dem Anruf wollte ihm auch dieser Eis anbieten, um ihn aufzuheitern. Sicher, unter normalen Umständen hätte Alfred laut 'Klar und Gib das Zeugs schon rüber' gerufen, aber Eis konnte nicht seine seelischen Wunden heilen, auch wenn es natürlich gut für die Nerven war und nach wie vor schmeckte. Und Alfred brauchte im Moment etwas ganz anderes, etwas, was ihn sicher zum lächeln brachte. Und das war Arthurs Nähe. Also hatte er ihn einfach mal so umarmt. Der Amerikaner wusste nicht, wie Arthur letztendlich auf seine doch plötzliche Umarmung reagieren würde, und er war doch erleichtert, als er spürte, wie der Brite ihn ebenfalls umarmte und sich an ihn kuschelte. Das hier ist wesentlich besser, als Eis, fand Alfred und er genoss die Nähe des anderen doch sehr. Es war fast, so wie heute morgen, wo er seinen Arm um ihn gelegt hatte und sie doch irgendwie zusammen aufgewacht waren.. Nein, es war wieder anders.

Heute morgen war schon schön gewesen, aufzuwachen und mit Arthur in seinen Armen..aber das jetzt war doch irgendwie noch mal was anderes.. Warum das so war, das konnte der Amerikaner auch nicht sagen,aber es war letztendlich egal. Er wollte sich jetzt nicht wirklich um das Warum kümmern, denn zu viel nachdenken würde auch den Augenblick kaputt machen, fand er. Somit konzentrierte er sich nur auf Arthur und seine Nähe, welche ihn tatsächlich wieder lächeln lies. In dem Moment, als er anfing zu lächelte, sah Arthur auch zu ihm hoch und das er auch lächelte, lies das Herz des Amerikaners höher schlagen. Arthur war so niedlich, wenn er lächelte. Er war niedlich, wenn er schlief...nein, allgemein war der Brite niedlich, fand Alfred.
Und dazu diese Augen....wann war Arthur denn so attraktiv geworden? Oder war er es schon immer gewesen und er hatte es bloß nicht bemerkt? Arthur kuschelte sich dann wieder an ihn heran und Alfred dachte nicht mal dran, die Umarmung zu lösen, nein, er stand jetzt auch einfach nur mit ihm da, hielt ihn fest umarmt und war ganz ruhig, wobei er auch die Augen geschlossen hatte. Es fühlte sich so gut an, ihn ihm Arm zu halten und somit seine Nähe zu spüren, so das Alfred hoffte, das dieser Moment nie endete.
Wenn jemand außenstehendes die beiden nun beobachten würde, er würde sich vermutlich kopfschüttelnd fragen, ob es wirklich der selbe Alfred war, der sonst immer bei den Meetings war.
Denn eigentlich war der Amerikaner ja aufgedreht und konnte keine Minute ruhig sitzen, geschweige denn die Klappe halten, aber nun stand er ganz ruhig da und hielt Arthur in seinem Arm, mit dem er sich doch sonst stritt bis zum geht nicht mehr. Für andere musste das wirklich seltsam aussehen, aber für Alfred war die Situation gut so, wie sie war. Der Grund, warum es letztendlich so war, war zwar weniger gut, aber das er hier mit Arthur war, das war gut..
Er hatte auch für diesen Moment verdrängt, was zwischen ihnen alles vorgefallen war, er genoss nur diesen Moment, es zählte nur das hier und jetzt. Auch Alfred wusste nicht wirklich, wie lange sie jetzt wirklich da gestanden hatten, aber es war wirklich nicht wichtig, denn er genoss wirklich jede Sekunde, die sie so nah zusammen verbrachten. Doch plötzlich durchbrach Arthur die Stille, die entstanden war, und der Amerikaner hörte, was er sagte. Seine Worte ließen Alfreds Herz wieder schneller schlagen und er war sich sicher, das Arthur das mitbekommen würde, so nah wie er ihm gerade war. Aber irgendwie störte es ihn überhaupt nicht. Gleichzeitig wurde der Amerikaner auch verlegen, wobei er aber doch etwas lächelte. Er spürte ja, das seine Worte ernst gemeint waren und das machte ihn doch glücklich, auch wenn er im ersten Moment nicht wirklich wusste, was er antworten sollte.. "Ich...danke Arthur.."; murmelte er dann etwas verlegen. Was ihm die Worte des Briten bedeuteten, konnte er gar nicht in Worte fassen. "Aber bist du sicher? Wenn das so ist, wäre es wirklich schön, wenn du immer bei mir bleiben würdest....“; murmelte und wurde nun erneut rot, als er realisierte, was er da gerade gesagt hatte.

Arthur sollte für immer bei ihm bleiben? Sowas konnte er doch nicht zu ihm sagen, was würde er von ihm denken, zumal er ja gegangen war und ihn damals einfach im Regen zurück gelassen hatte. Er trug ihm das sicher noch nach. Und mal ganz abgesehen davon.. Arthur würde das erstens bestimmt gar nicht wollen, zweitens hatte der in England noch genug Pflichten und alles..und drittens verstand er nicht, warum es sich einerseits alles so richtig anfühlte, dies gesagt zu haben und auf der andren Seite in seinem Inneren nun noch mehr Durcheinander herrschte, als ohnehin schon. „Ich meine....“; begann er zögernd und versuchte irgendwie eine Erklärung zu finden, warum er das jetzt gesagt hatte, aber irgendwie fand er nicht die richtigen Worte. Vermutlich weil es auch ernst gemeint war, kam es ihm in den Sinn. Warum machst du das mit mir? Warum machst du mich so verlegen und warum zum Teufel sage ich Sachen, die ich sonst nie sagen würde? Arthur, du bist ein Idiot.....wobei, nein eigentlich bin ich der Idiot....., ich bin ja hier derjenige, der Unsinn labert....wobei nein.. es ist kein Unsinn.,sagte er sich in Gedanken und seufzte leise. Was war das nur für ein Chaos in seinem Kopf..das gehörte da doch eigentlich überhaupt nicht hin. Und weil er selbst damit gerade nicht wirklich klar kam - er war einfach zu verwirrt und durcheinander und hoffte, das Arthur das Thema einfach lassen würde ,versuchte er, das Thema zu wechseln.

„Wir ehm...“ Er räusperte sich etwas. „Sollten langsam mal los...ich meine..haben ja noch einiges vor uns nicht wahr? “ Vielleicht sollte er einfach noch mal eine kalte Dusche nehmen. Es war doch zum verrückt werden. Wenn auch widerwillig löste er die Umarmung. Es war vielleicht besser so. So würde er vielleicht auch wieder in der Lage sein, komplette Sätze zu sprechen. Es war doch zum verrückt werden. Was hatte Kiku ihm mal gesagt? Tief durchatmen würde helfen. Also gut, er tat dies und tatsächlich wurde er auch ein wenig ruhiger, wobei sein Kopf immer noch rot war, wie eine Tomate. Und weil er sowieso gerade auch noch Ablenkung suchte, begann er einfach mal, den Rest vom Frühstück wegzuräumen, was er sonst auch nicht wirklich freiwillig tat.
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Arthur Kirkland
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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Mo Apr 01, 2013 1:01 am

Auch wenn Arthur es wohl nicht zugeben würde, aber ab und zu mochte er die Laute und quirlige des Amerikaners. Denn so kam Abwechslung in die sonst so langweiligen und monotonen Meetings. Ganz davon abgesehen, dass Arthur es unglaublich witzig fand, wenn der Amerikaner so dem ollen Franzosen oder dem Russen auf den Schlips trat. Aber diese andere Seite des Amerikaners, die mochte er fast noch lieber. Hoffentlich bekomme ich die öfter zu sehen, überlegte der Brite.
Und je länger er darüber nachdachte, desto mehr wurde ihm klar, dass Amerika wohl auch der jenige war, dem er sich am meisten anvertraut hatte. Nicht jetzt wo er erwachsen war, aber früher als er noch klein gewesen ist. Und es war schon, dass sie sich jetzt auch über so etwas unterhalten konnten.
Arthur hoffte einfach, dass keiner mehr anrief. Weder ein mehr oder weniger besorgtes Land, noch Amerikas Boss. Der Brite unterdrücke ein Seufzten. Zuerst mal waren die Anrufe ja gar nicht böse gemeint und zum anderen war selbstverständlich das die Leute sich Sorgen machten und nachfragten. Trotzdem, dachte Arthur mit einem leichten Anflug von Trotz, das reicht doch oder nicht?
Ob Alfred das auch so sah, dass es reichte? Arthur fragte sich, ob Alfred jemand anderen auch umarmt hätte, wenn jemand anstelle von Arthur hergekommen wäre.
Aber er hatte die Umarmung genossen, auch wenn er erst etwas überrascht gewesen ist. Und er freute sich auch irgendwie, dass Alfred ihn nicht nur kurz einmal umarmt hatte, sondern ihn länger im Arm hielt.

Arthur lächelte weiter vor sich her. Gerade war das erste Mal, dass es ihn nicht störte, dass Alfred größer war, als er. Es fühlte sich schön an, sich an ihn zu kuscheln.
Überhaupt, Alfred hatte sich wirklich verändert. Nicht nur, dass er viel größer geworden ist, er ist auch muskulös geworden und obwohl er so viel Fast Food aß, hatte der Amerikaner eine gute Figur. Er sah also insgesamt einfach verdammt gut aus. Und trotzdem erkannte Arthur in seinen Gesichtszügen, oder auch in seiner Art, den Alfred von früher. Bei dem Gedanken kuschelte der Brite einfach noch ein Bisschen mehr.
Der Rest der Welt schien auf einmal so weit weg und so unwichtig fast wie früher, wenn er in Amerika gewesen ist. So sehr Arthur sich auch an Früher erinnert fühlte…Es war doch ganz anders. Aber es war trotzdem schön…Obwohl sich seine Gefühle gegenüber dem Amerikaner verändert haben, auch wenn Arthur noch nicht sagen konnte wie.


Nun war Arthur gespannt auf Alfreds Antwort, hoffentlich kam das nicht irgendwie falsch rüber.
Arthur vernahm auf einmal ein Geräusch? War das Amerikas Herz? "Ich...danke Arthur..", sagte dieser und Arthur lächelte. Er hatte es also richtig verstanden.
"Aber bist du sicher? Wenn das so ist, wäre es wirklich schön, wenn du immer bei mir bleiben würdest...“, fuhr der Amerikaner fort. Das Lächeln verschwand von Arthurs Gesicht, weil er ziemlich verlegen wurde. Sein Gesicht nahm eine rote Farbe an. Für immer… Damals war das praktisch Arthurs größter Wunsch gewesen…Für immer bei America zu bleiben, nie mehr nach Europa zurück…
„Ich meine....“, riss Alfred ihn aus seinen Gedanken und brachte ihn damit auf den Boden der Tatsachen zurück. Klar. Er konnte natürlich nicht für immer in
America bleiben. Er hatte Dinge die er erledigen musste. Arthur unterdrückte ein Seufzten und wartete was Alfred noch dazu sagen würde, dieser meinte jedoch: „Wir ehm, sollten langsam mal los...ich meine…haben ja noch einiges vor uns nicht wahr? “. Und dann ließ Alfred ihn auch schon los.
Arthur war fast ein Bisschen enttäuscht, aber sie konnten natürlich nicht den ganzen Tag Arm in Arm in der Küche stehen.

Nachdenklich sah Arthur zu, wie Alfred die restlichen Sachen wegräumte und meinte auf Alfreds Aussage, dass sie langsam gehen sollten nur: „Ja….“.
Immer noch echote in seinem Kopf was Alfred gesagt hatte…Für immer…Hatte er das tatsächlich ernst gemeint?
Nachdem Arthur eine Weile geschwiegen hatte wuchs erneut seine Verlegenheit. Er versuchte überall hinzugucken nur nicht zu Alfred.
„Alfred…Ich uhm…Kann natürlich nicht…für immer da bleiben…“, er hielt kurz inne und fing an, nervös an den Schlafanzugsärmeln rumzuzupfen. „Aber vielleicht könnten wir uns ja öfter sehen?“, sagte er und lächelte Alfred kurz unsicher an, bevor er den Blick wieder anwandte. Warum war es so schwer das zu sagen? Arthur hatte Angst, vor einer Ablehnung seitens des Amerikaners. „Auch wenn das hier…vorbei ist…“, fügte er noch etwas leiser hinzu.
Arthurs Herz begann schnell zu schlagen, er war ebenso neugierig auf die Antwort des Amerikaners, wie er Angst vor ihr hatte.
Dann fing Arthur an den Tisch abzuputzen um etwas zu tun zu haben, aber auch damit Alfred sein immer noch rotes Gesicht nicht sah…
War er viellicht zu voreillig gewesen? Aber mit Alfred fühlte sich alles so gut an und so sicher...Als ob man mit ihm zusammen alles überstehen könnte. Aber was, wenn Alfred das ganz anders sah? Nervös kaute Arthur auf seiner Lippe herum.
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Alfred F. Jones

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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Di Apr 02, 2013 1:29 am

Wenn jemand anderer als Arthur hier aufgekreuzt wäre, wäre Alfred sicher viel distanzierter gewesen. Sicher, er hätte reagiert auf die Versuche zu trösten oder sonstiges, aber dennoch, bestimmt hätte es länger gebraucht bis Alfred wieder hätte lächeln können. Und wenn jemand anderer gekommen wäre - vielleicht hätte er höchstens zu gelassen, von demjenigen umarmt zu werden. Aber sicher wäre er nicht von sich aus so auf den anderen zu gegangen und hätte ihn so umarmt - und ganz sicher nicht so innig und so lange. Aber es war eben einfach Arthur, der hier war und dennoch, trotz allem, was zwischen ihnen gewesen war, er kannte ihn einfach am längsten und vertraute ihm irgendwie am meisten.
Und er hatte auch das Gefühl, das er dem Briten wesentlich näher war, als noch vor den Anschlägen. Warum das so war, konnte der Amerikaner zwar noch nicht herausfinden, aber es war auch egal, wichtig war nur, das er sich in der Nähe von Arthur einfach auch sicher und wohl fühlte.

Weil er so ganz ruhig stand, merkte er jede Bewegung des Briten, auch wie dieser sich mehr an ihn kuschelte, was wiederum ein Lächeln auf das Gesicht des Amerikaners zauberte. Aber durfte er sich eigentlich gut fühlen? Glücklich? Durfte er sich in dieser Umarmung sicher und geborgen fühlen? Alfred wusste es nicht genau, denn immerhin waren ja die Anschläge passiert, aber der Amerikaner konnte rein gar nichts dagegen machen. Vielleicht war es unangebracht, aber Alfred fühlte sich einfach gut. Hier, mit Arthur im Arm, war es, als ob die Zeit still stand und nur sie beide wichtig waren und sonst..alles andere weit weg war.
Alfred wollte nicht, das dies endete, irgendwie wollte er Arthur weiterhin so nahe sein, wie jetzt. Arthurs Worte passten daher auch irgendwie genau auf seinen inneren Gefühlszustand und daher antwortete er auch einfach das, was ihm gerade im Kopf herum ging. Arthur sollte immer bei ihm bleiben...
Doch irgendwie schien sich sein Verstand das anders zu denken, denn dieser meldete sich und lies Alfred rot werden und seine Umarmung zurückziehen und versuchen, eien Erklärung zu finden, obwohl es keine gab.
Doch sobald er dies tat, bereute er es schon, er wollte weiter in dieser Umarmung sein..er sehnte sich schon wieder nach der Nähe des Briten, aber er wartete auch mit klopfendem Herzen auf die Reaktion des Engländers.

„Alfred…Ich uhm…Kann natürlich nicht…für immer da bleiben…“
Was kam denn jetzt? Der Amerikaner bekam plötzlich leichte Zweifel bei Arthurs Worten. Vor allem, als er merkte, das dieser nicht gleich weiter sprach. Kam jetzt das, was kommen musste? Sagte er ihm jetzt, das er endgültig den Verstand verloren hatte und Arthur würde ihm sagen,das er nur hier war, weil er sich um ihn kümmerte, bis es ihm besser ging? Klar, Arthur hatte ihm versichert, das er bleiben würde...aber..Alfred fragte sich kurz, ob er dies nicht auch nur aus politischen Gründen tat.
Suchte Arthur jetzt nur nach den richtigen Worten, um ihm das zu sagen?
Alfred wusste natürlich in seinem inneren, das Arthur nicht für immer hier bleiben konnte, aber die Worte des Briten machten ihn eben doch nervös - er wusste auch nicht wirklich wieso das so war.
Doch die Zweifel Alfreds wurden bei Arthurs Frage sofort wieder aus dem Weg geräumt. Er wollte wirklich, das sie sich öfters sahen? Auch außerhalb von den Meetings? Ob Alfred das wollte? Natürlich wollte er das. Insgheim hatte er es sich doch auch immer gewünscht, wieder etwas mehr Zeit mit Arthur verbringen zu können. Er hatte ihn- hauptsächlich in der Zeit nach dem Unabhängkeitskrieg - schrecklich vermisst und es war doch eine gewaltige Umstellung für die damals noch junge Nation gewesen, plötzlich komplett alleine klar kommen zu müssen.
Zwar hatte America sich großartig entwickelt, war zu einer Großmacht geworden, aber eines war all die Jahre gleich geblieben. Alfred hatte Arthur vermisst, auch wenn er es niemals zu gegeben hätte. Und das war heute noch so.
Wenn Arthur jetzt in America war- meistens nur wegen den Meetings- beschäftigen sich beide mit ihrem Kram- Arthur las meistens irgendwas und Alfred zockte auf der Spielekonsole oder sah 'kindische' Fernsehsendungen und dann, sobald das Meeting vorbei war, war Arthur immer sofort nach Hause geflogen. Und wenn Alfred in London war, wenn dort die Meetings stattfanden, lief es genauso ab.
Das war irgendwie nicht das gelbe vom Ei und Alfred wünschte sich schon, das Arthur herkam wegen ihm. Nicht wegen der Arbeit oder weil irgendwer es ihm gesagt hatte. Sondern wegen ihm. Daher war er natürlich wirklich erfreut darüber, das Arthur das auch wollte.
„Natürlich..ich würde mich sehr darüber freuen, wenn wir uns öfters sehen würden..“, meinte er ehrlich und konnte nicht anders,als zu ihm zu gehen und ihn noch mal zu umarmen, einfach weil er sich so sehr darüber freute. Sein Herz schlug wieder ein wenig schneller und er fragte sich wieder, warum Arthur das bei ihm verursachte. Es war doch nie sonst so gewesen, es verwirrte ihn zwar, aber es fühlte sich auch unglaublich gut an. Er konnte es fast nicht beschreiben.

Doch dann legte er aber plötzlich seine Hand auf die von Arthur und sah ihn an. „Ich mach das schon..“;, murmelte er leise und meinte damit das Tisch sauber machen.
„Und du solltest jetzt wirklich etwas anderes anziehen, bevor wir gehen..“; setzte der Amerikaner noch mit einem leichten Grinsen hinzu „Ich habe keine Lust darauf, einen bösen Brief von deiner Queen zu bekommen, weil ich dich in dem Aufzug in die Öffentlichkeit lasse“ Arthur trug ja immer noch den Schlafanzug mit dem Hamburger drauf. Alfred hatte nichts dagegen, wenn er ihn hier bei ihm anzog- er fand immer noch das ihm der Schlafanzug wirklich sehr gut stand – aber Arthurs Boss, der Queen und sonstigen Personen und wahrscheinlich auch Arthur selber - würde es wohl nicht gefallen, wenn dieser im Schlafanzug nach New York gehen würde.
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Arthur Kirkland
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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Mi Apr 03, 2013 2:53 am

Wenn die Sache in einem anderen Land passiert wäre, wär Arthur wahrscheinlich nicht hingeflogen. Von Canada und Japan mal abgesehen. Natürlich wäre es ihm nicht vollkommen egal gewesen und selbst wenn Terroristen in den Eifelturm geflogen wären, hätte es dem Engländer leidgetan. Aber ob er auch bei dem Franzosen vorbei geschaut hätte? Zumindest hätte er nicht angeboten länger zu bleiben. Aber das Alfred für ihn was Besonderes war, wusste Arthur ja bereits.

Es kam tatsächlich nicht oft vor, dass man den Amerikaner ruhig stehend sah. Sonst zappelte er immer herum und konnte auch während der Meeting kaum still sitzen, was Arthur bis jetzt eigentlich immer nervig gefunden hatte.
Und irgendwie wirkte Alfred dadurch, dass er nun still vor dem Briten stand und ihm in Arm hatte, irgendwie viel älter als sonst. Und das lag nun nicht nur daran, dass dieser größer war als Arthur.
Arthur fragte sich, ob er einfach zu lange verdrängt hatte, dass der Amerikaner erwachsen geworden war. Das war auch einer der Gründe gewesen, warum er damals das Gewehr hatte fallen lassen, er konnte doch nicht auf ein Kind schießen.
Normalerweise wurde Arthur augenblicklich traurig wenn er darüber nachdachte, aber jetzt in Alfreds Arm komischerweise nicht wirklich.
Denn so gab der Amerikaner ihm das Gefühl nicht alleine zu sein, und das er halt nicht gehen würde.
Und das geborgene Gefühl welches den Briten beschlichen hat, hielt auch an nachdem Alfred die Umarmung gelöst hatte, zumal Arthur klar war, dass er das gemacht hatte, weil man nicht den ganzen Tag so in der Küche stehen konnte.

Arthur bemerkte, wie sich die Miene des Amerikaners veränderte, als er anfing zu sprechen und er wurde etwas nervös. Mit Bedacht sprach er weiter und die Miene seines Gegenübers entspannte sich wieder. Was er wohl dachte? Wie gerne Arthur wissen würde, was Alfred dachte…Er fragte sich das oft, aber an diesem Morgen hätte er einiges gegeben um in den Kopf des Amerikaner hereinschauen zu können.
Und plötzlich wurde der Engländer doch etwas unsicher und bekam Angst, dass Alfred ihn doch nicht mehr sehen wollte. Aber dieser meinte nun: „Natürlich...ich würde mich sehr darüber freuen, wenn wir uns öfters sehen würden...“, mit diesen Worten umarmte er Arthur noch mal kurz.
Der Brite konnte nicht sagen wann er das letzte Mal so glücklich gewesen ist und kurz traten ihm Freudentränen in die Augen. Eine ganze Welle Gefühle hatte ihn an diesem Morgen überrollt aber es endete im Positiven. Damit hatte er nicht gerechnet. Schon auf dem Flug hatte er sich Sorgen gemacht, dass es zwischen ihnen beiden hinterher im Streit endete aber genau das Gegenteil war passiert und das freute Arthur unheimlich.
Als Alfred ihn wieder los lies wandte Arthur sich schnell ab und wischte sich über die Augen, um sich dann ans putzen zu machen.

Dann legte Alfred plötzlich seine Hand auf die von Arthurs und der Brite konnte fühlen wie sein Herz einen Satz machte. Alfred putze weiter und Arthur sah ihm kurz dabei zu. Er wirkte so viel reifer…
Alfred riss ihn aus einen Gedanken, als er meinte, dass Arthur sich umziehen sollte.
„Ich habe keine Lust darauf, einen bösen Brief von deiner Queen zu bekommen, weil ich dich in dem Aufzug in die Öffentlichkeit lasse“, Arthur antwortete auf die Aussage mit einem kichern.
„Ja okay.“, meinte er und ging los. Kurz bevor er die Küche verlies meinte er noch „Bis gleich.“

Arthur ging zurück ins Schlafzimmer und schaute auf sein Handy. Er hatte eine Nachricht bekommen, dass seine bestellten Sachen angekommen waren. „Wenn sie müssen können sie schnell sein…“, murmelte er und ging vor die Tür um das Packet mit seinen Sachen herein zu holen und brachte es ins Schlafzimmer. Er schaute hinein und lächelte leicht. Sie hatten ihm wirklich alles geschickt was er brauchte, sogar einen Schlafanzug. Arthur betrachtete ihn kurz und stopfte ihn dann ganz nach unten in den Karton, den brauchte er jetzt nicht mehr überlegte er mit einem Lächeln.
Dann nahm er ein paar Frische Sachen und ging noch Mal in die Küche.
„Ich habe jetzt Sachen geschickt bekommen.“, erklärte er Alfred, „Also kann ich jetzt länger hier bleiben…“, sagte er lächelnd zu dem Amerikaner.
„Ich geh auch mal eben duschen, ja?“, mit diesen Worten verschwand Arthur im Badezimmer.

Etwas nervös war der Brite auch. Aber zu seiner eigenen Überraschung stellte er fest, dass er sich mehr Gedanken darüber machte, was passierte wenn sie von New York wieder zuhause waren als in New York selbst. Na hoffentlich bekomm ich ihn in das Flugzeug…Nach einiger Zeit kam der Brite dann in gewohnten Anziehsachen mit Hemd, Pullunder und Schleife aus ging ins Schlafzimmer. Dort faltete er den Hamburger-Schlafanzug ordentlich und legte ihn auf das Bett.
Ob Alfred will, dass ich heute Nacht wieder hier schlafe…?
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Alfred F. Jones

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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Do Apr 04, 2013 12:48 am

Alfred war ja auch erwachsen geworden. Zwar war er im Vergleich zu anderen Nationen wesentlich jünger- und daher schien sein Verhalten wohl auf andere mehr kindisch zu sein. Aber Alfred störte es nicht, er verhielt sich trotzdem so, wie er es wollte.
Dennoch gab es auch andere Seiten an ihm, von den meisten wusste Alfred nicht mal, das er sie hatte, aber sie existierten und gerade zeigte sich auch wieder eine ganz neue, nämlich, das der Amerikaner auch ruhig sein konnte. Durch die Anschläge hatte e sich schon verändert, aber auch Arthurs Nähe bewirkte eben diese Ruhe bei dem Amerikaner. Er hatte sich noch nie so wohl gefühlt wie jezt in diesem Moment. Auch, wenn er ihn dann wieder los gelassen hatte, er fühlte sich Arthur immer noch näher, wie vielleicht noch vor einer Woche. Er wusste, er war hier bei ihm und das war auch gut so.

Und natürlich freute er sich wie ein Schneekönig das Arthur wollte, das sie sich öfters sahen, denn er hatte doch kurz Zweifel gehabt. Aber die waren wie er feststellen musste, unbegründet gewesen. Vielleicht hätte ich diese Frage stellen sollen, immerhin hab ich ihn ja verlassen und es wäre ein guter Schritt gewesen, wenn ich diese Annäherung gemacht hätte, dachte er bei sich. Aber nun hatte eben Arthur diese Frage gestellt und Alfred hatte natürlich positiv geantwortet. Und Arthurs Reaktion war darauf hin doch etwas überraschend gekommen. Waren das Tränen in den Augen des Briten? Er hatte sie nur kurz gesehen, da Arthur sich schnell abgewandt hatte und angefangen hatte mit dem Tisch sauber machen. "Alles in Ordnung?"; fragte er, denn er sah ja doch, wie sich Arthur über die Augen wischte. Eine Antwort hatte er zwar jezt noch nicht bekommen, aber irgendwo spürte Alfred doch, das der Brite seine Antwort wohl doch positiv aufgefasst hatte. Er war ja auch glücklich über die Frage gewesen und somit hatte er ihn einfach als Bestätigung auch noch mal umarmt. Wobei es dann aber auch wirklich Zeit wurde, das sie aufbrachen. Sonst würde es sich Alfred wohl noch mal anders überlegen. Aber zu erst musste Arthur sich anziehen und dies sagte er ihm dann auch, in dem er ihm auch noch eine Hand auf seine legte.

Arthurs Hand fühlte sich so warm an, das spürte der Amerikaner, als er seine Hand auf die Hand des Briten gelegt hatte, nachdem er die Umarmung gelöst hatte, worauf er wieder mal lächelte und sein Herz wieder einmal ungewöhnlich schnell schlug. Er konnte gar nicht mehr zählen, wie oft ihn Arthur heute und gestern schon zum Lächeln gebracht hatte. Und wie oft Arthur schon gelächelt hatte. Er hatte dies nicht erwartet und auch, das Kichern von Arthur zu hören-und das schon öfters heute- gefiel ihm. Er könnte dies auch öfters machen, oder mal lachen.., dachte er bei sich und stellte wieder mal fest, wie gut Arthur aussah, wenn er auch lächelte. Und irgendwie wirkte der Brite auch glücklicher, fand Alfred, was ihn wiederum glücklich machte.
Arthur verlies dann die Küche und kam dann nach einer Zeit noch mal zu ihm zurück und sagte, das man ihm jezt Sachen geschickt hatte und er dadurch länger bleiben konnte. Alfred lächelte leicht und sah zu ihm hin. "Das ist wirklich toll"; meinte er lächelnd. Ja er freute sich darauf, dass Arthur länger hier blieb. So war doch alles leichter zu ertragen und es war doch irgendwie auch eine neue Chance für sie beide.
"Okay, mach das-", meinte Alfred, als Arthur sagte er würde duschen gehen. Nachdem der Brite aus dem Raum war, räumte der Amerikaner noch fertig auf, wobei er ein wenig seinen Gedanken nachhing. Seit gestern hatte sich so viel verändert. Seit dem Moment, wo die Flugzeuge in das World Trade Center gekracht waren. Jetzt, wo er alleine war,spürte er die bedrückte Stimmung im Land wieder intensiver. Er konzentrierte sich auch direkt darauf, denn da sie bald nach New York flogen, bräuchte er auch eine gewisse Vorbereitung, sonst würde er das wohl nicht schaffen.
Er seuftze leise und versuchte, das unangenehme mit angenehmem zu verbinden. Er war nicht allein. Arthur würde bei ihm sein und auch, wenn Arthur nichts rückgängig machen könnte, so war Alfred doch froh, dass der Brite hier war und ihm helfen würde.
In der Zeit nach dem Unabhängigkeitskrieg hatte Alfred direkt Angst gehabt, das der Brite nie wieder ein Wort mit ihm wechseln würde. Die meisten Streits, die Alfred angezettelt hatte, hatten tatsächlich dazu gedient, das Arthur darauf reagieren und mit ihm wenigstens so kommunizieren würde. Teilweise hatte er sich auch mit Absicht wie ein Idiot aufgeführt, einfach um nicht von ihm ignoriert zu werden.
Inzwischen war er älter geworden -und diese Angst hatte sich ein wenig gelegt, auch wenn sie immer noch ein wenig vorhanden war - Alfred hatte einiges dazugelernt und hatte auch viel mehr begriffen und daher war er wirklich mehr als froh, dass sie sich wieder langsam annäherten. Er würde bestimmt nicht noch einmal die selben Fehler machen.
Er sah seine Unabhängigkeit zwar nicht als Fehler an, aber wie er damals mit Arthur umgegangen war...das war nicht okay gewesen. Immerhin hatte er ihn schwer verletzt- und das mehr, als ein Gewehr es jemals hätte tun können. Aber Arthur war dennoch hier nd er war arthur deswegen auch dankbar, dass er ihn nicht im Stich ließ, obwohl er alles Recht dazu gehabt hätte.
"Was denke ich eigentlich so nach?", murmelte er leise und schüttelte den Kopf. Danach schaltete er doch mal den Fernsehr in der Küche an. Und diesmal stellte sich Alfred einfach mal dem, das alle Sender darüber berichteten, was geschehen war. Alfred erwischte einen Moment in dem Ludwigs Boss gerade über die Anschläge und dann noch irgendwas von Solidarität sprach.
Alfred mochte Ludwigs Boss nicht besonders daher richtete der Amerikaner seine Aufmerksamkeit mehr auf Ludwig, der hinter seinem Boss stand und dem Feliciano am Arm hing und dreinschaute, wie ein Eichhörnchen, wenn es blitzte. Der Italiener wirkte so, als ob er jeden Moment wohl auch einen Terroranschlag erwartete, denn er schwenkte auch wieder ein weißes Fähnchen unsicher hin und her. Ludwig dagegen blickte genauso drein wie immer, wobei Alfred glaubte zu meinen, dass auch dieser auch ein wenig blasser war als sonst. Er hatte schon mitbekommen, dass die anderen sich um ihn sorgten, aber dennoch war er ein klein wenig überrascht. "Das reicht", murmelte er dann aber doch und schaltete den Fernseher wieder aus. Länger als 5 Minuten ertrug er das sicher nicht und er musste sich heute ja noch genug mit dem Thema befassen und die nächste Zeit auch noch.
Wo blieb eigentlich Arthur? Brauchte er so lange unter der Dusche? Oder konnte er sich nicht entscheiden, was er von seinen neuen Sachen, die ihm geschickt worden waren, anziehen sollte? Er entschied sich, nachzusehen und ging in sein Schlafzimmer, wo er den Briten dann auch fand. "Hier steckst du...", meinte er dann. "Bist du fertig?",fragte er dann und man konnte schon erkennen, dass er die Sache eigentlich ganz schnell hinter sich bringen wollte. Vor allem das mit dem Fliegen....
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Arthur Kirkland
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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Sa Apr 06, 2013 2:13 am

"Alles in Ordnung?", fragte Alfred und Arthur ärgerte sich, dass er es mitbekommen hatte, lächelte dann aber. „Ja, ich freu mich nur.“, antwortete er dem Amerikaner.
Wenn ihm jemand anderes so nah gekommen wäre und seine Hand auf die seine gelegt hätte, hätte Arthur die Person mit Sicherheit weggeschoben. Manche gröber als andere, aber wegeschoben hätte er sie schon. Nur Alfred nicht. Im Gegenteil, sie hätten ruhig noch etwas so stehen können.
Aber warum? Etwas verwirrte das alles Arthur schon, etwas sehr eigentlich. Aber solange es sich gut anfühlte, konnte es doch nichts Falsches sein, oder? Gab es da überhaupt so was wie richtig oder falsch? Arthur war froh, dass er in ein anderes Zimmer verschwinden konnte, bevor Alfred sich über seinen verwirrten Gesichtsausdruck noch Sorgen machen konnte.
Als er wiederkam und Alfred mitteilte, dass er nun länger bleiben konnte meinte Alfred: "Das ist wirklich toll" und die Aufrichtigkeit in seiner Stimme lies dem Briten warm ums Herz werden.
Um sich nicht weiter Gedanken zu machen summte Arthur etwas unter Dusche, aber das klappte natürlich nicht und seine Gedanken drifteten ab.


Arthur hatte versucht Alfred möglichst distanziert zu betrachten und in ihm eben das nervige ‚Kind‘ zu sehen. Denn sobald er sich mehr mit ihm beschäftigt hat, wurde er an Sachen erinnert, über die der Brite eben nicht gerne nachdachte. Deswegen hat er sich gegenüber Alfred auch oft sehr kühl und abweisend verhalten, auch wenn er trotz allem nie aufgehört hat den Amerikaner zu mögen. Denn wirklich verletzten, können einen nur, die Menschen, die einem auch wichtig sind.
Auf Alfreds Sticheleien ist Arthur aus zwei Gründen eingegangen. Zum einem weil er nun mal leicht reizbar war und ein lebhaftes Temperament hatte zum anderen aber, weil er sich lieber über Alfred ärgerte und ihn aus irgendwelchen Gründen quer durch den Konferenzraum jagte, als sich gar nicht mit ihm zu beschäftigen.
Außerdem waren sie sich nach dem Unabhängigkeitskrieg ja nicht nur an die Gurgel gesprungen. Es hat zum Beispiel einige gemütliche Abende vorm Lagerfeuer gegeben, als sie als Verbündete auf der gleichen Seite, im zweiten Weltkrieg standen. Und auch wenn sie im Rahmen der Kriegsvorbereitungen auch mal einen Nachmittag oder einen Abend alleine gewesenen sind, das war nicht mit ihrem Zusammensein jetzt zu vergleichen.
Und irgendwas muss da vorher auch schon gewesen sein, denn egal wie distanziert Arthur gegenüber Alfred auch gewesen ist und egal wie sehr er sich über ihn ärgerte, als er das von den Anschlägen gehört hatte, war da nur noch die Sorge um Alfred gewesen und Arthur war der erste der sich auf den Weg nach America gemacht hat. Viellicht habe ich mir selbst etwas vorgemacht?, fragte sich der Brite. Die anderen Nationen scheint es auch nicht gewundert zu haben, dass ausgerechnet ich der erste in America war…
Bei dem ganzen Gefühlschaos könnte man gut den ein oder anderen Drink trinken, überlegte sich Arthur, tadelte sich aber im nächsten Moment, Nicht um diese Uhrzeit und erst recht nicht hier. Obwohl die Idee mit Alfred wieder Mal etwas Trinken zu gehen gar keine schlechte war, zumal der Amerikaner wohl nach New York den ein oder anderen Dring vertragen könnte. Arthur beschloss, das im Hinterkopf zu behalten und Alfred später, je nach dessen Gemütszustand, vorzuschlagen.

Arthur stand im Schlafzimmer und wollte gerade in einem anderen Zimmer nach Alfred sehen, als dieser herein kam und fragte ob er bald fertig sei. Arthur griff noch seiner Jacke, dann drehte er sich um und meinte: „Ja fertig. Du auch? Dann lass uns los.“
Und jetzt kommt der schwierige Teil, dachte sich Arthur, als er schon Mal ein Taxi rief, dass sie zum Flughafen bringen würde. Während er zu Tür ging dachte Arthur darüber nach, wie schwierig es mit dem Fliegen werden könnte. Er schafft das schon …wir schaffen das….
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Alfred F. Jones

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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   So Apr 07, 2013 3:12 am

Als Arthur meinte, mit ihm wäre alles in Ordnung und das er nur glücklich wäre, machte Alfred auch froh. Er wollte irgendwie nicht, das der Brite unglücklich oder traurig war, denn es war ihm wesentlich lieber, wenn er lächelte, anders würde er sicher - unter diesen Umständen - auch nur traurig werden. Arthur war im Moment der Grund, das er lächeln konnte und da wollte er auch, das dieser-soweit es die Umstände auch zu liesen, gute Laune hatte und ihm somit das Gefühl vermittelte, das alles wieder gut werden würde. Natürlich fragte sich Alfred, warum das so war, warum Arthurs Gegenwart ihm jetzt so viel half. Er hatte ihn doch sonst immer so kühl und abweisend behandelt - teilweise hatte Alfred auch geglaubt, das Arthur ihn gehasst hatte- und nun, war seine Nähe das einzige, was ihm half.
Er fühlte sich wohl und glücklich, trotz allem, was gewesen war und das war Arthurs Verdienst. Er wollte sich nicht ausdenken, wie alles verlaufen wäre, wenn er nicht hier her gekommen wäre. Leicht schüttelte er den Kopf und machte sich dann auf die Suche nach Arthur. Diesen hatte er dann auch schon in seinem Schlafzimmer ausfindig gemacht. Auf seine Frage hin, antwortete Arthur, dass er fertig sei und fragte dieser ihn das gleiche. „So...halbwegs“; murmelte er. Vielleicht war es ein Fehler gewesen, den Fernseher anzuschalten. Vielleicht sollte man die ganze Sache einfach um einen Tag verschieben.
Aber es half ja alles nichts, Arthur hatte schon ein Taxi gerufen und das hieß, es gab so gut wie kein Zurück mehr.

Besagtes Taxi kam dann auch schon bald und der Fahrer meldete sich mit einem Klingeln. „Das ging ja schnell-er hätte sich ruhig noch Zeit lassen können“; der Amerikaner und somit ging er schon mal los um dem Fahrer die Tür aufzumachen und mitzuteilen, dass sie bald kommen würden. Ein wenig ein schlechtes Gewissen hatte er schon, weil der Mann extra wegen ihnen jetzt am Tag nach den Anschlägen los musste. Er wusste ja bestens um die Stimmung in der Bevölkerung Bescheid. Und die war gerade alles andere als positiv. Im Gegenteil. Allerdings konnte ja schlecht das ganze Land stillstehen, es musste einfach alles wieder anfangen zu funktionieren, trotz des Schocks und des Schmerzes. Irgendwie musste es weiter gehen...
Bisher hatte sich Alfred nur im Haus aufgehalten und hatte auch nicht die Fenster geöffnet oder so, aber kaum, das er die Tür aufgemacht hatte, konnte er deutlich noch deutlicher als vorhin in der Küche oder allgemein im Haus, das schirmte doch etwas ab - die Stimmung seines Landes spüren. Und sie war wirklich erdrückend.
Der Schock saß noch zu tief, die tiefe Trauer und das Unverständnis, die Ungewissheit, der Tod, war intensiv zu spüren. Zumindest für den Amerikaner.
Alfred taumelte ein wenig zurück, fasste sich an den Kopf, er spürte, wie er plötzlich Kopfschmerzen bekam, welche aber anderer Art als normale Kopfschmerzen waren. Er hatte nicht erwartet, das es ihn so hart treffen würde, nach draußen zu gehen, vielleicht hätte er sich wirklich mehr innerlich darauf einstellen müssen. „Oh man..“; murmelte er seufztend und bemühte sich, den fragenden Blick des Taxifahrers mit einem Lächeln zu beantworten.
Allerdings war es ein aufgesetztes Lächeln, er fühlte sich im Moment einfach nur wieder schlecht. „Ich ehm..alles okay. Mir ist nur..eingefallen, das ich was vergessen habe..“ , murmelte er und hatte sich dann auch schon wieder umgedreht und war Richtung Badezimmer verschwunden. Dort trank er erst mal ein wenig Wasser aus dem Wasserhahn und seufzte etwas. Toll, Alfred, wirklich ganz toll.., dachte er bei sich. So viel zum Thema Held und dann flippst du gleich aus, wenn die Stimmung im Land mal mies ist. Arthur denkt jetzt sicher auch von mir, ich bin ein Feigling, der es nicht mal hinkriegt, das Haus zu verlassen.
Arthur... Er rief sich das Lächeln des Briten in Erinnerung, um in dem ganzen Negativen, etwas Positives sehen zu können.
Tatsächlich zauberte der Gedanke an Arthur dem Amerikaner ein leichtes Lächeln auf die Lippen des Amerikaners. Nein, Arthur wird sicher nicht denken, dass ich ein Feigling bin..,schoss es ihm nun durch den Kopf. Er wird sich eher Sorgen machen...
Irgendwie tat es ihm ja leid, das er dem Briten so viel Sorgen bereitete, aber dennoch war er ihm wirklich dankbar, dass er hier bei ihm war. Alfred hoch den Kopf und blickte in den Spiegel. Er fand sich ein wenig blasser als sonst, aber vielleicht war das alles nur Einbildung. Was soll ich nun machen, fragte sich der Amerikaner, der im Moment mit sich haderte, ob er sich einfach wieder verkriechen sollte oder wieder raus gehen sollte. Im Moment tendierte er für die erste Möglichkeit, denn nach draußen zu gehen fühlte sich im Moment schlimmer an, als nach einem Alptraum aufzuwachen. Und alleine würde er das nicht schaffen. Er war wohl einfach zu voreilig gewesen, als er dem Fahrer die Tür hatte aufmachen wollen....vielleicht hätte er dies Arthur überlassen sollen.
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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Mo Apr 08, 2013 1:07 am

„So...halbwegs“, antwortete Alfred auf die Frage des Briten und dieser lächelte vor sich her. Das war so eine typische Antwort für Alfred. Im nächsten Moment fragte sich Arthur aber, ob er etwas Traurigkeit in Alfreds Stimme gehört hatte. Das wäre natürlich verständlich gewesenen. So…schön...das zwischen ihnen auch gerade gewesen ist, was sie jetzt vorhatten, würde alles andere als schön werden. Deshalb lächelte Arthur, Alfred noch einmal aufmunternd zu bevor er dann das Taxi rief.
Dannach wartete er bis das Taxi kam und überlegte währenddessen wie er Alfred weiter aufheitern konnte, denn dieser wirkte zunehmend, als ob er einfach nicht wollte. Aber wer würde das schon wollen? Arthur konnte sich auch besseres vorstellen, als sich diesen schlimmen Ort anzusehen.
Der Engländer konnte Alfred also nur zu gut verstehen und fragte sich, ob es überhaupt so gut wäre Alfred die ganze Zeit aufzuheitern und ihn künstlich fröhlich zu halten. Denn der Engländer wusste aus eigener Erfahrung, dass es manchmal besser war, alles raus zu lassen und er fragte sich schon die ganze Zeit, wie es Alfred wohl lieber war, wenn er alles raus ließ. Alleine für sich, so dass es keiner sah, oder doch mit Arthur tröstend daneben. Er würde auf jeden Fall für Alfred da sein, wenn er ihn brauchte. Egal wie Alfreds 'Raus lassen' letztendlich aussah. Ob er weinte, schrie, etwas kaputtschlug oder still in sich gekehrt blieb. Und wenn er Mal seine Ruhe brauchte würde Arthur halt kurz spazieren gehen oder so, und wenn Alfred seine Wut an ihm auslassen würde, würde er das halt hinnehmen, zumindest nahm sich Arthur das vor. Alles ist besser als alleine zu sein. Er selbst war oft genug alleine gewesen, als er jemanden gebraucht hätte und das war eine Erfahrung, die er Alfred gerne ersparen wollte.

Dann klingelte es auch schon an der Tür. Arthur wollte gerade sagen, dass er schon gehen würde als Alfred meinte: „Das ging ja schnell-er hätte sich ruhig noch Zeit lassen können“ und dabei schon selbst in Richtung Tür lief. Nach einem kurzen Zögern, ging Arthur aber hinterher und sah wie Alfred zurück taumelte und sich den Kopf hielt. Seine Ausrede: „Ich ehm…alles okay. Mir ist nur...eingefallen, das ich was vergessen habe..“, glaubte Arthur ihm nicht und sah zu wie der Amerikaner in Richtung Bad verschwand. Mit einem höflichen Lächeln wandte sich der Engländer an den Taxifahrer. „Wir sind gleich soweit, einen Moment bitte.“ Und lehnte die Tür leicht an. Der Mann nickte nur und schaute auf sein Handy, wahrscheinlich war er so etwas schon gewöhnt.
Kurz fragte sich Arthur wie der Taxifahrer denn Anschlag wahrgenommen hat, als Amerikaner. Auf jeden Fall ganz anders als Alfred… Ja, der Mann konnte sein Leben weiter leben, zur Arbeit fahren...
Dann drehte Arthur sich um und ging ebenfalls in Richtung Badezimmer. Vorsichtig schaute er um die Ecke, er konnte ins Badezimmer hineinsehen, denn Alfred hatte die Tür nicht zugemacht.
Der Amerikaner trank Wasser aus dem Wasserhahn und Arthur war etwas erleichtert, denn für einen Moment hatte er schon befürchtet Alfred wäre schlecht geworden und er müsste sich übergeben oder ähnliches. Er hätte auch einen Nervenzusammenbruch bekommen können und sich mit Kleidung unter die Dusche gestellt haben.
Aber auch wenn das alles nicht der Fall war, sah der Amerikaner trotzt allem nicht gut aus.
Wenn schon bei dem Taxi so ist…Wie wird es dann wohl beim Flugzeug?, fragte sich Arthur, als er ebenfalls ins Badezimmer ging.
Er schritt zögerlich auf Alfred zu. Er wollte nichts Falsches sagen und überlegte einfach das zu machen, was Alfred heute schon zwei Mal etwas aufgeheitert hatte.
Er ging auf Alfred zu, der sich im Spiegel betrachtete, drehte ihn sanft zu sich um und umarmte ihn noch Mal. So verharrte er kurz dann viel Arthurs Blick in den Spiegel und er sah sie beide Arm in Arm. Für einen Moment schaute er nur mit großen Augen ihrer beide Spiegelbilder an. Es war ein allzu bekanntes und gleichzeitig fremdes Bild, schließlich war Alfred nun älter. Tatsächlich zu sehen wie sie einander umarmten, war irgendwie noch einmal etwas anderes, als er nur zu fühlen. Es weckte traurige Erinnerungen, half aber gleichzeitig damit fertig zu werden und Arthur versuchte sich das Bild ganz ganz fest einzuprägen.
Nach einem weiteren kurzen Moment löste sich Arthur dann von Alfred und meinte ruhig: „Komm, der Mann wartet.“
Er wollte Alfred nicht fragen, ob alles okay war, denn das war es offensichtlich nicht. Und Alfred würde es nur ungern zugeben wollen oder ein schlechtes Gewissen haben, wenn er log und sagte, dass alles okay wäre.
„Wir schaffen das schon…“, meinte Arthur und benutze bewusst das Wort Wir um Alfred zu zeigen, dass er nicht alleine war, das er bei ihm war und er nicht alleine da durch musste.
Arthur zögerte kurz und wurde etwas verlegen, dann nahm er Alfreds Hand und zog ihn sanft hinter sich her zur Tür.
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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Di Apr 09, 2013 9:41 pm

Alfred blieb nicht lange alleine im Bad, denn schon nach kurzer Zeit folgte ihm Arthur, der sich wohl wirklich Sorgen um ihn machte. Gut, er konnte sich zwar selbst im Spiegel sehen, fragte sich aber dennoch, was für ein Bild er auf den Briten machen musste. Vermutlich sah er hundeelend aus, aber naja es war ja kein Wunder, bei dem, was passiert war. Natürlich waren in seinem Land schon andere schlimme Sachen passiert, aber nie auf diese Art und Weiße. Niemals zuvor hatte sich America so angreifbar, ja beinahe schwach gefühlt. Es war einfach auch eine komplett neue Erfahrung für ihn und ja er wusste auch gar nicht, wie er wirklich damit umgehen sollte. Noch riss er sich zusammen, noch versuchte er, alte Stärke aufrecht zu erhalten. Aber es war wohl nur Schein, wie man mitbekam. Ganz schaffte es der Amerikaner wohl doch nicht, das merkte man an Situationen wie jetzt, in denen er doch ziemlich überfordert war mit allem und sich am liebsten wieder irgendwo verkriechen wollte. Der Amerikaner fragte sich, wie das werden würde, wenn sie erst in New York waren. Vermutlich würde er dort komplett die Fassung verlieren. Im Moment ging es ja noch, aber wer wusste schon, wie lange noch.
Als Arthur zu ihm ins Badezimmer kam, war er direkt froh, das er nicht mit den üblichen Floskeln nervte, vermutlich hätte ihn Alfred in seinem momentanen Gefühlszustand einfach vor die Tür gesetzt, diese abgeschlossen und wäre in Selbstmitleid versunken hier im Bad. Aber so tat der Brite das einzige, was Alfred jetzt wirklich half. Er drehte ihn zu sich, wobei Alfred hier noch nicht wusste, was kommen würde und war dementsprechend ein wenig verwirrt, aber als der Brite ihn umarmte, wusste er auf einmal, das dies genau das war, was er jetzt brauchte. Ohne ein Wort zu sagen, umarmte er ihn auch und konzentrierte sich völlig auf die Nähe des Engländers, welche ihm doch auch Kraft gab. Wenn es nach ihm gegangen wäre, hätte die Umarmung noch viel länger dauern können, aber Arthur löste diese und sagte, das der Mann warten würde. Alfred seufzte leise. „Kann New York nicht einfach hier her kommen?“; murmelte er leise, denn begeistert von der Idee, bald in ein Flugzeug zu steigen, war Alfred immer noch nicht und wäre wirklich am liebsten hier geblieben, auch wenn er wusste, das es seine Pflicht war und er sich unmöglich davor drücken konnte. Sein Boss würde ihm dann wohl sonst was erzählen und mit seinem Gewissen würde er es auch nicht vereinbaren können. Als Arthur dann meinte, dass sie es schon schaffen würden, lächelte Alfred doch etwas. Die Worte, sowie auch das Gefühl der gerade da gewesenen Umarmung hatten dem Amerikaner doch auch ein klein wenig Mut gemacht. Arthur würde ihn begleiten und er spürte auch, das er sich vor ihm nicht schämen brauchte, wenn die Verzweiflung mit ihm durchging und dies bedeutete dem jungen Amerikaner unendlich viel.
Als Arthur seine Hand nahm, färbten sich seine Wangen leicht rot und ein verlegenes Lächeln zeigte sich doch. Irgendwie fühlte es sich seltsam an, aber irgendwie hatte es auch etwas vertrautes, wenn sie sich so an den Händen hielten. Warum eigentlich?, fragte sich der Amerikaner, der spürte, wie sein Herz wieder schneller schlug und er ertappte sich bei dem Gedanken, die Hand des Briten nie wieder los lassen zu wollen. Unbewusst drückte er Arthurs Hand ein wenig und ging dann mit ihm nach draußen, wo der Taxifahrer immer noch wartete. Kurz fragte sich Alfred, was der Taxifahrer wohl denken würde, wenn er sie jetzt so sah, wenn sie sich an den Händen hielten. Vielleicht denkt er ja wir...sind...; schoss es ihm durch den Kopf und wurde dann doch wieder rot und ein wenig verlegen bei dem Gedanken und versuchte diesen zu verdrängen. Was denkst du denn bitte wieder, fragte er sich. Bleib am Boden, ermahnte er sich im Stillen. Immerhin war die Lage wirklich viel zu ernst, als dass er sich jetzt darüber Gedanken machen konnte, wie ihr Auftreten auf andere wirkte.
Beide stiegen nun ein und die Fahrt zum Flughafen ging los. Zum Glück war der Taxifahrer keiner von der gesprächigen Sorte. Es gab ja solche und solche. Manche kauten einem halb das Ohr ab, vor allem wenn irgendwas passiert war - und wenn es nur war, das irgendein Star sich die Brüste vergrößern hatte lassen, und andere waren still und respektierten, das der Fahrgast vielleicht auch gar nicht quatschen wollte. Dieser Taxifahrer war eben einer der letzteren Sorte oder war wegen den Anschlägen selbst bedrückt.
Das Radio lief zwar und dort war natürlich Thema Nummer eins die Anschläge, wie auch im Fernseher, aber das musste Alfred akzeptieren. Er konnte ihm ja schlecht verbieten, das Radio anzuhaben, nur weil ihm das ständige Gerede über das, was gewesen war, auf die Stimmung schlug. Während der Fahrt war der Amerikaner wieder einmal ungewöhnlich still, blickte aus dem Fenster und schon nach kurzer Zeit am Flughafen angekommen. Am liebsten hätte Alfred dem Fahrer gesagt, er solle sofort wieder umkehren. Aber er verkniff es sich und zahlte schließlich dem Mann das Geld und stieg aus. Auch wenn der Flugplatz im Vergleich zu manch anderen relativ klein war, zeigte sich doch, das die Anschläge auch hier nicht vor rüber gegangen, denn es war mehr Sicherheitspersonal vorhanden als sonst. Gut, das Alfred ebenfalls einen Privatjet hatte und nicht an irgendwelche Flugpläne gebunden war, die wahrscheinlich heute sowieso alle durcheinander waren oder gar ganz auser Kraft gesetzt waren. Der Amerikaner wartete noch,bis Arthur aus dem Wagen stieg um dann mit ihm zusammen in das Gebäude hineinzugehen. Auch sie wurden kontrolliert, doch Alfred brauchte nur seinen Ausweis vorzuzeigen und schon wurden sie - von einem der Sicher
heitsleute begleitet -zu dem Flugzeug gebracht, welches sie auch schon bald erreicht hatten. Doch plötzlich blieb Alfred stehen, er wirkte etwas unsicher. „Können wir nicht doch einfach mit dem Bus fahren? Der bleibt wenigstens am Boden.....“; fragte er dann. So ganz war ihm diese ganze Sache mit dem Fliegen doch nicht geheuer.
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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Sa Apr 13, 2013 2:44 am

Alfred sah tatsächlich nicht gut aus. Er sah nicht direkt kränklich aus, aber man sah ihm an, dass es ihm emotional nicht gut ging. Leute konnten in so einem Zustand unberechenbar werden und Arthur rechnete immer noch damit, dass Alfred irgendwann auf irgendeine Weiße ausflippen würde. Aber er selbst hatte sich schon darauf eingestellt, dass der Tag heute mit Alfred nicht ganz einfach werden würde, trotzdem hatte der Engländer es eher spontan entschieden Alfred zu umarmen. Und immer noch fürchtete er etwas von Alfred weggeschoben zu werden, umso mehr freute sich Arthur deshalb als Alfred ihn auch umarmte. Auf der einen Seite weil ihm das so zeigte, dass er genau das richtige gemacht hat und Alfred wohl half, auf der anderen Seite eben weil er nicht weggeschoben wurde. „Kann New York nicht einfach hier her kommen?“, meinte Alfred, worüber Arthur leicht lächeln musste. „Das würde ein Bisschen eng im Wohnzimmer werden…“, antwortete der Brite.
Dann nahm er Alfred an die Hand und ging mit ihm raus. So zeigte er dem Amerikaner zum einen, dass er nicht alleine war, zum anderen lief dieser dann nicht sonst wo hin und zögerte das unausweichliche nur hinaus. Der Taxifahrer hatte brav draußen vor der Tür gewartet und ging vor ihnen schnell zum Taxi um ihnen die Tür zu öffnen, nach dem er einen kurzen, leicht verwirrten Blick auf ihre Hände geworfen hatte. Allerdings schwieg dieser dazu, genau wie den Rest der Fahr über. Entweder war der Mann nicht gesprächig oder er hatte die Atmosphäre richtig eingeschätzt, Arthur beschloss auf ihm auf jeden Fall ein Trinkgeld zu geben.
Und erst als sie im Taxi drin saßen, ließ Arthur Alfreds Hand los. Dieser sagte, wie der Taxifahrer während der Fahrt auch nichts. Also lächelte Arthur Alfred aufmuntert mit einem Ich-bin-bei-dir-Lächeln an, bevor er seinen Blick aus dem Fenster wandte. Im Radio liefen viele Sachen über die Anschläge. Auf der einen Seite hätte Arthur den Fahrer gerne gebeten es auszuschalten, auf der anderen Seite wurde Alfred so schon einmal darauf vorbereitet, was ihn erwarten würde. Arthur unterdrückte ein Seufzten, es war nach wie vor eine dumme Situation.
Sie kamen am Flughafen an und Alfred bezahlte den Taxifahrer, Arthur legte noch das Trinkgeld oben drauf und der Mann verabschiedete sich. Sie gingen herein und kamen relativ schnell durch, Arthur sah sich um. Es gab trotz allem einige Amerikaner die Fliegen wollten. Life goes on, dachte sich Arthur und ging hinter Alfred durch die letzte Sicherheitsschleuse auf den Privatjet zu.
Für einen Moment hatte Arthur ja sogar befürchtet, dass heute gar keine Flugzeuge fliegen würden. Aber der Alltag musste weiter gehen. Wenn nach jeder Katastrophe die passierte, die Leute aufhörten zu tun, was getan werden musste, konnte die Welt auch gleich aufhören sich zu drehen, ein etwas deprimierender Gedanke und Arthur versuchte daran festzuhalten, dass es eben weiter ging und die Anschläge irgendwann nichts weiter als eine traurige Erinnerung für Alfred und auch den Rest der Welf waren.
„Können wir nicht doch einfach mit dem Bus fahren? Der bleibt wenigstens am Boden.....“, fragte Alfred dann und Arthur hoffte, dass er das nur scherzhaft meinte. „Eine Busfahrt würde zu lange dauern und wäre zu anstrengend.“, murmelte der Engländer während er Alfred sanft in Richtung des Flugzeugs schob. „Umso schneller haben wir es hinter uns..“, fügte er hinzu und benutze bewusst das Wort uns.
Sie setzen sich in das Flugzeug und Arthur hoffte inständig, dass Alfred keine Panikattacke oder ähnliches bekam, er hatte ihn schon oft genug gesehen, wenn er Angst hatte, nach dem er einen Horrorfilm oder so gesehen hatte. Und auch wenn man die Situation nicht mit einem Horrorfilm vergleichen konnte, oder konnte man doch? Alfred wurde immer etwas ungehalten wenn er ängstlich wurde. Deshalb orderte er für Alfred etwas zu Essen, das schien ihn immer zu beruhigen und Hunger würde Alfred so oder so haben. Er hatte, für seine Verhältnisse, eh wenig gegessen fand der Engländer, vielleicht gar nicht mal weniger von der Menge her, aber mit weniger Appetit.
Arthur ließ seinen Blick aus dem Fenster schweifen und hoffte, dass sie bald abheben würden, ehe Alfred es sich anders überlegte. Arthur überlegte auch ob er irgendwas redensollte um Alfred abzulenken und wenn es der absolute Nonsens war. Aber er wusste nicht was, er wollte schließlich auch nicht das Falsche sagen. Ab und zu sah er zu Alfred rüber. Was ihm wohl durch den Kopf ging?
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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   So Apr 14, 2013 12:16 am

Wie sollte es einem auch gut gehen, nach so einem Ereignis. Hin und wieder schaffte der Amerikaner zwar, es zu verdrängen, aber so ganz gelang es ihm doch nicht. Und daher war jeder Moment, in dem Arthur bei ihm war doch tröstlich und gab ihm auch einen gewissen Halt. Vielleicht war auch das der Grund, warum Alfred noch keinen Nervenzusammenbruch erlitten hatte, sondern sich durch Arthur auch einfach nicht so verloren fühlte. Seine Nähe gab ihm einfach eine gewisse Sicherheit und Kraft, auch die Umarmung, in der sie sich gerade befunden hatten. Zwar ging es ihm immer noch emotional schlecht, aber geholfen, war ihm doch auch schon ein klein wenig.
„Das würde ein Bisschen eng im Wohnzimmer werden…“
Die Antwort Arthurs auf sein Gemurmel hätten ihn wohl unter normalen Umständen zum Lachen gebracht, denn allein die Vorstellung, das die Millionenstadt New York sich in sein vergleichbar kleines Wohnzimmer quetschte, hätte im Normalfall ausgereicht, das er sich ewig nicht mehr eingekriegt hätte, vor Lachen. Doch zum Lachen war er nicht wirklich in der Stimmung, darum deutete er auch nur ein leichtes Lächeln an, welches aber nicht lange erhalten blieb, da sie ja nun auch langsam los mussten und der Taxifahrer wartete. Arthur zog ihn daher an der Hand zu dem Taxi und sie fuhren zum Flughafen.

Dort angekommen war natürlich erst mal mehr Sicherheitspersonal vorhanden wie sonst, was nicht verwunderlich war, aber sie kamen ja ohne größere Probleme durch. Alfred war doch tatsächlich auch ein wenig verwundert, das doch einige Menschen hier auf dem Flughafen waren und offenbar irgendwo hin fliegen wollten oder mussten. Und ein wenig beneidete er die 'normale' Bevölkerung. Sicher, es war schwer zu akzeptieren und zu verstehen, was geschehen war-aber dennoch, der Durschnittsamerikaner konnte, wenn er den Schock verdaut hatte, den Schrecken überwunden und mit der Sache einigermaßen klar gekommen war, wieder den normalen Alltag leben, so gut wie es eben möglich war. Es wurde ja jezt schon, so kurz nach den Anschlägen damit begonnen. Nur er würde eine ganze Weile brauchen, bis er dies überwunden hatten Die Wunden in seinem inneren würden zwar heilen, aber die Narben würden wohl nie wirklich verschwinden.
Und ja, auch wenn andere Amerikaner jezt wieder in ein Flugzeug steigen konnten, ihm bereitete das ganze doch Unbehagen und somit blieb er stehen, in der Hoffnung, Arthur noch überreden zu können, doch noch mit dem Bus zu fahren. Doch dieser lies sich nicht überzeugen und seine Argumente gaben durchaus Sinn. „Umso schneller haben wir es hinter uns..“, fügte der Brite noch hinzu. Alfred seufzte leise. Wo er recht hatte, hatte er recht. „Gut, du hast gewonnen..“; murmelte er schließlich, wenn auch immer noch ein klein wenig widerwillig. Aber er war froh, das Arthur 'uns' gesagt hatte, und nicht 'du'. Und auch vorhin hatte er 'wir' gesagt und nicht 'du'. Alfred rechnete es ihm hoch an, das er versuchte, ihm zu verdeutlichen, das er das hier mit ihm durchstehen wollte.

Schließlich saßen sie dann im Flugzeug und Alfred hatte sich ruhig auf seinen Sitz neben Arthur gesetzt. Er blickte einfach nur gerade aus und hoffte, das dieser blöde Flug bald vorbei sein würde. Er bekam mit, wie Arthur ihm was zu essen bestellte. Natürlich, er meinte es nur gut mit ihm und machte sich Sorgen, daher beschloss Alfred, wenn das Essen kommen würde, das er auch etwas essen würde. Erfahrungsgemäß würde das bestellte Essen sowieso erst kommen, wenn sie in der Luft waren, da es sonst wohl überhaupt keinen Sinn machen würde, das Essen zu servieren. Es würde also noch ein bisschen dauern. Das Arthur ab und an zu ihm hinsah, bekam er auch nur mit, weil er sich gerade auch in seine Richtung sah und in dem Moment sich ihre Blicke trafen. Er versuchte etwas zu lächeln, was ihm dann auch gelang.
Allerdings verschwand das gleich wieder, als der Pilot dann durch die Lautsprecher verkündete, sie würden jetzt starten. Ohne ein Wort zu sagen, suchte Alfred Arthurs Hand mit seiner und drückte diese fest, weil er in diesem Moment doch Angst bekam, als der Pilot die Motoren dann anwarf, das Flugzeug in Startposition rollte und dann irgendwann auch abhob. Er schloss die Augen, weil er so hoffte, das er von dem Start so nichts mitbekommen würde. Schon verrückt, normal hat mir sowas nichts ausgemacht und nun....., schoss es ihm durch den Kopf, und summte in Gedanken die amerikanische Nationalhymne einfach, um da auch etwas Ablenkung zu haben. Arthurs Hand hielt er immer noch, bis zu dem Moment, als der Start dann abgeschlossen war und das Essen kam, das Arthur für ihn bestellt hatte. Ein wenig verlegen lächelte er den Briten an und nahm dann das Essen entgegen. „Willst du auch was?“ fragte er dann leise, wobei seine Stimme immer noch ein wenig zitterte, und er wirkte auch noch ein wenig blass im Gesicht. Aber er wollte Arthur ja auch nicht hungern lassen oder unhöflich sein und vor seiner Nase jetzt mampfen. Er wollte ihn zumindest fragen. Schließlich begann Alfred zu essen, was sich in dem Flugzeug als nicht so leicht herausstellte, da das Flugzeug sich ja bewegte.
Irgendwann war er dann auch soweit satt, auch wenn er nicht ganz aufgegessen hatte. Irgendwie schlug die Stimmung doch noch auf seinen Magen, so das er nicht wirklich so essen konnte, wie normal.

Schließlich waren sie dann auch angekommen und das Flugzeug setzte zum Landen an, wieder hoffte Alfred, das alles schnell vorbei gehen würde. Der Flug war zum Glück relativ harmlos gewesen und nun würde doch auch die Landung noch hin zu kriegen sein. Mit einem Satz landete das Flugzeug schließlich und Alfred atmete erleichtert auf. „Ein Glück..nichts wie raus hier..“; murmelte er und erhob sich um auszusteigen. Sie mussten jetzt nur noch einen Wagen organisieren, mit dem sie dann zum Unglücksort bringen würde. Mit dem Flugzeug ging das ja schlecht.
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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Di Apr 16, 2013 1:56 pm

Alfred sah tatsächlich nicht gut aus. Er sah nicht direkt kränklich aus, aber man sah ihm an, dass es ihm emotional nicht gut ging. Auch wenn Arthur das nur zu gut verstand bedrückte es ihn nicht weniger, Alfred so zu sehen. Es war aber eine andere Art von Mitleid irgendwie. Wenn in einem anderen Land etwas schlimmes passierte, dann tat es Arthur natürlich auch leid. Aber bei Alfred ging es ihn näher. Jedes Mal, wenn er in den Nachrichten hörte, dass in Amerika wieder ein Unwetter gewütet hat, huschte Arthur zum Telefon und starrte es an. Manchmal rief er Alfred dann auch tatsächlich an und redete irgendeinen Unsinn, einfach nur froh, dass es dem Amerikaner so weit gut ging. Diesmal hatte ein Anruf allerdings nicht gereicht und er war sofort hergeflogen. Eine Umarmung war auch viel tröstender als ein gutes Wort am Telefon. Auf seine Bemerkung lächelte Alfred nur kurz, dann verließen sie das Badezimmer.

Die ganze Zeit am Flughafen befürchtete Arthur etwas, dass Alfred doch noch einen Rückzieher machte, aber er tat es nicht und Arthur war irgendwie stolz auf ihn. Es wirkte so…tapfer. Aber Arthur war klar, dass Alfred lange brauchen würde um darüber hinweg zu kommen, aber auch wenn es Jahre dauern würde, würde Arthur für den Amerikaner da sein. Sie zögerten kurz bevor sie in das Flugzeug einstiegen, schließlich gab Alfred nach und meinte „Gut, du hast gewonnen…“, so dass sie einsteigen konnten. Arthur wollte erst etwas erwidern wie das Flugzeug wird schon nicht abstürzen oder ähnliches, endschied sich dann aber dagegen, weil er sich nicht sicher war, dass Alfred das so gut aufnehmen würde. Das zu sagen wäre wahrscheinlich genauso gut gewesen, wie während des Fluges einen Film wie Final Destination 1 zu gucken, also einen dieser amerikanischen Filme, die einen Flugzeugabsturz zum Thema hatten. Arthur fragte sich, ob es später auch Bücher und Filme über die Anschläge geben würde und wie Alfred darauf reagierte. Ihm gefiel der Gedanke nicht, dass es Alfred in ein paar Jahren wieder gut ging, er nichts ahnend den Fernseher einschaltete und plötzlich so einen Hollywoodstreifen sah und eine Art Rückfall bekam. Aber man konnte den Leuten ja auch nicht verbieten, Filme darüber zu drehen. Vielleicht konnte Alfred dann auch einfach damit umgehen, dass konnte man vorher nie genau wissen.

Arthur schaute, nach dem er das Essen bestellt hatte immer wieder zu Alfred rüber, der daraufhin, als sich ihre Blicke trafen lächelte, was Arthur erwiderte. Trotzdem war Alfred so ruhig, was nur verständlich war, trotzdem war es so untypisch für Alfred. Da viel Arthur auf, dass sie über die Anschläge an sich kaum redeten, sie umgingen dieses doch sensible Thema, irgendwie und Arthur fragte sich, ob das so gut war. Er konnte aber auch nicht genau einschätzen, wie Alfred darauf reagierte. „Wenn du darüber reden möchtest…“,setzte Arthur vorsichtig an und hoffte das sein Ton verdeutlichte, dass Alfred wusste das Arthur wenn er wollte auch sofort den Mund hielt. Er würde sich, wenn Alfred wollte aber auch mit ihm über die komischen Supermanncartoons unterhalten.
Der Pilot kündigte nun den Start an. Jetzt gab es wohl kein Zurück mehr für Alfred und gerade als Arthur etwas aufheiterndes sagen wollte, griff der Amerikaner nach der Hand des Briten und drückte sie leicht. Arthur hielt seine Hand fest und sah zu dem Amerikaner rüber der die Augen geschlossen hatte und ein Lied vor sich her summte, dass Arthur als die amerikanische Nationalhymne erkannte. Irgendwie fand er das ganz passend und blieb so einfach mit Alfred sitzen, so lauschte er weiter Alfreds summen und dem brummen der Motoren, bis sie schließlich ihre Flughöher erreicht hatten.

Dann kam auch das Essen und Alfred fragte lächelnd, ob Arthur nicht auch was wollte. Er hatte tatsächlich etwas Hunger, aber er hatte sich so viele Gedanken um Alfred gemacht, dass er schlicht vergessen hatte, auch etwas für sich zu bestellen. Darüber dachte er einen Moment nach bis er lächelnd erwiderte „Danke.“ Und sich ein paar Pommes von dem Teller nahm. Trotzdem entging ihm nicht, wie Alfred Stimme noch etwas dünn klang. Arthur überlegte Alfred irgendwie abzulenken und betrachtete die Pommes, die er in der Hand hielt. „Schon irgendwie lustig…“, setzte er an. „Bei dir heißen sie French Fries und bei mir Chips…Wobei Chips bei dir schon wieder etwas anderes sind…“, murmelte er und aß die Pommes. Während er bemerkte, dass sich Alfred mit dem Essen etwas schwer tat, weil das Flugzeug etwas holprig flog. Irgendwann hörte Alfred auf zu essen und Arthur aß einfach das, was er auf dem Teller übrig gelassen hatte.

Irgendwann landeten sie auch, ein Flug innerhalb Amerikas mit einem privaten Flieger dauert ja auch nicht allzu lange. „Ein Glück…nichts wie raus hier...“, murmelte Alfred und klang zunächst erleichtert. Aber Arthur war klar, dass das schlimmste erst noch auf sie wartete. Er stand wie Alfred auf und als sie sich vom Flugzeugpersonal verabschiedet hatten, verließen sie das Flugzeug. Arthur lächelte Alfred aufmunternd zu und telefonierte um ein Taxi zu organisieren, während sie durch eine Sicherheitsschleuse zu dem doch nicht ganz so leeren Flughafen Bereich gingen. Natürlich wimmelte es hier von Menschen, überlegte Arthur, bestimmt besuchten viele ihre Familien und vergewisserten sich, dass es allen gut ging. Genauso gab es durch die Trümmer, den Staub, die Verletzten und ebenso die Toten, viel Arbeit die erledigt werden musste, die Arbeiter erforderte, die Kapazität New Yorks bestimmt überstieg. Sie liefen über den Flughafen und traten hinterher heraus. Wobei Arthur darauf achtete immer nah neben Alfred zu laufen.
Er entdeckte das Auto, welches er gerufen hatte und steuerte mit Alfred darauf zu. An manchen Ecken standen Kerzen und Schilder auf denen Stand WHY. Arthur kämpfte gegen das Bedürfnis Alfred einfach die Augen zuzuhalten und ihn schnell in das Taxi zu schubsen. Aber er würde sich irgendwann damit auseinander setzten müssen, selbst Arthur bekam eine Gänsehaut. Sie erreichten das Taxi und er hielt Alfred die Tür auf.

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Alfred F. Jones

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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Do Apr 18, 2013 12:46 am

Auch wenn Alfred am liebsten weglaufen würde, er tat es dennoch nicht, weil er dies nicht mit sich selbst vereinbaren konnte. Immerhin hatte er es jetzt ausgesprochen, das er nach New York fliegen würde und dann im Normalfall tat er es auch, denn auch wenn die Situation echt nicht so toll war, und der Amerikaner am liebsten daheim geblieben wäre. Aber es ging ja nicht anders. Er musste es tun. Auch, wenn es ihm unangenehm war, und wenn er am liebsten es gelassen hätte. Es musste sein. Somit saßen sie also dann im Flugzeug, und warteten darauf, das es los gehen würde. Für Alfred war es ziemlich schlimm und er hoffte, das der Flug bald vorbei sein würde. Normal verbrachte er die Wartezeit mit Cartoons gucken, aß Burger, oder laberte Arthur- oder Kiku- am Telefon voll-oder tat alle drei Dinge zur gleichen Zeit. Nun saß er einfach so da und war still, was auch ungewöhnlich für ihn war. Die Anschläge beschäftigten ihn schon sehr, und man sah es ihm wohl auch an.

„Wenn du darüber reden möchtest…“ , kam dann von Arthur und Alfred wusste sofort was er meinte, und er konnte auch raushören, was er ausdrücken wollte, das er still sein würde, wenn er es wollte. Wieder einmal war Alfred unglaublich froh, das Arthur bei ihm war und ihm versuchte zu helfen, wo er nur konnte. Ihm war selbst auch bewusst, das sie bisher Gespräche rund um die Anschläge vermieden hatten, was aber nicht daran lag, das Alfred nicht darüber reden wollte. Im Moment konnte er es einfach noch nicht. „Lass uns das auf später verschieben okay?“; murmelte er und blickte ihn an. „Vielleicht fällt es mir dann leichter, wenn ich mit meinen eigenen Augen gesehen habe, was passiert ist...im Moment weiß ich gar nicht, wie ich alles in Worte fassen soll, was mir im Kopf herum geht“; murmelte er leise seufztend.
Auch ,wenn längst das Gegenteil bewiesen war, Alfred hoffte immer noch, das es einfach nur ein blöder Scherz war. Vielleicht hatte ja ein Hollywood Regisseur da ein Film gedreht, und wenn sie in New York ankommen würden, war alles wieder so, wie es war. Es war einfach so unglaublich, so unvorstellbar, das hier so etwas passiert war. Niemand- am allerwenigsten Alfred selbst – hatte damit gerechnet und nun war es so schwer,das zu akzeptieren. Er musste erst mal selbst dort gewesen sein um verstehen zu können. Und dann war er vielleicht in der Lage, seine Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen oder über die Sache allgemein zu reden.
Und um nach New York zu kommen, darum saßen sie ja auch in diesem Flieger. Alfred fühlte sich nicht ganz wohl in seiner Haut, während dem Start, daher war er nur froh, das er Arthurs Hand halten konnte. Während er sich mit Summen beschäftigte, um sich ein wenig abzulenken, war der Start auch schon vorbei und sie flogen nun, so das das Essen serviert werden konnte. Er schwieg doch während er aß, bis Arthur das Gespräch plötzlich auf die Pommes lenkte.

Dies lenkte Alfred dies tatsächlich ein wenig ab. Seine Miene hellte sich auf, weil ihm gerade etwas einfiel. „Oh ja...wir sollten echt einführen, das die Dinger überall gleich heißen, das würde ne Menge Verwirrung ersparen. Vor ein paar Jahren, war doch mal in London irgend ein Meeting- und ich bin noch in ein Geschäft gegangen, weil ich Chips haben wollte-also Kartoffelchips- und bin zu nem Verkäufer hin, und hab den gefragt,wo die stehen-da ich mich nicht ausgekannt habe. Irgendwie hatte ich vergessen, das die Dinger bei dir ja Crisps heißen und hab daher nur Chips gesagt... und der Typ hat mich dann zur Tiefkühltruhe geführt, und mir die Pommes Packung in die Hand gedrückt. Ich hab erst mal doof geschaut, bis es mir dann eingefallen ist. Es sollte wirklich irgendeine Norm dafür geben...gibts ja sonst auch für jeden anderen Mist“
Er schüttelte leicht grinsend den Kopf und widmete sich dann seinen Fries, welche er aß, allerdings nicht ganz komplett, da sein Hunger nicht wirklich groß war. Aber in Anbetracht der Lage war das ja auch durchaus verständlich und von daher hatte er auch nichts dagegen, das Arthur den Rest aß.

Tatsächlich war er auch wieder ein wenig besser gelaunt, bis sie landeten. Denn nun wurde es ernst. Sie waren in New York angekommen und einerseits war Alfred erleichtert, hier wieder rauszukommen. Allerdings war ja der Flug mit dem Flugzeug noch nicht mal das schlimmste, das wusste Alfred insgeheim auch. Er hörte Arthur zu, wie dieser ein Taxi rief und dann gingen sie gemeinsam aus dem Flughafen heraus. Alfred sah sich um, auch auf diesem Flughafen waren viele Menschen zu sehen. Aber man merkte doch, das etwas passiert war, denn die die übliche Hektik, die sonst an diesem Flughafen herrschte, war nicht vorhanden. Vielleicht lag das auch an den Sicherheitsleuten, die nun vermehrt an jeder Ecke herumstanden und auf jede Bewegung der einzelnen Leute achteten. Zudem fielen die Sicherheitskontrolle schärfer und genauer aus. Und natürlich herrschte auch hier noch mehr die bedrückte Stimmung, wie überall im Land, es waren auch im Gebäude selber Schilder und Blumen niedergelegt.
Als sie aus dem Flughafen draußen waren, sah Alfred auch hier diese Kerzen und Schilder überall und er merkte, wie ihm die Tränen schon in die Augen stiegen. Warum.... ja das fragte er sich auch. Warum sein America? Schnell blinzelte er die Tränen weg, er wollte ja nicht jetzt schon die Fassung verlieren, auch wenn es wohl eine durchaus verständliche Reaktion gewesen wäre. Der Amerikaner riss sich von den Kerzen und Schildern los und sah zu Arthur, welcher ihm die Tür aufhielt. Er seufzte leise, und stieg dann ein und nachdem auch Arthur eingestiegen war, fuhren sie los, nachdem der Fahrer ihnen noch mitgeteilt hatte, das er sie nicht in die Nähe des Unglücksortes fahren könne, weil dort die Straßen abgesperrt waren. Wenn sie dort hin wollten, mussten sie wohl vor der Absperrung bleiben. Alfred seufzte leise, gut, aber es war verständlich. Immerhin war das da bestimmt immer noch gefährlich, dort hinzugehen.
Sie fuhren dann los und waren dann auch schon bald angekommen und Alfred stieg langsam aus und sah sich um.

Trotz das abgesperrt war, konnte man doch erkennen, wie die Umgebung des eingestürtzen Gebäudes nun aussah. Man konnte noch Rauch sehen, die Trümmer, kleine Feuer....Feuerwehrleute, Rettungskräfte und Militär, versuchten dem ganzen Herr zu werden und vielleicht noch den ein oder anderen Überlebenden zu finden. Menschen irrten vor der Absperrung umher, wohl auf der Suche nach Angehörigen, es wurden überall Vermisstenanzeigen aufgehängt oder auch Kerzen angezündet und Blumen niedergelegt. Die Trauer,die Verzweiflung war nun deutlich zum Anfassen spürbar und man sah auch, das manche diesen Gefühlen nachgaben und weinten.
Und auch Alfred konnte beim Anblick von dem allen nicht länger die Fassung bewahren - wie er es die ganze Zeit über versucht hatte. Er spürte, wie auch bei ihm die Tränen kamen und ihm unaufhaltsam über das Gesicht liefen.
Irgendwie hatte Alfred auch das Gefühl, das der Anblick ihm alle Kraft raubte, denn plötzlich gaben seine Beine nach, er war auf dem Boden gelandet, kauerte nun dort und schluchzte so vor sich hin. „Warum..“; murmelte er immer wieder.
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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Di Apr 23, 2013 10:49 pm

Arthur war beeindruckt von Alfred. Das er das alles durchzog war bemerkenswert und Arthur fragte sich ob er das auch alleine schaffen würde. Bestimmt schon, überlegte Arthur, Alfred war stark und er würde seine Leute nicht im Stich lassen. Vielleicht hätte er sich am Anfang etwas gesträubt aber dann wäre er sicher doch gekommen, selbst wenn er bis nach New York gelaufen wäre. Aber es war mit Sicherheit trotzdem besser, wenn man jemanden dabei hatte. Auch wenn sie nicht viel redeten oder ähnliches, er war einfach gut jemanden neben sich zu haben. Früher als Arthur viel alleine gewesen ist, hatte er versucht sich einzureden, dass er gerne alleine war und das das manchmal viel besser war. Aber in Wahrheit war es doch schöner, wenn man jemanden neben sich hatte, überlegte Arthur und erinnerte sich daran, was es für eine nette Abwechslung gewesen ist, als er den Morgen nicht alleine aufgewacht ist.

Auf Arthurs Angebot darüber zu reden antwortete Alfred, dass er das lieber auf später verschieben würde und fügte hinzu: „Vielleicht fällt es mir dann leichter, wenn ich mit meinen eigenen Augen gesehen habe, was passiert ist...im Moment weiß ich gar nicht, wie ich alles in Worte fassen soll, was mir im Kopf herum geht“, Arthur nickte darauf und war überrascht wie reif und gewählt Alfreds Antwort ausfiel. Er hätte auch einfach sagen können Ich will nicht darüber reden. Aber stattdessen schien er Rücksicht auf den Engländer zu nehmen, und das in so einer Lage seinerseits. Kein Wunder, dass sich America in alle Angelegenheiten der Welt einmischte, er kümmerte sich um alle. Oft warf der Brite dem Amerikaner dieses Verhalten vor, mit der Begründung er habe sich raus zu halten, aber in dem Moment war Arthur der Meinung, dass dies eigentlich eine der besten Eigenschaften Amerikas war. Nicht auszudenken, wie zum Beispiel der zweite Weltkrieg ausgegangen wäre, hätte Amerika sich nicht eingemischt. Deswegen nickte Arthur auf das was Alfred sagte und fing irgendwann an über die Pommes zu reden. Alfred ging darauf ein und erzählte wie er einmal Chips kaufen wollte. Arthur schmunzelte. „Es gibt Leute die sich deswegen schon richtig blamiert haben.“, erklärte er und aß dann auch etwas, so dass er ebenfalls satt war.

Für einen kurzen wunderbaren Moment hatte Arthur vergessen, wohin sie flogen. Sie saßen einfach zusammen im Flugzeug und redeten über Fries oder Chips oder wie auch immer. Das war toll, bis sie landeten und man schon an Alfreds Gesichtsausdruck ablesen konnte, was nun kommen würde.
Sie verließen dann das Flugzeug und kurz darauf auch den Flughafen. Arthur bemerkte wie Alfred eine Träne wegblinzelte. Er sagte nichts darauf, damit Alfred sich nicht unbehaglich fühlte, konnte aber nicht verhindern, dass sein Gesicht einen besorgten Ausdruck annahm.
Sie saßen dann also im Taxi und fuhren los. Auch dieser Fahrer schwieg die meiste Zeit, nach dem er sie aufgeklärt hatte, dass sie nicht so nah an den Unfallort heran fahren konnten.
Sie erreichten besagten Unfallort auch bald und stiegen aus. Sogar so weit weg vom Unfallort war der ganze Boden mit Staub übersäht, der auch die Luft etwas unangenehmer einzuatmen machte. Arthur sah sich um. Unwillkürlich hielt sich der Brite die Hand vor dem Mund, bis er sie wieder sinken und seinen Blick zu Alfred wandern ließ. Der Amerikaner sah sich ebenfalls um und Arthur fand, dass man mit einem Blick in Alfreds Gesicht die ganze Situation viel besser erfasste, als wenn man sich umsah. Trotzdem entgingen auch dem Briten die verzweifelten Menschen um die Absperrung herum, ebenso wie die Feuerwehr, die Rettungsläute, Blumen, Kerzen und die Sicherheitsvorkehrungen. Und auch ihm, ging es, wie wohl fast jedem auf der Welt nahe. Aber das war offensichtlich nichts im Vergleich zu dem, was Alfred durch machen musste.
Dieser brach plötzlich zusammen und schluchzte. Arthur war augenblicklich neben ihm, kniete sich hin und nahm in den Arm. Es tat ihm einfach so furchtbar leid. Alles. Die Menschen die verletzt wurden oder gestorben sind, die die noch jemanden vermissten, die Sicherheitsleute die sich in Gefahr brachten und vor allem Alfred. Arthur drückte ihn an sich.
Eigentlich hatte der Engländer überlegt, mit den Sicherheitsleuten zu sprechen und ihnen zu erklären wer sie sind, dass sie näher heran konnten. Aber jetzt gerade hätte er Alfred am liebsten geschnappt und wäre mit ihm ganz weit weg gegangen. So weit weg wie möglich, nach Australien oder so.
Aber das ging natürlich nicht, das hier war nichts vor dem man weglaufen konnte oder sollte.
„Heey“, sagte er deswegen ruhig. „Ist okay…Lass es einfach raus…“, noch immer hielt er den Amerikaner fest. „Ich bin ja da…“, setzte er etwas leiser hinterher und wartete bis Alfred sich beruhigt hatte.
Arthur wusste nicht genau was sie nun machen sollten. „Alles in Ordnung?“, fragte Arthur. „Kann… kann ich irgendwas…für dich tun?“, fragte Arthur leicht unbeholfen.
Aber er war sich nicht sicher ob Alfred irgendwelche Entscheidungen treffen konnte.
„Ich finde das reicht für heute, meinst du nicht?“, erklärte er Alfred ruhig. Dann holte er sein Mobil Telefon heraus und mietete ein Hotel in der Nähe. „Sollen wir los? Was essen, ins Hotel? Oder möchtest du doch lieber noch hier bleiben?“, versuchte Arthur alles irgendwie zu regeln.
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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Fr Apr 26, 2013 6:58 pm

Nach dem Flug und der Taxifahrt waren sie dann auch schon am Unglücksort angekommen und das zerrte doch ziemlich an Alfreds Nerven und an seiner Kraft, so das er letzendlich auch zusammenbrach und vor sich hin schluchtzte. Es war einfach ein zu heftiger Anblick. Alfred war zwar jemand, der schon in vielen Kriegen dabei gewesen war, so auch im ersten und zweiten Weltkrieg. Er hatte viele zerstörte Städte und so gesehen, aber bisher hatte es ihn nie selber betroffen. Bisher war er immer nur derjenige gewesen, der mitgemischt hatte, weil er der Meinung gewesen war, die anderen würden es nicht ohne ihn schaffen. Aber nun war er in seinem eigenen Land angegriffen worden- zwar war es kein Krieg gewesen- aber dennoch ein Angriff, der vollkommen unerwartet gewesen war- und Alfred konnte immer noch nicht wirklich verstehen, warum. Und natürlich stand ihm das Entsetzen und alles direkt ins Gesicht geschrieben..es war einfach noch so unverständlich und furchtbar.

Für den Bruchteil einer Sekunde fühlte sich Alfred alleine und vollkommen hilflos, während er so auf dem Boden kauerte und vor sich hin schluchzte. Gerade weil sie hier am Unglücksort waren und alles zusammenkam, fühlte sich auch Alfred hilflos, weil er es auch nicht hatte verhindern können, was passiert war. Wozu war man denn bitte schön die Vereinigten Staaten von America in Person, wenn man im Notfall doch eh nur zu sehen und nichts verhindern konnte. Das war doch nicht fair. Wozu existieren sie dann überhaupt? Irgend einen Sinn musste ihre Existenz - und nicht nur die Americas- sondern aller, die in seiner Lage waren, doch haben. Unsterblich, aber dennoch nicht in der Lage irgendwie Leid zu verhindern.
Alfred war in dem Moment wirklich verzweifelt, da er mit der Situation im Moment auch einfach nicht klar kam. Es war einfach zu viel für ihn gerade, auch die Emotionen der anderen hier auch noch verstärkt mitbekam. Doch wenigstens das Gefühl des Alleinseins verschwand in dem Moment, als er spürte, wie Arthur ihn umarmte und an sich drückte. „Ist okay…Lass es einfach raus…“, hörte er dann den Briten sagen und dies tat Alfred dann auch. Er drückte sich an ihn heran und lies vor allem auch den Tränen ungehindert ihren Lauf. Wenn er alleine gewesen wäre, hätte er es sicher auch geschafft, hier her zu kommen, hätte sich aber wahrscheinlich dadurch noch mehr verändert. Die Anschläge hatten America wirklich zu gesetzt und hatten ihn auch schon ein Stück weit verändert, aber jezt hatte er die Unterstützung Arthurs und das war wichtig für ihn zu wissen, das der Brite da war.

Nach einer Weile beruhigte sich Alfred wieder, blieb aber weiter noch an Arthur angelehnt, weil er dessen Nähe einfach im Moment wirklich brauchte. Nicht auszudenken, was ohne ihn wäre, er wäre wohl komplett verloren gewesen. Auf seine doch unsichere Frage hin, schüttelte Alfred den Kopf. „Du..tust schon genug für mich..“, antwortete er leise. „Du bist hier und deine Nähe ist das einzige, was mir im Augenblick wirklich hilft...“, setzte er leise hinzu und lehnte sich dann noch mal an ihn, um seine Worte auch noch mal zu bekräftigen und auch um zu zeigen, wie dankbar er ihm war.
Er war dem Briten auch so dankbar, das er hier war und alles regelte, was er selbst im Moment nicht konnte. America war eine starke Nation, aber gerade jetzt zeigte sich auch, das Alfred auch Hilfe von anderen gut brauchen konnte - auch wenn er sonst immer getönt hatte, das er alles gut und gerne alleine hinkriegen würde. Jeder war auch mal schwach, selbst die sonst so starken Vereinigten Staaten.
„Ich habe keinen Hunger, danke...aber aber lass uns dennoch ins Hotel fahren..“, gab Alfred dann leise auf die Frage von Arthur als Antwort. Es war wirklich genug für heute, er war hier gewesen und der Anblick hatte ihn fertig gemacht. Und auch, wenn sie immer noch in New York waren, wo die Folgen des Anschlags am härtesten zu spüren waren, so war es doch besser, wenn sie jetzt erst mal von hier wegkamen. Er hatte schon zu viel mitgemacht heute und brauchte etwas Ruhe, sonst würde er vermutlich wohl komplett den Verstand verlieren.
Langsam versuchte Alfred aufzustehen, seine Knie zitterten immer noch ein wenig, so das er sich an Arthur festhielt, um nicht schon wieder zusammen zu brechen, und dann mit ihm zusammen zum Taxi zurückging, das auf sie gewartet hatte. Sie fuhren zu dem Hotel, welches Arthur reserviert hatte und nachdem das Taxi auch bezahlt wurde, checkten sie dort ein und bekamen ein Zimmer zu geteilt, welches sie dann auch schon kurze Zeit später bezogen.
Alfred, der inzwischen doch wieder einigermaßen gefasst wirkte, öffnete die Tür und begutachtete kurz den Raum. Dabei fiel ihm auch das große Bett auf. „Wies aussieht, schlafen wir heute wieder in einem Bett..“; murmelte er leise.
Nicht, das er damit ein Problem hatte, im Gegenteil, es war vielleicht so gar ganz gut, wenn sie in der Nacht nah beieinander waren, denn Alfred hatte doch ein wenig Angst, dass Alpträume kommen würden und Arthurs Nähe war doch das beste, was dagegen half. Und mal abgesehen davon, es war doch schön gewesen, heute Morgen mit ihm zusammen aufzuwachen und das wollte er auch wieder erleben, auch wenn er immer noch nicht verstand, warum ihm Arthurs Nähe so unheimlich wichtig war und warum sie ihm so gut tat.

Das erste was Alfred tat, als sie in das Zimmer kamen, war, dass er sich erst mal aufs Bett legte, eine Weile stumm an die Decke starrte und dabei versuchte, wieder klare Gedanken fassen zu können und zu verarbeiten, was er gesehen hatte. Wenn der Amerikaner irgendwo in einem anderen Land zu einem Meeting musste und da im Hotel schlief, wuselte er normalerweise immer durchs ganze Hotel um sich umzusehen-oder suchte den nächsten Mc Donalds - aber nun war es ihm ganz recht, dass Arthur und er unter sich waren. Immerhin war der Brite wirklich die einzige Person, die er gerade wirklich ertragen konnte. Nach ein paar Minuten erhob sich der Amerikaner aber wieder und fing an, in den Schränken etwas zu suchen, hatte dann aber auch schon gefunden, was er gesucht hatte. Es war die Minibar. „Ich weiß nicht, wies dir geht...aber ich brauche jetzt unbedingt etwas alkoholisches..“; meinte er in Richtung Arthur. Ihm war klar, das es vielleicht sinnvoller wäre, zu reden, wie er es auch gesagt hatte, aber Alfred war einfach im Moment eher danach, etwas alkoholisches zu sich zu nehmen. Er nahm sich eine Flasche Bier aus dem Kühlschrank. Auswahl gab es ja hier jede Menge. „Möchtest du auch was“?, fragte er dann den Briten und blickte fragend zu ihm.
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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Di Apr 30, 2013 2:32 am

Arthur sah zu Alfred, der seinen Gefühlen nun freien Lauf ließ. Etwas war der Engländer schon erleichtert. Natürlich tat ihm Alfred auf der einen Seite total leid, auf der anderen war er aber auch froh, dass Alfred mit so etwas reagierte und nicht etwa aggressiv wurde oder etwas ganz anderes und wohlmöglich dummes machte.
Natürlich verstand Arthur, warum Alfred so geschockt war. Nach dem Unabhängigkeitskrieg und den Bürgerkrieg war es das erste Mal, dass in Amerika wirklich etwas passiert war. Sonst hatte Alfred zwar mitgemischt, aber sein eigenes Land war immer sicher gewesen. Das war etwas gewesen, das auch dem Briten ein Gefühl der Ruhe verschafft hatte. Zu wissen dass auch im schlimmsten Fall Alfred nichts passieren würde, hatte ihn immer irgendwie getröstet. Denn er hatte sich, ob er es nun zu geben würde oder nicht, immer Sorgen um Alfred gemacht. Besonders schlimm war es zur Zeit des kalten Krieges gewesen, also nach dem zweiten Weltkrieg als es zwischen Amerika und Russland, den Arthur noch nie gemocht hatte, so hoch her ging. Als Alfred diesen kalten Krieg mehr oder weniger mit dem letztlichen Zerfall der Sowjet Union ‘gewonnen‘ hatte, hat Arthur America, wie der Rest der Welt auch, als eine Weltmacht angesehen. Die halt so etwas wie unverwundbar war. Arthur war um ehrlich zu sein auch etwas beeindruckt gewesen, dass Alfred alles Übel so gut von seinen Leuten fernhalten konnte. Deswegen hatte ihn die Tatsache dass etwas im Herzen von America passiert war nicht weniger geschockt. So wie Arthur das mitbekommen hatte, war sogar ein Flugzeug nach Washington geflogen.
Alfred zitterte und schluchzte immer noch in seinem Arm und Arthur hielt ihn weiter fest. Dabei sah er sich um. Überall standen Menschen, teilweise auch Arm in Arm am Rande der Absperrung und weinten, so dass sie gar nicht weiter auffielen. Auch die Polizisten und Sicherheitsleute sahen ziemlich mitgenommen aus. Und überall diese Asche und der Dreck…Sie mussten weg hier, entschied Arthur.

Alfred erklärte auf Arthurs frage, dass er schon genug tat und dass seine Nähe dem Amerikaner half. Irgendwie freute Arthur diese Aussage auf eine Art und Weiße, auch wenn die Situation an sich natürlich traurig war. Aber Arthur mochte das Gefühl, gebraucht zu werden. „Ich glaube keiner wäre in dieser Situation gerne alleine.“, sagte der Engländer darauf, allerdings achtete er darauf, dass nicht ganz so laut zu tun, da einige von den Leuten um sie herum wohl schon alleine waren. Aber sie waren auch nicht Amerika, für sie war das Ganze mit Sicherheit nicht mal halb so schlimm, aber Arthur wusste, dass er ihnen keinen Vorwurf dafür machen konnte. Trotzdem beneidete er sie etwas darum.
Schließlich ging Alfred auf Arthus Vorschlag ein, in das Hotel zu fahren. Arthur stand auf und half dann Alfred auch aufzustehen. Für einen Moment fürchtete der Brite schon. Alfred könnte umkippen, aber dann gingen sie zusammen zum Taxi zurück. Der Fahrer schien nicht extra auf sie gewartet, sondern sich eher schockiert die Unglückstelle angesehen zu haben, aber so brauchten sie zum Glück nicht noch extra ein Taxi rufen und an diesem Ort länger als nötig warten, sondern konnten direkt los fahren ,was wohl auch ganz gut so war.

Arthur gab dem Taxifahrer, der etwas blasser schien als vorher, die Adresse und sie fuhren los. Nach kurzer Zeit waren sie auch schon im Hotel und checkten ein. Sie gingen in ihr Zimmer, ein Hotelangestllter brachte ihr Gepäck hinterher und verschwand wieder, nachdem er von Arthur etwas Trinkeld bekommen hatte.
„Wies aussieht, schlafen wir heute wieder in einem Bett.“, bemerkte Alfred mit einem Blick durch das Zimmer.
Arthur hatte extra nicht explizit nach einem Doppelzimmer mit zwei Betten gefragt sondern einfach nur nach einem Doppelzimmer und hatte das mit dem Bett mehr oder weniger darauf ankommen lassen.
Und da er vermutete, dass sie sowieso wieder in einem Bett gelandet wären, störte es ihn nicht weiter. Im Gegenteil. Aber er war auch Gentlemen und es war ja mehr oder weniger seine Schuld, dass nur ein Bett da war, deswegen meinte Arthur: „Nur wenn du möchtest. Sonst schlafe ich auch auf der Couch oder so…“
Alfred ließ sich auf das Bett fallen und starrte an die Decke. Währenddessen räumte Arthur ihre Koffer, die mitten im Zimmer standen weg und sah dann eine Weile aus dem Fenster. Er wusste nicht was er nun sagen sollte, manchmal war Schweigen auch besser. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold und Terror ist ein Haufen Asche auf der Straße…
„Ich weiß nicht, wies dir geht...aber ich brauche jetzt unbedingt etwas alkoholisches..“, es war Alfred der damit das Schweigen brach. Überrascht drehte Arthur sich zu Alfred um, der ein Bier aus dem Kühlschrank holte und dem Engländer auch eins anbot.
Das sah man wirklich selten. Alfred trank nie so gerne. Arthur hatte vorher schon überlegt, danach mit Alfred etwas trinken zu gehen, aber das der Vorschlag letztendlich von dem Amerikaner kam, unterstrich nur dessen miese Gefühlslage.
„Ja bitte.“, antwortete Arthur, nahm ein Bier von Alfred entgegen und öffnete es. Er hob das Bier zum Anstoßen und trank dann einen Schluck. Er war als Engländer eher warmes Bier gewöhnt aber gekühlt hatte es eine schöne erfrischende Wirkung, vor allem nachdem er draußen diese staubige Luft eingeatmet hatte. Nach kurzer Zeit hatte Arthur sein Bier leer getrunken, er war wirklich durstig gewesen. „Also wenn du reden willst…“, meinte der Brite. Er bemerkte den Alkohol schon ein klein wenig, vor allem weil er so schnell getrunken hatte, achtete aber nicht weiter darauf, so lange noch gerade Sätze heraus brachte und gerade aus laufen konnte, war für ihn alles in Ordnung.
„Hm…Ich glaube Bier alleine reicht heute nicht.“, meinte Arthur dann und warf selber einen Blick in die Minibar. „Ob sie…“, murmelte er in den Kühlschrank. „ja haben sie!“, mit diesen Worten holte er eine Flasche schottischen Whiskey heraus. Er stellte sie auf den Tisch und dazu außerdem zwei Gläser in die er ein paar Eiswürfel füllte. „Du auch?“, fragte er Alfred, als er schon anfing beide Gläser mit etwas von dem Whiskey zu füllen. In so einer Situation mussten härtere Sachen ran. Obwohl hier letztendlich kein Alkohol der Welt helfen würde…
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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Mi Mai 01, 2013 7:08 pm

Alfred war froh, als sie von der Unglücksstelle wegkamen, auch wenn die Bilder sich tief bei ihm eingegrägt hatten. So schnell würde er sie wohl auch nicht aus dem Kopf bekommen und verfolgen würde ihn das Ereignis wohl noch eine ganze Weile. Er war wirklich erleichtert, das das Taxi noch hier war und sie dann ins Hotel fahren konnten. Hier waren sie zwar immer noch in New York, aber wenigstens doch ein Stück weg vom World Trade Center, was Alfred doch ein wenig erleichterte. Er wusste nicht, wie lange er es dort noch ausgehalten hätte ohne durchzudrehen. Arthur schien das wohl ähnlich gesehen zu haben, denn er hatte ein Hotelzimmer organisiert, in welches sie dann auch gefahren waren.

Schließlich standen sie nun in dem Hotelzimmer, welches nur ein Doppelbett hatte und kein getrenntes Bett. Es schien wohl so, als ob sie wirklich wieder in einem Bett schlafen würden auch, wenn er sich ein klein wenig schuldig fühlte, freute er sich doch darauf, wieder mit dem Briten in einem Bett schlafen zu können. Vielleicht würde er ja auch eher wach werden, wie er und konnte ihm beim Schlafen zu sehen. Er hatte so friedlich ausgesehen, wenn er geschlafen hatte und war so niedlich gewesen. Alfred hätte ihm heute morgen ewig zuschauen können. Schon allein bei dem Gedanken daran, schlug sein wieder ein klein wenig schneller und Alfred verfluchte sich dafür, das gerade wieder das Gefühlschaos anfing, zu erwachen, wo er es doch überhaupt nicht gebrauchen konnte. Immerhin war die Sache um das World Trade Center viel zu ernst und er sollte lieber seine Gedanken und Gefühle diesbezüglich ordnen und versuchen, damit klar zu kommen.
„Nur wenn du möchtest. Sonst schlafe ich auch auf der Couch oder so…“ ,, sagte dann Arthur auf seine Worte und riss Alfred aus den Gedanken. „Nein, nein...ist schon in Ordnung..du musst nicht auf der Couch schlafen. Das mit dem in einem Bett schlafen...das ist schon okay..“ ; murmelte er, so das Arthur es noch hörte. Und falls dieser es vorzog, auf dem Sofa zu schlafen, dann würde Alfred sich eben mit aufs Sofa legen oder Arthur schnappen und ihn ins Bett legen. Alfred wollte heute Nacht einfach nicht alleine schlafen.

Er legte sich dann aufs Bett und starrte eine Weile an die Decke, während Arthur die Koffer auspackte. Es war still, auch Arthur sagte nichts und die Stille war irgendwie erdrückend, fand Alfred. Allgemein herrschte eine drückende Atmosphäre hier im Raum. Er fragte sich, ob nur er das so sah. Aber es lag nicht an Arthur. Es lag nicht an ihm selbst, es lag nicht daran, das sie schwiegen, es war einfach die Umgebung, das sie in New York waren und die zerstörten Zwillingstürme ganz in der Nähe. Irgendwann musste Alfred einfach aufstehen und er musste irgendwie versuchen, sich nun abzulenken, und was war das einzig gute, womit man sich in so einer Lage ablenken konnte? Richtig. Alkohol. Eigentlich trank Alfred selten Alkohol, aber heute brauchte er das einfach. Zwar konnte auch Alkohol konnte nichts rückgängig machen, genau wie Arthur dies nicht konnte, aber die alkoholischen Getränke konnten vielleicht helfen, den Schmerz wieder etwas zu betäuben und die drückende Luft auch irgendwie wieder loszuwerden. Er hatte sich ein Bier geschnappt, und hatte Arthur auch eins angeboten, was dieser auch annahm. Nachdem sie angestoßen hatten, trank er einen Schluck und sah dann zu Arthur als dieser sprach.

„Also wenn du reden willst…“ sagte der Brite und Alfred trank noch mal einen Schluck von dem Bier und dachte einen Moment nach, bevor er leise seufzte. „Die kommen mir nicht ungeschoren davon...“; meinte Alfred dann und blickte aus dem Fenster. Er definierte das 'Die' nicht genauer, aber er war sich sicher, das Arthur schon wusste, wen er meinte. „Ich sags dir, die können sich im letzen Mauseloch im hintersten Hinterland verstecken, ich werd sie finden und wenn ich die ganze Welt auf den Kopf stellen muss. Und hab ich sie erst mal gefunden, dann werden die nichts mehr zu lachen haben..“; Mochte sein, das Arthur ihm jetzt wieder eine Predigt über 'Moral' oder sowas hielt, aber Alfred hatte einen Entschluss gefasst. Er würde diese Terroristen dafür bestrafen, was sie ihm und seinem Land angetan hatten, und es war ihm egal, welche Maßnahmen er dafür ergreifen musste. Er würde auch vor einem Krieg nicht zurückschrecken, wenn es denn nötig sein sollte. Alfred hatte gerade sein Bier gelehrt und sah zu Arthur, welcher mit den Worten
„Hm…Ich glaube Bier alleine reicht heute nicht.“, in dem Kühlschrank nach etwas suchte und auch schon bald gefunden hatte. Alfred hob die Augenbrauen, als er schottischen Whiskey in der Flasche ausmachte. Kurz kam ihm in den Sinn, das er Arthur wohl davon abhalten sollte, immerhin wusste er, das der Brite nicht wirklich etwas vertrug und das Bier war doch schon genug, aber der Gedanke wurde bei der Frage von Arthur schon wieder verschwunden. „Klar gerne..“; meinte er. Immerhin war heute so ein Tag, wo Alkohol nicht schadete und er war sich sicher, das auch Arthur den ein oder anderen Schluck brauchen konnte. Mit einem „Danke“; nahm er eines der beiden Gläser und trank dieses in einem Zug leer. „Woah..das haut rein..“; murmelte Alfred aber fand das das jetzt genau das richtige war. „Gib mir mal noch was von dem Zeug...“

Er schnappte sich die Flasche und goss sich nach. Und das nicht nur einmal, sondern zweimal, dreimal. Und immer trank er die Gläser doch ziemlich schnell leer. Zwar war er relativ trinkfest, trotz das er nicht viel trank, aber heute so und so schon genug emotional angeschlagen, das er auch schon merkte, wie der Alkohol doch schon bei ihm wirkte und er musste sich am Tisch festhalten, weil er das Gefühl hatte, es drehte sich alles. Vielleicht war das aber einfach nur Einbildung, Alfred wusste es nicht, aber er wusste,das die drückende Atmosphäre hier im Raum weniger geworden war. Das war doch positiv.. irgendwie zumindest.
„Oh man..ich wünschte, irgendjemand könnte die Zeit zurückdrehen...und würde den ganzen Mist einfach ungeschehen machen..sag mal kannst du das nicht? Du kennst dich doch mit diesem Magiezeugs aus..“ , murmelte er in Richtung Arthur und man merkte schon, das er angetrunken war, denn normal redete er nie so. War immer optimistisch und gut drauf, nur heute eben nicht.

Er wollte wieder zu dem Bett zurückgehen, allerdings schwankte er beim Gehen doch schon etwas, da der Alkohol und seine emotional schlechte Verfassung zusammen keine gute Mischung waren und der Alkohol doch schneller wirkte als normal. „Sag mal, bewegt sich bei dir auch der Boden? Wir sollten uns bei der Hoteldirektion beschweren..“, sagte er dann und entschied sich aber anders und ging anstatt zum Bett zu Arthur, welchen er dann in die Arme schloss. „Nicht das du umfällst, wenn der Boden sich hier ständig bewegt...“; murmelte er leise, wobei man wohl auch schon hörte, das er nicht mehr ganz nüchtern war.
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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Di Jun 18, 2013 2:20 am

Auch wenn sie von den Trümmern wegkamen, so kam es Arthur doch so vor, dass man das komplette Ausmaß ihrer Zerstörung  in ganz Amerika spüren konnte. Oder lag es daran, dass er Amerika bei sich hatte? Alfred selbst schien sich mit jedem Meter, den sie sich von den Türmen, oder zumindest dem was von ihnen übrig war, entfernten zunehmend zu entspannen, zumindest soweit das in dieser Situation eben möglich war und der Engländer beschloss nicht weiter darüber nachzudenken. Stattdessen ließ er seinen Blick aus dem Fenster wandern, nur um festzustellen das an jeder verdammten Straßenecke irgendwelche Hinweise in Form von Schildern oder trauernden Leuten, weiter an das Unglück erinnerten. Davon genervt ließ er schnell kleine Rollos herunter, die an den Scheiben im Auto angebracht waren, in der Hoffnung, dass Alfred nichts gemerkt hatte. Danach lehnt der Brite sich, ein Seufzten unterdrückend zurück und starrte in die Luft, bis sie das Hotel erreichten.

Das Hotelzimmer war weniger stickig als Arthur erwartet hatte und irgendwie war das sehr gut, er hätte ungern das Fester geöffnet. Einmal um die noch immer leicht staubige Luft nicht unnötig im Raum zu verteilen, zum anderen weil er sich so die Illusion aufrecht erhalten konnte weit weg und abgeschottet von dem Ganzen zu sein, mit keinen um ihn herum außer Alfred. Trotzdem wurde es je länger man sich in dem Raum aufhielt drückender und für einen Moment, war Arthur versucht das Fenster zu doch zu öffnen, ließ es aber.   Irgendwie hatte Arthur schon damit gerechnet, dass sie in einem Bett landen würden. Vielleicht hatte er sogar ein kleinen Bisschen darauf hingearbeitet, als er sich, als er das Zimmer gemietet hat, bewusst unpräzise ausgedrückt hat. Die Frage war nur, hat er das für Alfred oder für sich getan? Vielleicht für sie beide. Nicht alleine aufwachen zu müssen, war immer schön, egal in welcher Situation. „Das mit dem in einem Bett schlafen...das ist schon okay..“, bestätigte Alfred murmelt den Gedanken des Briten, welcher sich daraufhin ein flüchtiges Lächeln nicht verkneifen konnte. Gut wenn das geklärt war.

Daraufhin legte sich Alfred auf das Bett und Arthur packte die Koffer aus. Hin und wieder hielt er kurz inne um einen besorgten Blick zu dem schweigenden Amerikaner zu werfen, der einer Stoffpuppe gleich, in seiner Haltung verharrte. Für einen Moment schien die Zeit still zu stehen, die drückende Luft tat dazu ihr übriges und irgendwas faszinierte Arthur an diesem Augenblick. Vielleicht war es auch einfach die Tatsache, dass er mal Gelegenheit hatte Alfred, der sonst herumzappelte und patu nicht still sitzen wollte eingehender zu betrachten. Dieser Nachdenkliche Gesichtsausdruck stand ihm irgendwie, ließ ihn älter wirken, trotzdem bevorzugte Arthur Alfreds unbeschwerte Art mit dem unverkennbaren und ansteckenden Lachen. Immer noch Alfred ansehend, achtete der Engländer nicht genug darauf was er tat und der Kulturbeutel, den er eben noch in der Hand hielt viel mit einem dumpfen Geräusch zu Boden und zerriss so die Stile.  „Entschuldige.“, murmelte Arthur, hob den Beutel auf, nahm Alfreds und brachte beide in das Badezimmer, welches zu dem Hotelzimmer gehörte. Nach wenigen Sekunden kam der Brite auch schon zurück und stellte erleichtert fest, dass sich an der Wand, neben den Lichtschalter ein Schalter für einen Deckenventilator befand, welcher im vorher gar nicht aufgefallen war. Erfreut darüber drückte er auf den Schalter und ein monotones Summen erfüllte den Raum, als der Ventilator sich zu drehen begann. Summen gegen sticke Luft, ein Kompromiss den man durchaus eingehen konnte. Schließlich kam Alfred auf die Idee etwas zu trinken, was Arthur nur zu gut verstand, hatte er selbst nicht eh vorgehabt, das vorzuschlagen. Also starte er auch das Gespräch in dem er anbot, dass Alfred mit ihm reden konnte.

Einen Moment schwieg der Amerikaner und Arthur überlegte schon, ob seine Aussage irgendwie unpassend gewesen sein könnte, als Alfred antwortete:  „Die kommen mir nicht ungeschoren davon.“  Arthur wollte etwas sagen, aber da fuhr Alfred schon fort, Arthur hätte eh nicht gewusst was er sagen sollte. „Ich sags dir, die können sich im letzen Mauseloch im hintersten Hinterland verstecken, ich werd sie finden und wenn ich die ganze Welt auf den Kopf stellen muss. Und hab ich sie erst mal gefunden, dann werden die nichts mehr zu lachen haben..“, stellte der Amerikaner seinen Standpunkt klar und deutlich dar. Irgendwas in seiner Stimme ließ Arthur innerlich leicht zusammen zucken. War das Alfreds Reaktion auf die der Brite den ganzen Tag schon wartete? Verrannte sich Alfred nun in einem Racheakt ohne überhaupt ein genaues Ziel zu haben? Arthur hoffte, dass dies nur eine Aussage gewesen ist. Eine Aussage resultierend aus der Wut, die der Amerikaner empfinden musste über diese Dreistigkeit wie sein Land angegriffen wurde, eine Aussage eben und mehr nicht. Arthur wurde klar, dass er schon einen ganzen Moment lang schwieg und murmelte, in einem so beruhigenden Ton wie er nur konnte: „Immer eins nach dem anderen.“  Danach lenkte er vom Thema ab, in dem er etwas Stärkeres zu Trinken suchte und schließlich auch fündig wurde. Einen Moment rechnete der Engländer damit, das Alfred beim Anblick der Whiskeyflasche zu protestieren beginnen würde, was Arthur irgendwie lustig gefunden hätte, stattessen exte er den Whiskey aber und wollte noch mehr. Ihm musste es wirklich dreckig gehen. Arthur selbst leere sein Glas auch mit einem Zug, er wollte Alfred in nichts nach stehen. Er merkte sofort wie der Alkohol wirkte, ihm wurde ganz warm und alles was sich außerhalb des Hotelzimmers befand, schien zunehmend unwichtig zu werden.

Alfred schüttete sich bereits selber nach, was eventuell ganz gut war, wer weiß ob Arthur noch das Glas getroffen hätte. Und wenn er zu dem Zeitpunkt noch nicht zu betrunken gewesen war, dann war er es nach definitiv dem vierten, fünften oder sechsten Glas, denn jedes Mal, wenn Alfred sich nach schütte, hielt Arthur sein leeres Glas, als stumme Aufforderung daneben, der Alfred auch nachkam und schon nach dem zweiten Glas scherten sie sich auch nicht mehr um die Eiswürfel sondern tranken den puren Whiskey ohne wenn und aber. Arthur hätte Alfred davon abgehalten weiter zu trinken, wenn er nicht selbst schon zu viel intus gehabt hätte. Irgendwo in ihm drin verfluchte ihn das letzte Bisschen Verantwortungsgefühl dafür, dass er überhaupt mitgetrunken hatte, doch nach einem weiteren Schluck von dem Whiskey war von der Stimme nichts mehr zu hören. Stattessen hörte Arthur Alfred zu der nun zu sprechen begann: „Oh man..ich wünschte, irgendjemand könnte die Zeit zurückdrehen...und würde den ganzen Mist einfach ungeschehen machen..sag mal kannst du das nicht? Du kennst dich doch mit diesem Magiezeugs aus...“Arthur fing unvermittelt an zu kichern und schüttelte dann den Kopf. „Tut mir leid Man, aber auch ich hab meine Grenzen.“, meinte der Engländer etwas hochgestochen zog dann aber ein sehr trauriges Gesicht und wiederholte fast schon weinerlich: „ Tut mir wirklich leid.“ Dann beobachtete  er unglaublich interessiert, wie Alfred über den Boden schwankte. „Ich weiß nicht.“, antwortete Arthur auf Alfreds Frage und stand ebenfalls auf.  „Woa du hast Recht! Bei mir schwankt auch alles.“, erwiderte der Engländer und breitete die Arme aus um das Gleichgewicht zu halten.   Dann kam auch schon Alfred auf ihn zu gestolpert und irgendwie stand er erst weg von Arthur und im nächsten Moment umarmte er ihn. „Nicht das du umfällst, wenn der Boden sich hier ständig bewegt...“, sagte der Amerikaner und Arthur fand das hörte sich vernünftig an. Außerdem tat es ihm immer noch furchtbar leid, dass er ja die Zeit ja nicht zurück drehen konnte, also konnte er wenigstens darauf achten, dass Alfred nicht umfiel, irgendwas war mit seiner Stimme auch anders als sonst, meldete Arthur Unterbewusstsein, aber das schien gerade nicht von Bedeutung. „Du aber auch nicht.“, nuschelte der Brite. „Also hinfallen, meine ich.“, dabei schwankten die beiden hin und her.  „Woa.“, rief Arthur erneut aus. „Der Boden wird wie das Meer. Wir brauchen ein Schiff, Hilfe ich kann nicht schwimmen, wir brauchen ein Schiff.“, Arthur ließ seinen Blick durch den Raum wandern und sah auf das Bett. „Da! Das Bett ist das Schiff!“, irgendwie gelang es Arthur, die Umarmung nicht lösend, sie beide auf das Bett zuzuschieben und schließlich vielen sie in die fluffige Bettwäsche. Arthur zog schnell seine Beine auf das Bett und blickte sich um, als erwartete er im nächsten Moment eine Flutwelle oder ein Seeungeheuer dann entspannte er sich wieder etwas und grinste Alfred über beide Ohren an. „Geschafft.“, meinte der Engländer bevor er wieder ein Gesicht zog. „Es ist so heiß…“, plapperte er drauf los und fing an sein Hemd aufzuknöpfen.  „Ist dir auch so heiß?“, mit dieser Frage versuchte Arthur das Hemd komplett auszuziehen, allerdings hatte er in seiner Trunkeinheit nicht alle Knöpfe aufgemacht und nun steckte er unbeholfen in dem Hemd fest, was er sich bereits über den Kopf gezogen hatte.„Hu?  Ich seh nichts mehr. Alfred? Alfred! Bist du noch da? Ich seh nichts, mehr Hilfe. Alfred?“, Arthur fing an hin und her zu wackeln und durch den Alkohol wirkte das leichte Wackeln viel stärker als es eigentlich war, alles schien sich außerdem zu drehen, was Arthur aber nicht ganz sagen konnte, schließlich sah er nicht wirklich viel. „Eh?“
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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Do Jul 04, 2013 6:34 pm

Das Arthur das Hotelzimmer mit einem Bett genommen hatte, war für Alfred durchaus okay. Immerhin hatte er es doch sehr genossen und ja, wenn er ehrlich war, hatte er auch dieses Mal wieder Angst vor dem einschlafen. Arthur würde ihn beschützen. Da war er sich ganz sicher. So wie er jetzt für ihn da war, würde er auch die Nacht über da sein und das gab Alfred doch ein Gefühl der Sicherheit, auch wenn alles um ihn herum gerade drohte zu zerbrechen. Die Anschläge hatten den Amerikaner doch sensibler gemacht und er war auch anhänglicher geworden. So klammerte er sich sehr an den Briten und war wieder einmal froh, das ihre Schwierigkeiten vergessen waren. Denn Alfred würde es wohl nicht ertragen, sich jetzt auch noch mit Arthur zu streiten, daher war es doch gut, das sie sich so gut verstanden.

Und es war auch gut, das Arthur akzeptierte, das Alfred auch mal einen Moment Ruhe für sich haben wollte. Gut, für sich war zwar untertrieben, da immer noch Arthur in der Nähe war und rumhantierte, aber er quatschte ihn nicht an sondern lies ihn erst mal in Ruhe auf dem Bett liegen und nachdenken. Das brauchte er auch mal, denn er machte sich auch Gedanken darüber, wie es nun mit seinem Land auch weitergehen sollte. Immerhin hatten die Terroristen ihn schwer angeschlagen und dieser heimtücksche Angriff bei dem so viele unschuldige ums Leben gekommen waren durfte nicht ungesühnt bleiben. In Gedanken formte Alfred auf jedenfall schon seinen Racheakt oder zumindest waren schon Ideen vorhanden, wie er das denen heimzahlen wollte. So leicht würden sie ihm definitv nicht davon kommen. Es war beschlossene Sache das was getan werden musste. Nur was, darüber war sich Alfred noch nicht sicher und er kam auch nicht wirklich dazu, sich darüber Gedanken zu machen, denn plötzlich riss ein Geräusch den Amerikaner aus seinen Gedanken. Was war das?, schoss es ihm panisch durch den Kopf. Neue Anschläge? Waren die Terroristen nun auch in diesem Hotel? Mussten sie evakuiert werden? Wo war Arthur?
Er sah sich hektisch um und erkannte dann doch die Ursache dieses Geräusches. Arthur hatte den Kulturbeutel fallen gelassen. Erleichtert atmete Al auf und es zeigte sich doch ein leichtes Lächeln auf seinem Gesicht. „Schon okay...vielleicht war das ganz gut, ich hab schon wieder zu viel nachgedacht“; murmelte er leise, aber so, das es Arthur noch hörte. Würde es nun immer so sein, das er sich beim kleinsten Geräusch erschreckte und sich ins Boxhorn jagen lies? Er hoffte doch nicht, denn wenn, war das alles nicht ganz so toll.

Arthur stellte dann auch den Deckenventilator an, was den Aufenthalt in diesem Zimmer doch ein wenig angenehmer machte, immerhin wollte Alfred auch nicht das Fenster öffnen. Immerhin konnten ja dann auch die Terroristen reinkommen. Apropo Terroristen. Arthur gab natürlich an, das er mit ihm reden konnte,was Alfred auch tat. Gut, nicht wirklich, aber er äußerte schon mal einen Teil seiner Gedanken, das er doch einen Racheakt ausführen wollte. Immerhin hatten sie sein Land angegriffen. Seine USA-das ging gar nicht. Und auch wenn Arthur „Immer eins nach dem anderen“; sagte und wohl damit meinte, das er abwarten sollte, würde er sich nicht abbringen lassen.
Aber da er sich heute sowieso noch nicht großartig in der Lage fühlte, etwas zu tun, musste erst mal der Alkohol her. Der würde vielleicht etwas Licht ins Dunkel bringen. Auch wenn es hieß, Alkohol wäre keine Lösung, so war es in dem Fall doch eine Möglichkeit, die Sorgen und alles zu verdrängen. Und dies tat Alfred auch schon zu genüge um sich alles weg zu trinken. Und tatsächlich, es wirkte, Alfred wurde wieder lustiger (betrunken) und konnte auch gar nicht mehr richtig laufen, was er auch mitteilte. Während er so schwankte, fragte er, ob Arthur nicht die Zeit zurückdrehen konnte, was dieser aber verneinte. Alfred fand es ein schade, das der andere die Zeit nicht zurückdrehen konnte und schniefte leise.
„Och menno, dabei wäre dieses Magiezeugs jetzt doch mal ganz nützlich gewesen“; murmelte er leise, aber er musste wohl einsehen,das das nicht funktionierte. „Jezt sei doch nicht so traurig deswegen..sonst bin ich auch gleich wieder traurig..“,setzte er doch hinzu, da er Arthurs weinerliche Stimme trotz des Alkohls vernahm. Auch wenn er nüchtern war, wollte er nicht, das Arthur traurig war, in diesen Zeiten brauchte er einfach jemanden, der optimistisch war und ihn auch ablenkte. Das war auch jetzt nicht anders.

Alfred schwankte über den Boden, er wollte jetzt zu Arthur, welchen er dann auch erreicht hatte und ihn in seine Arme genommen hatte. „Wenn wir uns festhalten, gegenseitig können wir nicht umfallen“, murmelte er doch undeutlich, aufgrund des Alkohols. „Ein Schiff? Wo ist ein Schiff?“; fragte er, da er keines entdecken konnte, doch Arthur hatte das (Bett)Schiff schon ausgemacht und irgendwie gelangten sie auch dort hin. „Wir sind gerettet“; freute sich der Amerikaner und wedelte ein wenig mit der Bettdecker herum, so wie man es mit einer Flagge tat. „Dieses Schiff ist jetzt in unserem Besitz- wir werden es bis zum bitteren Ende verteidigen“ Der Alkoholpegel war doch schon ziemlich hoch, so das er überhaupt nicht mehr registrierte, was er überhaupt für einen Stuss laberte. Und der Alkohol brachte ihn auch dazu, zu glauben, das sich das Bett bewegte, wie ein Schiff eben auf dem Meer.

„Woah..das sind aber hohe Wellen“; murmelte Alfred jetzt. Der Alkohl hatte schon mächtig Wellen geschlagen, sonst würden man doch merken, das hier gar kein Meer und auch gar kein Schiff war. Aber da sie nicht mehr ganz nüchtern waren. „Aber wir haben es wirklich geschafft, nun kann uns das Wasser nichts mehr anhaben“, meinte er und klang doch ein wenig triumphierend. „Höh? Heiß? Ich ehm... Hahahahahahah du siehst witzig aus, Arthur“
Er hatte seinen Satz wirklich nicht zu Ende sprechen können, da er den Briten gesehen hatte, wie dieser hilflos in dem Hemd gesehen hatte. Er lachte laut los, denn es sah wirklich urkomisch aus. Wäre er nüchtern gewesen, hätte er es wohl nicht mal zur Kenntnis genommen, sondern sich eher um das Warum der Anschläge Gedanken gemacht. Aber nun lachte er erstmal, bis er merkte, das Arthur da wirklich nicht mehr rauskam. Erst als der Brite wirklich verzweifelt schien und auch um Hilfe bat, reagierte Alfred. „Ich rette dich- I'm the hero...“

Er rutschte zu Arthur und versuchte diesem erst mal auch das Hemd über den Kopf zu ziehen, aber das funktionierte nicht wirklich, auch wenn Alfred ein wenig zog und zerrte. „Das geht wirklich nicht...“; murrte er und zog noch einmal an dem Hemd. Doch dieses Mal hatte er ein wenig mehr seiner Kraft verwendet und das Hemd kaputtgerissen. „Oh....oh...oh...“; murmelte er leise, als er einen Fetzen des Hemdes in der Hand hielt. „Ich hab...es kaputt gemacht....es tut mir leid.. es tut mir so leid...“; wimmerte er doch ein wenig verzweifelt und klang auf einmal wieder wie ein kleines Kind, das etwas zerstört hatte und nun Angst vor Strafe hatte.
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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Di Nov 19, 2013 10:48 pm

(Omg es tut mir soooo unendlich leid, ich kann gar nicht sagen wie sehr. Ich habe dich viel zu lange warten lassen ;-; *sich schäm und in Ecke setzt* Zählt als Außrede, das ich ja so rein theoretisch betrunken war? xD Ich kann mich nur noch mal entschuldigen...aber trotz allem hier ist es:)




Der Brite bemerkte nicht, wie Alfred auf den Krach den er unbeabsichtigt veranstaltete, reagierte. Das war besser so, denn dadurch entgingen Arthur die gehetzten Blicke des Amerikaners und die Erkenntnis, wie die Flugzeuge nicht nur die Türme, sondern vorübergehend auch Alfreds Psyche in Staub und Asche verwandelt haben. Und dies würde irgendwann den Punkt überschreiten, den Arthur ertragen konnte.

Wie wichtig ihm der Amerikaner immer noch war, hatte Arthur zunächst teils bewusst und teils unbewusst verdrängt. Aber die plötzlich einsetzende Sorge um den Jungen jenseits des Atlantik führte ihm diese Tatsache Schlag für Schlag vor Augen, ehe er sich dieser Erkenntnis wieder verschließen konnte.
Dies war vor allem insofern ein Problem, da Arthur nicht sagen konnte, was genau er für Alfred eigentlich empfand und auf welcher Ebene ihre Beziehung war und wo der Engländer sie gerne hätte.
Das er seit einem gewissen geschichtlichen Ereignis, ohne den Amerikaner konnte, war schlicht weg gelogen. Vielleicht hatte sich Arthur sogar so eine Situation wie die jetztige gewünscht, eine Situation in der Alfred hilflos war und ihn brauchte, nur auf Kosten weniger Menschenleben versteht sich.
Die Gefühle des Briten waren gemischt und auch wenn er nach außen hin noch relativ ruhig wirkte, tobte in ihm das absolute Chaos. Dabei gab es im Moment wirklich andere Probleme, aber es war so verdammt kompliziert, da kam Alkohol nicht nur gerade recht, sondern schien überhaupt die einzige richtige Lösung zu sein.

Der Brite hatte, trotz der Tatsache, dass er Alkohol nicht so gut vertrug seine Sorgen nicht selten in diesem getränkt. Und auch dieser Abend schien erst mit der folgenbringenden Flüssigkeit so richtig zu beginnen.
Arthur alleine war schon schnell betrunken zu kriegen, aber auch wenn Alfred mehr vertrug als der Engländer, so war auch er für etwas anderes als seine Fähigkeiten als guter Trinker bekannt.
Und so kam es wie es kommen musste und die Ereignisse fingen an sich zu überschlagen. Zunächst blödelten die beiden etwas herum, aber die aus Spaß gesagten Dinge, wurde durch den Alkohol immer greifbarer und in Verbindung mit dem ganzen Stress des heutigen Tages und den Anstrengungen die dieser mit sich gebracht hat aber auch all die auf gestauchten Gefühle der vergangenen Jahre verschwammen immer mehr die Grenzen zur Realität.
So landeten die beiden letztendlich auf dem Schiff, das sich sanft in den Wellen wiegte. Und noch mehr erschien es ihnen, als seien sie alleine auf der Welt. Und auch wenn irgendwo tief drin in Arthur, die Stimme der Vernunft versuchte daran zu erinnern, dass dies kein Schiff sondern ein Bett und der Boden auch kein Meer war, so ignorierte der Brite sie und schob sie weit weg irgendwo in die Tiefen seines Unterbewusstseins. Denn er wollte das. Er wollte dass dies hier ein Schiff war. Ein Schiff auf dem er Arm in Arm weit weg von allen anderen alleine mit Alfred war. Seinem Alfred.

Trotzdem wurde Arthur sehr warm und er kam seinem ersten Instinkt nach und zog sein Hemd aus, das heißt er versuchte es. Denn nicht nur seine geistigen, sondern auch seine motorischen Fähigkeiten waren bedingt durch den Alkohol mittlerweile eingeschränkt und er verfing sich in dem Kleidungsstück.

Arthur sah nichts. Also nichts bis auf das komische weiße Wirrwarr, dass das innere seines Hemdes ausmachte. Und dazu noch diese Hitze. Er vernahm dann aber die Stimme des Amerikaners, spürte dessen Berührungen und vernahm zum Schluss das Geräusch reißenden Stoffes.
Es wurde wieder etwas heller und der Brite schaute leicht irritiert in Alfreds trauriges Gesicht, welcher leicht unbeholfen die Reste von Arthurs Hemd in den Händen hielt.
Langsamer als sonst verarbeitete Arthurs Gehirn die Informationen, die es nun vor sich hatte und so sah der Brite zunächst einen Moment einfach schweigend, mit überraschten Gesichtsausdruck zu dem Amerikaner rüber.
Dann realisierte er. Alfred war traurig weil das Hemd kaputt war. Ein Lächeln blitze auf dem Gesicht Arthurs auf und er ließ sich auf den Amerikaner fallen. Er kuschelte sich an ihn und lachte: „Jetzt mach doch nicht so ein Gesicht! Ohne dich wäre ich da nie wieder raus gekommen.“ Sein Lächeln wurde noch breiter „Du Held, du.“, fügte er noch hinzu und kuschelte sich weiter an Alfred ran.
Obwohl er betrunken war, nahm er den Amerikaner auf einmal ganz intensiv wahr. Alles an ihm strömte auf den Engländer ein. Sein Geruch, seine Stimme, seine Berührung und ein bis dahin nie da gewesenes Verlangen tat sich in dem Briten auf. Jede Art von Gedanke, dass dies falsch sein könnte, sei es aufgrund ihrer Vergangenheit, ihrer ständig wechselnden Beziehung zu einander oder der Tatsche wie verletzlich Alfred im Moment eigentlich war, wurde verworfen. Es zählte nur das hier und jetzt.
Und Arthurs einzige Sorge in dieser Situation war, dass seine Gefühle von seinem gegenüber nicht erwidert werden würden. Deswegen hielt er inne, als er sich Alfreds Gesicht mit einer Geste näherte, die ein Kuss hätte werden können, wenn der Brite nicht kurz vor her verunsichert durch diese Zweifel in seiner Bewegung stoppte und kurz vor den Lippen des Amerikaners bewegungslos verharrte.

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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Mi Nov 20, 2013 3:01 am

(ach mach dir da mal keinen kopf drum. Weiß ja, das du viel zu tun hattest auch mit der ausbildung etc, das man da nicht immer den kopf hat ..is doch klar ^^ ich bin dir da jetzt nicht böse, das du so lang gebraucht hast :) )

Unter normalen Umständen hätte Alfred das Herunterfallen des Kulturbeutels nicht mal gejuckt. Er hätte Arthur wohl eher wegen Ungeschicktheit ausgelacht. Aber dieses Mal war es eben eine ganz andere Situation. Durch die Anschläge hatte Alfred doch an Selbstbewusstsein verloren, war innerlich doch zerbrochen und vermutete wohl doch jetzt hinter jedem Geräusch einen Terroristen.
Weil er auch nicht mehr diese Gedanken haben wollte, hatte er diese eben in Alkohol ertränkt. Derjenige, der den Alkohol erfunden hat, verdient eine Auszeichnung, dachte er noch bei sich, während er schon wieder eine neue Flasche aufmachte. Normal trank er nie viel, aber heute, heute sagte er sich durfte er das mal. Durch die ganze Situation war er ohnehin schon angeschlagen, so das auch der Alkohol doch schneller Wirkung zeigte und Alfred doch dazu half, alles zu verdrängen.
Da Arthur auch betrunken war, war es einfacher, die aktuelle Lage zu vergessen und einfach nur herumzualbern und so kam es, das sie schließlich auf einem Schiff landeten. Das Schiff war eigentlich das Bett und das Meer war der Teppichboden, aber es war doch wirklich unwichtig.

Aus irgend einem Grund begann Arthur dann plötzlich, sein Hemd auszuziehen, beziehungsweise, sich darin zu verheddern, das Alfred doch eingreifen musste um ihm wieder raus zu helfen. Auch Alfred war nicht besonders nüchtern, so das er letzendlich Arthurs Hemd zerriss, bei dem Versuch, zu helfen. Erst war er geschockt. Denn Arthur würde bestimmt sauer sein, sein Hemd..es war kaputt und Alfred wusste genau, wie der Brite pingelig manchmal sein konnte, wenn es um seine Sachen ging. Weil er durch den Alkohl auch nicht mehr so wirklich klar denken konnte, machte er die Sache schlimmer, als sie eigentlich war, und er war beunruhigt und besorgt darüber, dass der Brite ihn nun vielleicht nach Hause fliegen und ihn hier alleine lassen würde. Dann würde seine sowieso schon durch die Terroranschläge angeknackste Seele noch mehr zerstört werden. Aber zum Glück kam dann doch alles ganz anders, als es sich der Amerikaner ausgemalt hatte. Arthur lächelte und war plötzlich auf ihm und er fand den Briten plötzlich ganz nah bei sich. Und er kuschelte sich sogar an ihn. Alfred wurde ein wenig rot, aber er drängte den anderen auch nicht weg. Irgendwie ..war es doch genau richtig so. So sollte es sein und nicht anders. Darum schob Alfred Arthur auch nicht weg, auch wenn das vielleicht vernünftig gewesen wäre. Bei seinen Worten verlor Alfred dann doch den kindlich ängstlichen Gesichtsausdruck und lächelte dann doch auch. „Da hast du recht... Ich bin der große Held....“; murmelte er und registtrierte dann plötzlich, wie sich Arthurs Lippen den seinen genähert hatten.

Ein wenig war er überrascht und Alfred starrte nur in die grünen Augen des Engländers und wieder einmal stellte er fest, wie wunderschön diese waren. Lag es nur an dem Alkohl, oder schimmerten diese Augen wirklich wie grüne Smaragte? Er wusste es nicht, aber eins konnte er ganz sich er sagen, diese Augen waren das schönste, was er je gesehen hatte. Und er könnte ewig in diese Augen sehen. Genauso, wie er ewig an Arthur gekuschelt bleiben konnte. Es fühlte sich so gut an, er fühlte sich so sicher, so geborgen...so beschützt und irgendwie hatte dieser Moment etwas einzigartiges, etwas, das Alfred nicht mal beschreiben könnte, wenn er nüchtern gewesen wäre. Aber irgendwie fühlte er, eine Veränderung, in seinen Gefühlen für den Briten. Er fühlte, das Arthur ihm mehr bedeutete, als nur ein Freund oder als ehemaliger Ziehvater/großer Bruder oder wie immer man ihn bezeichnen wollte. Er war nicht länger derjenige, der ihn großgezogen hatte, in Alfreds Augen veränderte sich der Brite gerade. Oder hatte sich bereits verändert. In Alfreds Augen war Arthur war derjenige, der sein Herz höher schlagen lies.
Der Amerikaner wollte gerade nicht daran denken,das das vielleicht nur am Alkohol liegen konnte, es war einfach so. Sein Herz klopfte gerade doch sehr und auch wenn er nicht verstand warum, er wollte nicht, das dieses Gefühl verschwand. Er wollte nicht, das Arthur sich wieder von ihm löste, es fühlte sich einfach zu gut an, seine Nähe zu spüren.
Als Arthur seine Lippen dann plötzlich ganz nah an seinen hatte, fühlte Alfred, dessen Atem, auf seinen eigenen Lippen welcher ihm eine leichte Gänsehaut verpasste und ihn doch ein wenig rot um die Nase werden lies.
Und dann war er da. Der Gedanke, der plötzlich kam und ihn nicht mehr los lies. Der Gedanke, wie Arthurs Lippen sich wohl anfühlen würden. Er wollte es wissen. Er wollte ihn fühlen...Er wollte seine Lippen fühlen, ihn ganz nah bei sich wissen und einfach nicht mehr gehen lassen.
Auch im nüchternen Zustand und unter normalen Umständen war Alfred zwar nie wirklich vernünfig,aber der Alkohol tat jetzt schon sein übriges. Falls er überhaupt über ein bisschen Vernunft verfügt hätte, hatte er dies nun schon längst verloren, so das er sich auch keine großartigen Gedanken mehr um Richtig oder Falsch machte, er horchte nur auf das, was im Moment in seinem Kopf und seinem Herzen vorging. Und das war Arthur. Er wollte auch nicht mehr an ihre komplizierte Vergangenheit denken, oder was kommen würde, wenn sie beide wieder nüchtern waren, nein. Es gab nur den Moment. Es gab nur sie beide. Hier auf ihrem Schiff, in ihrer persönlichen kleinen Welt und was außerhalb passierte, war unwichtig. Hier gab es keinen Kummer, keinen Schmerz, keine Terroranschläge. Hier waren sie alleine... hier gab es nur die Nähe des anderen... und den Wunsch, ihm wirklich nah zu sein.
Somit dachte auch Alfred nicht länger nach, einen Moment sah er noch in Arthurs Augen, dann überwand er den Abstand zwischen ihren Lippen und somit landeten seine schließlich dann auf denen von Arthur, welchen er dann schließlich in einen vorsichtigen Kuss verwickelte.
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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Do Nov 21, 2013 12:48 am

(Das ist so lieb von dir >.< Du bist einer der besten Play-Partner weit und breit <3 Trotzdem tut es mir leid^^“)



Dass das Hemd kaputt war, spielte keine Rolle, zumal der Brite auch noch Wechselsachen dabei hatte. Unter keinen Umständen würde er Alfred in dieser Situation alleine lassen, das könnte Arthur niemals mit seinem Gewissen vereinbaren. Schließlich wusste der Engländer, wie es war ganz alleine da zu stehen und das wollte, nein das musste er Alfred einfach ersparen. Der Amerikaner war insgesamt, trotz der ganzen Situation außerdem noch recht umgänglich. Es gab Leute die sich anders verhalten hätten und bei denen man über seinen Schatten hätte springen müssen um nicht zu gehen, aber es viel überraschend leicht in Alfreds Nähe zu bleiben. Es konnte natürlich sein, dass dieser immer noch geschockt war und der eigentliche Ausraster erst hinter her kam, aber auch dann würde Arthur nicht von seiner Seite weichen.

Obwohl Arthur das Hemd nun nicht mehr trug, war ihm immer noch so warm, irgendwo in im drin kam etwas zu dem Schluss, dass sein Hemd doch nicht der Grund für diese Hitzewallungen war, sein innerer Sherlock Holmes so zusagen. Trotzdem war die Brite jetzt froh es los zu sein und das auch noch mit Alfreds Hilfe. Irgendwie hatte es was, das Hemd nicht selbst ausgezogen zu haben. Im nüchternen Zustand hätte der Engländer sich für seinen Gedankengang innerlich geohrfeigt oder ihn gar nicht erst zugelassen. Aber wie sagte man? Betrunkene sprachen die Wahrheit, dann mussten sie doch auch die Wahrheit denken, oder etwa nicht? Arthur betrachtete den Amerikaner vor sich und überlegte, dass er ihm sein Hemd auch gerne ausziehen würde. Das war am Ende nur fair, oder?
Aber bevor er sich weiter darüber Gedanken machen konnte nährte sich Arthur Alfred, auf eine noch nie da gewesene Weise und verharrte nur wenige Zentimeter vor seinem Gesicht, vor seinen Lippen…

Die ganze Welt schien sich zu verändern, alles verlief viel langsamer und der Moment zog sich auf eine angenehme Weise in die Länge. Die Luft schien zu knistern und für einen Augenblick hielt Arthur den Atem an. Er war ihm so nah, so verdammt nah. Arthurs Welt schrumpfte zusammen, sie bestand erst nur noch aus dem Hotelzimmer, dann dem Bett bzw. Schiff, bis sie einfach nur noch aus Alfred bestand. Alles schien sich zu drehen und der Brite fühlte sein Herz heftig in seiner Brust pulsieren.
Die Situation war fast schon irgendwie befremdlich, aber gleichzeitig war sie so neu, so aufregend und angenehm.
Alfred Lippen waren so nah und Verlangen machte sich in Arthur breit, Verlangen das immer stärker wurde und sich mit bis dahin unbekannten Wünschen aus seiner Vergangenheit mischte, die jetzt so langsam ihren Weg in sein vorderes Bewusstsein fanden. Er wollte Alfred. Hier und jetzt. Aber konnte er es wagen? Sollte er wirklich…
Da nahm ihm der Amerikaner die Entscheidung ab, in dem er Arthur küsste. Ein Feuerwerk breitete sich in dem Engländer aus. Noch nie und schon immer da gewesene Gefühle jagten gleichzeitig mit einem angenehmen Kribbeln durch den ganzen Körper des Briten. Er vertiefte den Kuss und schlang die Arme um Alfred. Er wollte ihn spüren, seine Wärme, seine Nähe.
Arthur sah sich außer Stande Alfred jemals wieder los zu lassen. Er hielt den Kuss, bis ihm die Luft weg blieb. Wow, das war unbeschreiblich. Leich keuchte der Brite als er nach Atem Rang und gezwungener Maßen kurz von Alfred abließ. Dann schon er ihn sanft nach hinten so das sie praktisch übereinander lagen, lächelte glücklich und auch etwas schelmisch bevor er den Amerikaner in einen weiteren, verlangenden Kuss zog.
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Alfred F. Jones

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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Sa Nov 23, 2013 1:55 am

(nawwr danke schön...*rot werd* das kompliment kann ich aber nur zurückgeben. ^^)




In einem kurzen Moment der Vernunft hatte Alfred erwartet, das Arthur ihn daran hindern würde,ihn zu küssen. Das er ihn tadelnd ansehen und ihn dann wegschieben würde. Aber so kam es nicht, denn kaum hatten Alfreds Lippen die von Arthur berührt, bemerkte er, wie warm ihm eigentlich war. Es fühlte sich so unglaublich an, Arthur so nah zu sein, auf eine Weise, die bisher noch nicht da gewesen war. Aber es war gut. Wobei.. gut war noch untertrieben. Dieser Kuss, den die beiden gerade miteinander teilten war unglaublich. Spektakulär und in seinem Inneren fühlte es sich an, wie ein Feuerwerk, das das des 4. Juli bei weitem übertraf. Und Alfred wollte nicht mehr aufhören. Er wollte ihn immer weiter küssen, niemals wieder wollte er damit aufhören. Auch wenn die Situation natürlich befremdlich war, Alfred verdrängte dies...verdrängte alles, was ihn von Arthur ablenkte. Er wollte sich ganz auf ihn konzentrieren, alles aufnehmen, seinen Duft, seine Nähe.. die Wärme...

Als Arthur ihn umarmte, legte er ebenfalls seine Arme um ihn und zog ihn nah zu sich. Er wollte mehr von dieser Nähe und das jetzt. Alfred hatte schon längst aufgegeben, die Realität existeirte nicht mehr. Es existierte nur noch Arthur, der ihn mit seinen Küssen beinahe um den Verstand brachte. Sie küssten sich so lange, bis Arthur den Kuss löste, wahrscheinlich um Luft zu holen. Alfred war nicht im Stande irgendwas zu sagen, er atmete ein wenig schnell und lächelte ein wenig. Aber schon allein diese kurze Zeit, die ihre Lippen voneinander getrennt waren, vermisste Alfred es schon und um so glücklicher war er, als sich ihre Lippen erneut trafen und der Kuss fortgesetzt wurde. Diesmal änderten sie sogar auch die Position, Arthur drängte ihn nach hinten, so das Arthur so ziemlich nun auf ihm lag.
Alfred hatte die Augen geschlossen und wünschte sich dabei, das dieser Moment dieses intensiven Küssens nicht mehr aufhören sollte. Ja, er würde sogar am liebsten die Zeit anhalten, wenn es denn möglich wäre
Doch irgendwann hielt es auch Alfred nicht mehr aus. Ihm war so heiß,dadurch, das er noch sein Hemd an hatte und Arthur praktisch auf ihm lag und dieses ihm innere Hitzewallungen bescherte.. Der Kuss hatte in ihm etwas ausgelöst, was er bisher noch nicht gekannt hatte. Jedenfalls nicht so intensiv.
Er wollte Arthur...und zwar nicht nur küssen. Das war schon unglaublich, aber Alfred wollte mehr. Viel mehr. Aber noch hatte er ja sein Hemd an. Und das störte ihn gerade gewaltig. So kam es, das er den Kuss schließlich löste, seine Hände auch von Arthur nahm und etwas unbeholfen versuchte an seinem Hemd herumfummelte. Der Alkohol hatte die Feinmotorik des Amerikaners doch ganz schön beeinträchtigt, so das er es jetzt nicht wirklich schaffte, die Knöpfe aufzumachen.

„Nawwr.. blödes Ding....geh auf..geh auf ..geh auf...“ Doch es wollte nicht hinhauen, somit blickte er dann Arthur an. „Könntest du vielleicht.....?“; fragte er und wurde doch ein wenig rot um die Nase, während er bittend Hätte er jetzt keinen Alkohol getrunken, hätte er diese Worte sicher nicht ausgesprochen aber nun..nun freute er sich doch auf die Erfahrung von dem Briten ausgezogen zu werden. Und vor allem, das beste würde wieder sein, wenn er auch erst mal kein Hemd mehr anhatte, und sie sich wieder aneinander schmiegen würden, würde er den ebenso nackten Körper des anderen fühlen an seinem. Allein der Gedanke lies ihn leicht erschaudern
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Arthur Kirkland
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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Mi Nov 27, 2013 11:17 pm

( <3 )

Nie wäre Arthur mit seinen Gedanken auch nur in die Nähe von so was gekommen, wie den Amerikaner nun von sich weg zu schieben. Im Gegenteil, wenn es dem Briten möglich gewesen wäre, Alfred noch näher an sich ran zu ziehen, hätte er das auch gemacht. Der Kuss war so unglaublich. Arthur konnte sich nicht daran erinnern, wann er jemanden das letzte Mal so nahe gewesen ist, war er das überhaupt schon mal? Und wären seine Lippen nicht damit beschäftigt gewesen, die des Amerikaners zu suchen, hätte man dort ein rekordverdächtiges Grinsen gesehen. Diese Menge an Glück die Arthur gerade durchflutete war schon fast zu viel für den Briten, aber er steckte die Energie in den Kuss.

Arthur hatte alles vergessen. Ihre Probleme in der Vergangenheit, die Angriffe und den Grund warum er hier war. Und so ziemlich jede andere Person auf diesen Planten auch. Es gab nur sie beide. Außerdem war es so, als ob der Brite mit einem Schlag wieder nüchtern war, denn er konnte sich mit einer unbeschreiblichen Intensität auf den Amerikaner konzentrieren. Oder konnte er das vielleicht gerade wegen dem Alkohol? War ihm vorher schon mal das Saphirblau von Alfreds Augen aufgefallen? Oder sein Geruch? Noch nie zuvor hatte der Engländer unter der Berührung von Alfred eine Gänsehaut bekommen und sich nach mehr gesehnt oder wollte er es einfach nicht wahrhaben? Aber all diese Fragen waren gerade nicht wichtig. Viel zu magisch war gerade dieser Augenblick. Ein Augenblick der vor allem deshalb so besonders war, weil man ihn nur zu zweit haben konnte. Einen schönen Sonnenuntergang konnte man sich zum Beispiel auch alleine ansehen. Aber das was sie hier hatten ging nur zu zweit, ging nur mit Alfred.
Der Kuss wurde leidenschaftlicher und der Brite vergrub seine Hände in dem Haar des Amerikaners. Arthur hatte schon so viel in Bücher über das Küssen gelesen, sogar Shakespeare schrieb darüber, aber nichts kam dem gleich was nun passierte.

Alfred ließ dann von Arthur ab und fing an, an seinem Hemd herumzufummeln. Mit einem leicht verträumten Lächeln auf den Lippen rutschte Arthur etwas von dem Amerikaner herunter, damit dieser es leichter hatte. Aber es schien nicht ganz zu helfen, „Nawwr.. blödes Ding....geh auf..geh auf ..geh auf...“, gab Alfred von sich. Auch Arthur wollte Alfred. Er wollte ihn von Kopf bis Fuß, deswegen breitete sich erneut ein Grinsen auf Arthur Gesicht aus, als der Amerikaner ihn fragte ob er ihm nicht das Hemd ausziehen wollte.
„Gerne doch.“, konnte er sich nicht verkneifen und ließ seine Hände zu den Knöpfen von Alfreds Hemd wandern. Dabei kam sein Kopf Alfreds Gesicht wieder etwas näher. Arthur schaute kurz hoch und lächelte den Amerikaner an, bevor langsam anfing dessen Hemd aufzuknöpfen, wobei er mit den obersten Knopf begann.
Langsam, aber nicht zu langsam arbeitete sich der Brite nach unten vor. Als er den letzten Knopf geöffnet hatte, hielt Arthur kurz inne, fuhr dann aber fort und öffnete die Hose des Amerikaners.
Dann aber wartete Arthur und grinste Alfred erneut an und versuchte einen leicht Anflug von Unsicherheit hinter diesem Grinsen zu verstecken. Waren sie soweit diesen Schritt zu gehen? Arthur war es, er wollte es. Langsam ließ er seine Hände an den Hüften von Alfred hinunter gleiten und versuchte ihm die Hose herunter zu ziehen, benötigte dafür aber die Hilfe des Amerikaners. Entschuldigend grinste er den Amerikaner an.
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Alfred F. Jones

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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   So Dez 01, 2013 9:12 pm

Auch für Alfred war es nicht anders. Es gab nichts anderes mehr als Arthur und diese unbeschreibliche Nähe zu ihm. Er war sogar richtig glücklich, auch wenn er im nüchternen Zustand vielleicht eher depremiert und zurückgezogen wäre, oder sich Schuldgefühle eingeredet hätte. Denn eigentlich durfte er ja nicht glücklich sein, nach den Anschlägen. Das hätte er sich gesagt, wenn er nüchtern gewesen wäre. Aber nun zählte das alles nicht mehr. Der Kuss -gut, der Alkohol hatte vielleicht auch seinen Teil dazu beigetragen - hatte dies alles weggewischt und nun ging es Alfred nur noch um dies hier. Es zählte nur dieser Augenblick, dieser intensive Kuss, der sein Herz höher schlagen lies und der vor allem eins schürte. Das Verlangen, Arthur noch näher zu sein, es nicht nur beim Küssen zu belassen, und er wollte und konnte auch an gar nichts mehr anderes denken.
Aber vor allem musste erst mal das Hemd runter und Alfred versuchte es erst mal auf eigene Faust. Arthur rutschte ein wenig von ihm, um ihm Platz zu machen, aber das nützte dem Amerikaner grade auch nichts.
Das Hemd wollte und wollte sich nicht öffnen lassen. Okay, er könnte jetzt auch seine Kraft einsetzen und es einfach zerreißen, aber soweit dachte er gar nicht. Immerhin war ja Arthur da, der würde ihm sicher helfen. Der Alkohol lies ihn auch eben diese Frage stellen, die er so vielleicht nie ausgesprochen hätte. Dieser sagte zum Glück „Gerne doch.“ , und beschäftigte sich dann seinerseits mit dem Hemd.

Dies gefiel Alfred natürlich, es war doch schön, zu sehen, wie Arthur sich langsam nach unten vorabeitete und er hob seinen Kopf ein wenig um genau zu beobachten, wie der Brite dann sein Hemd aufknöpfte. Und bei ihm schien es ganz leicht zu gehen, was den Amerikaner kurz wunderte. Aber viel zum Wundern kam er nicht, denn er bemerkte, das Arthur es nicht nur bei seinem Hemd beließ um das aufzumachen. Nein, er öffnete auch die Hose. Der Amerikaner hinderte ihn nicht daran. Warum sollte er auch? Wenn es etwas gab, was er in diesem Moment mehr als alles in der Welt wollte, dann war es Arthurs Nähe.
Er wollte ihm nah sein, so richtig, es sollte nichts mehr zwischen ihnen sein. Auch wenn es vielleicht am Alkohol lag, er war sich noch nie einer Sache so sicher, wie jetzt. Darum antwortete er auf Arthurs Grinsen ebenfalls mit einem sehr selbstsicher wirkenden Lächeln. Er wollte es doch genauso. Er war bereit,diesen Schritt ebenfalls zu gehen und er glaubte auch zu spüren, das sein Körper bereits gewisse Signale aussendete, die Arthur wohl auch dieses demonstrierten.

Ein Schauer lief ihm über den Rücken, als er Arthurs Hände an seinen Hüften, als dieser ihm die Hose abstreifte. Doch das schien nicht so ganz zu gelingen, denn er sah erneut in Arthurs Augen und erkannte den entschuldigten Blick darin. Er schmunzelte und half ihm dann natürlich half, diese Hose auszuziehen. Wo er auch schon mal dabei war, konnte er auch gleich schon mal die Boxershorts ausziehen, was er dann natürlich auch tat. Nachdem dies erledigt war, verwickelte er Arthur in einen erneuten verlangenden Kuss. „Und jetzt bist du dran“; hauchte er ,während er dann sich auch langsam und besinnlich an dessen Hose zu schaffen machte und sie ihm abstreifte.
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» Kosten für doppelte Mietzahlungen anlässlich eines Wohnungswechsels (sog. Überschneidungskosten) sind Wohnungsbeschaffungskosten i.S.d. § 22 Abs 3 SGB II a.F. bzw. § 22 Abs 6 SGB II n.F. (vgl. LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 10. September 2013

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