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 In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]

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AutorNachricht
Lukas Bondevik
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Mi Feb 06, 2013 3:43 pm

Lukas hörte noch wie Matthias ihm nachrief lief aber zunächst weiter, hielt dann aber inne.
Eigentlich wollte er ja gar nicht, wie ein beleidigtes kleines Mädchen, in den Wald laufen. Das war albern und zickig und das wusste er.
Aber die Wahrheit war, dass er die Nähe von Matthias gerade nicht ertrug.
Es verwirrte und verunsicherte ihn und das nervte nur noch mehr. Verdammt, Matthias hat sogar gemerkt das er rot geworden ist!
Aber warum ist er auch rot geworden? Oh Odin, der Traum war so peinlich. Lukas merkte wie ihm erneut die Röte ins Gesicht schoss.

Wütend trat er gegen einen Stein und fluchte auf Norwegisch vor sich her.
Was dachten die anderen jetzt bloß von ihm? Er hat auch noch ohne Grund Berwald angefahren, hoffentlich nahm der Schwede ihm das nicht so übel.
Aber warum musste Matthias auch so bohren was den Traum betraf? Natürlich er war neugierig.
Aber was sollte das, dass Lukas ihm angeblich die Mädchen verjagt hat und vorallem das, dass er gehen soll?
Bestimmt hat Matthias das nicht so gemeint aber warum regte ihn das dann so auf?

Lukas stöhnte und ließ sich einfach auf den Waldboden sinken.
Genervt und gedankenverloren starte er in die Baumkronen und sah zu wie sich im Wind hin und her wiegten.
Wie sollte er denn jetzt sein Verhalten erklären?
Natürlich könnte er das alles darauf schieben was Matthias gesagt hat, aber selbst da kam er irgendwann in Erklärungsnot weil Matthias ja offensichtlich nur Spaß gemacht hat. Die beiden würden sich denken können, dass es auch etwas mit seinem Traum zu tun haben muss.
Seufzend setzte er sich auf. Vielleicht sollte er lieber zurück gehen, überlegte er. Dann spitze Lukas die Ohren, hatte er da was gehört?

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Berwald Oxenstierna
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Sa Feb 09, 2013 12:24 am

Auch wenn Matthias noch gemeint hatte, das es ein Scherz gewesen war, fand Berwald immer noch, das er ziemlich daneben gelegen hatte mit seinen Worte. Von daher fand er auch, das seine Reaktion durchaus gerechtfertigt war. Ab und an ein kleiner Schlag auf den Hinterkopf schadete bekanntlich nicht. Und vielleicht kam der Däne ja auch ein wenig zum nachdenken, das manches was er sagte, nicht korrekt war. Auch wenn es vielleicht als Scherz gemeint war.

Berwald war in den Wald hineingelaufen, er war immer noch auf der Suche nach Lukas. Immerhin machte sich der Schwede doch auch Sorgen um seinen Kameraden, dessen Verhalten doch recht seltsam gewesen war. Matthias hatte recht, Lukas teilte auch hin und wieder sehr aus, daher wunderte es ihn beim erneuten Nachdenken über die Situation nun schon, das Lukas einfach abgehauen war. Im Normalfall hätte der dem Dänen mit Sicherheit die Meinung gegeigt, die beiden hätten wohl ne Weile diskutiert- oder sich gezofft, wie man es nun bezeichenn wollte- er selbst wäre nur kopfschüttelnd in der Ecke gestanden, hätte den beiden den Vogel gezeigt, aber irgendwann hätte sich alles wieder normalisiert. Aber nun? Irgendwie war es anders,aber Berwald konnte nicht genau sagen, was anders war. Schon merkwürdig das ganze. An das Ritual dachte er im Moment gar nicht, für ihn war es im Moment einfach wichtiger, hier irgendwie die Dinge zu klären.

Er lief eine Weile herum, ohne wirklich einen Plan zu haben, wo der Norweger eigentlich sein könnte. Theoretisch gesehen konnte er überall sein, der Wald war groß und Lukas hatte einiges an Vorsprung. Immerhin hatte Berwald ja noch mit Matthias diskutiert, bis er Lukas nachgegangen war. Kurz blieb Berwald stehen und dachte nach. Er versuchte sich in Lukas hineinzuversetzen und überlegte wo er wohl am ehesten hingehen würde, in seiner Situation. Dann fiel es ihm ein. Natürlich, warum bin ich da nicht gleich drauf gekommen, dachte der Schwede bei sich und schüttelte leicht den Kopf. Manchmal war das offensichtliche eben nicht wirklich offensichtlich.

Berwald schlug also den Weg zum See ein und brauchte erst mal ein bisschen, bis er dort war, denn er war ja schließlich erst mal planlos umhergeirrt. Und tatsächlich, als er den See erreicht hatte, sah er dort Lukas am Boden sitzen. Er war doch irgendwie froh, das er ihn gefunden hatte, so könnte er ihm seine Hilfe anbieten, wenn er sie denn wollte.
Also ging er auf den Norweger zu und lies sich einfach neben ihm auf den Waldboden nieder. Er hoffte allerdings, dass er ihn nicht störte, denn das wollte Berwld nun wirklich nicht. Immerhin hatte Lukas ja schon genug Stress mit Matthias, da wollte er ihm nicht auch noch auf die Nerven fallen. Nun blieb aber noch die Frage, wie er das Gespräch anfangen sollte, denn Berwald machte sich eigentlich immer genau Gedanken darüber, was er sagen wollte, denn was falsches sagen, wollte er auch nicht. Wenn er nicht wusste, was er sagen sollte, schwieg er lieber. "Ich hab Matthias für sein blödes Kommentar vorhin schon die zweite Kopfnuss heute verpasst", sagte er dann schließlich und blicke Lukas an. "Du solltest Matthias Geplapper nicht zu ernst nehmen..er hat nun mal ein loses Mundwerk..kann froh sein, das das noch nicht abgefallen ist" Was redete er da eigentlich? Schnell schüttelte er den Kopf um wieder zu dem zurückzukommen, wes wegen er eigentlich hier war. "Wie auch immer..wenn du über irgendwas reden möchtest..."..fing er an und wünschte sich in dem Moment, das er mehr redegewand war. Dann würde er bestimmt anders reagieren, beziehungsweise wäre nicht so unsicher, mit dem, was er sagte. So musste das doch jezt bestimmt total dämlich wirken....
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Matthias Køhler
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Sa Feb 09, 2013 12:51 am

Matthias lief weiter durch den Wald, ohne jemand seiner beiden Freunde zu finden. Das war ja so ungerecht. Er hatte sich das ziemlich anders vorgestellt. Nämlich dass sie heute aufwachen würden, und darüber schwärmen würden, was sie geträumt hätten, oder sich eben darüber aufregen würden, dass es nicht geklappt hätte. Aber nun hatte es wohl geklappt aber trotzdem war alles total unlustig verlaufen. Genau so unlustig wie der Traum..., dachte er und dachte weiter über den Traum nach. Warum waren die Mädchen verschwunden? Die waren doch so nett gewesen... und im Prinzip waren sie ja nicht verschwunden weil Norwegen etwas blödes zu ihnen gesagt hatte, sie waren einfach nacheinander weg...

...und Norge war noch dagestanden. Und er war nicht weggegangen. Er hatte nicht mal weiter mit ihm diskutiert sondern ihn nur angesehen... Das war ja schon total komisch für Norge. Und eben auch... er hatte nicht mit ihm diskutiert, sondern war einfach abgehauen... weg und raus, dabei hatte er doch gar nicht sowas schlimmes gesagt... Danmark verstand im Grunde die Welt nicht mehr. Nun gut, er verstand Norge nicht mehr, aber das war ja zumindest ein Großteil seiner Welt, wo er immer nur mit seinen Freunden herumhing...

Warte mal - vielleicht heißt es ja auch, dass ich gar keine Frau an meiner Seite brauche oder dass es die Eine einfach nicht gibt, sondern dass meine Familie einfach meine Freunde sind und immer bleiben werden? Aber Moment - warum war Sve dann nicht in dem Traum?, fragte Danmark sich und bevor er den Gedanken vertiefen konnte, hörte er von irgendwo Stimmen, allerdings zu weit weg um es genauer beurteilen zu können. Waren es seine Freunde? Langsam und ungewöhnlich lautlos schlich er sich an und versteckte sich hinter einem Baum.
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Lukas Bondevik
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Sa Feb 09, 2013 1:32 am

Ja, Lukas hatte was gehört. Jemand setzte sich neben ihn. Für einen kurzen Moment befürchtete Lukas schon es wäre Matthias, aber als er rüber sah bemerkte er, dass es Berwald war. War er jetzt erleichtert darüber? Seit wann machte er zwischen den beiden einen Unterschied?
Toll verwirrte Berwald ihn jetzt auch noch?
Nein, du Idiot! Du verwirrst dich selbst.
Berwald sagte zunächst nichts, dass gefiel Lukas so an dem Schweden: bevor er das falsche sagte, sagte er nichts. Ganz im Gegenteil zu Matthias der lieber den größten Schwachsinn redete, den man je gehört hat, bevor er nichts sagte.
Jetzt denk doch nicht schon wieder an Matthias!
Lukas schaute, immer noch oder schon wieder, genervt, auf das glitzernde Wasser.

Dann klärte Berwald ihn auf das er Matthias noch eine Kopfnuss gegeben hatte.
Lukas fragte sich kurz ob bei dem Wirrwarr das er im Kopf hatte eine Kopfnuss nicht vielleiht auch helfen würde. Da fuhr Berwald fort und meinte er solle Matthias nicht so ernst nehmen. Das wusste er doch! Aber wie sollte er Berwald denn erklären, dass es viel weniger das war, was Matthias gesagt hat und viel mehr sein Traum? Lukas ärgerte sich über sich selbst. Warum hatte er auch so reagieren müssen? Wenn er einfach da geblieben wäre…Aber jetzt würden seine Freunde merken das da mehr hinter stecken würde.
Idiot, Idiot, Idiot…
Aber warum machte er sich selbst deswegen eigentlich so verrückt? Es war doch nur ein verdammter Traum gewesen!

"Wie auch immer…wenn du über irgendwas reden möchtest...", unterbrach Berwald seine Gedanken. Lukas sah kurz zu ihm rüber. Der Gedanke mit jemanden darüber zu reden erschien ihm ebenso unmöglich wie wünschenswert. Der Norweger wägte ab. Vielleicht wenn er nicht alles erzählte?
Nein das war viel zu peinlich, auch wenn Berwald es bestimmt für sich behalten würde, trotzdem.
Lukas fing an Grashalme auszuzupfend. Er konnte eh nicht mehr so tun als ob nichts gewesen wäre.
„Weißt du…der Traum…“, nuschelte der Norweger. Schüttelte dann aber den Kopf, er konnte das einfach nicht erzählen.

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Berwald Oxenstierna
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Sa Feb 09, 2013 3:28 am

Berwald hob die Augenbraue als Norge dann begann zu sprechen, aber sofort sich wieder unterbrach. Der Schwede war vielleicht nicht gut im Reden, aber er konnte doch allein schon an diesen wenigen Worten erkennen, das offenbar der Traum, den Lukas gehabt hatte, zu dessen seltsamen Verhalten führte. Offenbar wollte Lukas auch keine genaueren Informationen preisgeben, was sich an seinem Kopfschütteln bemerkbar machte.
Und Berwald fragte sich ernsthaft, ob es noch einen schlimmeren Traum geben konnte, als den, der den er gehabt hatte. Wobei..schlimm war er ja nicht gewesen..nur verwirrend..verwirrend und unklar. Was war, wenn Lukas genauso ging?

„Der Traum? Was ist damit? ; hakte er vorsichtig nach und hoffte einfach, das er sich nicht zu ungeschickt ausdrückte. Immerhin wollte er Lukas ja auch nicht zu nahe treten oder ihn drängen, etwas zu sagen, was er nicht sagen wollte. Berwald überlegte dennoch, wie er ihn zum reden animieren konnte, ohne das er glaubte, das er ihn nur ausquetschen wollte. Wenn ich ihm von meinem Traum erzähle, dachte er bei sich ist es vielleicht nicht ganz so schlimm für ihn von seinem zu erzählen. Und wenn ich weiß, was er geträumt hat, dann kann ich ihm vielleicht auch besser unter die Arme greifen, wenn ich verstehe was los ist. So tappe ich ja vollkommen im dunklen.

Ja das war doch eine gute Idee, auch wenn sich Berwald innerlich auch noch ziemlich zierte, von seinem Traum zu erzählen, hoffte er doch,das es was half. „Ich hab nen Vorschlag“; meinte er dann schließlich laut und blickte den Norweger an. „Ich erzähle dir von meinem Traum- der war nämlich auch nicht gerade das Gelbe vom Ei....“
Er seufzte innerlich, wenn er sich an den Traum zurückerinnerte, eigentlich wollte er ihn ja hinter verschlossenen Türen halten, aber was sein musste, musste nun mal sein. „Und du erzählst mir dann anschließend von deinem okay? Vielleicht kann ich dir dann auch helfen - wenn auch vielleicht nur ein klein bisschen- irgendwie“, ergänzte er seine Aussage und lies auch gar keine Antwort zu, sondern fing auch gleich an, von seinem Traum zu erzählen.

Er erzählte, wie er alleine da auf der Wiese aufgetaucht war, wie er anschließend los gestiefelt war in irgend eine Richtung und dort schließlich den Schlitten mit den vorgespannten Rentieren und beladenen Säcken gesehen hatte.
Hier zögerte er erst eine Sekunde und fragte sich kurz ob er wirklich weiter erzählen sollte. Dann aber gab er sich einen Ruck und erzählte von dem Jungen in dem komischen roten Mantel und roter Mütze, der sich dann anschließend samt Rentieren und samt Schlitten in die Luft erhob und wegflog. Und auch, wenn er sie eigentlich weglassen wollte, so erzählte er dann etwas leiser doch auch von der Kusshand, die der Junge ihm zugeworfen hatte.

Wahrscheinlich hat das ganze bei mir einfach nicht richtig funktioniert, dachte er bei sich und blickte dann zum See hin, während er auch auf eine Reaktion des Norwegers wartete, wobei es egal war, ob er jetzt zu dem gerade erzählten etwas sagen würde, oder ob er seinen eigenen Traum erzählen würde. Er würde Lukas jetzt nicht noch mal speziell bitten, ihm seinen Traum nun preiszugeben,, sondern er würde es ihm überlassen, ob er es tun wollte oder nicht. Er war auch einfach nicht der Typ dafür, jemandem zu oft mit einem Thema zu belagern und mehr als einmal war für ihn oft. Nun war Lukas an der Reihe in irgend einer Form zu reagieren.
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Matthias Køhler
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Sa Feb 09, 2013 3:44 am

Danmark hörte die Stimmen nun deutlicher. Und ja, es waren die Stimmen seiner Freunde. Als er vorsichtig am Baum vorbeilinste, konnte er sie sogar sehen. Sie saßen ihm mit dem Rücken zugewandt Richtung See.
Norge sprach von dem Traum und Matthias spitzte interessiert die Ohren. Schon wieder hatte er vergessen, was er sagen wollte, als das Thema aufs Tapetchen kam. Doch dann sprach Lukas nicht weiter, aber dafür Berwald.

Matthias fragte sich, ob er zu ihnen gehen sollte, aber dann würden sie vielleicht ... Lukas würde sauer sein, er würde mit ihm reden müssen und wusste doch gar nicht so recht wie... aber jetzt schienen sie über die Träume zu reden, das Thema was ihn sowieso primär interessierte, also riss er sich zusammen, weil er davon erfahren wollte und befürchtete, dass er nicht würde, wenn er jetzt zu ihnen hingehen würde. Sie hatten sich heute Morgen quasi gegen ihn verschworen und nun machten sie auch schon quasi Abkommen wie 'Ich-erzähl-dir-von-meinem-erzähl-du-mir-von-deinem'. Matthias fand das reichlich unfair und gerade deswegen sagte er vielleicht auch nichts zu ihnen.

Nur weil bei ihnen wohl die Traumsache nicht so gut gelaufen war, 'bestraften' sie ihn für seine Idee, aber er konnte doch auch nicht wissen, wie das ausging. Und dass es so ausging. Dann jedoch spitzte er die Ohren. Schweden erzählte von seinem Traum. Dieser war ziemlich seltsam. Er konnte sich keinen Reim darauf machen. Aber Schweden hatte von keinem Mädchen geträumt, das war das nicht das seltsamste daran. Danmark wunderte sich eher über den wegfliegenden Schlitten. Klar, Träume waren manchmal unberechenbar, aber wie kam man denn bitte auf sowas?

Am liebsten hätte er einen Kommentar losgelassen, aber er hielt sich noch den Mund zu. Schweden war ja auch noch nicht fertig mit der Erzählung aber den letzten Satz bekam er gemeinerweise nicht mit, weil Berwald zu leise sprach. Matthias überlegte, ob er sich noch näher anschleichen sollte, aber wahrscheinlich würde ihn das verraten. Und das wäre ziemlich blöd, er wollte nun ja auch Norges Traum hören.
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Lukas Bondevik
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Di Feb 12, 2013 12:10 am

Zunächst sagte Berwald nichts, fragte dann aber doch nach. Natürlich tat er das. Aber er fragte nicht so aufdringlich wie Matthias und Lukas war sich sicher, dass der Schwede nicht weiter nachfragen würde, sollte Lukas ihm nicht antworten.
Viellicht sollte er wirklich mit Berwald darüber reden? Lukas seufzte etwas.

Dann schlug Berwald vor, ihm von seinem Traum zu erzählen. Lukas sah zu ihm. Hatte Berwald auch so was bescheuertes geträumt? Viellicht hatten sie ja beide eine Blume gepflügt, die man nicht hätte nehmen sollen oder so?
Jetzt wollte Lukas natürlich wissen, was Berwald geträumt hat, oder eigentlich ob er auch von Matthias geträumt hat.
Lukas nickte zögerlich, aber Berwald erzählte schon von seinem Traum. Schweigend hörte Lukas ihm zu.
Das war wirklich seltsam. Ein fliegender Schlitten? Aber Berwald hatte auch nicht von einem Mädchen geträumt.

Dann war Berwald fertig mit erzählen. Er forderte Lukas, wie erwartet nicht auf seinen Traum zu erzählen. Und das fand Lukas einfach unglaublich nett und rücksichtsvoll.
Der Norweger wägte noch kurz ab, aber Berwald hatte ihm eh schon von seinem Traum erzählt. Aber der war auch nicht mal halb so peinlich, wie sein Traum.
Lukas seufzte. Sobald er nur an seinen Traum dachte, stieg ihm die Röte ins Gesicht.
„Also..“, setze er leise an. „Ich habe auch nicht von einem Mädchen geträumt.“
Lukas räusperte sich und sprach mit festerer Stimmer weiter. „Also nicht direkt.“, fuhr er fort und erzählte relativ detailliert bis zu der Stelle von der Najade.
„Naja und dann hat sie in die Richtung gezeigt und ich bin natürlich da lang gelaufen. Dann kam ich auf eine Lichtung. Eine wirklich schöne Lichtung…Und da…im Graß… lag…“, Lukas stockte. Konnte er das wirklich sagen?
„Da lag Matthias...“, flüsterte er einen Farbton röter. Wie viel sollte er erzählen?
„Naja…und ich bin zu ihm und…“, Lukas versteckte das Gesicht in den Händen. Er hatte sowie so schon viel zu viel gesagt.
„Oh bei Thor, bitter erzähl das keinem.“, sagte er, obwohl er wusste, dass er sich bei Berwald da keine Sorgen machen musste.

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Berwald Oxenstierna
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Mi Feb 13, 2013 10:10 pm

Schließlich hatte Berwald seinen Traum dann zu Ende erzählt und zum Glück kam kein dämliches Kommentar von Lukas. Gut, er war aber auch nicht Matthias, bei dem hätte er es erwartet, aber nicht bei Lukas. Dieser verlor sogar kein Wort über den Traum, aber war wohl auch genug mit seinem Traum beschäftigt um sich um andere Träume großartig Gedanken zu machen. Und bald sollte Berwald auch erfahren, was seinen Freund so beschäftigte.

Aber er wartete ruhig ab, bis Lukas selbst anfing zu erzählen. Immerhin sollte es letzendlich seine Entscheidung bleiben, wann er was sagte und wann nicht. Aber tatsächlich fing Lukas dann auch schon an, seinen Traum zu erzählen und Berwald blickte ihn doch etwas überrascht an, als er sagte, das er auch nicht von einem Mädchen geträumt hatte. Gut, dann war er ja wenigstens nicht der einzige. Aber er fragte sich dann doch, warum nur Matthias die Mädchen im Traum gehabt hatte und sie beide nicht. Irgendwie war das doch alles recht seltsam. Hatte das ganze nun funktioniert oder spielte ihnen die Magie hier einfach Streiche? Möglich war immerhin alles...

Nun hörte er aber Norge erst mal aufmerksam zu, was dieser erzählte und bis zu der Stelle, wo er die Najade getroffen hatte, schien ihm auch alles relativ normal und er konnte noch nichts erkennen, was das seltsame Verhalten seines Freundes erklärte. Doch das änderte sich, nach dieser Stelle. Lukas hörte auf, so detalliert zu erzählen, seine Stimme war nicht mehr so fest, wie noch am Anfang. Offensichtlich kam jezt der Teil, der ihn wohl so aus der Bahn geworfen hatte. Und nachdem er gehört hatte, wen Lukas da auf der Wiese vorgefunden hatte, war Berwald auch etwas verwirrt. Matthias hatte also von Lukas geträumt und Lukas von Matthias......war das einfach nur Zufall, ein Streich der Magie oder etwas anderes? Lukas wollte offensichtlich nicht weiter erzählen, was noch in seinem Traum passiert war, und Berwald bedrängte ihn auch nicht, da er schon an seiner Reaktion sah, das es ihm wohl unangenehm war, weiter darüber zu reden und er war der letzte, der irgendwie da drängen würde, auch wenn es ihn auf der einen Seite doch interessieren würde.
"Mach dir mal keinen Kopf, von mir erfährt niemand was..."; versicherte er und legte ihm die Hand auf die Schulter, um ihn auch ein wenig zu beruhigen. Er würde schweigen, wie ein Grab, was das betraf. Er wusste ja nicht, das Matthias schon einiges mitbekommen hatte, was er eigentlich gar nicht mitbekommen sollte.
Aber der Schwede überlegte auch, wie er Lukas jezt helfen konnte. Einfach sagen 'Vermutlich hat das nicht richtig funktioniert' oder 'Is doch nur dummes Magiezeug ,das man nicht ernst nehmen sollte' würde wohl nicht hinhauen und würde ihn wohl auch nicht beruhigen.

Einmal mehr heute wünschte sich Berwald, dass er mit solchen Situationen besser umgehen könnte, was leider nicht der Fall war. Was sollte er jetzt Lukas sagen, damit dieser sich nicht zu sehr Gedanken machten sollte? Wie konnte er ihn aufheitern? Einen blöden Witz reißen wie Matthias war ja überhaupt nicht sein Ding und bestimmt auch nicht das, was Lukas helfen würde. Ein wenig fühlte sich der Schwede so, als ob er keine große Hilfe für Lukas war und das ärgerte ihn doch ein klein wenig. Seine Gedanken glitten zurück zu den Träumen seiner Freunde. “Ein wenig merkwürdig ist es doch….”; murmelte er etwas in Gedanken versunken und mehr zu sich selbst als zu Lukas. .
Das ganze Traumding, war allgemein ziemlich schräg, aber das seine Freunde sich gegenseitig im Traum gehabt hatten, war doch schon mehr als schräg und er konnte sich noch nicht erklären, warum das so war.
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Matthias Køhler
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   So Feb 17, 2013 3:32 am

Matthias stand immer noch hinter dem Baum und wartete ab. Wieder einmal wurde seine Geduld auf die Probe gestellt, aber er durfte nichts sagen. Und so hörte er schließlich, wie Lukas von seinem Traum erzählte. Zunächst gab er zu, auch nicht von einem Mädchen geträumt zu haben.

Höchst merkwürdig, ging es Matthias durch den Kopf. Aber er konnte jetzt in so weit verstehen, warum sie ihm nichts gesagt hatten. Wo er doch von so vielen Mädchen geträumt hatte, war es ihnen sicher peinlich, dass sie nicht von einem Mädchen geträumt hatten. Trotzdem fand er es nicht gerecht. Dachten sie etwa, er würde lachen? Gut, das hätte er, wenn die Situation anders gewesen wäre, vielleicht auch getan. Aber jetzt lauschte er weiter Norges Erzählung. Er hatte von irgendeinem Fabelwesen geträumt, das ihm den Weg zu einer Lichtung wies und dort im Gras lag –

Ja, das hätte er gerne gehört, wenn Norge nicht plötzlich aufgehört hätte normal zu reden. Danmark linste am Baum vorbei und sah gerade noch, wie er Sve etwas ins Ohr flüsterte. Tzz. Voll gemein. Sag mal, ahnt er, dass ihm sonst noch jemand zuhört?, dachte sich Matthias und hätte es zu gerne gewusst, von wem er sprach. Aber wohl von einem Jungen. Denn er meinte daraufhin wieder in normaler Stimme, dass er zu IHM wäre und Berwald solle niemand davon etwas erzählen… Matthias hasste diese Geheimnistuerei. Er hasste es einfach nur. Aber wenn es ihm denn so peinlich war, schien es ja auch kein x-beliebiger Junge gewesen zu sein. Wobei…es könnten doch eigentlich viele sein, nicht? Danmark war nicht gut in sowas zu raten. Und an Berwalds Reaktion konnte er auch nichts ablesen, er hörte nur, wie er ihm versprach, dass niemand etwas erfahren würde und irgendwann später dass es ja schon merkwürdig war. Na super. Irgendwie fühlte er sich nun so richtig ausgegrenzt und das stank ihm gewaltig.

Am liebsten wäre er herausgesprungen und hätte seine Missstimmung zum Ausdruck gebracht, aber er hatte ja eh schon quasi Streit mit ihnen oder zumindest mit Norge – mal wieder. Wie im Traum auch… aber im Traum hatte es plötzlich aufgehört und Norge hatte ihn nur angesehen und war ihm sogar näher gekommen, anstatt beleidigt fortzulaufen… aber das würde in der Realität niemals geschehen.
„Tse“, machte Danmark daraufhin ein wenig verächtlich und konnte es auch nicht verhindern. Ihm wurde erst im Nachhinein bewusst, dass man das nun sicherlich gehört hatte. Und sie ihn gleich sowieso finden würden, also bräuchte er sich auch nicht weiter zu verstecken.

„Natürlich ist es merkwürdig“, sagte er schließlich offen und trat hinter dem Baum hervor.
„Es hat sicher nicht richtig funktioniert“, versuchte er zumindest irgendetwas Produktives zu sagen, um die beiden zu beruhigen, weil sie offenbar total erschüttert waren, nicht von einem Mädchen geträumt zu haben. Und nach kurzem Nachdenken kam ihm auch die Idee, wieso es vielleicht nicht geklappt haben könnte.
„Ich mein hey, normal machen das nur Mädchen, dieses Orakel, und es hat halt nicht gerafft, dass wir Jungs sind, deswegen hat es uns automatisch von Jungs träumen lassen. Wahrscheinlich von den Jungs, die uns irgendwie am wichtigsten sind, also Freunde oder so. Und ich… ja ich geb zu ich hab zunächst von Mädchen geträumt… aber ich hab ja auch gequasselt. Also…letzte Nacht beim nach Hause gehen…deswegen fällt mein Traum sowieso aus der Reihe“, stellte er seine Theorie auf und grinste ein wenig. Vielleicht machte das ja Sinn. Auch wenn er sich mit diesem Magiekram absolut nicht auskannte.
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Lukas Bondevik
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Mo Feb 18, 2013 12:09 am

Berwald bemerkte, dass dies alles doch ganz merkwürdig war und Lukas nickte zustimmend.
Er wollte noch etwas sagen. Irgendwas in die Richtung, dass Berwald ein guter Freund war oder so, vernahm dann aber ein Geräusch und hielt inne.
Plötzlich trat Matthias hinter einen Baum hervor und meinte ebenfalls das es merkwürdig war.
Geschockt, aber bemüht dies zu verbergen, sah Lukas den Dänen an.
Wie viel hat er gehört?
Das Gesicht des Norwegers nahm einen leichten Rotton an und er sprang auf die Füße.
„Warum belauschst du uns?“, fuhr er Matthias ungehalten an, nicht zuletzt um seine Scham zu überspielen.
„Wie lange stehst du da überhaupt schon?“
Oh Thor, wie viel hat er gehört?

Dann erklärte Matthias seine Theorie, wie es dazu gekommen sein konnte, dass er als einziger die Mädchen gesehen hatte.
Skeptisch zog der Norweger eine Augenbraue hoch. Für jemanden der keine Ahnung von Magie hatte, müsste das ziemlich einleuchtend klingen, auch wenn Matthias ab den Zeitpunkt ruhig schon hätte reden können.
Lukas blickte zu Berwald. Er würde auch wissen, dass es daran vielleicht nicht gelegen hat, aber mit dieser Erklärung wären sie beide wohl fein raus.
"Hm.", meinte er dazu.

Ihn interessierte trotzdem, wie es dazu gekommen ist, dass sie beide, eigentlich sie drei, Junngs gesehen haben,aber das würde er für sich selber noch mal in der Richtung Nachforschungen anzustellen. Viellicht fand er was Nützliches heraus und konnte es dann Berwald erzählen, da ja nicht von einem Freund oder so geträumt hat. Er wollte Berwald auch noch fragen ob man für das Ritual falsche Blumen nehmen konnte.
Aber jetzt interessierte Lukas nur noch wie viel Matthias gehört hat.

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Berwald Oxenstierna
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Mi Feb 20, 2013 12:46 am

Gerade als Berwald noch überlegte, was er sagen sollte, hatte sich das ja doch wieder erübrigt, denn plötzlich platze Matthias auch noch rein. Klasse, ganz große Klasse. Berwald fragte sich natürlich auch, wie lange er dort gestanden und sie belauscht hatte. Ob er etwas von seinem Traum mitbekommen hatte? Oder von Lukas Traum?
Wenn ja, wäre das doch ziemlich peinlich. Eigentlich hatte er seinen Traum ja sowieso für sich behalten wollen. Das er ihn Lukas erzählt hatte, war eh nur ausnahme gewesen. Es war ihm einfach immer noch suspekt um wirklich zu dem Traum stehen zu können und noch wusste er ja nicht mal, ob das Ritual etwas damit zu tun hatte, oder eben nicht. Lukas Traum war zwar an sich seltsamer gewesen, aber so hatte jeder von ihnen eben an seinem Traum zu knabbern. Er seufzte innerlich und hörte dann, was Matthias sagte, warum er glaubte, das die Träume nicht funktioniert hatten.

Gut, er hatte auch die Theorie gehabt, das bei Lukas und ihm das einfach nicht wirklich funktioniert hatte und Matthias hatte wohl ähnliche Gedanken. Er ging aber sogar noch ein wenig weiter mit seinen Vermutungen und irgendwo klang es schon logisch, aber dennoch schüttelte er den Kopf. "Deine Theorie hat einen Knackpunkt, Matthias"; meinte er nur. "Wenn dann trifft das nur auf euch beide zu, den Typen den ich gesehen habe, kenne ich nämlich überhaupt nicht"
Zumindest war ihm niemand bekannt, der in seiner Freizeit mit einem Schlitten durch die Gegend flog. Er dachte einen Moment darüber nach und schüttelte dann innerlich den Kopf. Matthias redete weiter und erzählte nun, das er nach dem Blumensammeln geredet hatte. Vielleicht wurde es Zeit, das er hier mal die Situation aufklärte.

"Ich hab ich dich da nur nur veralbet, Matthias. Eigentlich sagt das Ritual, dass man nur während dem Blumen sammeln schweigen muss, wenn man alle zusammen hat, darf man wieder reden. Du hast also nichts falsch gemacht, wenn du hinterher mit wem auch immer geredet hast-also tanzt dein Traum auch nicht aus der Reihe" gestand er nun seinen kleinen Scherz und erwartete schon, das Matthias auf ihn sauer sein würde. Vielleicht konnte er auch darüber lachen, aber im Moment konnte er ihn schlecht einschätzen. Berwald hatte zwar kurz den Gedanken, das es an seinem kleinen Späßchen liegen könnte, das diese Traumsache nicht richtig funktioniert hatte, aber das konnte ja unmöglich ein Grund sein, warum sie nicht wirklich von Mädchen geträumt hatten.
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Matthias Køhler
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Mi Feb 20, 2013 11:34 am

Nachdem Matthias seine Theorie vorgestellt hatte, blickte er die beiden anderen an, aber Norge fuhr ihn nur an, weil er sie belauscht hatte. Er überging es mit einem Lächeln.
„Ich hab euch nie belauscht, ich hab nur ganz zufällig zugehört“, redete er sich heraus und blickte die beiden abwartend an. Aber dass er es alles gehört hatte war ja klar, sonst könnte er ja nicht wissen, dass beide nicht von Mädchen geträumt hatten.

„Na, was meint ihr?“, fragte er in die Runde. Er selbst fand die Theorie logisch. Norge sagte nichts – aber zumindest nichts dagegen, was schon mal nicht schlecht war. Und Sve…der sah recht nachdenklich aus. Und schüttelte dann den Kopf. Und erklärte, dass er den Typen in seinem Traum ja schließlich nicht kannte, weswegen er kein guter Freund von ihm sein könnte?
„Na und? Sve, du hast auch gar keine Fantasie… vielleicht wird er ja erst noch ein guter Freund von dir“, erwiderte Danmark und grinste ihn an. Wenn das stimmte, würde Sve aber mal einen besseren Freund haben als sie beide. Vielleicht würde er weggehen? Doch Matthias hatte auch keine Ahnung, wie viel an solchem Orakelzeug eigentlich dran war. Wahrscheinlich nicht so viel. Aber er musste die beiden ja irgendwie beruhigen.

Aber dann gab Berwald zu, ihn auf den Arm genommen zu haben, wegen der Aussage mit dem Schweigen.
„Boah, das ist ja voll gemein!“, sagte er nun doch ein wenig empört und wusste nicht, ob er es auf die Tatsache beziehen sollte, dass Schweden ihn angeflunkert hatte oder dass er grade sagte, sein Traum tanzte nicht aus der Reihe. Diese Aussage verstand er aber gerade sowieso nicht. Weil Norge in seinem Traum war, oder was? Aber… er war doch einfach nur da gewesen…

„Jedenfalls – selbst wenn – und selbst wenn du das jetzt auf Norge in meinem Traum beziehst, dann bin ich mir ja noch umso sicherer, was meine Theorie anbelangt. Das Orakel geht nur bei Mädchen. Es kann einfach nur Jungs zeigen. Und wir haben eben von unseren guten Freunden geträumt. Ich meine, das heißt ja jetzt nicht, dass wir schwul oder so sind. Immerhin haben wir ja auch nicht geträumt, wir würden mit nem Kerl irgendwo liegen und rumknutschen…“ , sagte er und grinste breit. Doch wenn er wüsste~
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Lukas Bondevik
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Do Feb 21, 2013 1:07 am

Matthias meinte er habe sie nicht belauscht. Ist klar, dachte Lukas genervt, schwieg dazu aber. Er hörte zu wie Berwald sprach und erklärte, dass er die Person, oder viel mehr den Jungen, den er gesehen hat, gar nicht kannte und das Matthias Theorie demnach nicht ganz stimmen konnte. Darüber hatte der Norweger auch schon nachgedacht. Sagte aber nichts, weil seine Gedanken immer noch die gleichen waren: Wie viel verdammt noch mal hatte Matthias jetzt gehört?
Dann klärte Berwald Matthias über seinen Scherz auf. Erst befürchtete Lukas, dass die beiden sich wieder kloppen würden, dann hoffte er es fast. So wären beide, aber vor allem Matthias, erstmal abgelegt und dieser verdammte Traum wäre erstmal raus aus dem Rampenlicht.
Matthias meinte aber nur „Boah, das ist ja voll gemein!“ und damit hatte sich die Sache.

Lukas sah weg. Er schaffte es immer noch nicht Matthias länger als fünf Sekunden anzusehen, ohne rot zu werden, wobei das Wegsehen ihm im Endeffekt auch nicht viel brachte weil er dann den Traum-Matthias vor seinem inneren Auge sah, was keine geringe Wirkung auf seine Gesichtsfarbe ausübte. Innerlich fluchte der Norweger.
So war sein Blick ein Wechselspiel zwischen zu Matthias gucken, weg gucken, zu Matthias gucken, weg, gucken wir lieber zu Berwald und am Ende doch wieder zu dem Dänen.
Hoffentlich viel keinem der beiden sein unruhiger Blick auf, der jetzt automatisch genervt war.

Matthias fing an weiter auf seiner Theorie herum zu reiten bis er schließlich zu dem Punkt kam bei dem er meinte sie wären ja nicht schwul und so, hätten auch nicht rumgelegen und hätten sich schließlich auch nicht geküsst.
Auf der einen Seite hätte Lukas erleichtert sein müssen, denn das hieß ja, dass Matthias nicht alles gehört hat. Auf der andren Seite traf das was er sagte aber genau ins Schwarze, was ihn unglaublich nervös machte.
Lukas sowieso schon leicht rotes Gesicht wurde noch mal eine Nuance dunkler und der Norweger drehte sich so schnell um ,dass er leicht stolperte. Nachdem er sein Gleichgewicht, ohne hinzufallen wieder gefunden hatte, sah er auf den See.
„Was du wieder für einen Mist redest!“, brachte Lukas schließlich raus, „Es hat halt nicht geklappt und fertig.“, sagte er als ob es Matthias Schuld wäre, dass es nicht geklappt hat und verschränkte die Arme, gegen das Bedürfnis kämpfend, einfach wegzulaufen.
"Find ich damit ab."

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Berwald Oxenstierna
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Sa Feb 23, 2013 2:02 am

Matthias schien wohl an seiner Theorie festzuhalten, obwohl Berwald immer noch glaubte, dass etwas daran nicht ganz richig sein konnte. Und er erwähnte auch seinen Zweifel, doch Danmark hatte auch darauf wohl eine passende Antwort auf Lager. Der Schwede dachte einen Moment kurz nach über seine Worte. Bisher hatte er dies noch gar nicht in Erwägung gezogen,dass er diesen Jungen noch kennenlernen würde. „Mh.....weiß nicht, wir werden ja sehen...“; gab er nur darauf als Antwort, einfach weil er einfach im Moment nichts anderes drauf zu erwidern wusste.
Seine Gedanken waren nämlich ein Stück weiter gegangen. Wenn der Traum die Zukunft gezeigt hatte, dann fragte sich Berwald auch, wo Matthias und Lukas dann gewesen waren. Wenn der Traum laut der Theorie von Matthias nun ihnen nun gute Freunde gezeigt hatte- wo waren dann Matthias und Lukas gewesen? Die waren gar nicht in seinem Traum aufgetaucht..

Bedeutete dies, wenn er den mysteriösen Jungen kennenlernte, die beiden nicht mehr seine Freunde sein würden? Wenn Matthias Theorie stimmen sollte, dann hieß es das wohl..
Innerlich schüttelte Berwald den Kopf. Das war doch nur eine dumme Theorie - die man doch gar nicht ernst nehmen konnte. Zudem... sollte dieses Orakel wirklich so dämlich sein, das es nur Jungs zeigen konnte, wie Matthias behauptete, dann konnte man es sowieso nicht richtig ernst nehmen, entschied Berwald schließlich und beschloss gleichzeitig für sich, sich keine großartigen Gedanken mehr darum zu machen. Es brachte immerhin nicht wirklich was, darüber nachzudenken... außer vielleicht graue Haare.

Und das war auch einer der Gründe, warum er Matthias schließlich auch erklärte, das er ihn nur hineingelegt hatte, was das Thema mit dem Schweigen betraf. Die erwartete Reaktion blieb aus und das wunderte ihn doch etwas. Aber es war ihm auch ganz recht so, da er nicht wirklich Lust hatte, sich zu prügeln. Er war heute einfach nicht auf Streit aus. „Es tut mir ja leid.-du darfst mich auch mal reinlegen irgendwann. “; sagte er und ja das meinte er ernst. Und das nächste Mal würde er sich zweimal überlegen, bevor er etwas tat. Das nahm er sich fest vor. Manchmal war weniger eben einfach mehr.

Berwald fiel natürlich Lukas unruhiger Blick auf und er konnte sich schon denken, das das mitdem Traum zu tun hatte. Auch wenn er auch nicht alle Details kannte,konnte er es ein wenig nachvollziehen, das Lukas ein wenig unsicher war, jetzt wo Matthias da war, beziehungsweise sie auch belauscht hatte. Lukas hatte sich auf einmal zum See umgedreht, wobei Berwald sich darüber schon Gedanken machte.
Es war genau da gewesen, als Matthias das mit dem Küssen und so weiter gesagt hatte. Langsam fragte sich Berwald doch, ob nicht genau das die Information gewesen war, die Lukas nicht rausrücken wollte. Möglich war es, das würde auch einiges erklären. Es war nur eine wage Vermutung, ein Gedanke, der Berwald ganz plötzlich gekommen war und eigentlich auch ein wenig absurd vorkam, aber dennoch konnte es nicht ausgeschlossen werden. Lukas Reaktion war schon etwas auffällig gewesen. Zumindest für Berwald.
Natürlich sprach er seine Vermutung nicht aus, aber er nahm sich vor, ihn vielleicht noch mal drauf anzusprechen, wenn Matthias sicher nicht zu hörte.
Erst mal musste man so wieso Matthias von dieser Sache abbringen, das er das Thema endlich fallen lies. „Denke ich auch. Es hat nicht funktioniert -und wir sollten nicht länger auf dieser Traumsache rumreiten. Schließlich ist die sowas von unsicher- und bringt letztendlich nichts, außer das wir uns zu sehr in die Sache hineinsteigern. Und sowas kann einfach nicht gut sein. “, sagte er und hoffte einfach auch, das Matthias endlich die Sache auch sein lassen würde.
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Sa Feb 23, 2013 3:13 am

Danmark war sich sicher, dass seine Theorie stimmte, aber er fragte sich für einen Moment, was Norges unruhiger Blick sollte. Glaubte er ihm mal wieder nicht? Sah ihm ja ähnlich. Doch er widersprach ihm nicht und verhielt sich irgendwie nur seltsam… wie mehr oder weniger den ganzen Morgen. Aber jetzt, wo er doch nach seiner Theorie nichtmals Angst haben müsste, schwul zu sein oder so, sollte er ihm dankbar sein. Aber Norge war nur genervt, wie immer.

Sve sagte wenigstens, man würde sehen, was passierte, und er stritt es nicht ab. Matthias nickte, auch wenn das bedeutete, dass Sve vielleicht weggehen würde? Aber man wusste es ja nicht so genau. Es wäre eben nur möglich. Oder auch nicht… jedenfalls war er für den Anfang mit seiner Erklärung zufrieden. Sve irgendwie auch, sagte ihm sogar, dass er ihn mal reinlegen dürfte, als Revanche.
„Gern, Mann!“, erwiderte er grinsend, bis er überhaupt merkte, dass Norge sich umgedreht hatte. Was war denn mit dem? Und dann warf er ihm auch plötzlich schon vor, was das für ein Mist wäre, den er da losgelassen hatte – aber warum denn? Die Theorie war doch völlig logisch… und warum sollte es jetzt plötzlich nicht geklappt haben?

Matthias verstand es nicht, wollte es aber herausfinden und dachte nach. Was war denn passiert? Und warum fand er seine Theorie nicht logisch? Er kam von selbst nicht drauf, aber er musste das jetzt klären. Sveriges Gerede, dass er aufhören sollte sich da reinzusteigern, oder so ähnlich, er hatte kaum zugehört, ignorierte er völlig.

„Warte mal, Sverige!“, sagte er schließlich und ging zu Norge, der immer noch etwas abseits stand. Trat vor ihn, und bemerkte seine roten Wangen. Das war…ungewöhnlich. Und Danmark war ja nicht dumm, auch wenn er bisweilen so wirkte.
„Sag bloß nicht, du hast geträumt, der Kerl im Traum wäre mehr als ein guter Freund?“, fiel es ihm schließlich ein und er grinste breit. So verlegen wie er vorhin von seinem Traum erzählt hatte, wärs sogar möglich.
„Hast du etwa wirklich mit ihm auf der Wiese gelegen und geküsst? Wer war’s überhaupt?“, nahm Matthias nun kein Blatt mehr vor den Mund und grinste breit. Jetzt wollte er alles wissen.
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   So Feb 24, 2013 2:07 am

Immer noch heftete der Norweger seinen Blick starr auf den See. Er ärgerte sich furchtbar über sich selbst, denn im wurde klar, dass er durch sein auffälliges Verhalten mehr oder weniger selbst der Auslöser für die Neugier seiner Freunde, bzw. von Matthias war.
Aber das konnte er jetzt auch nicht mehr ändern. Trotzdem ärgerte es ihn. Wie sollte er da jetzt wieder raus kommen?
Denn durch die Art und Weiße wie sich Lukas verhalten hat, würde es an ein Wunder grenzen, wenn Matthias es jetzt einfach dabei blies.
Aber Lukas war von dem dummen Traum total aus dem Konzept gebracht worden, eigentlich würde er es am liebsten verdrängen, aber die ganze Zeit tauchten vor seinem geistigem Auge Ausschnitte des Traumes auf. Wütend trat Lukas gegen einen Stein, der mit einem Platschen im See verschwand und hielt sich aus dem Gespräch zwischen Berwald und Matthias raus, was sollte er auch groß dazu sagen?

Lukas wusste nicht wie er sich verhalten sollte. Er kam immer mehr in Versuchung Matthias einen Bären aufzubinden, aber er log so ungern. Außerdem wusste Berwald zumindest um die Hälfte seines Traumes bescheid.
Frustriert verfluchte Lukas sich erneut. Warum machte er sich selbst so ein Drama wegen des Traums? Es war nur ein dummer Traum mehr nicht. Verdammt Berwald hatte von einem fliegendem Schlitten geträumt!

Gerade als Lukas beschlossen hatte nicht mehr so ein Theater darum zu machen, den er kam sich zunehmend albern vor, kam Matthias auf ihn zu.
„Sag bloß nicht, du hast geträumt, der Kerl im Traum wäre mehr als ein guter Freund?“, sagte er mit einem dummen Grinsen. Lukas versuchte seinem Blick standzuhalten. Aber Matthias hatte genau ins Schwarze getroffen und Lukas senkte leicht verlegen den Blick.
„Hast du etwa wirklich mit ihm auf der Wiese gelegen und geküsst? Wer war’s überhaupt?“, hackte Matthias nach.
Lukas wollte er erst was Falsches sagen, oder gar nichts. Änderte seine Meinung aber dann.
Warum nicht die Wahrheit sagen? Oft war die Wahrheit in so einer Situation die beste Lösung und vielleicht würde das sogar Matthias die Sprache verschlagen?
Nach einem kurzen Seitenblick zu Berwald, fing Lukas also mit ruhiger Stimme und so sachlich wie möglich an zu sprechen und sagte, als sei es nichts Besonderes: „Ja habe ich. Wer das war? Du.“
Schon während er sprach, bereute er das gesagt zu haben. Aber jetzt war es raus.


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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Mo Feb 25, 2013 10:10 pm

Leicht verdrehte Berwald die Augen. Natürlich. Matthias bohrte weiter. Aber insgheim hatte er auch nichts anderes erwartet, denn das Verhalten von Lukas war wirklich auffällig und Matthias war neugierig wie eine Katze, die nicht nachgab, bis sie ihr Ziel erreicht hatte und die Maus gefangen hatte.
Die Maus war in dem Fall, herauszubekommen, was Lukas Traum war. Beziehungsweise, um genauere Details des Traums aus ihm herauszubekommen.
Berwald blickte einfach nur zwischen seinen Freunden hin und her auch, sagte nichts, weil er auch nicht wusste, ob er sich jetz großartig einmischen sollte oder nicht.
Die ganze Situation war einfach irgendwie aus dem Ruder gelaufen und Berwald wünschte sich doch, sie hätten dieses Traum zeugs nie gemacht. Dann wären nämlich weder er, noch Lukas so verwirrt und Matthias würde nicht so nachbohren. Wenn alles ganz normal gewesen wäre, hätten sie den Tag ganz normal begonnen und müssten sich jezt nicht mit diesem Mist rumschlagen, der vermutlich eh nicht funktioniert hätte.

Matthias fragte nun wirklich nach, ob Lukas mit dem Typen auf der Wiese gelegen und mit diesen geküsst hätte. Und dann wollte er auch noch wissen, wer der Typ genau war. Berwalds Blick huschte weiterhin zwischen den beiden hin und her, bezweifelte aber, das Lukas etwas sagen würde- gut, aber er konnte ihn auch verstehen, er an seiner Stelle würde es auch nicht tun. Wobei, auch wenn Lukas es sagen würde, würde es für Berwald keine große Neuigkeit mehr darstellen, er wusste es ja bereits. In der Hinsicht konnte man ihn jedenfalls nicht mehr schocken.
Allerdings war er doch überrascht, als Lukas praktisch auch Matthias erste Frage bejahte. Überrascht lies Berwald seinen Blick erneut zwischen seinen Freunden hin und her wandern und sein Blick blieb bei Lukas hängen und er sah ihn fragend und gleichzeitig wenig erstaunt und ein bisschen skeptisch an.
War das jezt sein Ernst oder machte er bloß Spaß? Berwald konnte es nicht einschätzen, wobei er ja erst darauf tippte, das Lukas Matthias wirklich nur reinlegen wollte.
Wobei- vielleicht war auch was wares dran, immerhin war Lukas die ganze Zeit komplett durch den Wind gewesen, von daher könnte es schon wahr sein. Aber Berwald schwieg lieber und würde wohl eher später sein Kommentar abgeben, wenn er sich genau überlegt hatte, was er sagen sollte.
Damit hatt wohl Lukas wirklich gewonnen, was den merkwürdigsten Traum betraf, nicht mal mein fliegender Schlitten kann da mithalten, dachte er mit einem Anflog von Ironie, während er weiter seinen Freunden die Aufmerksamkeit schenkte und auf die Reaktion von Matthias wartete. Auch hier konnte er nun nicht wirklich einschätzen, wie der Däne reagieren würde.
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Matthias Køhler
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Fr März 01, 2013 1:26 am

Die Fragen waren schneller aus Matthias gekommen als gedacht. Schon als er sie ausgesprochen hatte, glaubte er fast schon wieder, dass es Unsinn war und höchstens gut dafür, Norge ein wenig zu ärgern. Aber dann blickte er so verlegen weg…
Matthias zog überrascht die Augenbraue hoch und blickte für einen Moment zu Berwald. Aber dieser sagte nichts dazu und seine Mimik verriet ebenfalls nichts. Also wandte er sich wieder Lukas zu, der ja auch im Moment viel interessanter war. Und blickte ihn neugierig und grinsend an. Was er wohl zu seinen Fragen sagen würde? Die Wahrheit würde er ihm bestimmt nicht sagen, oder? Matthias bezweifelte eigentlich im Grunde, dass er ihm überhaupt was verraten würde. Gleich würde er sicher nur sowas wie ‚Geht dich nichts an‘ murmeln – dann würde Matthias interpretieren können…

Aber bevor er noch länger darüber nachdenken konnte, was er möglicherweise aus einer möglichen Antwort interpretieren könnte, bejahte Norge plötzlich seine Frage und Danmark sah ihn einfach nur fassungslos an. Er öffnete den Mund, um was zu sagen, aber dann kam auch schon das ‚Du‘, das ihn nun vollends aus der Bahn warf.
„W-was? Ich?“, fragte er zunächst ziemlich überfordert, wurde erst ziemlich blass und konnte kurz darauf nicht umhin, rot zu werden. Das war jetzt irgendwie peinlich. Dass Norge sowas von ihm geträumt hatte, wo er doch überhaupt niemals – warte mal…das hat er doch nun mit Absicht gesagt, kam ihm plötzlich einen Augenblick später auch schon der Gedanke und er fing an zu lachen.

„Das…das sagst du doch jetzt nur so!“, sagte er im Lachen über Norges Aussage, sowie über sich selbst, dass er ihm für einen Moment geglaubt hatte und überhaupt. Das war jetzt irgendwie erleichternd, er wusste nicht warum. Vielleicht einfach weil die Vorstellung zu komisch war… dass Norge ihn küsste… wirklich lustig, wie kam man denn bitte bloß auf sowas? Es fiel dem Dänen ja fast schon schwer, sich wieder ein zu bekommen und er lachte immer noch leicht. Unmöglich.

…Also dass Norge ihn einfach so veräppelt hatte. Na warte, das kriegst du zurück, dachte sich Danmark deshalb, sobald er sich wieder beruhigt hatte und ging einen weiteren Schritt auf Norge zu. Er blickte kurz zu Schweden und zwinkerte ihm zu, aber dieser konnte natürlich nicht wissen, was er nun vorhatte. Und dann blickte er Norge an. So, wie er glaubte, dass ein tiefer Blick in die Augen funktionieren könnte.
„Erzähl mir doch sowas nicht. Oder soll ich dich vielleicht wirklich mal küssen, huh?“, fragte er ihn, frech grinsend und kam ihm langsam näher, so tuend als ob – und gespannt auf Norges Reaktion.
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Mo März 04, 2013 2:19 am

Schon bereute Lukas so ehrlich gewesen zu sein. Verdammt warum hatte er das jetzt wirklich gesagt? Matthias fragte auch noch nach. „W-was? Ich? , Lukas schaute ernst und nickte.
Vielleicht konnte er das Ganze, mit der Wahrheit, ja so auf die Spitze treiben, dass Matthias annahm er würde ihn veräppeln. Dabei konnte Lukas ein ruhiges Gewissen behalten, schließlich würde er bei der Wahrheit bleiben und mit viel Glück fühlte sich der Däne am Ende so verarscht, dass er aufhörte zu fragen. Die Idee schien Lukas zunächst gar nicht so schlecht.
Dann fing Matthias an zu lachen. Skeptisch beäugte Lukas diesen. Er schien das ganze tatsächlich nicht ernst zu nehmen. Gut.

„Das…das sagst du doch jetzt nur so!“, meine Matthias. Gut, Zeit den Plan auszuführen. Lukas versuchte eine unschuldige Miene aufzusetzen. Und antwortete mit ruhiger Stimme: „Nein, das mein ich ganz ernst.“
Gleich hab ich ihn so weit, dachte Lukas hoffungsvoll, gleich fühl er sich verarscht und hat keine Lust mehr…

Aber Matthias kam auf einmal näher und sah ihm tief in die Augen.
„Erzähl mir doch so was nicht. Oder soll ich dich vielleicht wirklich mal küssen, huh?“, fragte der Däne.
Lukas war zunächst überrascht und wäre zurück gewichen, dass wollte er dem Dänen aber nicht können. Wenn er vor dem Thema seine Ruhe haben wollte, müsste er es so richtig auf die Spitze treiben, dass selbst jemand wie Matthias keine Lust mehr hatte darüber zu reden.
Also wich Lukas nicht nur, nicht zurück, sondern kam Matthias auch immer näher, so nah wie es ging, ohne das sie sich berührten.
Mit großen Augen sah er Matthias an, fast schon auffordernd murmelte er: „Träume können wahr werden.“, er rechnete ja nie im Leben damit, dass Matthias ihn küssen würde, schon gar nicht vor Berwald.

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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Mi März 06, 2013 8:25 pm

Matthias sah kurz zu ihm und blinzelte ihm zu, allerdings hatte Berwald keine Ahnung, wie er das ganze nun einordnen sollte. Wie sollte er auch ahnen, was Mathias vorhatte. Gedanken konnte der Schwede nun mal nicht lesen, wobei er bald schon mitbekommen sollte, was der Plan war. Und irgendwie war er doch ein wenig überrascht. Das hatte er nicht kommen sehen. Gut, irgendwie hätte er erahnen können, dass Matthias diese Situation auf die Spitze trieb und nun wohl versuchte, sich Lukas anzunähern und ihn wohl zu küssen- wohl vielleicht um sich einen Spaß drauß zu machen. Aber Lukas reagierte nicht, wie es Berwald von ihm erwartet hatte.
Er hatte erwartet, das dieser mit Zurückweichung reagierte, mit Ablehnung. Aber es war genau das Gegenteil der Fall und irgendwie fragte sich der Schwede schon, was nun los war. Er stellte sich schon die Frage, ob er sich einmischen sollte, aber bezweifelte irgendwie, das die beiden auf ihn reagieren würden, so wie die beiden gerade drauf waren. Klar, er könnte Matthias wieder eine Kopfnuss verpassen oder anfangen, aus irgendeinem belanglosen Grund mit ihm zu streiten, aber vielleicht war es wirklich besser, sich dieses Mal nicht einzumischen, aber es würde wohl dann wieder auf das übliche hinauslaufen. Nämlich auf Streit. Und auf Streit hatte der Schwede im Moment nicht wirklich Lust, da es heute schon genug Stress gegeben hatte.

Aber natürlich fragte er sich mehr als einmal, was seine Freunde hier veranstalteten. Dieses Verhalten war so untypisch für beide. Gut, damit, dass Matthias die Sache ins lächerliche zog und Lukas küssen wollte, war zwar irgendwo typisch für ihn, aber Berwald glaubte nicht wirklich daran, das er es tun würde. Das war doch nur wieder so ein 'Ich veralbere Lukas ein wenig und lach mich hinterher total kaputt' Ding von Matthias. Vielleicht war das Augenzwinkern an ihn so ein Hinweis gewesen.
Bestimmt. Etwas anderes konnte es doch fast gar nicht sein. Und bei Lukas war es mit Sicherheit das gleiche. Der reizte das Ding nur aus um Matthias eins auszuwischen, damit der aufhörte, über den Traum zu reden. Es wäre die einzige logische Erklärung, die Berwald einfiel für dieses Verhalten. Denn, wie schon gesagt, das war total untypisch.

Kurz schoss ihm aber durch den Kopf, was sein würde, würden die das jetz wirkich ernst meinen. Nein,was dachte er denn da. Das war doch nciht möglich, was dachte er da eigentlich schon wieder? Manchmal verstand er sich selbst nicht, wie er auf sowas kam. Vielleicht war er nur selber von dem ganzen einfach noch verwirrt. Der Schwede seufzte innerlich und richtete seine Aufmerksamkeit wieder auf seine Freunde
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Fr März 22, 2013 4:25 pm

(nach langem Warten ist er da^^)

Matthias zog leicht die Augenbraue hoch, als Lukas meinte, er meine das wirklich ernst. Sollte er ihm allen Ernstes glauben, dass er wirklich sowas von ihm geträumt hätte? Das wäre äußerst seltsam, aber wollte jetzt aber auch nicht weiter drüber nachdenken, er wollte ihn ein wenig veralbern und gleich würde er ja sehen, dass Norge es bestimmt kaum ernst meinte. Dessen war er sich zumindest sicher, sonst würde er es ja nicht machen.
Also kam er Lukas stückchenweise näher, und hatte gar nicht das Gefühl, sich so schnell zu bewegen, wie Lukas‘ Gesicht plötzlich näher kam – und er war ihm plötzlich verdammt nahe… so nah wie er ihm noch nie gewesen war…

Was zum Henker passiert hier grade?, fragte sich Matthias und irgendwie fühlte er sich jetzt seltsam, während er den Blick irritiert erwiderte und am liebsten zurückgewichen wäre. Dabei sollte Norge das doch tun. Er konnte seinen Atem bereits auf seiner Haut spüren… und dann sagte er ihm, dass Träume wahr werden könnten und Matthias hatte das Gefühl, dass eher Lukas kurz davor war ihn zu küssen, als er ihn… - was bei Danmark nur einen Schluss zuließ: Er meint die Scheiße wirklich ernst!

Schockiert darüber wich er zurück und fuhr sich unsicher durchs Haar, während er knallrot wurde. Er hatte das doch nur als Scherz gemeint und wollte ihn nie im Leben küssen, aber anscheinend träumte Norge davon und wünschte sich das auch…
„Ähh… dazu gehörn immer zwei“, sagte er schließlich unsicher, „ich kann das nicht…“

Oh bei Odin, was sollte er nur machen, wenn Lukas wirklich von ihm träumte und wenn er wirklich wollte, dass er ihn küsste, wie er es anscheinend im Traum getan hat? Was, wenn das alles noch weiter ging und Lukas sich in ihn verliebt hatte? Vielleicht war er ja deswegen vorhin auch so beleidigt abgehauen… Oh, zum Teufel damit…, dachte Matthias, denn er wusste so langsam nicht mehr aus noch ein. Aber er musste ihm ja irgendwie klarmachen, dass das eben von seiner Seite aus nicht ernst gemeint war.
„Also, das eben war nur Spaß. Ich bin nicht schwul oder so“, versuchte er schließlich sich zu rechtfertigen. Die Röte verblasste nur langsam. Das war alles so peinlich und überforderte ihn furchtbar. Doch dann fiel ihm etwas ein. Falls Lukas das wirklich ernst meinte, brach er ihm ja quasi sein Herz. Er wusste nicht, was er machen sollte. Er konnte ihn ja jetzt nicht einfach küssen nur weil Lukas das wollte… vielleicht… sollte er sich entschuldigen, dann wäre es nicht ganz so schlimm… vielleicht…

„Scheiße, ich meine, es tut mir leid…!“, sagte er und blickte Lukas in die Augen, „…wenn du dich in mich verliebt hast“

Dann drehte er sich weg. Er wollte nicht wissen, wie er reagierte. Im Prinzip wollte er nur noch weglaufen. Das war alles zu viel für ihn. Matthias fühlte sich ziemlich überfordert aufgrund dieser Erkenntnis. Nahezu wie erschlagen. Er musste… weg von hier… sich erst mal irgendwie ablenken, bevor er gleich noch ganz am Rad drehte…
„Komm, Sve, wir müssen noch neues Feuerholz holen!“, sagte er ein wenig fertig (mit den Nerven) und klopfte an Berwalds Schulter, damit er mitkam. Ohne etwas Weiteres zu sagen oder zu warten, ob Berwald ihm folgte, machte er sich auf den Rückweg.
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Do Apr 04, 2013 12:54 am

Auf eine Art fand Lukas es etwas merkwürdig, dass Matthias ihm so nah war, aber wollte jetzt auch keinen Rückzieher machen.
Gerade, als es ihm doch etwas unangenehm wurde, wich Matthias seinerseits zurück und wurde rot.
Lukas musste sich wirklich zusammen reißen um sich nicht kaputt zu lachen. Wie verlegen Matthias nun wirkte! Dass es so einfach war, ihn aus der Fassung zu bringen, amüsierte den Norweger.
Er schien das Ganze tatsächlich zu glauben, das überraschte Lukas auf der einen Seite auch.
Wie konnte Matthias das so leicht glauben? Etwas abwegig war es ja schon, schließlich waren sie beide Männer und Lukas gab Matthias oft genug zu verstehen, dass er ihm auf die nerven viel. Und das er dann ohne Zweifel so hinnahm...Nicht das Matthias Lukas auf seine Artb auch hereinlegte.

„Ähh… dazu gehörn immer zwei ich kann das nicht…“, meinte Matthias. Glaubte er etwa Lukas hatte ihn küssen wollen? Dieser wusste immer noch nicht recht, ob er das sehr bescheuert oder doch lustig finden sollte. So lange er das noch nicht ganz zu Ende gedacht hat, wollte er Matthias in dem Glauben lassen. So konnte er ihn schön reinlegen und sich eine gute Art überlegen, wie er ihm beibrachte, dass das alles nur ein Spaß war. Abgesehen von seinem Traum natürlich, dessen Inhalt ihn nach wie vor verwirrte. Aber allein Matthias verwirrter Gesichtsausdruck schein das ganze schon fast wert gewesen zu sein.
Kurz schaute Lukas zu dem Schweden, ob er schon durchschaut hatte, dass das Ganze nur ein Spaß war? Zumindest sollte er das schneller als Matthias merken.
„Also, das eben war nur Spaß. Ich bin nicht schwul oder so“ ,fügte Matthias noch hinzu und schien wieder seine Fassung zurückzugewinnen. Lukas bemühte sich weitestgehend normal zu gucken und sich nicht vor Lachen auf dem Boden zu rollen. Es war lange her, dass der Norweger etwas so lustig gefunden hatte.


„Scheiße, ich meine, es tut mir leid, wenn du dich in mich verliebt hast“ “, sagte Matthias dann und Lukas war froh, dass dieser sich dann umdrehte. Lukas schlug die Hand vor den Mund um sein Lachen zu unterdrücken. Matthias ging dann auch schon und forderte Berwald auf, ihm zu folgen.
Als der Däne weg war, kicherte Lukas immer noch etwas und schaute kopfschüttelnd in die Richtung, in die Matthias verschwunden war.
Er atmete noch einmal ein und aus, dann schaute er zu Berwald und fragte sich ob dieser verstanden hat, was los war und ob er nachfragen würde, oder ob er seine Gedanken für sich behielt.

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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Fr Apr 26, 2013 11:48 pm

Berwald war sich nicht ganz sicher, was er von dem ganzen halten sollte. Erst dachte er ja, Lukas machte wirklich nur Spaß. Dann sah das ganze wieder so ernst aus, so das der Schwede auch nicht wirklich wusste, wie er jezt reagieren sollte. Ob er sich einmischen sollte, oder ob er einfach nur zusehen sollte. Aber selbst wenn er jezt was sagen würde, was sollte er sagen? Es war alles gar nich so leicht, zumal er ja die Situation auch nicht wirklich abschätzen konnte, was jezt genau lief. Würden die sich jezt wirklich küssen oder ......
Zumindest sah es so aus und Berwald machte sich schon darauf gefasst, das einer dem anderen eine Ohrfeige verpassen würde. Er war sich nur irgendwie nicht sicher, wer das sein würde. Verdammt, warum saß er nur hier und konnte nur zusehen ohne irgendwie zu reagieren? Gut, er könnte zwar reagieren, aber hier war wieder ein wenig die Hemmschwelle vorhanden. Er wollte nicht plötzlich etwas tun oder sagen was falsch war und dann auch die beiden gegen sich aufbringen.
Er war nicht der Typ, der unüberlegt quasselte, nur um eine Situation weniger unangenehm zu gestalten. Lieber überlegte er zweimal denn für ihn, auch wenn er nur zu sah, war die Situation äußerst unangenehm. Weil alles einfach so ungewiss war, wie es aus gehen würde und er auch nicht wollte, das seine Freunde sich wegen so einer Sache auch zerstritten.


Doch wie es ausging, das erlebte Berwald gleich mit, weil plötzlich zog Matthias seinen Kopf zurück und stammelte vor sich hin. Ein wenig erleichtert war der Schwede schon, das es doch nicht zu einem Kuss gekommen war, denn wer wusste schon, wie das ganze dann noch weiter gegangen wäre.
Es war ja eh schon kompliziert genug, auch wenn dem Schweden langsam dämmerte, das Lukas wohl nur Spaß machte, um Matthias davon zu überzeugen mit dem blöden Traum gerede aufzuhören. Wobei Matthias' verwirrter Gesichtsausdruck doch irgendwie lustig war. So sah man den Dänen selten.
Allerdings war Berwald gut genug darin, seine Mimik zu verstecken, das er mit einem scheinbar gleichgültigen Gesichtsausdruck die Szenerie beobachtete. Er bemerkte zwar, das Lukas zu ihm hinsah, aber Berwalds Gesicht blieb ausdruckslos, weil er die Sache auch wirklich schon für kompliziert genug hielt.


Matthias war dann verschwunden und Lukas und er waren alleine noch am See. Der Norweger sah zu ihm hin, wahrscheinlich er wartete er jezt, das er irgendwas dazu sagte. Oder auch nicht. "Anfangs hab ich wirklich gedacht, du meinst das ernst"; meinte Berwald mit einem Kopfschütteln, wobei er damit durchblicken lies, das er die Sache durchaut hatte. Dabei erhob er sich, wobei er schon überlegte, ob er jezt noch großartig etwas dazu sagen sollte oder nicht. Denn immerhin hatte Matthias ihn auch aufgefordert mitzukommen und wer wusste schon, vielleicht wollte er ja auch reden.
"Ich werd aber dann mal nach Matthias sehen..der scheint auch ziemlich durch den Wind jezt zu sein..."; meinte Berald dann zu Lukas. "Du kommst hier klar?" Er wollte ja für seine Freunde gleichzeitig da sein und sie unterstützen, aber er konnte sich ja nun mal nicht mit einer Axt zweiteilen. Stehen lassen wollte er den Norweger hier ja jezt auch nicht unbedingt. Aber Lukas schien so, als ob er momentan klar kommen würde. Zumindest wirkte er nicht mehr so geknickt wie vorhin noch. Dafür hatte Matthias noch mehr verwirrt gewirkt und Berwald wollte auch mal nach ihm sehen. "Wir sehen uns ja dann zu Hause.."; meinte er noch und klopfte Lukas auf die Schulter und machte sich dann auf um Matthias zu suchen.
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Matthias Køhler
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Sa Apr 27, 2013 9:03 pm

Während Matthias zurücklief, dachte er immer noch an Norges Gesichtsausdruck. Zuerst blickte er normal, aber irgendwie hatten seine Mundwinkel so gezuckt und Matthias glaubte, dass es wohl irgendwie Unsicherheit war… bis er schließlich die Hand vor den Mund schlug, wahrscheinlich aus purem Entsetzen, oder weil er es erst nachträglich realisiert hat, dass Danmark ihm einen Korb gegeben hatte. Aber für wie bescheuert hielt er ihn eigentlich? Wie hätte er das nicht merken sollen, dass da anscheinend mehr war, wenn Lukas sich so verhielt?

„Ach scheiße!“, fluchte Matthias und kickte einen Stein weg. Was sollte er jetzt nur machen? Norge war doch sein bester Kumpel – mal mehr mal weniger, kam drauf an ob sie nicht grade stritten… aber wenn Norge sich jetzt in ihn verliebt hatte, was sollte er dann nur machen? Matthias hatte irgendwie ein richtig schlechtes Gewissen. Aber er konnte ja auch nichts dagegen machen, oder?

Er ging wieder an die Hütte zurück und holte seine Axt. Dann jedoch hockte er sich erstmal resigniert hin. Das war doch alles zum wahnsinnig werden. Jetzt wusste er, dass diese Traumsache die bescheuertste Idee überhaupt gewesen war. Und Norge glaubt doch immer an diese Magie –scheiße, deswegen denkt er jetzt sicher, es müsste so sein, in der Realität…, dachte Danmark verzweifelt und er würde wohl nie den Moment vergessen, als Lukas so gelächelt und ‚Träume können wahr werden‘ gehaucht hat. Es jagte ihm immer noch einen Schauer über den Rücken.

So stützte er sich auf die Axt und blickte vor sich hin. Bis ihm etwas einfiel, was noch viel beunruhigender war, als das.
„Und ich hab ja irgendwie auch von ihm geträumt…verdammte Scheiße, das wird er mir jetzt solange vorhalten, bis… Nein, scheiße, nein, das kann ich nicht“, dachte Danmark laut und hielt sich erst die Hand vor den Mund, als er merkte, dass er gerade laut geredet hatte. Und Schweden so ziemlich direkt in der Nähe stand.
„Hey…“, sagte er und lächelte unsicher. Oh Gott, das machte ihn gerade so fertig, er wusste selbst nicht mal, ob er grad noch normal mit Schweden quatschen konnte.
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Berwald Oxenstierna
Finland's Husband
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   So Apr 28, 2013 5:33 pm

Berwald nahm einfach mal an, das Matthias in Richtung ihres Hauses gegangen war und somit schlug auch er den Weg dorthin ein, nachdem er sich versichert hatte, das Lukas im Moment auch alleine klar kam. Während er zum Haus zurückging, machte er sich natürlich Gedanken, was er sagen sollte. Immerhin schien Matthias durch die ganze Sache doch ziemlich durcheinander zu sein. War es jetzt seine Aufgabe zu erklären, das das alles nur Spaß von Lukas gewesen war? Sollte er jetzt zu Matthias hin gehen und es ihm sagen? Er war sich da nicht wirklich sicher, wobei er ja eigentlich fand, das Lukas das ganze aufklären sollte. Immerhin war es seine Idee mit dem ganzen gewesen und Berwald hatte ja schon seinen eigenen kleinen Scherz auch aufgedeckt, den er Matthias gespielt hatte, da sollte Lukas auch den Mumm in den Knochen haben, zu Matthias zu gehen und ihm zu sagen, das es nur Spaß gewesen war. Aber die Frage war natürlich, ob das so leicht war, wie der Schwede sich das vorstellte.

Oder war es besser, wenn man die Sache einfach auf sich beruhen lassen sollte? Denn Berwald konnte sich schon ausmalen,das Matthias sicher wütend sein würde, wenn man ihm erklärte, das das alles ja gar nicht so gemeint gewesen war. Andererseits war da auch noch der Traum von Lukas gewesen, in dem er auch von Matthias geträumt hatte und seine Reaktion darauf, von dem Berwald immer noch nicht wusste, was er davon halten sollte. Ob das Ritual nun gewirkt hatte, oder nicht
Er seufzte leise. Irgendwie lief das ganze gerade extrem aus dem Ruder und irgendwie hatte der Schwede das Gefühl, das er mit der ganzen Sache doch etwas überfordert war.
Immerhin war er derjenige,der hin und her hüpfen musste, zwischen zwei Stühlen saß und irgendwie versuchen musste die Sache jetzt irgendwie zu regeln, wenn er nicht wollte, das seine Freunde auf Grund einer - seiner Meinung nach immer noch komplett bescheuerten Idee – total zerstritten. Oder einfach nur nicht mehr miteinander redeten..oder etwas sonstiges in der Art passierte.

Nach einer Weile kam er dann auch zu Hause an und fand Matthias tatsächlich dor,t wie er es erwartet hatte. Nun, auch wenn er sich sehr viele Gedanken gemacht hatte, auf dem Weg hier her, er war doch immer noch zu keinem Entschluss gekommen, was er jetzt eigentlich sagen sollte. Zudem er auch noch genau in dem Moment hineingekommen war, als er Matthias mit sich selber reden gehört hatte. Das erinnerte ihn ja daran, das auch der Däne von dem Norweger geträumt hatte und wieder tauchte bei ihm die Frage auf, ob er nun Matthias alles erzählen sollte. „Hey“; antwortete er dann,als er von dem Dänen angesprochen wurde. „Alles in Ordnung?“; fragte er dann. „Kann ich dir irgendwie helfen?“ Besonders kreativ war das ja nicht, das nichts in Ordnung war, das konnte man ja auch sehen und Berwald ärgerte sich innerlich dafür, das er nicht so kommunikativ war, wie er es gerne in manchen Situationen hätte
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