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 In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]

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Matthias Køhler
Northern King
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   So Apr 28, 2013 9:02 pm

Matthias grinste Berwald gequält an und wusste nicht so recht, was er auf die Frage ob alles in Ordnung war antworten sollte. Normal war er eine ehrliche Person, aber dieses Thema war ihm doch irgendwie unangenehm. Aber dass es so unangenehm war, war ja schließlich auch nicht seine Schuld, immerhin hatte Lukas mit dem Drama angefangen und er war auch schuld daran, wenn er sich in ihn verliebt hatte.

„Nicht wirklich“, erwiderte er schließlich und seufzte leicht, als Schweden ihn fragte, ob er ihm helfen konnte. Sein Lächeln versuchte er aufrecht zu erhalten, aber es wirkte irgendwie sehr traurig gerade.
„Ich weiß nicht, ob du mir helfen kannst. Ich kann mir ja nicht mal selbst helfen… ich hab überhaupt keine Ahnung was ich machen soll, wenn Lukas … du weißt schon“, erwiderte er und blickte seinen Kumpel hilflos an.

„Ich…ich hab so ein schlechtes Gewissen jetzt, ich will ihn nicht verletzen“, fügte er hinzu und biss sich auf die Lippe. Eigentlich hatte er das eben ja schon getan. Und er fand es plötzlich auch nicht so toll irgendwie, dass Berwald jetzt mit ihm sprach. Er hatte das Gefühl, es stand ihm gar nicht zu, weil er Scheiße gebaut hatte. Berwald müsste doch eigentlich Lukas trösten, der jetzt sicher irgendwie total fertig im Wald rumhockte. Aber er konnte sich vorstellen, was Lukas gesagt hatte, er hatte sicher allein sein wollen. Wahrscheinlich würde er jetzt immer ‚allein sein wollen‘. Er würde jetzt doch nichts mehr mit ihm zu tun haben wollen… Liebe machte Freundschaften bekanntlich immer kaputt. Danmark hatte es noch nie erlebt aber er wollte es eigentlich auch nie… und plötzlich realisierte er, dass es nie wieder so sein würde wie zuvor…

„Ich will ihn nicht verlieren!“, schrie er beinahe und zog die Beine an sich. Es dauerte nicht lange, bis er heulte. Matthias war noch nie jemand, der seine Emotionen versteckt hatte. Normalerweise eskalierten diese auch nicht gleich so negativ, weil Matthias so ein optimistischer Mensch war, aber wenn, dann eben richtig. Und so heulte er Rotz und Wasser. Dieser Situation konnte er selbst nichts mehr Positives abgewinnen und seinen besten Freund zu verlieren war für ihn seine größte Angst und das schlimmste, was es gibt.
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Berwald Oxenstierna
Finland's Husband
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Mo Apr 29, 2013 11:22 pm

Kurz überlegte Schweden, ob er Matthias schon einmal so gesehen hatte. So vollkommen fertig und durcheinander. Aber ihm fiel kein Moment ein. Lag vielleicht daran, das Dänemark eigentlich immer optimistisch war und lachte und immer Blödsinn machte, wenn es nur ging. Teilweise ging es Berwald schon gegen den Strich, das der Däne eben so war, wie er eben war und er sagte ihm dann auch die Meinung. Und eben weil sie doch auch so unterschiedlich waren, kam es häufig zu Meinungsverschiedenheiten, die im Normalfall aber mit einer kleinen Prügelei gelöst wurden und danach alles wieder in Butter war.
Ja er überlegte schon, ob er irgendwas sagen sollte, was Matthias dazu anregte, dagegen zu kontern. Das würde zwar in einen Streit ausarten, aber alles war Berwald lieber, als seinen Freund nun so depremiert und durcheinander rumsitzen zu sehen. Aber dummerweise fiel ihm nicht wirklich was ein, womit er ihn provozieren konnte. Lag vielleicht auch daran, das er sich innerlich auch ein wenig schuldig fühlte. Immerhin kannte er die Wahrheit um Lukas Aktion, aber war sich nicht sicher, ob er es jetzt sagen sollte.

Denn, die Sache war ja viel komplizierter. Wenn er jetzt Matthias sagte, was Sache war, dann würde der wahrscheinlich wieder besser drauf sein. Auf der anderen Seite würde er dann sicher Lukas verärgern und gegen sich aufbringen.
Zwar hatte er nun nicht versprochen, das er diese 'Ich tu jetzt mal so,als würde ich Matthias küssen wollen, damit der aufhört mich zu löchern' Sache nicht weiter gab, aber er wusste dennoch nicht wirklich, was er tun sollte. Immerhin war er ja schon wieder leicht überfordert mit der Tatsache, Matthias hier so vollkommen fertig zu sehen.
„Ich weiß nicht, ob du mir helfen kannst. Ich kann mir ja nicht mal selbst helfen… ich hab überhaupt keine Ahnung was ich machen soll, wenn Lukas … du weißt schon“, Er sprach nicht weiter, aber Berwald verstand ihn schon. Immerhin kannte er ja die Situation von A bis Z, konnte allerdings nicht wirklich sagen, ob Lukas sich nun wirklich in Matthias verliebt hatte.
Dazu hatte Lukas sich nicht geäußert und der Schwede war allgemein schlecht solche Dinge zu deuten.
„Ja ich verstehe....aber vielleicht ist es ja auch gar nicht so..“; murmelte er leise und seufzte innerlich. Er konnte ihm auch nicht wirklich helfen, das stellte er gerade fest und das tat ihm doch irgendwie leid, das er hier nicht wirklich etwas tun konnte, sondern auch mehr oder weniger hilflos rumdruckste.
Berwald war ziemlich überfordert mit der ganzen Situation zumal Matthias jetzt auch noch heulte. Nun war er sich sicher, das er den Dänen noch nie so gesehen hatte, denn wann heulte dieser mal. Er fand ja immer noch, das Matthias die Wahrheit verdient hatte und hoffte,das Norge hier reinspazierte und alles aufklärte.
Was soll ich nur machen?, fragte er sich innerlich und seufzte leise, als er hörte, wie der Däne meinte, das er Norge nicht verlieren wollte. Er zögerte ein wenig und legte ihm dann die Hand auf die Schulter, weil er auch nicht wirklich wusste, was er sonst tun sollte.

„Das wirst du sicher nicht..“ ;murmelte er leise, um ihn zu beruhigen. „Ich bin sicher, Lukas sieht das auch so und will eure Freundschaft sicher auch nicht aufgeben“ Das konnte sich Schweden eigentlich kaum vorstellen.
Aber dennoch hatte auch er ein wenig Angst, das jetzt ihr Dreier Team auseinander brach. Aber das wollte er natürlich nicht aussprechen, er wollte jetzt Matthias irgendwie beruhigen. „Es kommt alles wieder in Ordnung und Norge kommt bald hier reinspaziert.. ihr zickt euch ein wenig an..und morgen is alles wieder vorbei und wir lachen später drüber..“; meinte er ein wenig unbeholfen. Natürlich könnte er auch noch die Wahrheit sagen, aber da war er mit sich selbst noch im Zwiespalt und er hoffte ja immer noch, das Lukas hier reinkam und alles von sich aus aufklärte.
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Matthias Køhler
Northern King
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Di Mai 21, 2013 1:12 am

Matthias schniefte ziemlich und überging zunächst alles andere. Schweden sagte etwas, aber er hörte nicht hin. Zog nur die Knie enger an sich und schniefte lauter. Dann hörte er jedoch wie Berwald meinte, er würde Norge sicher nicht verlieren.

Irgendwie konnte er ihm nicht glauben. Ja, er war so jemand, dem Freundschaft sehr wichtig war und er würde versuchen, diese nicht aufzugeben, selbst wenn er sich verliebt hatte, so glaubte er zumindest. Aber Norge war ganz anders. Kaum passte ihm etwas nicht in den Kram, schmiss er hin. Ab und an haute er einfach ab, weil er allein sein wollte. Er war allgemein so negativ eingestellt, wieso sollte er hier anders ticken?

„Ich glaub nicht, dass er das sieht“, schluchzte Matthias, „er sieht doch nur noch rosa Herzchen…“ Und inzwischen kam er sich echt ziemlich schlecht vor. Wenn er ihm doch nur nicht das Herz gebrochen hätte. Wahrscheinlich sah Norge jetzt nur noch… Blut… oder Regen… es überstieg Matthias Vorstellungskraft. Er wusste nicht, wie man sich fühlte, wenn einem das Herz brach. Er wollte es sich auch gar nicht vorstellen, es hörte sich schmerzhaft an. Wenn er sich jetzt schon so mies fühlte und nur ‚Freundschaftskummer‘ hatte?

„Wenn ich verliebt wäre, bestimmt, aber wir sprechen hier von Lukas – er macht sicher ein ganz schönes Spektakel draus“, erwiderte Matthias und wischte sich erstmal die Tränen weg. Es hatte ja heute Morgen schon echt beschissen angefangen.
„Ich glaub auch nicht, dass er drüber lachen kann“, fügte er hinzu und seufzte. Ob es helfen würde, wenn er auch in ihn verliebt wäre? Aber das war er nun mal nicht und er konnte es auch nicht nachvollziehen.

Und schon wieder kamen die Gedanken in seinem Kopf, dass Lukas sich vielleicht von ihnen abwenden könnte und er ihn nie wieder sehen würde…
„Ich will nicht, dass er vielleicht geht… er ist mir so unheimlich wichtig!“, sagte er, während weitere Tränen kamen und er umarmte Schweden einfach, lehnte sich an ihn und schluchzte weiter.
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Berwald Oxenstierna
Finland's Husband
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Do Jun 27, 2013 9:36 pm

Da Lukas ja nur einen Scherz gemacht hatte, wusste Berwald ganz sicher, das Matthias ihn nicht verlieren würde. Und am liebsten hätte er jezt auch alles aufgedeckt, denn der Däne tat ihm doch leid, wie er hier verzweifelt saß und weinte. Der Zwiespalt in dem SChweden wurde mit jeder Minute größer, denn er wusste einfach nicht, ob er Matthias sagen konnte, das Lukas nur Spaß gemacht hatte, oder ob er seinen anderen Freund damit verriet. Es war wirklich zum Mäuse melken, würde er dem einen die Wahrheit sagen, würde vermutlich der andere auch wieder sauer auf ihn werden. Es war wirklich eine verzwickte Situation. Die Frage war auch, ob Matthias ihm glauben würde, wenn er jezt los lies, das Lukas nur Spaß gemacht hatte.

"Woher weißt du das denn, das er nur noch rosa Herzchen sieht? Nur an seiner Reaktion? Ich meine..ich weiß nicht, wie es ist, verliebt zu sein, aber....er wird doch recht vernünftig sein und eure Freundschaft nicht einfach aufs Spiel setzen" Der Schwede wusste, das er sich wiederholte, aber was sollte er denn sonst großartiges sagen? Er war so unbeholfen im Umgang mit Worten und auch mit anderen diese Situation hier überforderte ihn total. Mit Matthias und Lukas redete er schon mehr als mit anderen, aber im Moment wünschte er sich wirklich, er könnte sich einfach in einen Mantel des Schweigens kleiden oder sich einfach nur herauswinden aus dieser Situation. Auf der anderen Seite wünschte er sich, er könnte irendetwas tun, was Matthias helfen würde. Vielleicht sollte er aber einfach noch mal mit Lukas reden, bevor er sich hier auch in irgendwas verrante.

Als Matthias dann meinte, das Lukas ein Spektakel aus der Sache machen würde, wusste Berwald wieder nicht so genau was er antworten sollte. "Oder er sagt gar nichts und du hast dir jetzt umsonst den Kopf gemacht? Es kann doch sein, das Lukas auch gar nicht so sehr darauf aus ist, ein Spektakel zu machen" Berwald wusste das es sich dämlich anhörte, aber er hatte auch keine Idee, was er sonst sagen sollte. Es war einfach zum verrückt werden. Die Tränen von Matthias stoppten aber nur um einen Moment später wieder anzufangen. Unbeholfen blickte Berwald den Dänen an. "Er wird nicht gehen....und ich werde auf jedenfall noch mal mit ihm sprechen. Vielleicht kann ich ihn dazu bringen, das er mit dir auch noch mal vernünftig redet- ohne großes Gezicke oder ähnliches. Immerhin kann es ihm ja auch nicht egal sein, dass du hier so verzweifelt bist" meinte Berwald und kam sich irgendwie nicht wirklich wie eine Hilfe vor. Warum musste das auch so verdammt kompliziert sein...
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Matthias Køhler
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Fr Jun 28, 2013 12:54 pm

Matthias lehnte an Berwald und schniefte. Er hörte ihn reden, doch wirklich beruhigend war das nicht. Immerhin konnte Schweden ja nicht in Norwegen reinsehen.
„Weißt du doch nicht“, schluchzte Matthias und er hatte einfach nur unglaublich Angst davor, dass das passierte. Er wollte in diesem Moment auch Berwald nicht zuhören, sondern einfach nur… er wusste es nicht… er wusste nichts mehr. Er war einfach nur noch fertig mit den Nerven.
Berwald redete nach einem Moment des Schweigens weiter und meinte, Lukas würde vielleicht kein Drama daraus machen. Matthias zuckte mit den Schultern. Vielleicht würde er nicht. Und einfach abhauen. Und dann wäre er plötzlich am nächsten Tag nicht mehr da.

„Und wenn er einfach abhaut…“, sprach er seine Vorahnungen aus. Matthias musste wieder weinen und drückte sich enger an Berwald, während er laut schniefte und Berwalds Kleidung ordentlich durchnässte.
Und dann meinte Sve schließlich, dass er schon nicht gehen würde und er nochmal mit ihm sprechen wollte. Matthias schniefte und nickte, bevor er sich die Tränen wegwischte. Vielleicht könnte man das ja wirklich vernünftig klären. Er wusste es nicht, aber sie müssten es versuchen.
„Ja“, sagte er überraschend leise und nickte nochmals, bevor er sich erneut über die Augen fuhr.
„Red mal mit ihm. Ich… ich versuch mich derweil… etwas zu beruhigen“, meinte er und seufzte schwer. Eigentlich wollte er dieses Gespräch nicht führen, aber er hatte zu große Angst, dass wenn er nicht nochmal mit ihm redete, dass Norge wirklich einfach verschwinden könnte. Und er wollte wenigstens nochmal mit ihm gesprochen haben…
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Berwald Oxenstierna
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Do Jul 04, 2013 6:47 pm

Das stimmte, Berwald konnte in Norwegen nicht hineinsehen, aber da er doch wusste, das die ganze Aktion von Lukas als Scherz gedacht war, hatte er doch ein gewisses Vorwissen, von dem er sagen konnte, das Lukas nicht einfach abhauen würde.
Wenn er das tun würde, dann würde Berwald ihm hinteher gehen und ihn an den Haaren wieder zurückziehen, damit er noch mal mit Matthias redete. Denn der Schwede wollte nicht, das das alles so weiter ging. „Das glaube ich jetzt nun auch wieder nicht- und falls er geht, dann gehen wir ihm hinterher, er kann nicht einfach abhauen“; sagte Berwald nun auch laut, was er dachte.
Er spürte richtig, wie seine Kleidung durch das Schniefen von Matthias nasser wurde,aber gut, das war ein kleines Übel. Das würde schon wieder trocknen. Er machte sich mehr Sorgen um den Zustand von Matthias und darum hatte er auch vorgeschlagen, das er mit Lukas noch mal sprach- und vor allem diesem auf die Füße trat, das dieser die Wahrheit aussprach, damit Matthias sich nicht mehr solche Gedanken machte.
Er wartete ab, was Matthias dazu sagen würde und dieser stimmte dann doch zu. Und der Schwede erhob sich dann. „Okay..ich denke, ich weiß wo er ist, wir werden so schnell wie möglich zurück sein“; versprach er dem Dänen und erhob sich dann. Er legte ihm noch einmal beruhigend die Hand auf die Schulter, lächelte ein wenig und verlies dann die Hütte und machte sich auf den Weg zum See, wo er Lukas noch vermutete.
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