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 Ich hab heut‘ Nacht vom Tod geträumt…~ [Zweiter Nordischer Krieg/1658]

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Lukas Bondevik
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BeitragThema: Re: Ich hab heut‘ Nacht vom Tod geträumt…~ [Zweiter Nordischer Krieg/1658]   Mi Mai 29, 2013 12:46 am

Lukas erwiderte den Kuss und war fast schon ein Bisschen enttäuscht dass Matthias ihn nicht so lange hielt sondern aufstand, schließlich war es eine ganze Weile her, dass Matthias sich überhaupt großartig geregt hat, aber natürlich mussten sie raus und mit Holland reden.
Über das Bier sagte Lukas mal nichts, auch wenn er es für fragwürdig hielt, kurz nach der Genesung schon wieder Alkohol zu trinken.

Also gingen sie hinaus und dem nicht ganz so freundlich drein Blickenden Holländer entgegen.
Lukas war nicht so eng mit Abel befreundet wie Matthias, aber er war die Art von Mensch mit der Lukas gut klar kam, schließlich war er kein Idiot und nerven oder groß rumlabern tat er auch nicht. Er begrüßte den Neuankömmling kurz und nickte dann bestätigend auf Matthias Worte.
Dann sprach Matthias allerdings von heiraten und zog Lukas enger an sich. Hatte er gerade wirklich von heiraten gesprochen? Lukas wusste nicht recht was er dazu sagen sollte, er hatte noch nie wirklich über heiraten nachgedacht und so begnügte Lukas sich damit sein übliches Pokerface aufzusetzen und überlegte ob er das Thema später noch einmal anschneiden sollte, wenn sie alleine waren, auch wenn er sich nicht sicher war, ob er darüber sprechen wollte, jetzt schon.

Danach entstand ein kurzes Schweigen, was Matthias brach in dem er Abel Information über seine Fahrt hierher entlockte und er berichtete kurz von einem Seegefecht, wobei er kurz angebunden blieb. Schließlich fragte Lukas: „ Können wir dir etwas anbieten? Was zu trinken oder können wir dir sonst irgendwas Gutes tun?“, sicher waren die Niederländer von ihrer Reise erschöpft.
Holland erklärte das etwas zu Essen und Bier für seine Leute gut wären und bedankte sich. Dann meinte er, er wollte den beiden etwas zeigen und führte sie zu einem der Schiffe das ziemlich mitgenommen aussah und fragte, ob sie helfen konnten es zu reparieren…


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Matthias Køhler
Northern King
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BeitragThema: Re: Ich hab heut‘ Nacht vom Tod geträumt…~ [Zweiter Nordischer Krieg/1658]   Fr Jun 28, 2013 11:50 am

Matthias bemerkte, dass Lukas nichts mehr zum Thema sagte und überhaupt nicht großartig drauf reagierte. Er seufzte leicht. War eben irgendwie typisch Lukas. Also ließ er ihn in Ruhe und begann ein Gespräch mit Abel über die Fahrt und was passiert war. Es war also zu einem Gefecht gekommen. Er sprach kurz mit ihm darüber, bedankte sich nochmals und dann schauten sie, dass sie sich um Bewohner sowie um die holländische Truppe kümmerten.

„Natürlich können wir dein Schiff reparieren“, sagte Danmark und schickte gleich irgendwelche Leute, die sich darum kümmern sollten. Außerdem begann die Stadt mit dem Wiederaufbau. Die schwedischen Truppen waren endlich abgezogen. Matthias war im Nachhinein stolz auf sich selbst, so viel Durchhaltevermögen besessen zu haben. Der Penner kriegt mich nicht klein, dachte er und begann schon wieder ein enormes Selbstvertrauen zu haben.

Plötzlich, als er ein, zwei Tage später mit Lukas durch die Stadt schlenderte, um die Aufbauarbeiten zu begutachten, kam ein Gesandter von seinem Hof und drückte ihm ein Schreiben in die Hand. Es kam von Schweden. Er forderte darin doch tatsächlich die Abgabe von Schonen, Blekinge und Halland, alle Provinzen östlich des Öresunds.
„Hehe, das soll wohln Witz sein“, war das erste was Matthias rausbrachte, während er das Schreiben an den Boten zurückreichte.
„Der Bastard kann mich mal“, fügte Danmark hinzu und schüttelte energisch den Kopf. Er dachte nicht über die Konsequenzen nach und über seine momentane Verfassung. Der Bote blickte ihn unsicher an und fragte, ob er das den Schweden ausrichten sollte. Doch Matthias war bereits fluchend weggegangen und trat etwas weiter weg Steine über das Pflaster.
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Lukas Bondevik
Viking > Princess > Sailor
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BeitragThema: Re: Ich hab heut‘ Nacht vom Tod geträumt…~ [Zweiter Nordischer Krieg/1658]   Mi Jul 03, 2013 9:43 pm

Lukas war gewissermaßen erleichtert, als die beiden Jungs mit en blonden Sturmfrisuren anfingen sich zu unterhalten und ihn mehr oder weniger außen vorließen. Er selbst dachte noch mal über ihr vorheriges Gesprächsthema nach. Früher hätte wohl automatisch ziemlich schnell abweisend regiert, was wollte er heiraten? Aber diesmal hatte er so kurz davor gestanden, Matthias zu verlieren, dass alles in ein ganz neues Licht gerückt war.

Dann kümmerten sie sich um das Schiff und die Besatzung, die Licht in ihr Dunkel gebracht hatten. Lukas war ihnen unendlich dankbar dafür und er erlaubte sich selbst nicht, auch nur eine Sekunde länger darüber nachzudenken, was passiert wäre, wenn sie nicht gekommen wären. Der Norweger merkte, dass er wieder leicht betrübt wurde und lenkte seine Gedanken schnell wieder in eine andere Richtung.

Lukas ging gemütlich neben Matthias durch die Stadt. Für seine Verhältnisse hatte er recht gute Laune, die Stadt wurde wieder aufgebaut und wurde sogar noch schöner als vorher außerdem hatte Matthias ihm an einem Marktstand Süßigkeiten gekauft.
Nichts Böses ahnend also  bemerkte Lukas den Gesandten von Matthias Hof, der unheilverkünden mit eiligem Schritt auf sie zuging. Lukas verzog skeptisch das Gesicht und luge neugierig über die Schulter des Dänen, als er  den Brief, der unverkennbar von Berwald kam, zu lesen begann.
Als Matthias seinen alten Freund als Bastard beschimpfte zuckte Lukas innerlich kurz zusammen, war Berwald doch sein Freund gewesen. Allerdings hatte er den Schweden  in der Vergangenheit selber noch viel heftiger beleidigt und verwünscht, auch wenn dies keiner gehört hatte.  
Erneut stieg in Lukas eine Wut auf Berwald hoch, als e hörte was dieser verlangte. Viel stärker jedoch war die Panik die ihn überkam das Matthias, nach einem Angriff Berwlads, wieder in sein altes Verhaltensmuster zurückfallen könnte.  
Besorgt blickte er Matthias nach, der wutentbrannt ein paar Schritte weiter gegangen war und gegen einen Stein kickte. „Danke. Wir melden uns.“, sagte er knapp und bemüht seine Stimme ruhig klingen zu lassen, zu dem Boten und entließ ihn mit einem Kopfnicken.

„Matthias…“, sagte Lukas beruhigend, aber viel zu leise. Er machte einen Schritt auf ihn zu, legte ihm die Schulte auf den Arm und wiederholte lauter, aber immer noch sanft „Matthias. Beruhige dich.“ Dann wollte der Norweger doch tatsächlich sagen, alles wird gut. Er hielt inne und richtete den Blick nachdenklich Richtung Himmel. Würde alles wieder gut werden?  Plötzlich erfasste auch ihn ein Woge von Wut, was bildete Berwald sich eigentlich ein? Endlich war alles wieder gut und nun, was würde passieren? Matthias würde die Gebiete nicht abtreten, warum sollte er auch? Berwald würde erneut den Krieg erklären und Matthias würde dem Tod wieder viel zu nahe kommen und wer wusste ob die Holländer auch diesmal rechtzeitig zu Rettung kämen. Egal wie man es drehte und wendete, es gab keine Lösung für das Problem. „Verflucht!“, zischte der Norweger und wandte sich von Matthias ab. Er konnte das nicht noch mal. Er konnte nicht noch mal durch diese Hölle gehen und Nacht für Nacht an Matthias Bett hocken, zu den Göttern betend, dass dieser nicht starb.
Lukas schüttelte missbilligend den Kopf. „Nein.“, entfuhr es ihm. „Nein!“, wiederholte er etwas lauter und glich dabei aber eher einem trotzigen Kind.
Nach einem kurzen Moment sammelte sich der sonst so ruhige Norweger aber wieder und atmete tief ein und aus. Er drehte sich zu Matthias um und blickte ihm tief in die Augen.
„Egal was du tust. Ich stehe immer hinter dir.“, sagte Lukas mit fester Stimme. Wenn es sein musste würde er für Matthias in den Krieg ziehen und ja, wenn es sein musste würde er seine Waffe auch gegen seinen ehemaligen Freund Berwald heben.  Die Alternative, dass es vielleicht gar nicht zu einem Krieg gab bedachte Lukas nicht, er glaubte nicht dran. Immer noch schaute in Matthias Augen, blau zu blau und die pure Entschlossenheit spiegelte sich in seinem Blick.

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