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 You are still alive [11.September 2001, America]

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Arthur Kirkland
British Gentleman
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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   So März 10, 2013 3:57 am

Arthur beobachtete Alfred unauffällig die ganze Zeit, wenn er nicht gerade außerhalb des Zimmers war. Er achtete darauf, ob man vom Verhalten des Amerikaners schon auf eine Wesensänderung oder Ähnliches schließen konnte. Aber Alfred konnte ja auch mehr oder weniger mit ihm herum albern, und der Brite war unglaublich erleichtert darüber.
Natürlich ließ sich jetzt noch nichts genaues sagen, dazu musste man den wohl den nächsten Tag abwarten, aber im Moment sah es nicht so aus, als ob Alfred ‘bleibende Schäden‘ davon tragen würde, in dem Sinne, dass er am Ende für den Rest seines Lebens traumatisiert oder so war.
Alfred meinte vielleicht ein andermal und Arthur grinste leicht. Viellicht würde er auch ein andermal, wenn die Situation wieder normaler wäre vorbeikommen und sie würden normal nebeneinander sitzen und reden.
Da fing Arthur an im Kopf einen Plan aufzustellen, mit Dingen, die er mit Alfred unternehmen konnte nach dem sie in New York waren, Dinge die ihn eben ablenken würden und das ganze erträglicher gestalten würden.

"Da sind wir schon zwei.“, antwortete der Amerikaner auf Arthurs Aussage und dieser kam sich zunehmend dämlicher vor. Er hatte aber auch ein Talent dafür, sich mit anderen zu streiten. Das kam sehr oft mit sehr vielen Leuten vor, er war nun mal leicht zu provozieren und temperamentvoll.
Nur waren seine Streits mit Alfred immer irgendwie anders. Sie waren zwar oberflächlich und dämlich, schlicht unnötig, gleichzeitig aber auch tiefgründiger, auf einer Ebene die Arthur nicht beurteilen konnte. Sie saßen einfach noch nebeneinander bis der Engländer begann rumzuwuseln.
Er wollte nicht, dass Alfred sich angewöhnte, aus seiner Trauer oder Faulheit, oder beides, heraus anfing, alles stehen und liegen zu lassen, so dass Arthur, das nächste Mal wenn er ihn besuchte, einen Müllberg vorfand oder ähnliches.
Als er zurück in das Zimmer kam, beobachtete er wie Alfred sich mit seinem Handy beschäftigte.
Na immerhin ist es heil geblieben, dachte sich der Engländer.
Als Alfred ihm die Uhrzeit nannte, war Arthur leicht perplex. „So spät schon?“, murmelte er, bemerkte dann aber auch wie müde er eigentlich war.
Gähnend setzte er sich wieder aufs Bett. „Magst du mir dann Sachen geben, die ich zum Schlafen anziehen kann?“, fragte er Alfred und zog schon mal seine Schuhe aus.

"Wir sollten vielleicht bald schlafen gehen.. ",bemerkte Alfred und Arthur nickte. Wenn es nach ihm ginge, hätten sie schon viel eher schlafen gehen sollen, er nächste Tag würde mit Sicherheit anstrengend werden. Aber je weniger Alfred schlief, desto weniger Zeit blieb für Alpträume.
Bei dem Gedanken sah er zu dem Amerikaner rüber.
„Uhm…Wenn du“, setzte Arthur an, er wollte erst sagen: Wenn du einen Albtraum hast, dass erschien ihm aber nicht richtig. „Also wenn du…schlecht schläfst, oder so“, fuhr dann bewusst unpräzise fort, „Und ich schon schlafe und es nicht mitbekomme, kannst du mich natürlich sofort aufwecken, okay?“, meinte Arthur.
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Alfred F. Jones

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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   So März 10, 2013 6:44 pm

Noch versuchte Alfred ja alles zu verdrängen. Und noch gelang es ihm ziemlich gut. Das war der Grund, warum er auch ab und zu 'normal' wirkte und herumalberte. Er versuchte einfach nicht, daran zu denken und doch graute es ihm vor morgen, wenn er den Tatsachen direkt ins Auge sehen musste. Bisher hatte er es ja noch nicht live gesehen, wie es vor Ort aussah. Als die Anschläge passiert waren, hatte er ja nur vor seinem geistigen Auge gesehen und es war schon schlimm gewesen, aber genau deswegen versuchte er es zu verdrängen, weil er sonst nicht wirklich damit umgehen könnte.

Alfred genoss es jedenfalls auch ein wenig, hier mit Arthur einfach nur da zu sitzen, solange bis Arthur dann begann aufzuräumen. Es war wirklich nicht nötig, wie er fand, aber wenn Arthur das unbedingt tun wollte, dann würde er ihn nun wirklich nicht aufhalten. Schließlich hatte er sich genug mit seinem Handy beschäftigt und Arthur war zurückgekommen und hatte sich wieder aufs Bett gesetzt. Auf seine Frage hin nickte Alfred und erhob sich um zu seinem Kleiderschrank zu gehen. Da würde es sicher irgendwas bequemes geben, das Arthur anziehen konnte.

Der Amerikaner öffnete also seinen Schrank und blickte nachdenklich hinein und zog erst mal ein Hemd heraus, das wohl Teil eines Pyjamas war. Alfred betrachtete es nachdenklich. Auf diesem war die Freiheitsstatue abgedruckt und mal ganz abgesehen davon, das das wohl nicht das passende für Arthur gewesen wäre, in Alfreds Kopf tauchte plötzlich der Gedanke auf, was wäre, wenn die Flugzeuge auch noch die Freiheitsstatue getroffen hätten. Sie war ebenfalls in New York und auch ein wichtiges Symbol für das Land - wenn man mal davon absah, das es ein Geschenk von dem Froschfresser gewesen war.
Die Terroristen hätten auch gut diese Statue als Ziel wählen können, dann hätten sie America wohl noch mehr verletzen können als sie es ohnehin schon getan hatten.
Alfred biss sich kurz auf die Lippen und spürte, wie ihm die Tränen kamen. Der Gedanke alleine war schon furchtbar. Schnell stopfte er das Teil zurück in den Schrank und nahm die Brille ab und wischte sich kurz über die Augen. Er atmete noch mal tief durch und zog nun einen weiteren Pyjama hervor. Auf diesem war nun ein Hamburger aufgedruckt, der Hände hatte und ein Fähnchen in der Hand hielt auf dem 'Hero' stand. Auch, wenn er nicht wirklich in der Stimmung dazu war, musste Alfred schmunzeln und fand irgendwie, das genau auf Arthur gerade passte. Für ihn war er der Held gerade... irgendwie zumindest. Imemerhin war er für ihn jezt da. Er warf den Schlafanzug dem Briten zu. "Beschwer dich nicht über das Motiv"; meinte er, während er versuchte mit fester Stimme zu reden.

"Du weißt ja, wo das Bad ist....";setzte er noch leise hinzu, für den Fall das Arthur dort noch hinwollte, bevor sie ins Bett gingen. Der Amerikaner hörte, was Arthur sagte und seufzte leise. Am liebsten würde er ja wach bleiben um genau das zu verhindern, aber er wusste auch, das er den Schlaf brauchen würde. Er war wirklich müde und vielleicht hatte er wenigstens ein paar Stunden Ruhe.
"Das werde ich machen...danke"; murmelte er leise, wobei er sich sicher war, das Arthur sehr wohl mitbekommen würde, wenn er schlecht schlief. Immerhin war er dann wirklich schon sehr unruhig.
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Arthur Kirkland
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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Mo März 11, 2013 1:54 am

Arthur bemerkte, dass er Alfred gerne beobachtete wie er irgendetwas tat und die Augen leicht zusammen kniff, wenn er sich auf etwas konzentrierte.
So wie jetzt als der Amerikaner auf seinen Handydisplay sah. Deswegen blieb der Brite auch kurz zögernd im Türrahmen stehen und sah im zu, bevor er das Zimmer betrat.
Dann saßen sie kurz wieder nebeneinander auf dem Bett, als Alfred aufstand und zum Kleiderschrank ging.

Alfred stand ziemlich lange vor dem Kleiderschrank und blickte hinein, Arthur sah ihn ja nur von hinten. Der Amerikaner nahm verschiedene Sachen in die Hand, dann aber nahm er seine Brille ab und wischte sich über die Augen, dass sah Arthur auch von hinten.
Arthur stand auf und machte unsicher einen Schritt auf Alfred zu, blieb dann aber stehen.
„Alles okay?“, fragte er besorgt, versuchte aber beiläufig zu klingen um Alfred nicht zu kränken.

Dann warf Alfred ihm einen Schlafanzug mit den Worten: "Beschwer dich nicht über das Motiv", zu.
Was meint er damit?, fragte sich Arthur und betrachtete den Stoff in seinen Händen. Oh…
Es war ein Hamburger der ein Fähnchen in der Hand hielt auf dem Hero stand. Unwillkürlich musste der Brite schmunzeln. Der Schlafanzug sah aus, als ob er extra für Alfred designt worden wäre.
„Danke und passt schon.“, sagte Arthur grinsend.

"Du weißt ja, wo das Bad ist....", meine Alfred und Arthur nickte. Natürlich wusste er dass, er war ja trotz allem sehr oft hier gewesen.
"Das werde ich machen...danke", murmelte der Amerikaner auf Arthurs Aussage, welcher nun lächelte und hoffte, dass Alfred das auch wirklich tat. Denn Arthur wusste nicht, wie tief er nach dem ganzen Stress schlafen würde, obwohl er schon davon ausging, dass er es merken würde, wenn mit Alfred etwas nicht stimmte oder er einen Albtraum hatte.
Dann grinste Arthur kurz entschuldigend und verschwand ins Badezimmer. Gedankenverloren machte sich der Engländer ‘bettfertig‘ und kam schließlich gähnend in das Zimmer zurück.
„Jetzt bin ich richtig müde…“, murmelte er mit einem Seitenblick zu Alfred uns setzte sich im Schneidersitz wieder auf das Bett.
Dabei versuchte Arthur an alles Mögliche zu denken, nur nicht an Morgen und immer noch war er froh, Alfred beistehen zu können.
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Alfred F. Jones

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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Mo März 11, 2013 5:29 pm

Alfred zögerte ein wenig mit der Antwort. Einerseits würde er ja gerne sagen 'Klar sicher, alles okay' aber das wäre eine Lüge. Er würde sich belügen und er würde Arthur belügen, denn nichts war okay an dem heutigen Tag. Zudem wusste er auch, das der Brite sich Sorgen machte. Wahrscheinlich würde er sich noch größere Sorgen machen, wenn Alfred einfach sagen würde, das alles in Ordnung war. Denn vermutlich konnte er ja sehen, das dies nicht der Fall war.
Und mal ganz abgesehen davon, wollte Alfred auch nicht , dass Arthur sich so fühlte, als würde er ihn nicht brauchen, dass er glaubte, das er hier überflüssig war. Denn das stimmte nicht, gerade heute, war er wirklich dankbar, dafür, das er sich so um ihn kümmerte. Er hatte ihm schon einmal an den Kopf geworfen, dass er ihn nicht brauchen würde, aber heute war das eben genau das Gegenteil der Fall. Er brauchte den Briten wirklich-er war der einzige, den er um sich haben wollte.

"Ich habe nur....kurz darüber nachgedacht, was wäre, wenn die Terroristen noch andere Ziele getroffen hätten"; murmelte Alfred schließlich leise als Antwort und seufzte leise. "Ich weiß....ich sollte aufhören darüber nachzudenken...zieht mich nur runter...", setzte er dann noch hinzu. Er sollte wirklich sich nicht ins Boxhorn jagen lassen, denn das brachte wirklich niemandem was. Ihm selbst nichts und America erst recht nicht. Eigentlich sollte er froh sein, das nicht noch mehr getroffen worden war. Er seufzte leise und hatte Arthur schließlich dann einen Schlafanzug gegeben,damit dieser sich fertig machen konnte.

Während Arthur im Bad war, zog sich Alfred in seinem Schlafzimmer um, denn er war auch wirklich müde und wollte eigentlich nur noch ins Bett und schlafen. Sicher, wahrscheinlich würden Alpträume kommen, aber vielleicht würde er auch so tief schlafen, das er die gar nicht mitbekam Die Hoffnung hatte der Amerikaner noch immer. Und falls er doch schlecht träumen sollte- Arthur war ja da. Er war nicht alleine. Irgendwo beruhigte ihn der Gedanke.

Schließlich kam Arthur aus dem Bad zurück und Alfred musste leicht grinsen, als er ihn in seinem Schlafanzug sah. "Steht dir.." , meinte er mit einem leichten Lächeln und verschwand dann auch noch mal kurz um ins Bad zu gehen. Als er von dort wieder zurückkam, sah er den Briten auf dem Bett sitzen. Er hörte, was er sagte und nickte. Der Amerikaner konnte es gut nachvollziehen, denn er war auch fix und fertig. "Dann gehen wir jezt am besten schlafen- bevor du noch im Sitzen einschläfst.."; meinte er und versuchte ein wenig Witz in seine Stimme zu bringen. Er legte sich dann einfach kommentar los auf das Bett, nachdem er seine Brille noch auf den Nachttisch gelegt hatte. Er fühlte sich so müde und ausgelaugt wie noch nie zu vor. Noch nicht mal ,wenn er tag und nacht durchgearbeitet hatte- wenn sein Boss das gewollt hatte- fühlte er sich so müde wie jezt. Er wollte nur noch schlafen.
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Arthur Kirkland
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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Mo März 11, 2013 7:32 pm

Arthur überlegte, ob er Alfred vielleicht nicht hätte fragen sollen, ob alles in Ordnung war. Es war schon offensichtlich, dass etwas nicht stimmte und durch seine Frage drängte er Alfred ja zu einer Antwort. Leicht nervös biss Arthur sich auf die Unterlippe. Er wollte Alfred nicht irgendwie kränken.
Aber Alfred antwortete schon: "Ich habe nur....kurz darüber nachgedacht, was wäre, wenn die Terroristen noch andere Ziele getroffen hätten". Arthur nickte, dass klang einleuchtend. Trotzdem tat es ihm leid, als Alfred weitersprach: "Ich weiß....ich sollte aufhören darüber nachzudenken...zieht mich nur runter...",was sollte Arthur darauf antworten? Es stimmte auf der einen Seite, dass es Alfreds Gemütszustand nicht half, wenn er sich einen Kopf machte, auf der anderen Seite brachte es aber auch nichts, das Problem zu ignorieren, dann traf es ihn hinterher nur noch stärker.
„Zumindest kurz vorm Schlafen gehen, solltest du an etwas anderes denken.“, antwortete Arthur darauf. Sonst bekommst du Albträume…

Als der Brite aus dem Bad wieder kam, bemerkte Alfred: "Steht dir…". Arthur sah an sich runter und betrachtete den Schlafanzug. Er war sehr bequem, wenn auch ein Bisschen groß. Arthur schob immer wieder die Ärmel hoch, die herunter rutschten und erwiderte das Lächeln des Amerikaners.
Alfred verschwand ins Badezimmer und Arthur sah ihm nach. Während er wartete sah sich der Engländer in Alfreds Zimmer um. Es sah ganz anders aus, als früher. Natürlich. Traurig lächelte Arthur und sah in eine Ecke, in der früher Spielzeug rumgelegen hat, welches er Alfred immer mitgebracht hatte. Aber Alfred war jetzt erwachsen, Arthur seufzte leicht und fragte sich was Alfred mit dem Spielzeug wohl gemacht hat. Wahrscheinlich hatte er es weggeworfen.
Erneut betrachte der Brite den Schlafanzug, den er trug, und lächelte leicht. Dieses Motiv…Ein Bisschen Kind blieb man halt doch. Überhaupt oft blitzte bei Alfred noch etwas Kind durch, durch seine manchmal naive Art, aber auch durch sein Handeln. Auch wenn Arthur meistens so tat, als würde es ihn unglaublich nerven, in Wahrheit fand er Alfreds Art manchmal ziemlich erfrischend. Es war lustig mit ihm etwas zu unternehmen und vor allem eröffnete der Amerikaner ihm ganz neue Perspektiven auf Dinge, die er so gar nicht gesehen hätte.

Alfred kam zurück und Arthur saß bereits auf dem Bett. "Dann gehen wir jetzt am besten schlafen- bevor du noch im Sitzen einschläfst…", meinte Alfred und lächelte leicht. Es war früher tatsächlich manchmal passiert, dass Arthur schnell eingeschlafen ist, vor allem nach dem er getrunken hatte. Er erwiderte das Lächeln des Amerikaners und rutsche etwas zur Seite, so dass sich Alfred ins Bett legen konnte.
Arthur beobachtete, wie er seine Brille ab nahm und es sich bequem machte.
Arthur zog die Decke über sich und drehte sich rüber zu Alfred.
„Ja…äh…Gute Nacht dann.“, sagte er unsicher lächelnd.
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Alfred F. Jones

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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Mo März 11, 2013 11:42 pm

Zumindest kurz vorm Schlafen gehen, solltest du an etwas anderes denken"; meinte Arthur dann,als er erklärt hatte, was ihm durch den Kopf ging. "Leichter gesagt, als getan"; murmelte Alred dann. Die meiste Zeit konnte er es verdrängen, nur manchmal kam es eben hervor und da konnte Alfred rein gar nichts dagegen machen. Am liebsten wünschte er sich, das es irgendwo einen Knopf gab, an dem man die Gedanken zu dem Thema steuern konnte. Aber den gab es nun mal nicht und so musste Alfred auch damit klar kommen, das es manchmal eben nicht ging, die Gedanken zu verdrängen. Und Alpträume würde er wahrscheinlich auch so bekommen. Denn selbst wenn er versuchte an etwas anderes zu denken, die Ereignisse hatten sich doch in seinem Unterbewusstsein fest verankert. Alfred schüttelte aber nun den Kopf um die Gedanken zu vertreiben. Irgendwie musste er es doch schaffen, diese los zu werden um später dann wenigstens einigermaßen friedlich schlafen zu können.

Schließlich waren sie beide dann im Bad fertig und waren soweit sich schlafen zu legen. Es war auch wirklich allerhöchste Zeit, denn es fehlte nicht viel und Alfred würde wohl auch im Stehen einschlafen. Somit machte er es sich dann auch auf dem Bett bequem. Auch Arthur legte sich dann hin und wünschte ihm eine gute Nacht. "Schlaf du auch gut.."; gab der Amerikaner dann zurück und lächelte noch und suchte sich dann eine bequeme Lage, in der er gut schlafen konnte.
Allerdings war es nicht wirklich leicht, Schlaf zu finden, Alfred blieb noch eine ganze Weile wach und versuchte doch, sich zum Einschlafen zu zwingen. Ja er fing sogar an, Schäfchen zu zählen, obwohl er dies total albern fand, normalerweise. Aber was war heute schon normal. Arthur neben ihm schlief sicher schon, daher wollte er jetz auch nicht ihn einfach anquatschen, nur weil er nicht schlafen konnte. Immerhin hatte der ja auch nen harten Tag hinter sich gehabt. Daher würde er jezt einfach hier liegen und darauf warten, das er einschlief. Irgendwann siegte aber doch die Erschöpfung und der Amerikaner fiel in einen unruhigen Schlaf und tatsächlich schaute auch schon bald der erste Alptraum vorbei.

Ich stand vor dem World Trade Center. Es war wunderschönes Wetter, die Sonne schien, die Menschen liefen fröhlich umher, von irgendwoher hörte man auch ein paar Vögel zwitschern. Alles war gut. Aus irgend einem Grund, begann ich los zu laufen. Ich lief direkt auf das WTC zu und in das Gebäude hinein. Anstatt den Aufzug zu nehmen, nahm ich die Treppe. Keine Ahnung, warum, es war einfach so. Ich lief und lief immer weiter nach oben. Plötzlich begegnete mir auf dem Weg ein Frosch. Ich wusste nicht wirklich, was ein Frosch hier verloren hatte, aber nun ja, vielleicht hatte der sich einfach nur hier her verirrt. Ich lief weiter, immer weiter nach oben. Irgendwann war ich dann auf dem Dach. Von hier aus konnte man die ganze Stadt überblicken. Der Anblick war wirklich toll und ich war wirklich happy.So ein schöner Tag. Doch plötzlich änderte sich das Bild. Eine dicke Rauchwolke umhüllte mich. Wo die herkam, wusste ich nicht, aber ich fragte auch gar nicht. Irgendwie war es nämlich stickig hier. Ich musste weg. Das ganze Gebäude fing auch plötzlich an zu wackeln und ich hatte nur einen Gedanken. Nichts wie runter und raus hier. Also rannte ich zu der Tür, die lies sich nicht öffnen. Ich rüttelte und rüttelte, doch nichts ging mehr. Wie kam ich nun von hier runter? Ich sah mich panisch um, das Gebäude wackelte langsam immer mehr und es wirkte auch so,als ob es in sich zusammenbrechen würde, aber noch war es stabil. Was war hier nur los? Ein Erdbeben? Ich drehte mich um und sah es dann. Ein Flugzeug, das direkt auf das Gebäude zu kam. Hatte der Pilot nen Schaden? Ich versuchte, mich bemerkbar zu machen, zu schreien, er solle das Flugzeug irgendwie umlenken, aber meine Stimme war weg, ich konnte meine Arme nicht bewegen...ich stand nur da und konnte dem Flugzeug entgegenstarren. Nur Sekunden später krachte das Flugzeug in das Gebäude, alles stürtze in sich zusammen und ich fiel mit dem Gebäude in die Tiefe. Das letzte, was ich sah, bevor ich auf dem Boden aufkam und alles schwarz um mich wurde, war ein Frosch, der quakte.

Alfred schreckte aus dem Schlaf hoch und versuchte, sich erstmal zu beruhigen.Auch musste er sich erst mal orientieren, wo er überhaupt war. Es dauerte wenige Sekunden,bis er begiff, das er in seinem Bett war. Sein Atem ging unregelmäßig, sein Herz schlug schnell, er zitterte und er spürte, wie Tränen seine Augen verlassen wollten. Normal weinte er ja nicht so leicht, aber er war einfach angeschlagen und der Traum hatte ihm den Rest gegeben. "Es war nur ein Traum...."; murmelte er leise. "Nur ein Traum..." Aber es hatte sich so real angefühlt, so real..war es wirklich nur ein Traum gewesen? Nein, das World Trade Center war wirklich einem Terror anschlag zum Opfer gefallen. Sein Blick wanderte neben sich. Darum war ja auch Arthur hier. Um ihm bei zu stehen. Und er hatte gesagt, er konnte ihn wecken....Also würde er das auch tun. "Arthur?", fragte er vorsichtig und versuchte ihn zu wecken. "Arthur...bist du wach?"
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Arthur Kirkland
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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Di März 12, 2013 2:25 am

"Leichter gesagt, als getan.“, antwortete Alfred und Arthur musste ihm recht geben.
Nachdem sie gegessen hatten, das Geschirr weggeräumt war, sie sich beide fertig gemacht haben und Schlafsachen trugen, lagen sie nun endlich im Bett. Arthur war mittlerweile richtig müde geworden. Er hatte ja auch schon zwei Flüge hinter sich, einmal von England nach Italien und dann von Italien, einen sehr nervenaufreibenden Flug nach America.
Was er sich für Sorgen gemacht hatte. Er mochte jetzt gar nicht daran denken, sonst bekam er auch noch Albträume.
Alfred meinte Arthur solle auch gut schlafen und rutschte neben ihm noch etwas hin und her.
Eigentlich hatte Arthur länger wach belieben wollen als Alfred. Er wollte erst schlafen, wenn der Amerikaner schlief, so wie früher halt. Bis er richtig tief und fest schlief, so das sich Alfred geborgen gefühlt hätte und Arthur außerdem schon wach gewesen wäre, wenn Alfred einen Albtraum bekommen hätte.
Aber die Müdigkeit war zu groß und Arthur schlief, ob er wollte oder nicht, schnell ein.

Ich blickte in den strahlend blauen Himmel, welchen in lustigen und fantasievollen Mustern ein paar Wolken zierten. Es war ein angenehmer, warmer Spätsommertag und eine leichte Brise wehte über die smaragdgrüne Wiese auf der ich stand, so dass sich die Halme rhythmisch im Wind hin und her wiegten.
Natürlich befand sich dieser wunderbare Ort nicht in Europa oder gar in Asien. Diese Wiese, mit dem Wald zu der einen und dem Gebirge zu der anderen Seite, umgeben von Teichen und Hügeln war in America. Und selbst Shakespeare wäre es schwer gefallen, den Anblick, den ich gerade genossen habe, zu beschreiben.
Aber etwas fehlte doch? Etwas fehlte um diesem Bild die Vollkommenheit zu schenken, die es verdiente… Richtig er fehlte.
Aber wo war Alfred? Suchend blickte ich mich um. Plötzlich vernahm ich ein Lachen. Das Lachen eines Kindes. Sein Lachen. Ich drehte mich um, aber ich konnte ihn nirgendswo entdecken. Erneut hörte ich das Lachen, erneut hinter mir, ich wirbelte herum, sah aber wieder nichts.
„Alfred?“, fragte ich erst leise, dann etwas lauter. Etwas huschte an mir vorbei und verschwand hinter dem Hügel. War das ein Kind im weißen Oberteil? War das Alfred? „Warte!“ Ich lief hinterher, um einen Hügel herum, auf einen kleinen Teich zu.
Alfred war nicht da, dass Einzige was ich sah war ein grüner Frosch zu meinen Füßen. Irritiert blickte ich zu ihm herunter. Das war doch nicht das was ich gerade gesehen hatte. Ich war mir sicher, dass Alfred hier gewesen war.
Erneut blickte ich mich um und bemerkte etwas, diesmal auf dem Hügel. Tatsächlich! Alfred stand dort als Kind, in dem niedlichen kleinen weißen Oberteil und winkte mir zu. Eigentlich hätte ich erleichtert sein müssen, denn es sah ja so aus als ob es ihm gut ginge, aber irgendetwas stimmte nicht.
Ich hetzte den Hügel hoch…und da stand er nun.
Aber Alfred war gar nicht mehr klein, er war groß und er trug die blaue Independence War Uniform. Ich blinzelte verwirrt und als ich die Augen wieder öffnete, trug er den Pyjama mit dem Hamburger drauf , ich blinzelte noch mal und er trug seine normalen Sachen, wieder blinzelte ich, auf einmal waren seine Sachen voller Blut und zerrissen, Alfreds Harre waren zerzaust, er blutete am Kopf und von seiner Brille war das Glas zersprungen.
„Alfred!“, entfuhr es mir. Aber er sah mich nur mit ausdrucksloser Miene an. Plötzlich begann er langsam Schritte rückwärts zu laufen auf den Rand des Hügels zu, aber es war plötzlich es kein Hügel mehr, sondern ein tiefer Abhang. „ Alfred, nicht!“, rief ich, aber er tat noch einen Schritt und stürzte hinunter.
Ich viel auf die Knie. Fassungslos starte ich vor mir her, bis mir erneut dieser Frosch auffiel. Ich nahm ihn in die Hände und er fing an zu reden: „Arthur, Arthur...bist du wach?"


Arthur schreckte hoch. Er brauchte einen Moment um sich zu sammeln und sah dann zu Alfred rüber.
Im ersten Moment hatte er, durch den Schreck, den Traum komplett vergessen.
er erinnerte sich warum er hier war und warum er mit Alfred in einem Bett lag, überhaupt viel im auf das Alfred ihn geweckt hatte.
Hat er einen Albtraum gehabt?„Alles okay?“, fragte er den Amerikaner und musterte ihn besorgt, sein eigenes Herz war immernoch schnell am schlagen.
Dann fiel ihm nach und nach der Traum wieder ein und er musste sich selbst fragen, ob alles okay war…

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Alfred F. Jones

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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Di März 12, 2013 6:28 pm

Alfred hatte natürlich keine Ahnung, das auch Arthur einen nicht ganz so tollen Traum hatte, als er versuchte ihn zu wecken. Dies gelang schließlich auch, allerdings musste Alfred wohl auch feststellen, das Arthur etwas durcheinander wirkte und Alfred fragte sich, ob das jezt nur daran lag, dass er ihn aus dem Schlaf gerissen hatte. Ein wenig entschuldigend blickte er ihn an, immerhin war der Tag sicher auch nicht spurlos an ihm vorrüber gegangen und Alfred hatte jezt doch ein klein wenig ein schlechtes Gewissen,dass er ihn geweckt hatte, trotz das Arthur gesagt hatte, er könnte dies wohl tun. Auf seine Frage hin, ob alles okay war, schüttelte er leicht den Kopf. Natürlich war es das nicht, sonst hätte er ihn ja wohl nicht geweckt.

"Nein"; murmelte er leise. Der Schock, den ihm der Alptraum verursacht hatte saß ihm noch ziemlich in den Gliedern, vor allem hauptsächlich, weil sich das ganze so real angefühlt hatte, als wenn er wirklich dort mit dabei gewesen wäre. Vielleicht war es doch nicht so gut gewesen, kurz vor dem Einschlafen noch mal an so direkt über die Anschläge nachzudenken. "Ich hatte einen Alptraum.."; erklärte er dann, wobei dies sicher unnötig war, Arthur wusste das wohl schon Es war wirklich kein gewöhnlicher Alptraum gewesen, wie die, die er als Kind gehabt hatte, denn damals hatte man das Problem mit einer Tasse Tee oder so vertreiben können. Doch heute ging das das nicht so einfach, auch wenn sich Alfred das im Moment vielleicht gerade wünschte.

Er seufzte leise und dachte an den Traum, den er gehabt hatte. Was der Frosch da verloren gehabt hatte, verstand er nicht wirklich, aber manchmal passierten in Träumen seltsame Dinge, obwohl sie erschreckend realistisch gewesen waren. Wie dieser Traum jezt, der ja doch ziemlich nah an den Ereignissen dran gewesen war, die wirklich passiert waren. "Es war furchtbar, ich hatte keine Stimme und konnte mich auch nicht bewegen und das Flugzeug kam direkt auf mich zu und ist dann in das Gebäude reingekracht..und dann war da noch dieser komische Frosch.."; erzählte er mit zitternder Stimme. Eigentlich wollte er sich ja am liebsten gar nicht mehr daran erinnern, eigentlich wollte er alles komplett aus seinem Gedächtnis streichen, ebenso die Tatsache, das das Realität war. Aber er wusste auch, wenn er nicht darüber redete, würde es ihn wohl noch mehr belasten, zustäzlich zu den Realen Anschlägen.

Während er sprach, beobachtete er Arthur und stellte fest, das dieser wohl auch noch ein wenig durcheinander wirkte. Lag es wirklich nur daran, das er ihn aufgeweckt hatte und er einfach noch nicht ganz wach war? Oder hatte er vielleicht auch nicht so gut geschlafen? Er wusste es nicht, aber er machte sich doch auch Sorgen um den älteren. Zwar war seine Situation schlimm, aber wenn es Arthur ebenfalls-vielleicht durch seine Schuld- v nicht so gut schlafen konnte, würde er auch ein wenig zurückstecken und nicht nur jammern. Immerhin mochte er Arthur und er war ihm wichtig, auch, wenn er dies sehr gut verbergen konnte. "Was ist mit dir? Du wirkst auch ziemlich durch den Wind..."; stellte er leise fest und blickte ihn an.
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Arthur Kirkland
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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Mi März 13, 2013 1:09 pm

Arthur blinzelte noch einmal und war dann wieder hellwach, obgleich er noch etwas müde war.
Er sah zu Alfred, welcher ihn entschuldigend ansah. Verdammt, dachte Arthur. Macht er sich jetzt sorgen um mich? Auf die Frage, ob alles in Ordnung sein, schüttelte der Amerikaner den Kopf. Natürlich, was für eine blöde Frage, mit Sicherheit hatte Alfred einen Albtraum gehabt. Arthur ärgerte sich über sich selbst. Er ärgerte sich darüber, dass er geschlafen hat, als Alfred einen Albtraum hatte und er ärgerte sich noch mehr darüber, dass er nicht von alleine wach geworden ist und von Alfred geweckt werden musste und am meisten ärgerte er sich, dass man ihm ansah, dass sein Traum auch alles andere als angenehm gewesen ist.
Schließlich ging es um Alfred, nicht um ihn. In America waren die verdammten Angriffe gewesen, nicht in England. Außerdem hatte Arthur ständig bescheuerte Träume, nur lag Alfred in der Regel dann nicht neben ihm, wenn er aufwachte.
Aber insgesamt war der Brite auch etwas froh, dass Alfred seinem Angebot, ihn zu wecken, wenn etwas nicht stimmte, nachgekommen ist, anstatt ihn einfach schlafen zu lassen.
"Nein", begann Alfred dann auch schon. Mit einem leiht mitleidigem Blick betrachtete er ihn. "Ich hatte einen Alptraum.", bestätigte Alfred die Vermutung des Engländers. Arthur nickte leicht um Alfred aufzufordern fortzufahren, obwohl er nicht sicher war, ob er Alfreds Albtraum wirklich hören wollte.

"Es war furchtbar, ich hatte keine Stimme und konnte mich auch nicht bewegen und das Flugzeug kam direkt auf mich zu und ist dann in das Gebäude reingekracht…und dann war da noch dieser komische Frosch…", Arthur hörte ihm zu, stutze aber dann. Ein Frosch? Er hatte auch einen Frosch in seinem Traum gesehen? Arthur überlegte, ob er Alfred davon erzählen sollte, aber er wollte ihn nicht noch mehr verunsichern und beschloss es gegeben falls später noch mal darauf zurückzukommen.
Arthur fragte sich was das zu bedeuten hatte, vielleicht hatte es eine tiefere Bedeutung, vielleicht war es auch nur absoluter Unsinn. Sie hatten vorher über Frosche gesprochen vielleicht deswegen. Was mache ich mir Gedanken über so einen behinderten Frosch?, schimpfte Arthur innerlich.
Und er wusste immer noch nicht was er zu Alfreds Traum sagen sollte. Das erste, was er rausbekam war ein „Oh.“, dann legte er ihm die Hand auf die Schulter und sprach mit ruhiger Stimme weiter. „Tut mir leid für dich, aber es war ja nur ein Traum.“, auch wenn dieser wohl auf wahren Hintergründen basierte.

Vielleicht machte er wegen seinem merkwürdigen Gedankengang einen etwas seltsamen Eindruck, auf jeden Fall sah der Amerikaner ihn nun leicht besorgt an.
"Was ist mit dir? Du wirkst auch ziemlich durch den Wind...", fragte Alfred und Arthur seufzte leicht.
Sollte er Alfred davon erzählen oder nicht? Auf der einen Seite wollte er seinem Gegenüber mit nichts belasten, auf der anderen Seite würde es vielleicht gut tuen mal darüber zu reden? Außerdem lenkte es Alfred vielleicht ab, wenn er sich kurz nicht mit seinem eigenen Traum beschäftigen würde, worauf er offensichtlich verzichten konnte.
Das würde wahrscheinlich auch sehr gut funktionieren, wenn Alfred nicht in Arthurs Traum vorkommen würde.
„Ich…ähm.“, setzte er schließlich an und ärgerte sich erneut. Vielleicht sollte ich mir erst überlegen was ich sagen will und dann sprechen…„Hab auch nicht so gut geträumt.“, beendete er den Satz und rang sich ein leichtes Lächeln ab. Dan sprach er schnell weiter: „Aber das ist okay, das hab ich manchmal. Ist denn bei dir soweit alles in Ordnung?“
Ihm war aufgefallen, dass Alfred mit einer sehr zittrigen Stimmer gesprochen hatte, und Arthur konnte nicht einschätzten, welche Wirkung der Traum letztendlich auf den Amerikaner hatte.
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Alfred F. Jones

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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Mi März 13, 2013 11:44 pm

Alfred erzählte seinen Traum und erwähnte natürlich auch den Frosch. Er wusste ja nicht, das Arthur ebenfalls Frösche in seinem Traum gehabt hatte, aber ihm war nun auch eingefallen, das sie vor dem Einschlafen noch von Fröschen geredet hatten. Oh man, blöder Froschfresser, schoss es ihm durch den Kopf und er seufzte leise. Natürlich war der Frosch nicht das Hauptproblem, denn dieses war, das der Alptraum ihn doch wieder daran erinnert hatte, das die Anschläge nicht einfach zu verdrängen waren, wie ein Horrofilm, den man gesehen hatte. Er seufzte leise, denn es erinnerte ihn auch wieder daran, das sie in wenigen Stunden nach New York fliegen würden.
Flugzeug...nein, da bringen mich keine zehn Pferde rein..und auch keine zehn Frösche oder der gleichen, dachte er bei sich. Er würde ganz sicher nicht in ein Flugzeug steigen. Was war, wenn dieses auch entführt werden würde und noch etwas zerstörte? Er würde einfach nie wieder in ein Flugzeug steigen...die Meetings.. naja vielleicht konnte man beantragen, das diese nur noch auf Amerikanischem Boden stattfinden würden. Die anderen konnten ja mit dem Schiff herfahren..oder herschwimmen oder was auch immer. .
Ja Alfred fürchtete sich doch, davor, in ein Flugzeug zu steigen und seit dem Traum ein klein wenig mehr als vorher.


Arthur legte ihm dann eine Hand auf die Schulter und meinte, das dies nur ein Alptraum wäre. Diese Berührung tat gut und Alfred fühlte sich ein klein wenig besser, es half ihm, sich innerlich ein wenig zu beruhigen. Und sein Herz schlug einen kleinen Moment schneller, was diesmal aber nicht dem Alptraum zu zuordnen war, sondern eher, weil sich das doch gut anfühlte und er konnte nicht anders, als in diesem Moment zu lächeln.

Und natürlich machte sich Alred auch Sorgen um Arthur, erst recht, als er von diesem hörte, das er wohl öfters schlecht träumte. Gut, bei ihm war das zwar auch der Fall, aber meistens waren diese Alpträume selbst verschuldet, nämlich, wenn er Horrofilme sah. Danach konnte er immer nie wirklich schlafen. Aber Arthur schien auch schlecht zu träumen ohne Horrorfilme und das beunruhigte Alfred ein bisschen. Hatte er eigentlich jemanden, mit dem er darüber redete? Er wusste es nicht wirklich, aber Arthur selbst hatte ihm immer gesagt, das es einfacher war, damit klar zu kommen, wenn man darüber redete. Und eben der selbe Arthur sagte ihm jezt, dass es okay war und es schien für Alfred so, als ob er wohl nicht darüber reden wollte.
"Du bist ein Idiot Arthur.."; murrte der Amerikaner jezt, wobei man aber schon raushörte, das das 'Idiot' keinesfalls beleidigend gemeint war, sondern man konnte doch auch raushören, das er sich um den Briten sorgte. "Du könntest auch über das reden, was dich beschäftigt..du hast schließlich immer selbst gesagt, das es besser ist, über solche Dinge zu sprechen"; sagte er dann. "Du musst auch keine Rücksicht oder so auf mich nehmen...du kannst es ruhig erzählen..dann gehts dir sicher auch besser"; sagte er. Er wusste ja nicht, das er in Arthurs vorgekommen war. Aber dennoch. Er fand wirklich, das Arthur auch sagen konnte, was ihn beschäftigte.

Der Brite fragte dann, ob alles in Ordnung war mit ihm. Oft hatte er die Frage heute schon gehört und er schüttelte leicht den Kopf. "Nein..nicht wirklich...ich fürchte, der Traum hat mir gezeigt, das es wohl doch nicht so einfach ist, nicht daran zu denken" Er seufzte leise. Seine Stimme wirkte inzwischen wieder einigermaßen fest, auch wenn er in seinem Inneren noch aufgewühlt war. Bestimmt würde er auch nicht mehr schlafen können, nach allem. Dafür ging ihm viel zu viel im Kopf herum und irgendwie diese Gedanken zu verdrängen, war nicht mehr möglich. Sein Blick ging kurz zum Fenster und er fragte sich, wie viel Uhr es wohl war. Ein Blick aus dem Fenster verriet ihm aber, das es noch dunkel war, es war also noch Nacht. Er wollte aber jezt auch nicht auf die Uhr sehen und herausfinden, wie spät es war. Die Nacht würde noch schnell genug vorbei gehen und sie würden noch früh genug los müssen.. In einem Flugzeug...
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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Do März 14, 2013 7:22 pm

Alfred sah ziemlich nachdenklich aus und Arthur fragte sich, was wohl in seinem Kopf vorging.
Dass der Amerikaner zunehmend eine Abneigung gegen Flugzeuge entwickelte und nicht fliegen wollte, konnte Arthur natürlich nicht wissen, aber er konnte es ahnen.
Es war nur verständlich, dass Alfred nicht fliegen wollte aber Arthur sah keine andere Möglichkeit.
Er war im Kopf schon andere Möglichkeiten durchgegangen von Zug über Auto, aber sie würden New York dann erst viel später erreichen. Außerdem fand Arthur, dass es wichtig war Alfred so schnell wie möglich wieder in ein Flugzeug zu kriegen, bevor dieser eine Flugangst entwickelte, was er sich angesichts seiner Aufgaben einfach nicht leisten konnte. Viellicht hatte Arthur auch ein wenig Angst, dass Alfred ihn dann gar nicht mehr in England besuchen kommen würde.
Als Arthur dem Amerikaner die Hand auf die Schulter legte, lächelte dieser leicht, was Arthur irgendwie freute und er erwiderte das lächeln aufmunternd.

Alfreds Gesicht nahm einen besorgten Ausdruck an und plötzlich meinte er: "Du bist ein Idiot Arthur…“, es klang nicht wirklich böse gemeint, viel mehr besorgt. Oh nein, warum sorgt er sich um mich? Arthurs Lächeln verblasste langsam. Unbehaglich rutsche er etwas zurück , als Alfred fortfuhr: "Du könntest auch über das reden, was dich beschäftigt...du hast schließlich immer selbst gesagt, dass es besser ist, über solche Dinge zu sprechen", Mist. Jetzt kommt er mir mit Sachen die ich selber gesagt habe…Wie sollte Arthur dagegen argumentieren? Wenn er jetzt nichts sagte, erzählte Alfred ihm vielleicht auch nichts mehr und Arthur glaubte, dass Alfred das im Moment aber unbedingt tun sollte. Er seufzte und hörte Alfred weiter zu: "Du musst auch keine Rücksicht oder so auf mich nehmen...du kannst es ruhig erzählen…dann geht‘s dir sicher auch besser", unruhig rutsche Arthur etwas hin und her. Aber Alfred hatte ihm auch von seinem Traum erzählt.
Der Engländer schaute auf seine Hände und überlegte Alfred dann doch etwas von seinem Traum zu erzählen, aber etwas verharmlost, denn er wollte nicht dass sein Traum hinterher einen neuen Albtraum bei Alfred auslöste.
„Also“, setzte Arthur an hielt aber inne. Ich habe von dir geträumt. Das könnte er doch nicht sagen…Eine leichte Röte stieg ihm ins Gesicht und er fuhr zunächst fort: „Ich habe auch von einem Frosch geträumt.“
Dann zupfte er etwas an der Bettdecke herum und fügte leiser hinzu: „Und…von dir auch. Du warst erst da, als ähm…Kind“, er hielt kurz inne bevor er fortfuhr: „Dann warst du so…wie jetzt, du hattest den Schalfanzug an... und hinterher …“ Arthur konnte ja nicht sagen, dass er blutend einen Abhang hinunter gestürzt ist und meinte nur: „Hinterher warst du weg.“ Das stimmte ja auch, nur ließ er die unangenehmen Details weg. Er sah Alfred immer noch nicht an, irgendwie war ihm das peinlich und er wurde ziemlich verlegen. Dann schaute er doch zu dem Amerikaner und lächelte leicht um zu signalisieren, dass das Thema für ihn jetzt abgetan werden konnte, aber wusste nicht wie Alfred das sah.

"Nein...nicht wirklich...ich fürchte, der Traum hat mir gezeigt, das es wohl doch nicht so einfach ist, nicht daran zu denken", sagte Alfred. Arthur nickte mitleidig. Er konnte das nachvollziehen und hoffte, dass Alfred nun nicht jede Nacht von so was träumte.
Arthur schaute auf die Uhr es war etwa drei Uhr nachts. Seufzend lies er sich zurück ins Kopfkissen sinken. „Es ist ja noch mitten in der Nacht…“, murmelte er.
„Willst du weiter schlafen?“, fragte er mit einem Blick zu Alfred. Er selbst war noch ziemlich müde, würde aber, wenn Alfred wach bleiben wollte, natürlich ebenfalls auf bleiben.
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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Do März 14, 2013 11:19 pm

Natürlich wartete Alfred nun darauf, das Arthur ihm den Traum erzählen würde. Und ja, er wäre wohl doch ziemlich enttäuscht, wenn er es ihm nicht sagen würde, was er geträumt hatte, immerhin war es ja wirklich Arthurs eigener Spruch gewesen, das man wohl wesentlich besser dran war, wenn man über soclhe Dinge redete. Somit wartete er mehr oder weniger geduldig ab. Geduld war ja nie wirklich Alfreds Stärke, aber er wollte eben nun auch wissen, was Arthur geträumt hatte.

Der Amerikaner beobachtete, wie Arhur auf seine Hände schaute und auch ein wenig unruhig hin und her rutschte. Wie sollte er das jezt deuten? War es ihm etwa unangenehm, vor ihm darüber zu reden? Weil er jünger war als er? Weil sie eine doch turbulente Vergangenheit hatten? Oder? Gründe gab es sicher einige, warum Arthur ihm nichts erzählen wollte, aber Alfred hoffte einfach, das der Brite doch noch mit der Sprache herausrückte. Und das tat er dann schließlich auch.
"Du hast..auch von einem Frosch geträumt?" Alfred war verwundert. In seinem Traum war auch ein Frosch gewesen und in Arthurs nun auch? Verwirrend war das ganze doch irgendwie, fand der Amerikaner. "Wir sollten den ollen Franzosen dafür verklagen, das uns seine Frösche schlaflose Nächte bereiten"; brummte er leise, auch wenn er ganz genau wusste, das der Frosch nicht wirklcih schuld an allem war. Aber er wollte Arthur eben auch mal ein Lächeln entlocken.
Und da gab es doch nichts besseres, als über den ollen Franzosen herzuziehen. Das nächste sprach Arthur aber leiser aus als das mit dem Frosch, aber Alfred verstand es durchaus. Und er war nun noch eine Spur mehr überrascht Arthur hatte von ihm geträumt?

Auch Alfred wurde nun ein klein wenig rot um die Nase, denn er hatte ja mit vielem gerechnet, nur nicht damit. Allerdings hörte er dem Briten auch weiter und fand das nun auch nicht so prickelnd, das er dann einfach verschwunden war, in dem Traum. Hatte dieser Traum etwas mit ihrer Vergangenheit zu tun? Immerhin hatte sich Alfred ja von Arthur abgewand,das würde das verschwinden erklären. Es war zwar jetzt nur eine reine Interpretation von Alfred, aber etwas anderes konnte er sich nicht vorstellen. Er kannte ja auch den Rest vom Traum noch nicht, sondern nur das, was Arthur ihm erzählte und da passte seine Interpretationsmöglichkeit. Was sollte er aber antworten? Sollte er ihm das, was ihm durch den Kopf ging, sagen.oder eher nicht? Immerhin wollte er ja nun auch nicht alte Wunden aufreißen. Nicht jezt, wo sie in einem Raum- in einem Bett sogar - waren ohne sich in die Haare zu kriegen. Arthur sah ihn auch nicht, während er erzählte und Alfred seufzte leise. Das lies die Sache, was er sagen sollte, nicht einfacher werden. "Ich bin aber noch da..siehst du?"; sagte er dann und wedelte mit der Hand vor Arthurs Gesicht herum um das noch mal zu demonstrieren. "Und egal, was dir dein komischer Traum sagen will, mich jedenfalls wirst du nicht so schnell los. Mach dir da also keinen Kopf"; sagte er jezt und er schenkte dem Briten ein Lächeln. Natürlich, er hatte sich schon einmal von ihm abgewandt, aber wieder tun, würde er dies wohl nicht, auch weil er es gerade wirklich schön war, wie es zwischen ihnen war. So ganz ohne Streit und ohne Komplikationen. Und irgendwie fühlte er sich ihm doch auch ein klein wenig näher als sonst. Auch, wenn er sich das nicht wirklch erklären konnte, warum das so war.

Als Arthur sich zurück ins Kissen sinken lies, blickte Alfred zu ihm und tat es ihm dann gleich und legte sich zurück. "Zumindest versuchen"; murmelte er leise auf die Worte des Briten und rutschte unbewusst ein wenig näher an Arthur heran, vielleicht, weil ihm seine Nähe einfach Sicherheit gab, vielleicht aber auch um ihm ein wenig Sicherheit zu geben. Vielleicht würden ja jezt keine Alpträume mehr kommen. Auch Alfred war noch müde, immerhin hatte er bisher noch nicht wirklich erholsamen Schlaf gefunden.
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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   So März 17, 2013 1:49 am

Bei dem Gedanken, dass sie gerade über einen Frosch redeten musste Arthur leicht grinsen, auch wenn Frösche ganz bestimmt nicht seine Lieblingstiere waren.
Vor allem als Alfred meinte: "Wir sollten den ollen Franzosen dafür verklagen, das uns seine Frösche schlaflose Nächte bereiten". Der Engländer nickte zustimmend. Und war froh darüber, dass Alfred zu Scherzen aufgelegt war und selbst etwas Lächelte, denn er mochte dieses Lächeln, mehr, als ihm vorher vielleicht klar gewesen ist.

Aber nun war Arthur nervös, was Alfred von seinem Traum hielt. Dass der Amerikaner auch etwas rot im Gesicht wurde, konnte Arthur ja nicht sehen, weil er auf seine Hände sah.
Arthur wollte sich gar nicht so mit der Analyse seines Traumes beschäftigen, zumal ihm größten Teils klar war, warum er was geträumt haben dürfte. Genauso wie dem Briten klar war, warum Alfreds Traum so gewesen ist, wie er war.
Aber Arthur war auch froh, dass Alfred nicht weiter nach bohrte und es dabei blies, manchmal war er einfach herrlich unkompliziert.

"Ich bin aber noch da...siehst du?", meinte Alfred auf Arthurs Traum und wedelte mit der Hand vor Arthurs Gesicht herum. Zuerst war der Brite überrascht fing dann aber an zu Grinsen.
Ein Bisschen hatte er vor Alfreds Reaktion auch Angst gehabt, immerhin war zwischen ihnen viel passiert und Arthur wusste, wie Stolz Alfred über seine Unabhängigkeit war.
„Ja. Und weißt du was? Ich auch.“, entgegnete Arthur. Irgendwie hatte es tatsächlich etwas beruhigendes, nach einen Albtraum, oder vielleicht sogar generell, nicht alleine aufzuwachen, überlegte der Engländer. Es hatte was Tröstliches direkt mit jemanden reden zu können und eben einfach nicht alleine zu sein. Ein Umstand, an den man sich ja fast gewöhnen könnte.
Sie waren beide für einander da und das tat gut. Damit hatte der Engländer, so gar nicht gerechnet.
„Danke“, murmelte Arthur leise in der Hoffnung, dass Alfred auch verstand, was er meinte.


"Zumindest versuchen", meinte Alfred und Arthur nickte, dann schaltete er das Licht aus, damit es dunkel zum weiterschlafen war. Er hätte Alfred gerne gesagt, dass er es für wichtig hielt, dass dieser ausgeschlafen war für morgen. Aber auf der einen Seite würde Alfred wohl kaum ausgeschlafen sein und auf der anderen Seite, würde es ihn nur an alles erinnern, wenn sie jetzt davon zureden anfingen und dann schlief er vielleicht gar nicht mehr ein, oder wachte wegen neuen Albträumen auf.
Vielleicht sollte ich ihn vorher ablenken…Und ihm zum Beispiel eine Geschichte erzählen, überlegte Arthur, als Alfred ein Stück näher an ihn heran rutschte.
Instinktiv nahm er den Amerikaner wider in den Arm. Und murmelte: „Dann schlaf gut.“, sowie früher, als Alfred noch klein war und zu ihm ins Bett gekrochen ist, wenn er einen Albtraum hatte.
Einen Moment verharrte Arthur so, bis er merkte, was er da eigentlich tat. Schnell nahm er seinen Arm wieder weg. „Ähm entschuldige. Ich hab nur…weil ich bin müde und hab nicht nachgedacht.“, haspelte der Engländer.
Er konnte Alfred doch nicht einfach so umarmen, er war schließlich kein Kind mehr. Aber irgendwie wirkte Alfred so, als ob das im Moment genau das richtige war und da Arthur, immer noch müde und leicht verpeil , hatte es eben einfach gemacht.
Warum machte er sich eigentlich gerade so einen Kopf um das Ganze? Gut, dass das Licht aus war und Alfred nicht sah, was für ein Rotton Arthurs Gesicht angenommen hatte. Aber es war doch gar nichts dabei wenn er Alfred umarmte. Jetzt verwirrte der Brite sich praktisch selber. Warum zur Hölle dachte er so viel darüber nach?
Nein, er konnte den kleinen Alfred einfach umarmen, aber nicht den großen, oder etwa doch?
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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Mo März 18, 2013 3:54 am

Alfred war wirklich froh, das Arthur bei seinen Worten ein wenig lächelte, denn der Brite hatte wirklich ein wenig nachdenklich, vielleicht auch ein wenig bedrückt gewirkt, er hatte es nicht genau sagen können. Aber irgendwie wollte er auch nicht, das der Brite bedrückt war, denn er sah es sowieso viel lieber, wenn er lächelte.
Denn es reichte ja schon, wenn es ihm nicht so gut ging- wobei, schon alleine Arthurs Lächeln half ja schon, das es ihm besser ging. Es tat einfach gut, ihn lächeln zu sehen, denn dann fühlte er sich gleichzeitig auch ein wenig besser. Arthur hatte schon mächtig viel dazu beigetragen, das er -zumindest heute- wieder einigermaßen gefestigt war und Witze machen konnte. Sein Lächeln hatte auch dazu beigetragen, das Alfred ebenfalls wieder lächeln konnte, denn er hatte festgestellt, das er meistens auf das Lächeln des anderen reagierte und dadurch selbst lächelte, einfach, weil es ihn doch glücklich machte, den anderen mit einem Lächeln auf den Lippen zu sehen.

Nun sprachen sie über den Traum und auch, weil er den Eindruck gehabt hatte, das dieser Traum Arthur ein wenig bedrückt hatte, hatte er ihm auch versichert, das er ihm wohl nicht mehr so schnell von der Pelle rücken würde. Klar, er war stolz auf seine Unabhängigkeit, wer wäre das nicht, aber Alfred wollte auf jedenfall auch wieder ein besseres Verhähltnis zu Arthur herstellen. Und der Brite sollte auch merken, das er dem Amerikaner auch trotz allem wichtig war. In den Konferenzen stritten sie sich zwar oft und Alfred nervte Arthur -manchmal mit Absicht- doch ziemlich, aber dennoch bedeutete ihm Arthur viel und genau deswegen hatte Alfred ihm auf jedenfall noch mal klar gemacht, das er ihn jezt bestimmt nicht noch einmal allein lassen würde, wie damals, als er den Krieg gewonnen hatte. Immerhin hatte Arthur ihn jezt auch nicht ihm einfach den Rücken zugekehrt.
"Musst dich dafür doch nicht bedanken.."; meinte er leise. Denn Alfred hatte schon verstanden, wofür sich der Brite bedankt hatte. Er lächelte leicht, denn er war doch froh, das er Arthur auch ein wenig helfen konnte. Immerhin war dieser auch für ihn da, da konnte er sich auch gleich ein wenig dafür revanchieren.
Alpträume waren wirklich übel, das wusste Alfred selbst, er hatte es heute am eigenen Leib erfahren müssen und Arthur wohl auch, und er war daher doch froh, das er hier bei ihm war und sich nicht alleine damit rumschlagen musste.

Arthur schaltete dann das Licht aus und Alfred war etwas näher zu ihm gerückt. Gerade wollte er die Augen schließen zum einschlafen, da merkte er, wie Arthur plötzlich seinen Arm um ihn legte. Sein Herz machte einen kleinen Hüpfer und Alfred wollte sich gerade ein wenig drehen, um sich noch ein wenig an ihn zu kuscheln- er wusste nicht wirklich, warum er das wollte, aber es war halt einfach so und er dachte auch nicht großartig darüber nach.
Doch er kam nicht mal dazu, sich irgendwie groß zu bewegen, denn Arthur hatte dann den Arm schon wieder zurückgezogen und murmelte eine Entschuldigung vor sich hin. Alfred verstand nicht wirklich, wo jezt sein Problem war. Vorhin hatte er ihn doch auch einfach in den Arm genommen, für beide war es okay gewesen. Dachte Arthur jezt etwa, es wäre jezt anders? Sicher,ein wenig verlegen war Alfred und er verstand nicht, warum sein Herz auf einmal schneller schlug- aber stören würde es ihn sicher nicht, wenn Arthur ihn umarmte. Warum sollte es dies auch? Immerhin hatte ihm vorhin seine Nähe auch immer gut getan, jezt würde dies sicher nicht anders sein. Und bei Arthur würde es doch sicher auch nicht anders sein. Immerhin hatte dieser ja auch einen Alptraum gehabt.
"Idiot.."; murmelte er noch einmal, wobei er eigentlich nur seine Verlegenheit überspielen wollte, anstatt zu beleidigen, und vor allem wollte er den den kurzen Moment der Unsicherheit überspielen, in dem er überlegte, was er jezt machen sollte. Denn einfach sagen 'Hey leg deinen Arm wieder um mich', würde er wohl nicht machen , er war im Moment viel zu verlegen dazu und es würde wohl nichts vernünftiges rauskommen.
Allerdings war Alfred ja sowieso eher jemand, der handelte, bevor er großartig über eine Sache nachdachte oder gar Vor-und Nachteile abwägte, nein, er handelte lieber sofort somit auch jezt. Er rückte einfach noch ein wenig zu dem Briten hin und nahm ihn nun seinerseits in den Arm. "Schlaf du auch gut"; murmelte er leise und schloss die Augen,während er noch darüber nachdachte, dass er jezt hier mit Arthur zusammen im Bett lag,er in seinen Armen......es war ungewohnt, aber dennoch, irgendwo fühlte es sich auch richtig an, irgendwie...schön. Aber noch bevor Alfred länger darüber nachdenken konnte, warum das jezt so war, war er auch schon eingeschlafen. Die Müdigkeit hatte am Ende doch gesiegt.
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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Mi März 20, 2013 1:07 am

"Musst dich dafür doch nicht bedanken..", meinte Alfred nur und Arthur lächelte leicht. Vielleicht musste er das nicht, aber irgendwie war ihm wohler so. Überhaupt bemerkte der Engländer, trotzt der weniger erfreulichen Umstände, die ihn erst nach America gebracht hatten, wie gut es ihm wieder auf diesem Kontinent ging. Irgendwie hatte Amerika etwas, was Europa einfach nicht hat und auch noch nie gehabt hatte. Arthur überlegte lange was das sein könnte, bis es ihm auf einmal klar wurde. Eigentlich war es offensichtlich, warum hatte er das nicht eher gemerkt? Was America Europa voraus hatte und auch immer haben würde war: Alfred.
Und Arthur war so froh, dass Alfred so herrlich unkompliziert war und nicht weiter nachfragte. Anders als Francis zum Beispiel, der ihn stundenlang genervt und weiter nachgefragt hätte.
Irgendwie überraschte das Arthur, aber es hatte ihn auch überrascht, wie oft er dem Amerikaner an diesem Tag ein Lächeln entlocken konnte, obwohl dieser erst so niedergeschlagen war. Bei dem Gedanken daran musste der Brite vor sich her Grinsen, was man ja eh nicht sah, da es dunkel war.
Fühlte er sich tatsächlich in Alfreds Nähe wohler, als wo anders? Aber er ärgerte ihn doch oft und außerdem stritten sie sich oft. Obwohl das auf der anderen Seite auch manchmal echt lustig war, im Gegensatz zum Beispiel wie mit dem Franzosen wo es ihn einfach nur nervte. Und überhaupt, gerade stritten er und Alfred ja nicht. Im Gegenteil sie verstanden sich wirklich gut und lagen sogar zusammen in einem Bett. Arthur war durch das alles etwas verwirrt aber irgendwie auch glücklich.
War es okay wenn er glücklich war? Immerhin war in Amerika ein großes Unglück passiert. Aber warum war er überhaupt glücklich? Wenn Alfred nicht neben ihm gelegen hätte, hätte der Brite wahrscheinlich laut aufgestöhnt, sein Kissen durch den Raum gepfeffert und rumgeflucht über das Gedankenchaos in seinem Kopf, aber so beschränkte er sich darauf an die Decke zu starren, von der er aber eh nicht so viel sah.

Nachdem Arthur den Arm um Alfred gelegt hatte bewegte dieser sich etwas hin und her. Wollte er näher an ihn heran rutschen oder weiter weg?
Arthur merkte wie sein Gesicht glühte, doch ehe er sich weiter Gedanken machen konnte, murmelte Alfred plötzlich: „Idiot“.
Arthur verstand nicht genau warum Alfred ihn als Idiot bezeichnete, aber im nächsten Moment legte dieser nun seinen Arm um den Briten.
Oh. Für einen Moment hielt Arthur die Luft an. Warum fühlte er sich jetzt so geborgen? Er hoffte das Alfred seinen Arm einfach da ließ und nicht mehr weg nahm. Er rutschte vorsichtig noch ein kleines Stück weiter an den Amerikaner ran, der ihm auch einen guten Schlaf wünschte. Nachdenklich kuschelte er sich an Alfred, welcher langsam einschlief.
Auf einmal war Arthur ganz warm, und das lag nicht nur daran, dass Alfred seinen Arm um ihn gelegt hatte und er so dessen Körperwärme spürte, vor allem lag es an Alfred selbst.
Noch einmal huschte ein Lächeln über das Gesicht des Briten, bevor auch er einschlief, und in Alfreds Armen hatte er bestimmt keinen Albtraum mehr…
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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Do März 21, 2013 12:13 am

Natürlich würde Alfred den Arm nicht wegziehen, immerhin hatte er ja selbst diesen um den Briten gelegt, was hieß, das er das hier auch wollte. Im Halbschlaf bekam er mit, wie sich Arthur noch ein wenig an ihn kuschelte, und er war doch froh darüber, hatte er doch einen kurzen Moment gedacht, Arthur wollte diese Nähe nicht, da er vorhin seinen Arm weggezogen hatte. Und nun konnte auch Alfred friedlich schlafen und er hatte auch keine Alpträume und es gab auch sonst keine Störungen, so das der Amerikaner ruhig die Nacht durchschlafen konnte.

Die einzige Störung, die ihn am nächsten Morgen wach werden lies, war die Sonne, welche durch das Fenster schien. Alfred murrte ein wenig, blinzelte etwas und öffnete dann die Augen. Warum zum Teufel hab ich eigentlich vergessen, den Vorhang zu zu ziehen, dachte er bei sich, als es ihm dann einfiel.
Ach ja... Er hatte doch einen kurzen Moment vergessen, das gestern allgemein ein Schwarzer Tag gewesen war und ein nicht zu gezogener Vorhang war sicherlich das kleinere Übel. Er seufzte leise und blickte nun zu Arthur, welcher immer noch in seinen Armen schlief. Er ist so verdammt niedlich, wenn er schläft, dachte der Amerikaner bei sich und ein Lächeln huschte über seine Lippen. Doch im nächsten Moment stockte er bei seinen Gedanken. Arthur? Niedlich? Was denke ich da eigentlich, dachte er bei sich und seufzte leise. Doch eigentlich stimmt es schon, kam es ihm in den Sinn, während er den Briten weiter beobachtete. Und warum war ihm eigentlich noch nie aufgefallen, wie gut Arthur eigentlich aussah?

Gut, manchmal - was hieß manchmal- eigentlich die meiste Zeit bezeichnete Alfred Arthurs Auftreten als spießig - aber auch meistens nur um den Briten zu ärgern. Wenn er jetzt genauer darüber nachdachte, passten auch die Anzüge genau zu dem Briten und standen ihm wirklich gut. Dazu kamen noch seine grünen Augen, seine Haare..einfach alles an ihm passte zu ihm, ja sogar die Augenbrauen.
Aber..warum machte er sich so viele Gedanken über Arthurs Aussehen? Sollte er sich nicht lieber über andere Dinge Gedanken machen? Zum Beispiel darüber wie er sich heute in New York verhalten sollte. Ob er es schaffen würde, stark zu bleiben und keinen Nervenzusammenbruch erleiden würde. Oder sollte er daran denken, das sie in einem Flugzeug nach New York mussten? Er schüttelte leicht den Kopf, er wollte über etwas angenehmes nachdenken..und ja über Arthur nach zudenken war angenehm. Auch, wenn er sich natürlich fragte, warum er so oft über den Briten nachdachte, warum er ihm nicht aus dem Kopf ging und vor allem, warum es sich so gut anfühlte, über ihn nach zu denken und ihn noch dazu in seinen Armen zu halten.

Dies tat Alfred noch eine ganze Weile, auch wenn er natürlich schon hätte aufstehen können und sich fertig machen oder das Frühstück hätte vorbereiten können. Aber er wollte noch nicht aufstehen. Er wollte den Briten weiterhin in seinen Armen halten und vor allem wollte er nicht, das dieser alleine war, wenn er aufwachte. Dies würde er als nicht richtig empfinden, außerdem sollte der Brite nicht an die Vergangenheit erinnert werden, wo Alfred ihn ja schon einmal alleine gelassen hatte. Und auch, wenn er es nicht wirklich verstand warum, aber er wollte bei ihm sein, wenn er aufwachte...
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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Fr März 22, 2013 12:38 am

Alfred ließ seinen Arm tatsächlich liegen und das freute Arthur. Er hatte es sich neben Alfred bequem gemacht und stellte fest, wie schön es war zu merken, dass man einfach nicht alleine war und die Wärme die die den Briten erfüllte, war eine schöne Wärme. Und vielleiht wollte und brauchte Arthur diese Nähe mehr, als im klar war. Er lauschte noch kurz den regelmäßigen Atemzügen Alfreds, ehe auch er einschlief.

Langsam wurde Arthur wach, er merkte, dass es hell im Zimmer war und ließ die Augen deshalb zunächst geschlossen. Aber er merkte auch, dass er nicht alleine war, jemand hatte den Arm um ihn gelegt. Im ersten Moment dachte Arthur, es wäre der verdammte Franzose, der ihn ärgern wollte, dass hatte er schon mal gemacht. Und mit der dementsprechenden Beleidigung auf den Lippen wollte er schon zu einem ordentlichen Schlag ausholen, als er dann doch inne hielt. Nach und nach viel Arthur alles wieder ein, von dem Moment wo er die Nachrichten gesehen hat, über den Flug bis ihn zu dem zubett gehen. Es war ja gar nicht Francis neben ihm, sondern Alfred.
Der Brite rührte sich nicht. Er lag tatsächlich immer noch in Alfreds Arm. Was für einen ruhigen Schlaf sie gehabt haben mussten. Und tatsächlich merkte Arthur schon jetzt, dass er seit langem nicht mehr so gut geschlafen hat. Wie war das denn möglich? Der Albtraum, welchen er vorher gehabt hat, war auch vergessen, nicht zuletzt weil Alfred ja neben ihm war.

Aber je länger Arthur über die Situation nachdachte, desto trauriger wurde er. Zu einem war der Grund, warum er überhaupt hier war, kein besonders erfreulicher, im Gegenteil es war furchtbar, eine Katastrophe war passiert. Aber etwas anderes beschäftigte den Engländer viel mehr.
Er und Alfred würden heute, nachdem Arthur das Wunder vollbracht und den Amerikaner in ein Flugzeug bekommen hatte, nach New York fliegen und dort erledigen, was eben zu erledigen war.
Dann würden sie irgendwann zurückkommen. So würde es dann vielleicht ein paar Tage gehen und Arthur würde Alfred unterstützen wo er ihn brauchte. Aber der Brite wusste aus Erfahrung, dass es, nachdem der erste Schreck erstmal überwunden war, schon irgendwie weiter ging. Und auf einmal bekam Arthur richtig Angst vor dem Moment ab dem Alfred ihn nicht mehr brauchen würde, der in den Augen des Briten unausweichlich kommen würde, außer die Terrorosten hatten vor alle zwei Wochen in ein anderes Haus zu fliegen, was wohl kaum passieren würde.
Deswegen blieb Arthur noch eine ganze Weile angekuschelt an Alfred so liegen, obwohl er schon längst wach war, aber irgendwann würden sie ja aufstehen müssen, auch wenn Arthur gerade, bewusst oder unbewusst, versuchte, diesen Moment hinaus zu zögern. Warum fühlte er sich so geborgen in Alfreds Arm? Sollte es nicht wenn dann anders rum sein, gut, Alfred war größer als er, aber er war doch der ältere. Trotzdem war es gut so wie es war, weich und warm…

Es half alles nichts, also öffnete Arthur blinzelnd die Augen und sah in das Gesicht des Amerikaners.
Dieser sah ihn an. Alfred trug seine Brille, noch, nicht und seine Haare standen vom Schlafen etwas ab, er sah einfach gut aus und irgendwie auch erwachsen. Was denke ich da? Wunderte sich der Brite und hoffte, dass sein Gesicht keinen verräterischen Rotton annahm.
Über das ganze hin und her Gedenke, vergas Arthur doch glatt guten Morgen zu sagen und sah Alfred einfach weiterhin nur an, der ja immer noch den Arm um ihn gelegt hatte.
Wahrscheinlich war es ganz gut so, dass Arthur den Mund zu ließ, sonst wäre am Ende vielleicht noch so etwas wie lass mich nicht los, dabei heraus gekommen.
Arthur war jetzt seit ungefähr drei Minuten wach und hatte schon das absolute Gefühlschaos von Nachdenklichkeit über Trauer, zwischen durch immer dieses warme Gefühl der Geborgenheit, bis hin zu einem ziemlich großen verwirrt sein…und das alles wegen ihm.
Da konnte der Tag ja heiter werden…
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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Fr März 22, 2013 6:03 pm

Alfred wusste ja nicht, das Arthur schon wach war, er dachte ja, er schlief, also rührte er sich nicht, weil er den Briten auch nicht wecken wollte. Immerhin hatte der den Schlaf sicher auch nötig. Er sah ihn auch einfach nur an und bemühte sich, an angenehme Dinge zu denken. Er wollte ja nicht schon jezt durchdrehen, wo sie noch nicht mal in New York waren. Solange er Arthur im Arm hielt, war das leicht. Da hatte er Ablenkung, nämlich ihn anzusehen, während dieser noch ruhte.
Irgendwann öffnete der Brite dann auch die Augen und sah ihn an. Alfred störte es selbst nicht, das der Guten Morgen Gruß ausfiel, er dachte nämlich auch gerade nicht wirklich daran, einen guten Morgen zu wünschen. Zu sehr war er nämlich gerade mit der Frage beschäftigt, ob Arthurs Augen schon immer so grün gewesen waren. Das Arthurs Augenfarbe grün war, das hatte er gewusst, aber es immer als herzlich nebensächlich empfunden und sich keine großen Gedanken darum gemacht. Aber jezt war er direkt fasziniert von diesem Grün, dass er nicht anders konnte, als weiterhin ihm weiterhin in die Augen zu sehen, wobei er ein Lächeln auf den Lippen hatte. Es herrschte zwar Stille zwischen ihnen, aber Alfred empfand dies jezt nicht wirklich als unangenehm, eher das Gegenteil. Denn er hatte ja auch immer noch den Arm um den Briten gelegt und dachte jedenfalls noch nicht wirklich ans Aufstehen.

Doch irgendwann war die Zeit erreicht, an der Alfred normalerweise aufstand, denn plötzlich klingelte der Wecker, auf dem Nachttisch und Alfred verfluchte ihn innerlich und hetzte dem Gerät gedanklich sämtliche Einheiten der US Army auf den Hals und das FBI noch dazu. Denn dieser blöde Wecker hatte ihn von Arthurs Augen abgelenkt und ihn daran erinnert, das er hier gerade etwas ziemlich seltsames tat. Nichts unangenehm seltsames aber dennoch etwas seltsames, was bisher noch nicht vorgekommen war und ihn verlegen machte und ihn zusätzlich extrem verwirrte. Was würde Arthur nur von ihm denken? Wie sollte er erklären, das er ihn gerade so angesehen hatte? Er hatte ja nicht mal selbst eine Erklärung dafür, da würde er wohl kaum eine Frage dieser Art beantworten können. Wahrscheinlich bin ich jezt genauso rot, wie eine von Romanos Tomaten, schoss es dem Amerikaner durch den Kopf, der im Moment nicht wirklich einen klaren Gedanken fassen konnte. Sein Herz klopfte auch wieder so wild, dass Alfred einfach nur hoffte, das Arthur es nicht bemerkte. Das war nämlich auch so eine Sache, die er nicht wirklich erklären konnte. Eine Dusche..vielleicht half eine kalte Dusche, seinen Kopf wieder klar zu bekommen. Er brauchte einfach einen klaren Kopf heute,da konnte er doch kein solches Chaos in seinem inneren gebrauchen.

"Ehm....Guten Morgen und so..."; murmelte er dann endlich und hoffte einfach, das Arthur nicht auffiel, wie durcheinander er eigentlich war. Denn dann würde er in Erklärungsnot geraten, denn er konnte ja nicht sagen, das die Anschläge schuld waren, oder das sie heute nach New York flogen. Denn das wäre falsch, es stimmte ja nicht. Die Anschläge waren nicht schuld, an seinem momentanten inneren Durcheinander. "Wir sollten....keine Zeit vertrödeln und das schnell hinter uns bringen.."; Alfred seufzte innerlich. Eigentlich wollte er ja gar nicht, eigentlich wollte er nur hier bleiben, und es sollte so bleiben, so wie es jezt war, aber er wusste ja, das das nicht möglich war.
Vermutlich hielt ihn Arthur eh schon für verrückt, weil er gerade nicht mal einen kompletten Satz herausbrachte, ohne zu Stocken. Eine Kalte Dusche war wirklich dringend nötig. "Ehm... Ich geh dann mal duschen..."; murmelte er und zog mehr oder weniger freiwillig, seinen Arm zurück und richtete sich dann auf um dann aufzustehen. Ein Teil von ihm wollte sofort wieder zurück ins Bett, ein anderer Teil wollte einfach nur, das dieses Chaos verschwand oder zumindest eine Erklärung dafür. "Du kannst ja derweil ein wenig fernsehen..ich beeil mich auch", sagte er und schaltete dann den Fernsehr ein. Er vermied extra alle Programme, welche Berichte über die Anschläge zeigen könnten, sondern schaltete gleich auf seinen favorisierten Sender, auf dem gerade Superman als Cartoon lief. "Perfekt.."; murmelte er leise und warf dann dem Briten die Fernbedienung zu. "Bis gleich...." und verschwand im Bad.

Dort angekommen, stöhnte er erst mal auf, und fragte sich, was er gerade getan hatte. Er hatte Arthur allen ernstes Superman angeschalten. Dabei war doch der Brite immer einer der ersten, der meckerte, wenn Alfred mit Superhelden und so anfing. Er muss mich für so ein Kind halten, dachte er bei sich und seufzte leise. Dabei wollte er doch genau das Gegenteil. Er wollte, das Arthur ihn als Erwachsen ansah. Er war kein Kind mehr. Warum mache ich mir eigentlich Gedanken darüber, was Arthur von mir denken könnte?; fragte er sich und wenn es nicht so verdammt schmerzhaft gewesen wäre, hätte der Amerikaner sicher sicher seinen Kopf mal gegen die Wand geschlagen um Klarheit zu bekommen. Aber so lies er dies doch besser bleiben, er war eh schon angeschlagen, da wollte er nicht noch eine Wunde am Kopf haben. Alfred schüttelte den Kopf, zog sich aus und ging nun unter die Dusche und lies extra das kalte Wasser laufen. Er biss die Zähne zusammen und hoffte, das das kalte Wasser ein wenig half. Denn mit so einem Chaos in seinem inneren, konnte er sich doch unmöglich auf die Sache in New York konzentrieren...


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Arthur Kirkland
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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Mo März 25, 2013 2:31 am

Arthur merkte, dass Alfred ihn ansah und ein Bisschen machte ihn das nervös, trotzdem musste er sich anstrengen nicht plötzlich bereit zu grinsen. Er versuchte gar nicht erst, weiter darüber nachzudenken. Alfred hatte den Arm um ihn gelegt und es fühlte sich eben gut an.
Arthur öffnete die Augen und sah dabei Alfred ins Gesicht. Was das für eine schöne das Art war in den Tag zu starten, wenn das erste was man sah, Alfreds Lächeln war, überlegte sich der Brite und musste darauf ebenfalls lächeln.
Keiner von ihnen beiden sagte was und Arthur sah einfach weiter in das Gesicht des Amerikaners.
Bis sein Verstand doch nach und nach realisierte, was er da tat und sein eigenes Gesicht einen leichten Rotton annahm.

Arthur zuckte unmerklich etwas zusammen, als plötzlich der Wecker klingelte.
Alfred schien darüber eher…verwirrt. Ein besseres Wort um die Mimik des Amerikaners in dem Moment zu beschreiben, viel Arthur gerade nicht ein und lag das am Licht, oder waren Alfreds Wangen leicht gerötet?
Er war auf der einen Seite so unglaublich niedlich, aber auf der anderen Seite sah man Alfred an, dass er älter, wenn nicht sogar erwachsen geworden war. Und innerlich verfluchte Arthur den blöden Wecker gerade, dass er den zwar etwas merkwürdigen aber doch schönen Moment kaputt gemacht hatte.

"Ehm....Guten Morgen und so...", sagte Alfred dann und Arthur vermutete, dass sich der Amerikaner nicht sonderlich über das freute, was nun kommen würde. Aber sie würden nach New York müssen, da führte kein Weg dran vorbei.
„Gut geschlafen?“, fragte Arthur und ärgerte sich im nächsten Moment über die Frage, schließlich ist Alfred wegen einem Albtraum wach geworden, anderseits danach…
"Wir sollten....keine Zeit vertrödeln und das schnell hinter uns bringen..", riss Alfred Arthur aus seinen Gedanken und der Brite schmollte innerlich etwas.
Und da Arthur selber noch ziemlich zerstreut wegen der Situation war, bemerkte er gar nicht das Alfred so verwirrt war und dachte einfach, der Amerikaner wäre einfach noch müde.
"Ehm... Ich geh dann mal duschen...", meinte Alfred und stand auf. Dafür musste er natürlich seinen Arm von Arthur wegnehmen und auf einmal war dem Briten ziemlich kalt. Trotzdem nickte Arthur und beobachtete wie Alfred den Fernseher anschaltete: "Du kannst ja derweil ein wenig fernsehen..ich beeil mich auch".
Normalerweise sah Arthur morgens kein Fernsehen und erstrecht keine Cartoons, aber als er Superman auf dem Bildschirm sah musste er doch leicht grinsen.
Auf Alfreds „Perfekt.“, antwortete er: „Ja, passt zu dem Schlafanzug“ und deutete auf den Burger auf seiner Brust. Dabei rutschte ihm der Ärmel über die Hand, da der Schlafanzug ja etwas zu groß war und für einen Moment fühlte Arthur sich mit dem Schlafanzug und dem Cartoon vor der Nase wie ein kleines Kind. Vor allem weil er Alfred gerne gebeten hätte zu bleiben, als dieser sich verabschiedete und verschwand.

Arthur nahm das Kopfkissen und fluchte hinein. Warum war er so verwirrt?
Sollte er sich nicht Gedanken darüber machen, wie es heute weiter ging? Arthur seufzte und stand auf. Zuerst rief er Zuhause an und orderte ein paar Sachen, wie etwa Anziehsachen zum Wechseln, dass er auch länger bleiben konnte und ihm wurde versichert, dass die Sachen Abends da wären.
Superman trat gerade wieder irgendwelchen Schurken in den Hintern und Arthur überlegte wie er sich nützlich machen könnte.
Also beschoss er schon mal Frühstück zu machen, denn mit leerem Magen flog sich nicht gut, und ging in die Küche.
Alfreds Küche war überraschend ordentlich. Der Engländer fing an Eier und Speck zu braten und packte noch ein paar Toasts in den Toaster. Nachdem er den Tisch gedeckt hatte wartete er, dass Alfred fertig war und sich zu ihm gesellte.
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Alfred F. Jones

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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Mo März 25, 2013 3:55 am

Auf die Frage, ob er gut geschlafen hatte, hatte Alfred mit einem Kopfnicken geantwortet. Er hatte zwar einen Alptraum gehabt, aber dennoch, er hatte wirklich gut geschlafen, so mit Arthur in den Armen, es war einfach wundervoll gewesen. Den Wecker hatte er gedanklich schon dreimal umgebracht, denn nun war er in die Realität zurückgeholt worden. Das Chaos in seinem Inneren war auch wach geworden und so zog es der Amerikaner doch vor, schnellstens eine kalte Dusche zu nehmen. Auch wenn dies bedeutete, er musste diese doch kuschelige Lage aufgeben ,aber er brauchte auch einen klaren Kopf.
Damit Arthur sich nicht langweilte, schaltete er ihm auch noch Superman ein, was das Chaos in seinem inneren doch noch perfekt machte. Als Arthur dann meinte, dass die Serie wohl gut zu dem Schlafanzug passen würde, sah Alfred noch mal kurz zu ihm und bei seinem Anblick wurde er tatsächlich doch ein wenig rot. Klar, er hatte ihn schon gestern in dem Schlafanzug gesehen, aber so wie er jetz da saß, mit den zu langen Ärmeln, fand er ihn noch niedlicher und er ertappte sich bei dem Gedanken, das er doch gerne bei ihm geblieben wäre.

Alfred fragte sich wirklcih, was in ihn gefahren war. Ob er noch von allen guten Geistern verlassen war, wie hatte er Arthur nur Superman anschalten können? So wird er mich nie als er wachsen ansehen, dachte er bei sich, während er in die Dusche stieg und das Wasser andrehte. Tatsächlich, es half auch ein wenig. Das kalte Wasser tat wirklich gut, aber dennoch schlich sich immer wieder der Brite in die Gedanken des Amerikaners. Warum muss ich so oft an ihn denken?
, fragte er sich und seufzte leise. Das ist doch langsam nicht mehr normal....
Alfred versuchte an etwas anderes zu denken, daran, das er heute seine Pflicht in New York erfüllen musste. Er musste heute für sein Land und die Leute da sein, die brauchten ihn.....da konnte er es sich doch nicht erlauben, privat so ein Gefühlschaos zu haben. Die Anschläge waren schlimm, er sollte eigentlich in Gedanken bei den Leuten sein und Anteilnahme zeigen. Stattdessen geisterte Arthur in seinem Kopf herum. Er hatte zwar ein wenig Angst davor, nach New York zu fliegen..aber Arthur würde ja bei ihm sein, er würde nicht alleine sein. Das war schon mal beruhigend. Und wieder Arthur.
"Was machst du die ganze Zeit in meinem Kopf - raus da, Idiot.."; ärgerte er sich nun laut, vielleicht half das ja. Tatsächlich...einen Moment legte sich das Chaos, sein Herz schlug normal.... und Alfred war doch erleichtert. Er war einen Moment lang nicht verwirrt. Vielleicht konnte er es ja jezt schaffen, sich auf seine Pflichten zu konzentrieren.

Nachdem er geduscht hatte, wickelte er sich ein Handtuch um die Hüften und tapste in sein Zimmer zurück, um sich dort anzuziehen. Arthur war nicht mehr da, was ihn ein wenig irritierte. Ein Blick zu dem Fernsehr zeigte ihm, das immer noch Superman lief. Er hatte also nicht um- oder ausgeschalten? Das freute den Amerikaner irgendwie. Aber nun war die Frage, wo war Arthur? Er zog sich etwas an und schnüffelte dann, es stieg ihm ein angenehmer Geruch in die Nase. Er setzte sich seine Brille auf und wuschelte sich ein wenig durchs Haar, um dort Ordnung rein zu bringen, dann marschierte er in Richtung Küche, wo der Geruch herkam. Arthur stand dort und werkelte in der Küche rum. Einen Moment blieb der Amerikaner an der Tür stehen und beobachtete den älteren. Dieses Bild hatte etwas beruhigendes und lies sein Herz wieder einmal schneller schlagen. Wieso reagierte er jezt bitte so darauf? Arthur hatte schon früher für ihn Essen gemacht, warum sah er dies jezt gerade als etwas besonderes an? Und warum schlug sein Herz schon wieder so schnell? Welcome Back, Gefühlschaos... dachte er leicht frustriert, weil er doch gehofft hatte, eben dieses Chaos durch die Kalte Dusche besiegt zu haben. Aber da hatte er wohl falsch gedacht.
"Du versuchst jezt aber nicht, mich zu vergiften, mh?"; fragte er dann schließlich mit einer kleinen neckischen Anspielung auf das Britische Essen, welches er jezt nicht ganz so schmackhaft fand. Neugierig näherte er sich dem Briten und warf einen Blick über seine Schulter in die Pfanne. Sein Herz machte einen freudigen Hüpfer, als er sich Arthur näherte, und er merkte, dass ihm ihm diese Nähe gefehlt hatte, seit dem er das Bett verlassen hatte und seinen Arm von ihm hatte nehmen müssen. Warum verwirrst du mich so? Warum freue ich mich so, wieder bei dir zu sein, obwohl es nur ein paar Minuten waren, die wir uns nicht gesehen haben? Wir haben uns manchmal Monate nicht gesehen und es war ..naja schon schwer, aber es war okay....aber jezt...wares nur vielleicht 20 Minuten...warum also... Warum also habe ich deine Nähe so vermisst? Warum, verdammt? Was zum Henker ist mit mir los?, fragte sich der Amerikaner erneut und musste sich sehr anstrengen, der Versuchung zu widerstehen, seine Arme um Arthur zu legen. Wieder einmal verstand der junge Amerikaner die Welt nicht mehr.
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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Di März 26, 2013 8:22 pm

Arthur war ein Bisschen überrascht, als Alfred auf seine Frage nickte. Hatte er tatsächlich gut geschlafen? Oder meinte er das sarkastisch? Aber da Alfred selten sarkastisch wurde, meinte er es wohl tatsächlich ernst und Arthur selbst, hatte ja hinterher, also in Alfreds Arm auch sehr gut geschlafen.
Dann sah Alfred ihn, nach seiner Bemerkung über den Schlafanzug an und Arthur lächelte verlegen, eigentlich hätte er Alfred gerne gebeten zu bleiben. Aber warum denn nur? Er wachte doch sonst auch jeden verdammten Morgen alleine auf und stand alleine auf. Aber diesmal war er nicht alleine aufgewacht. Sondern neben Alfred. War das so? Wenn man nicht alleine aufwachte, dass man dann den ganzen Tag auch nicht alleine bleiben wollte? Wenn er früher neben dem Amerikaner aufgewacht war, sind sie auch den ganzen Tag zusammen gewesen. Gut, diesen Tag würde er Alfred auch nicht von der Seite weichen. Im übertragen Sinne natürlich, denn er konnte ja jetzt schlecht mit Alfred unter die Dusche springen. Nachdenklich sah er diesem nach der nun in Richtung Bad verschwand.

Arthur war irgendwie erleichtert gewesen, als Alfred Superman eingeschaltet hatte. Es passte einfach so gut zu ihm. Alfred hatte sich schon so sehr verändert. Damals schon, nachdem er so gewachsen war aber auch so, mit der Zeit. Natürlich fand Arthur es nicht ziemlich erwachsen, Cartoons zu gucken, aber zu sehen das Alfred immer noch irgendwo ein Bisschen Kind geblieben ist, auch nach den Anschlägen, erleichterte den Briten unheimlich. Deshalb brachte er es auch nicht über sich, den Fernseher auszuschalten, auch wenn er das Schlafzimmer verlies um in der Küche Frühstück zu machen.
Als er den Flur, zur Küche, entlang lief dachte er Alfred reden zu hören, verstand aber nichts und ging grinsend weiter.
Vielleicht singt Alfred ja unter der Dusche, dachte er sich.

Der Engländer merkte zuerst nicht, dass Alfred in die Küche gekommen war und machte sich weiter an dem Essen zu schaffen. Bacon hat er früher so gerne gegessen… Dementsprechend zuckte er leicht zusammen, als Alfred ihn neckend fragte ob er ihn nicht vergiften wollte. Mit dem dementsprechenden Konter und einem frechen Grinsen auf den Lippen drehe sich Arthur zu Alfred um. Dieser war aber, um das Essen in Augenschein zu nehmen auf ihn zu gekommen und stand viel näher vor Arthur, als dieser gedacht hätte.
„Äh.“, kam deshalb nur von ihm. Einen Moment sah er Alfred an, bis er merkte, dass er vor Schreck, die Luft angehalten hatte. Zum Glück schien Alfred irgendwie in Gedanken zu sein und Arthur hoffte, dass er es nicht merkte, als er tief einatmete.
Arthur räusperte sich dann leicht und meinte: „Noch ist Bacon nicht giftig.“ Er verharrte noch einen kurzen Moment und sah Alfred an, der gerade so nah vor ihm stand. Ich müsste nur einen Schritt machen und dann…
Arthur nahm die Pfanne vom Ofen und tat ihnen beiden etwas auf die Teller. In was für eine Richtung dachte er da eigentlich?
Er sah noch einmal kurz zu Alfred, bevor er sich setzte und Alfred deutete es ihm gleich zu tun. Huch? Dabei ist es doch Alfreds Haus…
Ein Bisschen war es wie früher und doch war es ganz anders...
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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Mi März 27, 2013 9:29 pm

Als Arthur sich plötzlich umdrehte, fühlte Alfred, wie sein Herz erneut einen Hüpfer machte, denn er konnte nun wieder in Arthurs Augen sehen, die, nachdem er nun ein wenig wacher war, als vorhin, noch ein bisschen mehr Glanz hatten, fand der Amerikaner und er schmunzelte etwas, als er merkte, dass der Brite wohl kurz nicht wusste, was er antworten sollte. Er wirkte sogar ein klein wenig erschreckt. Alfred wusste ja den wahren Grund nicht, daher nahm er an, das der Brite einfach etwas schreckhaft war und er hatte sich ja auch praktisch angeschlichen. "Hab ich dich etwa erschreckt?", fragte er und blickte ihn mit seinen blauen Augen direkt an. "Tut mir leid, war keine Absicht", murmelte er und blickte ihn leicht entschuldigend an und konnte den Blick nicht von ihm lassen. Er ist so nah.., schoss es ihm durch den Kopf, während er spürte, wie ihm wieder ganz warm ums Herz wurde und dieses ihn praktisch drängte, sich dem Briten noch ein klein wenig zu nähern. Nur noch ein kleiner Schritt und wir...
, doch bevor er dahinterkam, was genau seine Gedanken jezt bedeuteten oder warum er das dachte, wandte sich Arthur wieder der Pfanne zu und tat ihnen beiden etwas von dem Essen auf den Teller. Kurz schmollte Alfred, hatte er doch auch nun wieder den Blickkontakt verloren.

Als Arthur meinte, das Bacon noch nicht giftig wäre, musste der Amerikaner grinsen. Einerseits wegen der Antwort und auf der anderen Seite, weil er sich doch freute, dass Arthur sich auch die Mühe machte und extra Bacon und Eier gebraten hatte. Daran konnte man sich doch wirklich gewöhnen. Auch an dieses ganze 'Nicht alleine schlafen' Ding. Dieser Morgen hatte wirklich was besonderes- wenn man mal die Umstände weglies. Nachdem Alfred etwas auf den Teller bekommen hatte,bedankte er sich und setzte sich dann zu dem Briten an den Tisch und fing dann an zu essen. "Das ist wirklich lecker", meinte er und musste kurz daran denken, wann es das letzte Mal war, dass sie hier an einem Tisch gesessen und zusammen gefrühstückt hatten. Es war schon einige Jahre her, Alfred war noch ein Kind gewesen. Wenn Arthur in der Gegenwart, also gut 200 Jahre später, hier übernachtet hatte, dann erstens im Gästezimmer und zweitens hatte das Frühstück immer so ausgesehen, dass Alfred seine Hamburger gemampft hatte, Arthur darüber sich beschwert und sich was eigenes gemacht hatte, worüber wiederum Alfred sich ausgelassen hatte. Und meistens hatten sie dann auf dem Weg zum Meeting gegessen, aber so eigentlich schon lange nicht mehr.
"Ich hab das hier vermisst..es ist wirklich schön, das wir mal wieder hier gemeinsam essen", sprach der Amerikaner dann plötzlich seine Gedanken aus und er hoffte, das Arthur merkte, das es ernst gemeint war, und nicht nur eine nichtssagende Floskel.
Und gleichzeitig hoffte er, dass er Arthur damit nicht zu nahe trat. Aber es stimmte doch. Er hatte es wirklich vermisst, den Briten hier zu haben und auch, wenn er wusste, dass er selbst schuld hatte, das Arthur nur noch zu Pflichtbesuchen kam, merkte Alfred dass er ihm einfach hier fehlte, und er hoffte auch, das Arthur vielleicht öfters wieder her kam -und nicht nur, wenn er musste.
Alfred nahm sich auf jeden Fall vor, ihm auch noch mal seine 'Rumpelkammer' zu zeigen, wo er alles aufbewahrt hatte, aus ihrer Vergangenheit- die guten, sowie die schlechten Dinge, auch, um ihm zu zeigen, das er trotz Unabhängigkeit und allem was gewesen war, nie wirklich eine komplette Trennung zwischen ihnen beabsichtigt hatte. Denn, wenn er dies gewollt hätte, wäre es sicher ganz einfach, sich von dem ganzen alten Krempel zu trennen- aber das war es eben nicht. Er wollt schon ansetzen und ihm das jezt unbedingt zeigen, aber er kam nicht mal dazu, das anzusprechen.

Denn plötzlich klingelte das Telefon in der Küche und Alfred seuftze leise. Wer wollte denn jetzt was von ihm? Er hatte zwar das Handy ausgeschalten gehabt, aber ganz vergessen, dass er auf anderem Wege auch noch erreichbar war. Eigentlich hatte er ja gar keine Lust dran zu gehen, aber wer wusste schon.. Vielleicht war es ja wichtig oder so. Also erhob sich der Amerikaner, entschuldigte sich kurz und ging zu dem Telefon um abzunehmen. Es war Kiku, der sich Sorgen um ihn gemacht hatte, weil Alfred gestern nicht auf seine Anrufe reagiert hatte. Er fragte auch, ob er herkommen sollte. Doch Alfred schüttelte den Kopf, was der Japaner natürlich nicht sehen könnte. Alfred wollte einfach nicht mehr Leute hier rumspringen haben. Er wollte mit Arthur alleine hier sein, er war sowieso der einzige, der ihm wirklich helfen konnte. Alle anderen würden nur nerven und sowieso nicht wissen, wie man mit ihm umgehen musste jetzt. Kurz fragte er sich zwar, was für Gedanken er wieder hatte, aber dann erinnerte er sich an den Japaner am anderen Ende der Leitung, der noch gefragt hatte, ob alles in Ordnung war. "Mach dir keinen unnötigen Stress, Dude", sagte er mit aufgesetzter Fröhlichkeit. "Arthur ist hier und kümmert sich um mich. Und zu guter letzt darfst du nicht vergessen, ich bin der Held. Wäre ja gelacht, wenn ich das nicht hinkriegen würde. Also kein Grund, sich meinetwegen graue Haare wachsen zu lassen-ich bin ja schließlich nicht tot oder so...das wird schon wieder.."
Was er sagte und auch sein Lachen, was er hintendran setzte, klang nicht ganz so überzeugend, was Alfred auch bemerkte, er seufzte innerlich. Der Anruf von Kiku hatte ihm wieder gezeigt, das es doch nicht so einfach war, zum normalen Alltag zurückzukehren, was Alfred die ganze Zeit versuchte. Arthurs Nähe und das er sich um ihn kümmerte, ihn unterstützte, ihn ablenkte, dazu noch dieses merkwürdige Gefühlschaos, dies alles half zwar doch viel, aber dennoch, es war einfach alles noch viel zu frisch und der innere Schmerz war noch da, schließlich waren die Anschläge erst gestern gewesen. Und heut würde es noch nach New York gehen, das machte die Sache nicht besser und Alfred würde jezt am liebsten wieder unter der Bettdecke verschwinden.

Kiku sagte noch was am anderen Ende, was Alfred wohl wieder aus den Gedanken riss. Er seufzte leise, bestätigte noch mal das es ihm soweit gut ging, nicht, das Kiku hier am Ende noch auflief. Er hatte nichts gegen den Japaner, im Gegenteil, aber im Moment ertrug er wirklich nur Arthur um sich herum. Und in New York selber würde Kiku ihm nicht helfen können, selbst, wenn er es versuchen würde.
"By the way..falls du den dämlichen Franzosen irgendwann mal sehen solltest, richte ihm aus, er soll seine verdammten Frösche bei sich behalten.." Natürlich würde Kiku den Sinn hinter diesem Satz nicht verstehen, aber genau deswegen, hatte Alfred den Spruch ja rausgelassen. America redete öfters sinnloses Zeugs daher und vielleicht wurden sich alle weniger Sorgen machen, wenn sie von Kiku hörten, dass Alfred schon wieder Blödsinn daherredete. Und würden ihn erst mal in Ruhe lassen...
Alfred seufte leise, verabschiedete sich von dem Japaner am Telefon, legte auf und begab sich wieder an den Tisch, wo er einen Moment lang auf den Teller schweigsam starrte. Der Appetit war ihm eigentlich vergangen, aber auf der anderen Seite hatte Arthur das Frühstück extra gemacht und im Gegensatz zu dem britischen Zeugs, was er Essen nannte, war es wirklich lecker und somit zwang sich der Amerikaner einfach, weiter zu essen, denn er wollte ja nicht, das Arthur sich noch mehr Sorgen um ihn machte, als wahrscheinlich ohnehin schon.
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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Fr März 29, 2013 1:27 am

Alfred grinste und fragte Arthur, ob er ihn erschreckt habe. Arthur wollte eigentlich sagen Nein, obwohl er ich ja doch irgendwie erschreckt hatte, aber da meinte Alfred schon: "Tut mir leid, war keine Absicht". Wenn Alfred ihn sonst, also zum Beispiel bei einem Meeting erschreckt hätte, hätte dieser sich kaputt gelacht, deshalb freute es den Briten irgendwie, dass sich Alfred entschuldigte. „Alles in Ordnung“, erwiderte er lächelnd und ging mit dem Essen zum Tisch. Erst jetzt bemerkte der Brite, dass sein Herz etwas schneller schlug, oder bildete er sich das nur ein? So sehr konnte Alfred ihn jetzt auch nicht erschreckt haben.

Alfred grinste auf Arthurs Bemerkung nur. Irgendwie war es lustig sich gegenseitig ein wenig zu necken und das zur Abwechslung mal ohne das einer überreagierte und es wie so oft im Streit endete.
Sie saßen dann am Tisch und aßen, als Alfred meinte: "Das ist wirklich lecker", unwillkürlich lächelte Arthur breit. Denn das klang ernst gemeint und er bekam nicht sehr oft zu hören, dass das was er gekocht hat lecker schmeckt. „Danke“, antwortete er.
"Ich hab das hier vermisst…es ist wirklich schön, dass wir mal wieder hier gemeinsam essen", meinet Alfred plötzlich. Für einen Moment wusste Arthur gar nicht, was er darauf antworten sollte. Irgendwie war er…gerührt. Gleichzeitig wurde er etwas verlegen. Vielleicht weil er sich so was schon lange gewünscht hat, beziehungsweise vermisst hat, nachdem Alfred gegangen war.
„Ich auch.“, antwortete der Engländer schließlich.
Ich auch, beschrieb nicht Mal ansatzweiße wie sehr sich der Brite freute. Wenn sie das doch nur schon eher gemacht hätten. Und dann auch aus einem angenehmeren Grund, als den warum Arthur letztendlich da war.
Bei dem Gedanken hielt Arthur inne und bekam etwas Angst. Was war, wenn das alles vorbei war? Und quasi Graß über die Sache gewachsen war und Alfred sich erholt hatte.
Würde es so bleiben, oder wieder wie noch vor ein paar Tagen werden? Ob ich…ob ich Alfred einfach Mal fragen soll?
Eigentlich war der Amerikaner gar nicht richtig zurechnungsfähig. Er stand bestimmt immer noch etwas unter Schock. Was wenn er in zwei Tagen aufwachte und einfach keine Lust mehr auf den Briten hatte, wie es sonst auch auf Arthur wirkte.

Als das Telefon klingelte wusste Arthur nicht ob er den Anrufer am liebsten zu Hölle jagen würde oder ob er ihm Dankbar war. Den jetzt war diese Atmosphäre zwischen ihnen kaputt.
Auf der einen Seite war es gerade irgendwie ein schöner Moment gewesen auf der anderen Seite aber, hatte Arthur etwas Angst gehabt, welche Richtung das Gespräch hätte nehmen können. Er sprach nicht gerne über diesen verregneten Tag, erstrecht nicht mit Alfred. Arthur reagierte generell empfindlich auf dieses Thema und fast immer wenn er mit jemanden darüber sprach, gingen seine Emotionen mit ihm durch. Überhaupt wäre es für ihr weiteres Vorhaben an diesem Tag ungünstig gewesen gleich beim Frühstück mit solchen Themen anzufangen. Wahrscheinlich würden sie sich dann auch noch streiten und das war ja wohl das letzte was Alfred jetzt brauchte.
Nach kurzem Zögern, entschuldigte Alfred sich dann und ging zum Telefon. Arthur nickte nur und schob sich nachdenklich einen weiteren Bissen zu Essen in den Mund.

Arthur hörte zu wie Alfred sprach. Es war also Kiku der angerufen hat.
Der Engländer hörte zu, wie Alfred Kiku versicherte, dass es ihm gut ging und wie er lachte.
Unwillkürlich huschte auch ein Lächeln über das Gesicht des Briten. Warum war Alfred Lachen auch so verdammt ansteckend?
Dann meinte Alfred: "By the way..falls du den dämlichen Franzosen irgendwann mal sehen solltest, richte ihm aus, er soll seine verdammten Frösche bei sich behalten…" Arthur musste kichern und hielt sich die Hand vor dem Mund um das Telefonat nicht zu stören. Das würde den armen Japaner bestimmt etwas verwirren, aber Kiku war niemand der einem so was Übel nahm.
Alfred setzte sich wieder an den Tisch und aß weiter. Irgendwie wirkte der Amerikaner etwas betrügt, was Arthur etwas traurig stimmte, obwohl es nur logisch war, dass Alfred gerade nicht in Party Laune war.
Trotzdem wollte er ihn irgendwie aufheitern. Nach kurzem Überlegen fragte er dann: „Wie wär es jetzt mit Eis zum Nachtisch?“
Wenn Alfred früher, zum Frühstück schon, Eis gewollt hat, hatte er es in der Regel natürlich nicht bekommen.
Aber heute war ein ‘besonderer‘ Tag. In mehrerer Hinsicht…
Während er auf die Antwort des Amerikaners wartete, fing Arthur schon mal an aufzräumen.
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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Fr März 29, 2013 3:20 am

An seinem Verhalten merkte man schon, das Alfred durch die Anschläge wohl wirklich ein Stück verändert hatte. Denn normal hätte er es erstens mal absichtlich getan, und den Briten erschreckt, und zweitens, hätte er sich über ihn lustig gemacht- und ihn im Anschluss dann auch immer wieder erschreckt. Entschuldigt hatte er sich aber mit Sicherheit nicht, aber vielleicht war ja auch sein inneres Gefühlschaos schuld daran, das er sich gerade auch ein wenig anders gegenüber Arthur verhielt. Nachdem dieser ihm versichert hatte, das alles in Ordnung war, lächelte Alfred ein wenig erleichtert. Er war doch froh darüber.
Schließlich saßen sie dann am Tisch und Alfred gab doch ein Kompliment über den Bacon und die Eier ab. Noch vor ein paar Tagen hätte er wohl darauf, das Arthur sich dafür bedankte wohl geantwortet 'Da kann doch selbst ein miserabler Koch wie du nichts falsch machen' beziehungsweise er hätte wohl gar nichts von dem gegessen, was Arthur gemacht hatte, aber heute aß er es wirklich mit einigermaßen normalem Appetit und es schmeckte ihm.

Nachdem er gesagt hatte, das er es vermisst hatte, hier zu sein und mit Arthur zusammen zu essen,hörte er von Arthur, das dieser es auch vermisst hatte. Und Alfreds Herz klopfte auf einmal schneller vor Aufregung, diesmal. Er..hat es auch vermisst?, wiederholte er es in Gedanken und ja, er freute sich doch sehr über diese Antwort. Er hatte ja immer irgendwie angenommen, das Arthur ihn durch die ganze Sache mit dem Unabhängkeitskrieg hassen würde und wirklich nur mit ihm zusammen agierte, weil sich die Welt eben so hin entwickelt hatte, das man eben in dieser Staatengemeinschaft war und das es wichtig war, das jeder mit jedem zusammenarbeitete, ob es einem nun passte oder nicht. Vielleicht hasst Arthur mich doch nicht?? Zu gerne würde dies der Amerikaner wissen. Zu gerne würde er ihn fragen, aber was war, wenn die Antwort negativ war? Nein, nicht dran denken..alles sollte im Moment so bleiben wie es war..so schön und ruhig. Er wollte schließlich keinen Streit, der Arthur dazu veranlasste, zu gehen.

Aber es gab etwas, was er sich noch vorgenommen hatte. Er wollte dem Briten zu zeigen, das er die ganzen alten Sachen aufbewahrt hatte und er somit immer noch ein wichtiger Teil in Alfreds Leben war, aber dann kam das Telefonat mit Kiku dazwischen, welches den Amerikaner wieder an die Realität erinnerte und die gute Laune, in der er sogar in der Lage gewesen war, ein wenig mit Arthur herum zu shäkern, war wieder weg. Zwar bemühte sich der Amerikaner mit einem 'normalen Verhalten' den Japaner zu beruhigen, aber dennoch. Man merkte doch, das er am Ende des Gespräches wieder niedergeschlagen war. Was musste der Japaner auch die Anschläge erwähnen...

Er setzte sich anschließend wieder an den Tisch zurück begeben und aß schweigend weiter. Er musste wohl wirklich niedergeschlagen wirken, denn Arthur fragte plötzlich, ob er ein Eis zum Nachtisch wollte. Ausgerechnet von Arthur kam die Idee? Früher hatte er ihn immer zurecht gewiesen und gemeint, das es morgens noch zu früh für Eis war. Alfred spürte irgendwie, dass er ihn aufmuntern wollte, aber da würde kein Eis helfen.
Das konnte den Kummer und den Schmerz in seinem inneren nicht vertreiben . Es würde nur kurzfristig helfen und es war auch nicht das, was der Amerikaner im Moment brauchte. Er blickte auf, weil er dem Briten auch eine Antwort geben wollte, doch dieser war schon aufgestanden und hatte begonnen aufzuräumen. Alfred zögerte kurz, dann stand er auch auf und ging zu dem Briten und umarmte ihn dann einfach. Das war es, was er brauchte. Kein Eis der Welt konnte das bewirken, was Arthurs Nähe bewirken konnte. Sie lies ihn lächeln, auch wenn es ihm schlecht ging, sie lies ihn sich besser fühlen, lenkte ihn ab, half ihm, Er tat ihm einfach gut. Und auch wenn Alfred es nicht direkt aussprach, er hoffte, das der Brite auch verstand, was er damit ausdrücken wollte.
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BeitragThema: Re: You are still alive [11.September 2001, America]   Fr März 29, 2013 5:06 am

Arthur war zunächst etwas überrascht gewesen, als Alfred gesagt hatte, er hätte das vermisst. Immerhin hat er das ernst gemeint und so oft sprach der Amerikaner ja auch nicht über seine Gefühle, zumindest nicht mit ihm. Ob er mit jemand anderen darüber redet?, fragte sich Arthur mit einem kleinen Anflug von Eifersucht.
Und das Alfred das jetzt einfach so aussprach, war schon irgendwie etwas Besonderes. Hatten die Anschläge den Amerikaner sentimentaler gemacht…oder konnte es sein, dass Arthur einfach eine ganz neue Seite von ihm kennenlernte, die er vorher nicht kannte und vielleicht vorher auch gar nicht kennen wollte?
Über was dachte er da eigentlich nach? Fand er jetzt schon etwas Positives an dem Anschlag? Gut, ohne ihn wäre Arthur jetzt nicht hier oder hätte zusammen mit Alfred im Bett schlafen, wäre jetzt nicht mit ihm in der Küche…Trotzdem, das war doch furchtbar! Arthur unterdrückte das Verlangen, den Kopf hin und her zu und damit den Gedanken abzuschütteln.
Denn je länger er darüber nachdachte, desto verwirrter wurde er.
Und vielleicht war es doch ganz gut, dass in diesem Moment das Telefon klingelte und den Briten von seinen fragwürdigen Gedankengang ablenkte.

Oder aber der Anruf war doch nicht so toll gewesen, denn jetzt war Alfred wieder so bedrückt. Natürlich Kiku hatte es nur gut gemeint. Wenn Arthur in dem Moment wenigstens eine Sache mit Sicherheit sagen konnte, dann dass Alfred ihm lachend um einiges besser gefiel als so geknickt.
Für einen Moment wägte der Brite ab, ob er das Telefonkabel aus der Leitung ziehen sollte. Irgendwie wollte er nicht, dass noch mehr Leute anriefen. Zu einem weil jeder Anruf Alfred an das erinnern würde, was passiert ist. Zum anderen, und Arthur konnte sich selber nicht ganz erklären warum, fühlte er sich von den Anrufen einfach gestört, dann war es halt nicht mehr so, also ob sie beide alleine wären.
Aber warum war es ihm so verdammt wichtig, mit dem Amerikaner alleine zu sein? Klammerte er sich Arthur immer noch so an früher fest? Nein, Supermancartoon hin oder her, Alfred war erwachsen geworden. Und dieses Zusammensein mit ihm jetzt war anders, als früher, als Alfred noch ein Kind war, es war aber auch anders als sonst, zum Beispiel auf den Meetings…

Also wollte Arthur, dass Alfred wieder lachte oder zumindest lächelte. Als er ihn gesehen hatte, kurz nachdem er angekommen war, hatte der Engländer schon befürchtet, Alfred würde gar nicht mehr lachen, lächeln oder grinsen oder zumindest längere Zeit brauchen bis es eben wieder ging. Tatsächlich aber, hatte der Amerikaner öfter gelächelt als erwartet und oft hatte Arthur dann auch gelächelt. Da war wie früher gewesen als Alfred klein gewesen ist. Er fast immer mit einem Lächeln durch die Gegend gelaufen, und immer wenn er gelächelt hat, dann hat Arthur auch gelächelt. So wie Gestern und Heute. Wenn Alfred gegrinst hat, hat Arthur automatisch mitgegrinst. Da bemerkte Arthur, dass es lange her war, das er so viel gelächelte hatte. Und egal, wie man es drehte und wendete es lag einfach an ihm…
Und wie bekam man Alfred nun zum Lächeln? Das das Eis keine Dauerlösung war, war Arthur klar. Schade eigentlich. Ein Bisschen Eiscreme und alles wäre wieder in Ordnung. Wie einfach das Leben doch sein könnte. Aber Arthur dachte einfach, dass sich Alfred trotzdem über Eis freuen würde. Im Endeffekt war er ja erwachen und selbst wenn er nur Eis gefrühstückt hätte, hätte Arthur nichts dagegen tun können, aber trotzdem. Allerdings kam von Alfred keine Antwort, ob dieser nun welches wollte oder nicht. Klar er wollte doch eigentlich immer Eis. Gerade als Arthur sich fragte, ob Alfred das mit dem Eis vielleicht als rhetorische Frage verstanden hat, kam dieser auf ihn zu.
Im nächsten Moment umarmte Alfred ihn auch schon.
Und sofort fühlte Arthur sich wieder wohl. Er legte die Arme um Alfred und kuschelte sich an ihn, einfach weil es sich richtig anfühlte. Arthur genoss seine Nähe, er konnte sogar noch einen Hauch des Duschgels riechen, welches dieser benutz hatte. Und am liebsten hätte er Alfred gar nicht mehr los gelassen. Arthur blickte ihn an und hob dafür leicht den Kopf um in dessen Gesicht zu sehen. Und als er sah, dass Alfred trotz allem lächelte, machte sein Herz einen Sprung.
Also hatte er doch noch ein Lächeln bekommen, natürlich breitete sich auch auf dem Gesicht des Briten ein Lächeln aus und er kuschelte sich noch etwas mehr an Alfred dran.
Irgendwann schloss Arthur die Augen und verlor jedes Zeitgefühl. Es könnte sein, dass sie nur fünf Sekunden so standen oder aber schon fünf Minuten, es war einfach nicht wichtig.
Nach einiger Zeit, hatte Arthur das Gefühl etwas sagen zu müssen. Er wusste aber, dass er seine Worte mit Bedacht wählen sollte, wenn er den Moment nicht kaputt machen wollte. Und Alfred war vorhin schon so lieb und ehrlich gewesen, als er gesagt hatte, er habe das vermisst und da wusste Arthur plötzlich, was er sagen sollte.
„Ich bleibe bei dir, solange du willst.“, sagte er und meinte es auch so.
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You are still alive [11.September 2001, America]
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