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 In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]

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AutorNachricht
Matthias Køhler
Northern King
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BeitragThema: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Sa Jan 26, 2013 2:05 am

[Norge, Sverige, Danmark]

Auf einer Waldlichtung brannte bereits das Mittsommernachtsfeuer. Litha, das Mittsommernachtsfest war ein nordischer heidnischer Brauch. In dieser Nacht war es die hellste Nacht des Jahres und das Feuer erhellte die Nacht zusätzlich. Man sagte auch die ‚Weiße Nacht‘ dazu. Es war ein mystisches Fest und angeblich kamen Geister, Feen, Trolle an diesem Tag heraus.

Danmark glaubte, dass er vielleicht heute Nacht mal eins von diesen Wesen sehen würde, von denen Norge immer sprach. Aber zuerst tanzte er fröhlich ausgelassen mit seinen beiden Wikingerfreunden um das große Feuer. Sie feierten das Fest natürlich ausgiebig.

Gröhlend und lachend lief er ums Feuer und trank danach mit seinen Freunden Holundersaft, bis ihm schließlich auf einmal eine Idee kam.
„Du Schweden, du hast doch mal gesagt, dass es an Litha so einen magischen Brauch gibt. Also dass manchmal Mädchen nachts Blumen sammeln, sie unters Kopfkissen legen und dann von ihrer zukünftigen Liebe träumen“, erzählte er und es waren die Teilstücke, an die er sich noch erinnern konnte. Er hatte damals nicht richtig zugehört. Aber jetzt interessierte es ihn schon.

„Das könnten wir doch auch mal machen, funktioniert bei uns sicher auch. Ich fänds lustig, was meint ihr?“, schlug er vor und trank sein Trinkhorn aus. Auch wenn er nicht so die Lust auf Blümchen sammeln hätte, er war darauf gespannt von welchem hübschen Mädchen er wohl träumen würde. Und er war verdammt neugierig, was diese Mädchensache betraf. Bis jetzt hatte er noch kaum eins kennengelernt, wo er immer nur mit seinen Freunden unterwegs war.
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Lukas Bondevik
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Sa Jan 26, 2013 2:54 am

Es war hell und obwohl es manchmal, ok eigentlich immer bei diesem Fest sehr laut zu ging, war es für Lukas eine der tollsten Nächte des Jahres.
Weiße Nacht allein wie sich das schon anhörte war fantastisch.
In dieser hell erleuchteten Nacht war Lukas viel offener und weniger zurückhaltend als sonst.
Ausgelassen hüpfte er mit seinen Freunden um das Feuer und hatte einfach Spaß.

Natürlich konnte er die ganzen Fabelwesen sehen, die in dieser Nacht so zahlreich erschienen sind und wie jedes Jahr hoffte der Norweger seine Freunde würden sie auch mal so wahrnehmen wie er, wenigstens einmal, wenn auch nur kurz.

Dan nach tranken sie den leckeren Holundersaft als Matthias auf einmal eine interessante Sache ansprach, natürlich hatte Lukas davon gehört, schließlich liebte er Mythen jeder Art , allerdings hatte er sich noch nicht eingehender damit beschäftigt, weil er die Vorstellung, ehrlich gesagt zunächst etwas albern fand.
Aber als Matthias so euphorisch davon zu erzählen begann, weckte es doch mehr und mehr sein Interesse und er ließ sich mitreißen, nicht zuletzt weil er es sehr interessant fände herauszufinden wie viel Wahrheit hinter dem Mythos steckte.

Über Mädchen hatte er sich bislang auch nur wenig Gedanken gemacht, seine Feen waren Mädchen, aber Matthias meinte das zählt nicht. Und es war doch gut zu Wissen wie die zukünftige Braut aussah, oder?
Dann erkannte man sie wenigstens wenn sie einem über den Weg lief.

Also nickte der Norweger.
„Warum nicht“, meine er, “Ich kann mir vorstellen, dass das echt interessant wird.“
Er lächelte Matthias anerkennend an und wande sich an Berwald: „Was meinst du?“

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Berwald Oxenstierna
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Sa Jan 26, 2013 4:38 pm

Wie jedes Jahr feierten auch dieses Mal die drei Freunde zusammen das Mitsommer fest. Diese Nacht war wohl die hellste des Jahres und Feuer tat sein übriges um es noch heller werden zu lassen. Normal war auch Berwald nicht gerade jemand, der augelassen und fröhlich war- beziehungsweise er wollte es nie so wirklich zeigen, aber in der Mittsommernacht war es auch um ihn geschehen und er konnte da einfach nicht ernst bleiben. Dazu war auch die Stimmung viel zu ausglelassen und er tanzte natürlich auch um das Feuer und war in total guter Stimmung.

Lukas behauptete zwar felsenfest, sie wären nicht die einzigen, die hier feierten und das noch Feen und sonstige Wesen hier waren und das Mittsommerfest feierten, aber Berwald hatte noch keinen von diesen gesehen beziehungsweise glaubte auch nicht so recht daran, das es so war, wie der Norweger sagte. Natürlich sagte er dies nicht, er wollte keinen Streit provozieren an diesem Tag und darum schwieg der Schwede lieber, was das Thema betraf.

Als sie dann gemütlich um das Lagerfeuer herum saßen und Holundersaft tranken, hing er ein wenig seinen Gedanken nach und wurde eben von Matthias aus diesen gerissen, denn dieser sprach ihn direkt an. Er zog kurz skeptisch die Augenbraue hoch, als er hörte, was der Däne sagte. "War wieder klar, das du dich nur an die unwesentlichen Dinge erinnerst"; brummte Berwald. Er konnte sich noch gut daran erinnern, als er diesen Brauch erwähnt hatte- allerdings war dies nur nebenbei gewesen, er hatte eigentlich auch wichtigeres gesagt damals. Und auch er hatte den Eindruck gehabt, das Matthias damals nicht zu gehört hatte- aber wie er nun merkte, hatte er dies doch, wohl aber nur bei dem eben unwesenden Teil.


Als Matthias dann meinte, das sie diesen Brauch auch machen konnten, blickte Berwald von dem Dänen zu Lukas, der dem ganzen wohl auch nicht so abgeneigt war. Ob es funktionieren würde oder nicht, stand auf einem anderen Blatt, aber er selbst fand das ganze doch ziemlich dämlich weil er dachte, das es nur etwas für junge naive Mädchen war und nichts für gestandene Männer wie sie. Er würde zwar auch gerne wissen, was die Zukunft in Sachen Liebe für ihn bereithielt- aber ob man das wirklich an so einem albernen Brauch erkennen konnte? Er wusste es nicht. Berwald rang innerlich mit sich und gab dann schließlich doch nach. Immerhin wollte er auch kein Spielverderber sein, denn er wusste, dass Matthias ihn dann das nächste Jahr damit aufziehen würde, wenn er hierbei nicht mitmachen würde. Und das wollte der Schwede sich und seinen Nerven ersparen. "Okay..gut....ich bin dabei..."; meinte er schließlich seufzend. "Also los, wir können uns ja schon mal ans Blumen sammeln machen- und denkt dran, dabei müsst ihr die Klappe halten"; sagte er und erhob sich dann.
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Matthias Køhler
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   So Jan 27, 2013 12:42 am

Matthias blickte seine Freunde an und machte sich schon drauf gefasst, dass sie es vielleicht weniger lustig fänden, dann würde er es einfach als Scherz abtun. Er war zwar neugierig, aber auch sehr oberflächlich. Berwald schien es als unwesentlich zu empfinden, was Danmark nur die Schultern zucken und breit grinsen ließ. Doch dann antwortete Norge und er schien es wirklich interessant zu finden.

Danmark blickte ihn ebenfalls an, und lächelte zufrieden, er hatte ihm mal nicht widersprochen, das war schon mal gut. Denn ansonsten kam das öfter mal vor. Inzwischen konnte er damit umgehen, glaubte er zumindest. Vielleicht sorgte das dafür, dass sie sich zeitweise besser verstanden. Irgendwie glaubte er aber sowieso, je länger sie zu dritt zusammen unterwegs waren, desto inniger wurde ihre Einheit.

Nun müsste nur noch Berwald zustimmen, immerhin kam der Brauch aus seinem Land und er hatte auch davon erzählt. Er kannte die Einzelheiten, die Matthias schon wieder entgangen waren, falls er eben überhaupt richtig zugehört hatte. Und er fand es vielleicht nicht so großartig? Danmark überlegte schon Methoden, wie er ihn überzeugen könnte, als Sverige schließlich zustimmte.

„Find ich gut“, erwiderte Danmark und grinste breit. Er hatte sie mal wieder zu seinen ‚Schandtaten‘ überzeugen können und freute sich immer tierisch drüber.
Dann jedoch erwähnte Schweden etwas ziemlich unangenehmes. Man müsste während des Blumen sammelns die Klappe halten. Und man musste doch auch verschiedene Sorten sammeln, oder? Oh…, dachte Danmark und war sich nun sicher, dass das schief gehen würde. Er konnte doch keine Blumen auseinanderhalten. Und was sollte er machen, wenn er niemand fragen könnte? Das würde verdammt schief gehen…

„Ähm… wie viele verschiedene Blumen muss man nochmal sammeln? Und glaubt ihr, dass das lang dauert? Und muss man auch die Klappe halten, bis man sie unters Kissen gelegt hat und schläft?“, stellte Matthias schnell alle wichtigen Fragen und hatte irgendwie ein wenig Angst davor, die ganze Nacht nichts zu sagen. Das würde er doch nie aushalten…
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Lukas Bondevik
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   So Jan 27, 2013 1:47 am

Tatsächlich konnten sie drei sich, ohne große Diskussion und Streitereien, darauf einigen Matthias Idee nachzukommen.

Das hebte Lukas Laune gleich noch mehr, ein Bisschen hatte er nämlich trotz des besonderen Tages, daran gezweifelt.
Erstrecht als der Schwede bemängelte das Matthias sich nur an die unwesentlichen Dinge erinnere. Doch auch er war überrascht das er sich überhaupt an was erinnerte, schließlich hielt sich Matthias Interesse für Mythen und so was in der Regel in Grenzen.

Lukas war nicht entgangen das Berwald kurz mit sich gerungen hatte aber er konnte nachvollziehen warum, schließlich hatte er selbst ja auch erst mal Pro und Contra abgewogen.
Trotzdem breitete sich ein Lächeln auf dem Gesicht des Norwegers aus als Berwald sagte: "Okay..gut....ich bin dabei..."

Dann überlegt Lukas kurz wie wahrscheinlich es war, dass das Ritual auch funktionierte. Es interessierte ihn wirklich, sowas interessierte ihn halt immer.
Er hatte tatsächlich schon von Fällen gehört wo es angeblich geklappt hat und das Paar hinterher geheiratet hat und glücklich bis ans Ende ihrer Tage lebte.
Es wurde auf der anderen Seite auch behauptet, dass dies absoluter Mist wäre, aus eigener Erfahrung der Leute. Allerdings konnte man bei dem Ritual auch schnell Fehler machen.

Ein Bisschen erhoffte sich Lukas das es klappte und seine Freunde ihren Horizont für Magie etwas erweiterten und vielleicht doch mal an Feen glaubten, wenigstens an seinen Troll.

Dem Norweger waren zwar die Einzelheiten des Rituals bekannt , aber es kam ja ursprünglich aus Schweden und deshalb ließ Lukas ihn, als Experten sozusagen erklären wie es von statten ging.

Das mit dem das sie überhaupt nichts sagen durften stimme so nicht ganz, aber Lukas schmunzelte und sagte nichts, er hielt das für eine gute Idee, so würde Matthias nicht die ganze Zeit reden und wohlmöglich, beabsichtig oder nicht, doch noch einen Streit mit Berwald vom Zaun brechen.

Deswegen nickte er nur und wartete was Berwald auf Matthias Fragen antworten würde.

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Berwald Oxenstierna
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   So Jan 27, 2013 7:22 pm


Es grenzte wirklich fast an ein Wunder, das die drei das ohne größere Diskussionen beschlossen hatte. Normalerweise endeten Vorschläge von Matthias nämlich meistens damit, das entweder einer oder zwei da nicht mitzogen. Aber weil heute auch Mitsommer war und Berwald eine Möglichkeit sah, Matthias etwas zu ärgern, hatte er mal zugestimmt da mitzumachen. Mochte sein, das der Däne ihm hinterher an die Gurgel gehen, aber nun ja das würde Berwald in Kauf nehmen. Ab und an musste er seinen Kumpel einfach ein wenig aufziehen.

Nachdem beschlossen wurde, das sie dies nun durchziehen würden, wollte Berwald eigentlich schon aufstehen und die Vorbereitungen treffen. Sprich Blumen sammeln. Er kannte ja die Einzelheiten und wusste, wie man alles vorbereiten musste. Auch wenn er es für unwichtig und stumpfsinnig hielt, kam das schließlich ja aus seinem Land und er war damit durchaus vertraut. Aber es zeigte sich mal wieder, das Matthias wieder nicht zu gehört hatte, denn er fragte nach Einzelheiten, wie man das Ritual denn durchführen sollte. Lukas schien ihm auch das Erklären zu überlassen, also setzte der Schwede gleich an, um die Fragen zu beantworten.

"Also erst mal müssen es 7 Blumen sein. Das dürfte nicht allzu schwer sein, die zu finden"; meinte er und blickte zwischen seinen Freunden hin und her. "Und ob das lange dauert, hängt ganz von einem selbst ab. Wenn man sie schnell zusammen hat, kann man innerhalb von zwei Stunden fertig sein, manch einer braucht aber auch die ganze Nacht dazu. Je nach dem, wie geschickt man sich eben anstellt"; sagte er schmunzelnd. "Von dem Zeitpunkt an, von dem du das Blumensammeln begonnen hast, bis zu dem Zeitpunkt an dem du sie unters Kopfkissen legst, darfst du überhaupt nichts mehr sagen- so funktioniert dieses Magiezeugs nun mal- ich hab da die Regeln nicht bestimmt" , sagte er dann mit ernster Mine. Immerhin musste es ja glaubwürdig wirken. Zwar musste man nur wegen des Blumen sammelns schweigen- aber Berwald wollte wie gesagt Matthias ein wenig ärgern, selbst, wenn es bedeutete, das er sich hinterher mit diesem wieder auseinander setzen müsste, sollte er es rausfinden. "So..noch Fragen? Letze Chance..ab dann herrscht Schweigen"; meinte er und blickte zu Matthias.
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Matthias Køhler
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   So Jan 27, 2013 8:33 pm

Danmark hoffte sehr, dass das Schweigen sich auf das Blumensammeln beschränkte. Irgendwie bereute er es jetzt, diesen Plan vorgeschlagen zu haben. Er würde ja leiden… Na hoffentlich macht das das heiße Weib im Traum wieder gut, sonst bin ich wirklich sauer, dachte er und grinste schief.
Sein Grinsen verblasste jedoch, als Berwald sagte, man müsste die ganze Zeit schweigen, bis sie unterm Kopfkissen lagen. Und dass das Blumensammeln, weil man sieben verschiedene brauchte, auch die ganze Nacht dauern könnte. So lange wollte er nicht brauchen, immerhin wollte er ja auch was von seinem Traum haben.

„Oh Gott, was ist wenn ich während dem Blumen sammeln einschlafe? Wenn alles so still ist und keiner redet dann ist das ja tot langweilig“, äußerte er seine Bedenken. Er bräuchte dafür einen Haufen Disziplin und ob er die hatte, das wusste er nicht. Dennoch wollte er nun nicht den Schwanz einziehen, vor allem da es seine eigene Idee war.
„Aber gut, Herausforderung angenommen. Ich werdet ja sehen wie gut ich das kann auch mal nichts zu sagen…“, sagte er ein wenig großspurig. Doch in Wahrheit würde es ihm ziemlich schwer fallen.
„Also los… Ab jetzt Klappe halten! Wer am schnellsten fertig ist, wir treffen uns einfach im Haus!“, sagte er und grinste breit. Dann nahm er eine Fackel und zündete sie am Johannisfeuer. Er musste ja immerhin was sehen. Hoffentlich würde er es hinbekommen sieben verschiedene Blumen zusammenzukriegen… er konnte die ja schon bei Tageslicht nicht auseinander halten… und nun konnte er noch nicht mal jemand fragen…

…Schweigend lief er über die Waldlichtung, bis er am Waldrand die erste Blume fand. Der erste Schritt war geschafft. Ein paar Meter weiter in der Wiese wuchs noch eine andere Sorte. War einfach zu unterscheiden. Es lief schon mal nicht schlecht. Aber ihm war jetzt schon brechend langweilig. Zum Glück waren die anderen woanders langgegangen, sodass er nicht in Versuchung kam, mit jemand zu sprechen. Aber Matthias hasste die andauernde Stille und hätte am liebsten gesungen oder auch mit sich selbst gesprochen. Da war nur manchmal das Knistern des Feuers von weitem oder irgendwelche Geräusche im Wald… es war so elend langweilig…
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Lukas Bondevik
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Mo Jan 28, 2013 12:36 am

Also erklärte Berwald noch einmal wie es funktionierte.
Sieben Blumen. Das war ganz leicht, dachte Lukas, die Feen würden ihm bestimmt helfen welche zu finden.
Obwohl…vielleicht war es wichtig für den Zauber, dass man die Blumen alleine sammelte?
Vielleicht war das der Grund warum es bei manchen schief gegangen war befürchtete Lukas, er wollte lieber kein Risiko eingehen, sonst klappte es am Ende bei ihm als einzigen nicht und das wäre ihm her als peinlich.

Außerdem war er durchaus in der Lage sieben Blumen zu finden.
Der Norweger überlegte ganz einfach eine schöne Wildwiese zu suchen, denn da gab es viele Blumen auf einmal und in der Nähe war ein See an dessen Ufer auch viele Blumen wuchsen und nah am Wasserwürde es Spaß machen umherzuwandern.

Erneut musste er sich das Grinsen verkneifen, als Berwald sagte, dass das Sammeln die ganze Nacht dauern könnte, er wollte Matthias wohl wirklich etwas ärgern.
Auf der anderen Seite war dieser aber ein Bisschen schuld, wenn er nicht richtig zuhörte.
Das Sammeln würde zwar schon etwas Zeit in Anspruch nehmen aber nie die ganze Nacht dauern.

Dann äußerte Matthias ein paar Bedenken bezüglich des Schweigens, dass er auf der Wiese einschlafen würde. Interessantes Bild eigentlich. Matthias, schlafend, im Halbdunkel auf einer Blumenwiese,aber bevor Lukas die Augen verdrehen und ihm sagen konnte das es schließlich seine Idee gewesen ist schien er sich doch damit abgefunden zu haben und ging los. Kopfschüttelnt sah er ihm nach.

„Also, bis dann.“ sagte Lukas und ging in erstmal Richtung See er nahm keine Fackel mit, er sah auch so ganz gut.
Wie er erwartet hatte wuchsen hier einige Blumen, aber war mit einigen einfach nicht zufrieden und so hatte doch schon nach einiger Zeit erst drei Blumen zusammen.
Einen Moment lang schaute er auf das ruhige Wasser, in dem sich der Abendhimmel spiegelte, bevor er weiter am Ufer entlang lief um die anderen vier Blumen zu finden.

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Berwald Oxenstierna
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Mo Jan 28, 2013 1:49 am

Nachdem er die Erklärung noch einmal abgegeben hatte, wie der Brauch denn nun im genauen funktionierte, wartete er ab, ob es noch Fragen gab, aber offenbar gab es die nicht. Matthias äußerte zwar mal wieder Dinge, die für ihn typisch waren, ob man beim Blumen sammeln nicht einschlief und solche Dinge. Berwald konnte nur darüber den Kopf schütteln. So schlimm war es nun wirklich nicht, wenn man mal ein paar Stunden vor sich hin schwieg. Berwald zum Beispiel schaffte es schon mal längere Zeit nichts zu sagen. Gut, Matthias war vom Charakter her anders als er, aber es würde ihm auch nicht schaden, wenn der Däne einfach mal die Klappe hielt. Und immerhin war es ja wirklich die Idee des Dänen gewesen, das sie das hier nun machten, da konnte er auch mal ein bisschen sich anstrengen.

"Du wirst es überleben und nun stell dich nicht so an"; gab Berwald einfach auf die Äußerungen des Dänen zurück und besorgte sich dann auch eine Fackel. Das würde alles ein wenig heller machen.Zwar war es noch einigermaßen hell, aber mit Fackel konnte man besser die einzelnen Blumen unterscheiden. Matthias war dann schon losmarschiert und auch Lukas war aufgebrochen, nachdem er sich verabschiedet hatte. Die beiden waren jeder in eine andere Richtung gegangen und auch Berwald schlug einen anderen Weg ein als seine Freunde. So war die Gefahr geringer, das sie sich begegneten und vielleicht doch ein Wort miteinander sprachen.

Für den Schweden war es ganz leicht, den Mund zu halten. Schweigend lief der junge Mann durch den Wald und bückte sich nach der ein oder anderen Blume, die er für geeignet empfand. Er war zwar immer noch der Meinung, das das hier vollkommen albern und überflüssig war- dieses Blumen sammeln mitten in der Nacht- er konnte sich wirklich besseres vorstellen. Aber nun gut. Er hatte zu gesagt, nun würde er diesen Spaß auch bis zum Ende mit durchziehen müssen, auch wenn die Wirksamkeit dieses Brauchs immer noch fraglich war.
Nach einer ganzen Weile hatte er erst 5 Blumen zusammen gefunden und er entschied sich, noch mal in eine andere Richtng zu gehen um die restlichen 2 zu finden. Tatsächlich hatte er diese auch bald gefunden und somit konnte er sich auf den Rückweg zum Feuer machen -vor allem auch um dieses auszumachen und seine Sachen dort zu holen. Dann würde er zurück zum Haus gehen.
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Matthias Køhler
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Mo Jan 28, 2013 1:14 pm

Matthias suchte weiter auf der Wiese, doch da war fast nur Gras. Aber im Wald fand er auch nichts wirklich Brauchbares. Am liebsten hätte er geflucht, doch er konnte sich gerade noch zurückhalten. Da entdeckte er ein wenig weiter weg schließlich einen Weg, der an einem Feld vorbeiführte und dort wuchsen tatsächlich ein paar Blumen. Kornblumen, Mohnblumen… und noch ein paar andere Wiesenblumen.

Es dauerte nun also wirklich gar nicht mehr so lange, bis er alle gefunden hatte. Ich bin so gut, dachte er, legte die Blumen nebeneinander um zu sehen, ob er auch wirklich sieben verschiedene hatte. Dann band er sie zusammen und wollte sich fix auf den Weg nach Hause machen. Doch zurück auf dem Waldweg ging irgendwann seine Fackel aus. Nur mit Mühe konnte er sich zurückhalten nicht zu fluchen, aber er würde den Weg wohl auch im Dunkeln finden. Aber dann kam ihm etwas Größeres auf dem Weg entgegen und es hatte Fell oder so… Was zum…?, fragte sich Matthias, bis ihm die Eingebung kam, dass es einer von den Trollen sein könnte, die laut Norges Aussagen heute hier so zahlreich herumliefen. Danmark grinste breit.

„Na, was bist denn du für einer?“, fragte er und ging auf das Wesen zu, das sich inzwischen umgedreht hatte und plötzlich ein Grunzen von sich gab. Grunzen Trolle? Oder sollte das grade heißen ‚Du Idiot, ich bin ein Wildschwein?, fragte sich Matthias und lachte. Erst im nächsten Moment fiel ihm wieder ein, dass er eigentlich nichts hätte sagen sollen. Erschrocken hielt er sich die Hand vor den Mund.

„Verdammt, verdammt, verdammt!“, fluchte er nun doch. Immerhin hatte er jetzt sowieso schon gesprochen. Na super, jetzt würde das Orakel sowieso nicht funktionieren. Oder vielleicht doch? Egal, er würde einfach so tun, als wäre nichts passiert. Ganz einfach. Und so ging er mit den Blumen in der Hand wieder zum Haus zurück. Er wusste ja nicht, dass sich das Schweigen nur aufs Blumen sammeln an sich bezog und dass er das ja erfolgreich gemeistert hatte. So öffnete er die Haustür, um zu sehen ob die anderen schon da waren. Schweden war schon zurück, aber Norwegen konnte er jetzt nirgends erblicken. Also machte er jetzt einfach mal gute Miene zum bösen Spiel, grinste Schweden breit an, zeigte ihm seine Blumen und machte das Daumen-hoch-Zeichen. Dann legte er seine Blumen unters Kissen und pflanzte sich neben Schweden. Er wollte fragen, wo Norge war, aber er wusste ja nicht, ob er wieder offiziell sprechen durfte. Fragend deutete er auf seine Lippen. Immerhin lagen die Blumen ja jetzt unter seinem Kissen.
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Lukas Bondevik
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Do Jan 31, 2013 11:21 pm

Die Idee mit dem See war gut gewesen, denn nun hatte Lukas auch die anderen vier Blumen die er brauchte. Aber er befand sich immer noch am See.
Lukas wollte ja gehen. Wirklich. Aber das Wasser in diesem Licht wirkte so hypnotisch auf ihn, dass er einfach noch ein paar Minuten stehen und schauen musste.
Gerade in dieser Nacht wirkte alles bald doppelt so magisch. Ein Lächeln umspielte die Lippen des Norwegers. Wenn ihn etwas schnell überwältigen könnte dann die Natur.
Schade, dass man den Moment nicht ewig festhalten konnte, dachte er betrübt, obwohl ein einfaches Bild wohl nie diese Magie einfangen könnte.
Irgendwann riss er sich trozdem los, er wollte ja nicht als letzter zuhause ankommen.


Also tapste er noch etwas am Ufer entlang. Insgeheim hoffte Lukas nämlich einen Wassergeist zu treffen. Bis jetzt hatte er das Glück noch nicht gehabt und gerade in dieser besonderen Nacht erhoffte er sich größere Chancen als sonst.
Sein Optimismus schwand allerdings von Minute zu Minute und er entschied dann doch zu gehen.
Dann eben nicht, dachte er. Plötzlich rutschte er aber auf einer feuchten Stelle weg. Er ruderte etwas mit den Armen, konnte das Gleichgewicht dennoch nicht wiederfinden und viel unsanft mit den Hintern in den See. Es war nicht tief aber es hat wehgetan und er war nass gespritzt.

Immerhin hatte er vorher die Hand, in der er die Blumen hochreißen können, das alle noch heile waren. Trotzdem fluchte er wütend auf Norwegisch.
Erschrocken hielt er die Hand vor dem Mund als ihm aber einfiel, dass er alle Blumen ja schon beisammen hatte.
Genervt stand er auf und sah an sich runter. Toll.
„Guck nicht so!“, fuhr er einen Troll an, der am Waldrand stand und sich das Grinsen kaum verkneifen konnte.
Unsinniger Weiße klopfte sich der Norweger ab und ging dann endgültig los.
Er nahm einen kleinen Umweg, damit es etwas länger dauerte und die Sachen wenigstens etwas getrocknet wären, wenn er ankam. Die anderen mussten ja nicht unbedingt wissen das er in den blöden See gefallen war. Zum Glück war es nicht allzu kalt.
Irgendwann kam er auch zuhause an, musste aber zu feststellen, dass er der letzte war. Wird ja immer besser. Dann gesellte er sich zu den anderen beiden und hob die Hand zum Gruß.

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Berwald Oxenstierna
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Fr Feb 01, 2013 12:46 am

Überraschender Weise war Berwald als erster zu Hause. Er hatte die Blumen unter sein Kopfkissen gelegt und war dann wieder nach unten gegangen um auf die anderen beiden zu warten. Der Schwede setzte sich und hing ein wenig seinen Gedanken nach, immerhin hatte er ja nicht wirklcih etwas zu tun. Er fragte sich aber, wer von seinen Freunden wohl als erster hier reinspazieren würde. Irgendwie rechnete Berwald ja fest mit Lukas, denn er glaubte irgendwie, das Matthias noch eine Weile länger brauchen würde, um alle 7 Blumen zusammenzufinden. Und Lukas kannte sich doch ein klein wenig besser aus. Aber offenbar hatte er sich da geirrt.

Denn überraschenderweise tauchte Matthias als erster von den beiden zu Hause auf und präsentierte ihm sichtlich stolz die Blumen, die er gefunden hatte. Reden durfte er ja nicht- gut er dürfte schon, aber er glaubte, das er es nicht durfte und Berwald spielte dieses Spiel ja auch weiter, immerhin wollte er ja nicht sich verraten. Es würde nicht mehr lange dauern, bis die Blumen unter Matthias Kopkissen lagen und dann würde er ja wieder sprechen dürfen. Also wartete Berwald geduldig ab, bis der Däne dann nach kurzer Zeit wieder hinunter kam. Es würde ihn wirklich interessieren, ob er es geschafft hatte, die ganze Zeit zu schweigen. Da war er doch ein wenig neugierig.

Nachdem sich der Däne zu ihm gesetzt hatte und ihn mit einer Geste fragte, ob er denn wieder sprechen dürfte, nickte Berwald. "Ja die Blumen liegen ja unter deinem Kopfkissen, damit ist ja alles erfüllt"; meinte er. Es wäre zwar lustig gewesen, ihn einfach weiter schweigen zu lassen, aber es reichte nun. "Wars schwer, die Blumen zu finden?"; hakte er dann doch nach. Denn es interessierte ihn schließlich doch.

Doch dann tauchte auch schließlich der letze im Bunde auf, Lukas, der ebenfalls alle Blumen zusammen hatte. Dann wären sie ja wieder vollzählig. Er nickte leicht um den Gruß zu erwidern. "Jezt müssen die Dinger nur noch unters Kopfkissen, dann darfst du auch wieder was sagen" meinte er, denn die von Lukas waren die letzen, die noch nicht an ihrem Platz waren. Insgeheim fragte sich Berwald allerdings, ob Lukas sein kleines 'Späßchen' durchschaut hatte. Der Norweger kannte sich gut aus mit solchen Sachen und es könnte gut sein, dass er ihn durchschaut hatte.. Nun, er würde Lukas definitiv mal danach fragen. Aber sicher nicht jezt.
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Matthias Køhler
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Sa Feb 02, 2013 3:38 pm

Matthias atmete auf, als Berwald ihm sagte, dass alles erfüllt wäre und er wieder reden dürfte. Was er auch so gleich tat.
„Oh Mann, du wirst gar nicht glauben, wie schwer das war“, sagte er und verschwieg dezent die Worte, die er vorhin versehentlich gesagt hatte. Irgendwie wollte er sich diese Schwäche nicht eingestehen und hoffte, dass es trotzdem funktionieren würde. Wenn nicht, wäre das schade, aber dann könnte er ja sowieso nichts mehr dran machen.

„Also das still-sein, die Blumen warn nicht so tragisch zu finden, die ersten hab ich am Waldrand entdeckt, also die ersten zwei jetzt und dann habe ich einen Feldweg gefunden, und irgendwann hatte ich dann schon alle zusammen, weil dort voll viele gewachsen sind und bin eben wieder durch den Wald zurück… und wie wars bei dir? Wo ist Norge?“, quasselte er ihn nun gleich voll. Im Prinzip hatte er so lange geschwiegen, dass er jetzt gar nicht mehr still sein konnte und wollte.

Und dann ging auch schon die Tür auf und Norge kam auch schon herein. Danmark strahlte über beide Ohren und winkte ihm euphorisch.
„Da bist du da… wir haben schon auf dich gewartet. Und was machen wir jetzt eigentlich? Ist das große Feuer schon aus? Oder sollen wir dann einfach hier bleiben? Oder wollt ihr gleich schlafen und träumen, Leute?“, fragte Matthias weiter. Er war eigentlich noch überhaupt nicht müde. Aber irgendwie aufgeregt auf den Traum. Wenn es denn funktionieren würde. Und alles nur wegen diesem seltsamen Troll. Oder Wildschwein. Er blickte zu Norge. Gern würde er ihm davon erzählen… aber er wusste nicht, wie er anfangen sollte.
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Lukas Bondevik
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Sa Feb 02, 2013 6:20 pm

Erleichtert stellte Lukas fest, dass keiner merkte, dass seine Anziehsachen noch etwas nass waren, zumindest fragte keiner danach.
Der Norweger zeigte kurz auf die Blumen um zu signalisieren, dass er sie unter sein Kopfkissen brachte und huschte in sein Zimmer.
Er hätte es natürlich auch sagen können, aber dann hätte Matthias wohlmöglich noch gemerkt, dass Berwald ihn etwas herein gelegt hatte und Lukas wollte keinen Streit riskieren.
Zuerst zog er sich was anderes an, denn die nassen Sachen klebten ekelig an ihm.
Dann nahm er sein Kopfkissen weg und legte die Blumen hin. Nachdenklich betrachtete er das Ganze.



Auf einmal kam ihm das wieder unglaublich albern vor. Es waren doch nur ein paar Blumen, andererseits wurde dieser Brauch schon lange praktiziert und hatte sich manchmal als erfolgreich erwiesen. Also legte er das Kopfkissen drüber und ging zurück zu seinen Freunden, Matthias Redeschwall entgegen.


Lukas legte den Kopf etwas schief. Gute Frage, überlegte er. Es war zwar schon spät, aber die Nacht war noch nicht vorbei. Auf der einen Seite war es ihm ziemlich egal auf der anderen Seite kam er nicht drum zuzugeben, dass er doch schon sehr neugierig war ob es funktionierte und es gleich ausprobieren wollte.
„Hm“, überlegte er laut. „Ich bin mir nicht sicher. Seid ihr denn schön müde?“ Er hätte auch vorgeschlagen etwas Met zu trinken, vor allem weil sie danach besser schlafen könnten.
Aber er wollte sicher sein, dass hinter dem Traum am Ende, wenn es einen gab, wirklich Magie und nicht der Alkohol steckte.

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Berwald Oxenstierna
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Sa Feb 02, 2013 11:12 pm

Unwillkürlich musste Berwald dann doch schmunzeln, als Matthias dann auch sofort losredete, nachdem er gesagt hatte, das es nun wieder okay wäre. Es war ihm wohl wirklich schwer gefallen, so lange die Klappe zu halten, was sich nun an seinem Redefluss zeigte.
"Siehst du, du hast am Anfang ein Drama draus gemacht und dann war alles doch ganz leicht"; meinte der Schwede immer noch schmunzelnd. Manchmal konnte er nicht damit umgehen, wenn jemand in seiner Umgebung so viel redete udn teilweise nervte es ihn auch ziemlich schnell, aber Matthias durfte ihn jetz mal zu quasseln. Immerhin hatte er ja auch ihn ein klein bisschen reingelegt, da musste er es jezt auch mal akzeptieren, von ihm zu getextet zu werden.

"Bei mir wars eigentlich auch ganz leicht. Ich hab die Blumen ziemlich schnell zusammen gehabt" Bei ihm hatte es eigentlich keine besonderen Ereignisse gegeben, von denen er noch großartig hätte erzählen können. Er hatte die Blumen gesammelt und war dann auch ziemlich bald zu Hause gewesen. Ein Grund vielleicht, warum er der erste gewesen war. Matthias fragte ihn schließlich, wo Lukas sei, doch Berwald zuckte nur mit den Schultern. Er wusste es nicht, aber dann nur wenige Sekunden später hatte sich die Haustür geöffnet und Lukas war aufgetaucht. Auch er hatte die Blumen zusammen gesammelt, zeigte sie ihnen vor, brachte diese in sein Zimmer und kam dann wieder runter.

Nun stand die Frage im Raum, was sie jezt tun sollten. "Also das Feuer ist aus"; gab Berwald bekannt. "Das habe ich ausgemacht, nachdem ich die Blumen zusammen hatte, weil ich nicht sicher war, ob wir noch mal dort hin gehen oder nicht"; sagte er und blickte seine Freunde an. "Ich bin dafür, das wir uns jezt hinlegen sollten..es ist doch schon spät und wir wollen ja noch träumen und je näher wir dem Morgen kommen um so unruhiger werden wir einschlafen. Dann wird das am Ende nichts"
Eigentlich war es Berwald piepegal ob dieses Ritual jezt wirkte oder nicht, aber nun wollte er es auch bis zum Ende durchziehen. Je eher das vorbei war um so eher konnte er sich sicher sein, ob es wirklich nur Humbuk war -dann nämlich könnte er seinen Freunden erklären, das er es schon die ganze Zeit für Quatsch gehalten hatte- oder ob es funktionierte. Denn wenn das der Fall war, würde er doch wohl seine Einstellung zu solchen Ritualen mal überdenken. Aber in welchem Fall auch immer, erst mal mussten sie ja überhaupt schlafen gehen, damit etwas passierte.
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Matthias Køhler
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   So Feb 03, 2013 1:14 am

Matthias blickte Berwald an und grinste breit.

„Naja, ich liebe Drama. Okay, ja ich auch“, redete er noch ein wenig weiter mit ihm und wartete, bis Norge wieder zurückkam. Als er schließlich wieder ins Zimmer trat, fragte er, wie sie jetzt eigentlich vorgehen sollten und naja… ihm war es im Prinzip egal, sonst hätte er nicht gefragt. Norge schien anscheinend auch nicht so recht zu wissen, aber Sve erklärte dann, dass das Feuer schon aus war und er war dafür, dass sie sich hinlegen sollten. Matthias nickte langsam.

„Ja, okay, hast Recht, dann lasst es uns jetzt einfach mal ausprobieren“, sagte er schließlich und grinste fröhlich.
„Ich wünsch euch beiden süße Träume!“, sagte er noch, bevor er sich dann langsam zu seinem Bett begab. Als er den Raum verließ, winkte er ihnen noch, dann machte er sich so langsam bettfertig. Müde war er überhaupt nicht, aber vielleicht würde er es ja, wenn er dann mal im Bett liegen würde.

Und so legte er sich hin. Dann fiel ihm wieder die Trollsache ein und dass er Norge ja eigentlich fragen wollte, was er vorhin wieder vergessen hatte. Müsste er dann wohl morgen tun, wenn er sich noch dran erinnerte. Er dachte noch ein wenig darüber nach und auch über den Traum, den er vielleicht nicht haben würde, bis er schließlich und endlich einschlief.

~+*+*+~

~Ich laufe die menschenleere Straße entlang. Natürlich werde ich sicher kein hübsches Mädchen treffen. Ich bin mir sicher, dass ich ganz allein bleiben werde. Als plötzlich aus allen Ecken hübsche Mädchen geströmt kommen! Eine hübscher als die andere! Ich weiß gar nicht wo ich hinschauen soll und welche denn jetzt meine Traumprinzessin ist. Es sind einfach so viele und sie sind alle so wunderschön… ich rede mit einigen von ihnen, sie sind total nett und kann mich einfach nicht entscheiden. Woran soll ich bitte die richtige erkennen? Vielleicht… soll ich sie einfach alle mit zu mir nach Hause nehmen? Doch bevor ich weiter darüber nachdenken kann, und mich weiter nicht entscheiden kann, welche von den Schönheiten ich zu meiner Braut erwählen soll, kommt plötzlich zwischen den ganzen Mädchen Norge die Straße entlang. Vielleicht kann er mir helfen.

„Norge!“, rufe ich über die Straße und winke wild. Doch er verdreht nur die Augen und schüttelt den Kopf.
„Entscheid dich doch endlich mal!“, sagt er zu mir und sieht mich wieder so genervt an. Na super, das hat mir jetzt ja grade noch gefehlt.

Ich beginne zu erklären, dass ich mich nicht entscheiden kann, welche Vorzüge das eine Mädchen hat und welche das andere, doch dann beginnt er mit mir zu diskutieren über die Mädchen und sagt mir, dass ich ja sowieso alles falsch mache und je länger ich mit ihm rede, desto mehr Mädchen verschwinden einfach. Ich bemerke das und will aufhören zu reden, aber es geht nicht. Als ich die Diskussion unterbreche, um das letzte Mädchen an der Hand zu greifen, verschwindet sie auch, bevor ich sie erreichen kann. Verdammt. Ich habs verkackt. Sicher alles nur, weil ich nicht geschwiegen habe. Und Norge hackt nun auch noch auf mir herum. Und nun bin ich allein. Doch dann drehe ich mich um. Norge steht immer noch da und blickt mich an. Schweigt und blickt mir einfach in die Augen. Ich blicke zurück…~

~+*+*+~

Danmark wachte nachdenklich auf. Was für ein schöner und doch bescheuerter Traum. Klar, die Mädchen waren ihren Anblick auf jeden Fall wert gewesen. Aber er hätte eben einfach gerne gewusst, welche von ihnen die Richtige für ihn war. Aber entweder hatte es nicht funktioniert – oder der Traum-Norge hatte alle verjagt. Tzz, das drücke ich ihm hin, dachte Danmark und grinste leicht.

Dann stand er auf, machte sich fertig und ging runter in die Küche, um nach den anderen zu sehen. Er war ziemlich gespannt, was sie denn geträumt hatten.
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Lukas Bondevik
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   So Feb 03, 2013 1:56 am

Lukas hörte zu wie Berwald zunächst erklärte, dass er das Feuer ausgemacht hat.
Gut, dachte Lukas erleichtert, so riskierten sie keinen Waldbrand. Das war nämlich schon mal vorgekommen. Nicht bei ihnen, aber es war vorgekommen.


Dann einigten sie sich darauf schlafen zu gehen, was Lukas nur recht war, denn seine Neugier ob es funktionierte oder nicht wuchs Minute um Minute.
Dann stutze er plötzlich. Wie sollte er denn einen normalen Traum von dem anderen Unterscheiden? Ob man den Unterschied überhaupt merkte?
Darüber hatte er noch gar nicht nachgedacht.

Er äußerte seine Bedenken jedoch nicht, schließlich wollte er seine Freunde nicht beunruhigen und am Ende noch den Spaß verderben.
Er sah zu Matthias der sich verabschiedete und den Raum verließ.
„Gute Nacht“, sagte er und war nun mit Berwald alleine.

Ein leichtes Grinsen huschte über Lukas Gesicht.
„Das mit dem Nicht-Reden war gut“, sagte er und ging auch Richtung Tür.
„Dann bin ich ja mal gespannt…Gute Nacht.“ Und auch Lukas verschwand in sein Zimmer.


Mit einer Mischung aus Skepsis, Neugier und Vorfreude sah er auf sein Kopfkissen.
Sachen zum Schlafen hatte er eh schon an, also legte er sich ins Bett und schloss die Augen.
Natürlich schlief er nicht sofort ein. Grummelnd rollte er sich noch ein Bisschen hin und her starrte zwischendurch an die Decke , stand noch einmal auf und ging auf Toilette bevor auch er endlich einschlief.


~

Erst war alles ein Wirbel aus hellem weißem und grünem Licht.
Dann fand ich mich in einem Wald wieder. Natürlich, ich verdrehte die Augen, wo sollte ich auch sonst sein, wenn nicht in einem Wald?
Ich bemerkte, dass ich auf den Boden lag und stand auf.
Dann sah ich mich um. Auf der einen Art glich der Wald dem, der auch vor ihrer Haustür war auf der andern Art sah er ganz anders aus.
Das richtige Verb es zu beschreiben war wohl: Magischer, so wie ich ihn gerne hätte. Kurz gesagt einfach fantastisch. Die Farben leuchteten um die Wette und obwohl irgendwie Nacht war, war es trotzdem hell.


Wie dann erst der See aussehen muss! Dachte ich mit Vorfreude. Moment, das ist doch gar nicht unser Wald. Egal, ich finde bestimmt einen See, das Mädchen meiner Träume würde bestimmt auch zu dem See gehen entschied ich und lief los.
Tatsächlich kam ich irgendwann an einen See. Gleiches Spiel hier. Er sah unserem See ähnlich aber doch irgendwie ganz anders aus. Irgendwo im Hinterkopf fragte ich mich ob das eine Bedeutung hatte und schritt auf das Ufer zu.
Plötzlich bewegte sich die Wasseroberfläche, die vorher ganz still da gelegen hatte und eine Gestalt kam an die Oberfläche.
Eine junge Frau. Ich musterte sie. Sie hatte hellgrüne Haut und dunkelgrüne Haare, ihre gelben Augen leuchteten hypnotisch. Ich hätte sie wohl am ehesten als Najade beschrieben, einem Geschöpf der griechischen Mythologie, eine Nymphe die im Wasser lebte.
Toll, fragte ich mich. Soll das jetzt meine Zukünftige sein?
Ich ging noch einen Schritt auf sie zu aber auf einmal schüttelte sie lächelnd den Kopf.
Dann legte sie einen Finger an die Lippen, wie man es tat um jemanden zu bedeuten ruhig zu sein.
Sie streckte den Arm aus und wies in Richtung Wald.
Ich drehte mich zu dem Wald um und als ich wieder zu ihr sah war sie verschwunden.

Etwas verwirrt lief ich nun in die Richtung die sie mir gezeigt hat.
Nach einer Weile bemerkte ich immer mehr Feen um mich herum und mir viel auf das ich zwar viel sah aber wenig hörte.
Alles um mich herum glitzerte und leuchtete aber ich hörte alles nur dumpf und nicht mal die Äste knackten als ich drüber lief.
Dann entdeckte ich eine Lichtung mit hohem Graß und schritt darauf zu.
Es war die schönste Lichtung die ich je gesehen hatte und hunderte von Feen schwirrten um her, saßen auf dem Graß oder in den Bäumen.
Ich trat durch die Büsche auf die Lichtung… und da lag er mitten in dem hohen Graß, Blumen um ihn herum, teilweiße gepflügt teilweiße noch im Boden verankert.
Matthias schlief. Es war das Bild was mir heute Abend schon mal in den Kopf gekommen war, als Matthias gemeint hatte er könnte beim Sammeln einschlafen.
Ein paar Feen legten Blumen in seine Haare und auf ihn drauf, andere kicherten und deuteten auf ihn. Ich ging auf ihn zu.
Ich verstand nicht. Sollte ich nicht ein Mädchen sehen?
Das war doch kein normaler Traum.
Ich stand genau vor ihm, dann hockte ich mich hin und betrachte ihn weiter.
Und dann küsste ich ihn einfach.
Einen Moment verharrte ich in dem Kuss dann betrachtet ich ihn weiter.
Auf einmal bemerkte ich, dass er gar nichts anhatte! Wirklich NICHTS.
Normaler weiße hätte es mich gestört oder ich hätte mein Oberteil ausgezogen und ihm drüber gelegt.
Aber ich war nicht ich und stattdessen küsste ich ihn einfach noch mal.
Als ich wieder von ihm abließ um mich zu wundern warum er nicht aufwachte stellte ich fest, dass auch meine Anziehsachen verschwunden waren.
Aber irgendwie störte mich auch das nicht. Ich legte mich neben ihn und kuschelte mich an ihn.
Auf einmal hörte ich schöne Musik. Ich legte den Kopf auf seine Brust und fuhr mit dem Finger über seinen Oberkörper.
Er war so muskulös und einfach so…Ja so schön…
Für einen Moment hielt ich den Atem an.
Dann küsste ich ihn noch mal, inniger, ich wollte das er aufwachte um den Kuss zu erwidern.
Und tatsächlich schlug er die Augen auf. Das letzte was ich sah, war das atemberaubende Blau seiner Augen bevor ich aufwachte.



~
Lukas schlug die Augen auf. Seine Bettdecke lag wegestrampelt auf dem Boden.
Wie bescheuert! Dachte er und stand auf.
Genervt nahm er die Blumen unter seinem Kopfkissen weg und warf sie einfach aus seinem Fenster und knallte es zu.
Wie konnte er nur so einen Schwachsinn träumen? Das würde er bestimmt keinen erzählen!
Dann ging er kopfschüttelnd in die Küche, sich immer noch fragend, was er nun davon halten sollte.
Zunächst setzte er Wasser für Tee auf.
Mit einer Tasse dampfenden Tee stand er da und blickte aus dem Fenster.
Er hörte wie Matthias reinkam und ließ vor Schreck beinahe die Tasse fallen.
Mit hoch rotem Kopf murmelte er „Guten Morgen“, immer noch aus dem Fenster blickend.


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Berwald Oxenstierna
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   So Feb 03, 2013 3:21 am

Da sie nun alle drei wieder zu Hause waren und auch geklärt hatten, das das Feuer nicht den Wald abfackeln konnte, entschieden sie sich dann doch ins Bett zu gehen.Matthias verlies als erster den Raum und Berald und Lukas waren alleine, wobei Lukas ihn dann auch auf das Schweigen ansprach. Er hatte ihn also durchschaut gehabt. "Ich dachte, ein bisschen länger schweigen könnte ihm nicht schaden"; meinte er schmunzelnd. "Danke das du mich nicht verraten hast" Matthias hätte das ganze wohl nicht als Scherz empfunden.

Nachdem Berwald auch Lukas eine gute Nacht gewünscht hatte, begab sich der Schwede auch in sein Zimmer, wo er sich bettfertig machte. Anschließend legte er sich auf das weiche Kissen und schloss die Augen. Er hatte nicht wirklich Erwartungen an seinen Traum, er glaubte ja nicht mal, das es funktionierte, aber da er doch irgendwie müde war, schlief er auf der Stelle ein.


+*+*+

Ich befand mich auf einer Wiese, es war Nacht. Aber durch den Vollmond, der am Himmel schien, konnte man doch noch wenigstens die Hand vor Augen erkennen. Es war still. Beinahe zu still. Die normalen Geräusche der Nacht fehlten. Es war schon fast ein wenig unheimlich. Nachdenklich sah ich mch um. Ich war alleine und sonst war keiner da. Na toll, schoss es mir durch den Kopf. Was ist das jezt hier? Ich verstand nicht wirklich, was das zu bedeuten hatte. Was hatte ich bitte mitten in der Nacht auf einer Wiese verloren, wo zu dem noch kein Mensch war? Äußerst merkwürdig und spannend war es auch nicht. War das jezt die Magie, die dieses komischen Ritual verursacht hatte?
Sollte ich etwa mein Leben lang alleine bleiben? Ich glaubte es schon fast, weil von Mädchen war hier überhaupt nichts zu sehen. Geschweigedenn irgendwelche anderen Personen. Matthias werde ich definitiv eines auf den Deckel geben, weil er es vorgeschlagen hatte, dieses Theater.
"Verdammter Humbuk ich wusste es, das ist der größte Mist"; murmelte ich leise und ging einfach mal los in irgend eine Richtung und hoffte einfach, das ich bald aufwachen würde. Denn ich hatte keinne Lust, einfach hier weiter auf einer Wiese rumzugammeln und vielleicht fand ich ja doch noch irgendwie was. Plötzlich glaubte ich Glöckchen zu hören. Moment.. Glöckchen? Das konnte doch nicht wirklich sein oder? Vielleicht war ja doch ein Mädchen hier und somit folgte ich neugierig dem Geräusch und hatte auch schon bald den Ort ausgemacht, wo es herkam. Doch ich war erstaunt. Anstatt eines Mädchens, sah ich einen Schlitten, vor dem Rentiere gespannt waren. Auf dem Gefährt lagen verschiedene Säcke in unterschiedlichen Größen. Was da wohl drin ist, fragte ich mich und ging langsam auf das Gefährt zu. Irgendwie faszinierte es mich ja. "Ist hier jemand?"; fragte ich einfach mal und tatsächlich tauchte eine Gestalt auf, die sich als Junge in einem roten Mantel entpuppte. Er lächelte mir zu, winkte, kletterte dann flink auf den Sitz des Schlittens und bevor er losflog, warf er mir noch eine Kusshand zu" Und ich konnte dem Schlitten einfach nur nachstarren. Seit wann konnten die Dinger eigentlich fliegen?

+*+*+

Berwald wachte auf und war doch ziemlich verwirrt. Was sollte ihm jezt bitte dieser Traum sagen? Fliegende Schlitten? Komische Typen in seltsamen Anzügen? Das war doch alles nicht normal. Er seufzte innerlich und erhob sich. Das war defintiv ein Traum der Sorte 'Einmal und nie wieder'. Hatte er vielleicht zu viel Holundersaft getrunken? Oder hatte ihm Matthias irgendwas in den Saft gemixt? Vorstellen konnte er es sich schon, denn unter normalen Umständen würde er sicher nicht so ein Zeug träumen. Der Schwede grummelte vor sich hin, während er aufstand, zog sich an und ging in die Küche. Dort verpasste er Matthias erst mal eine Kopfnuss. "Okay raus mit der Sprache...hast du mir gestern irgendwas in den Holundersaft getan?" , fragte er und verzichtete auf einen Guten Morgen Gruß. Für ihn war heute definitiv kein Guter Morgen. Der Traum war doch ziemlich schräg gewesen und verwirrte ihn doch ziemlich.
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Matthias Køhler
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   So Feb 03, 2013 3:37 am

Matthias kam in die Küche und sah Lukas bereits am Fenster stehen. Er blickte hinaus und war offenbar so überrascht, dass er fast den Tee fallen gelassen hätte. Danmark grinste breit. Geschah ihm recht, er hatte seinen Traum zerstört. Aber gut, er konnte ja froh sein, dass es überhaupt irgendwie funktioniert hatte, obwohl er frühzeitig geredet hatte. Auch wenn es nicht gerade toll ausgegangen war. Norge, der mit ihm diskutierte und ihn anstarrte. Konnte er ja jeden Tag haben.

„Guten Morgen“, sagte er also etwas spöttisch, „na, du bist ja völlig versunken in dir… Denkst du an deinen Traum? Wars denn so schön?“, fragte er neugierig nach und glaubte ja, dass es so sein müsste, so rot wie Norges Wangen waren. Und irgendwie war er jetzt neugierig – und wollte am liebsten alles wissen.
„Erzähl doch mal ein bisschen!“, forderte er ihn auf und nahm sich etwas von dem Brot. Doch dann kam auch schon Sverige herein und verpasste ihm eine Kopfnuss.

„Ey…nein, Mann, hab ich nicht… wieso denn? Hat der Traum bei dir etwa nicht funktioniert?“, fragte er ihn und grinste ihn breit an, „Oder doch? Dann erzähl doch mal von deinem hübschen Mädchen, oder war sie vielleicht nicht so hübsch?“, neckte Danmark ihn weiter. Sollten erstmal die anderen erzählen, obwohl er auch nichts dagegen hatte, von den vielen Mädchen in seinem Traum zu erzählen.

„Also bei mir im Traum warn ganz viele hübsche Mädchen“, konnte er sich dann auch schon nicht mehr verkneifen und grinste vor sich hin, während er sich noch etwas von dem restlichen Holundersaft eingoss.
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Lukas Bondevik
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   So Feb 03, 2013 4:37 am

Lukas räusperte sich und versuchte seine Fassung wieder zu gewinnen.
Mir hochgezogener Augenbraue sah er zu Matthias.
„Nerv mich nicht.“, sagte er deswegen, nahm sich eine Scheibe Brot, legte sich etwas Lachs darauf und fing an den Küchentisch gesetzt an zu Frühstücken.


Lukas hatte jetzt drei Möglichkeiten, sowie er das sah. Erste Möglichkeit: die Wahrheit erzählen, was er mit Sicherheit nicht tun würde.
Die zweite Möglichkeit: Sagen das Garnichts passiert war, was er aber auch nicht wollte, weil er nicht der einzige sein wollte, bei dem es nicht geklappt hat.
Und die dritte Möglichkeit: Sich einfach etwas ausdenken, aber lügen wollte er auch nur ungern.


Da kam Berwald rein und gab Matthias erstmal eine Kopfnuss.
Leicht fragend blickte er Berwald an. Hatte er vielleicht auch einen so fragwürdigen Traum gehabt?
"Guten Morgen."
Das Ganze war sowie sowieso Matthias Schuld! Er hatte ja erst die blöde Idee gehabt und sich dann außerdem in seinen Traum geschlichen!

Leicht grimmig sah er den Dänen an als er weiter auf seinem Brot rum kaute.
Natürlich hatte er gleich mehrere Mädchen gesehen…
Da eröffnete sich Lukas noch eine vierte Möglichkeit.
Ein Mädchen hatte technisch betrachtet auch gesehen…Also konnte er vielleicht bei der Wahrheit bleiben, musste aber nicht alles erzählen, überlegte er, was wohl die beste Lösung wäre.

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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   So Feb 03, 2013 5:15 pm

Natürlich stritt Matthias es ab. War auch nich anders zu erwarten gewesen. Der Schwede fixierte den Dänen und fragte sich, ob er nicht doch etwas damit zu tun gehabt hatte. Immerhin würde er doch unter normalen Umständen niemals so einen Mist träumen. An dem Ritual konnte es auch nicht liegen, entweder es hatte bei ihm nicht so wirklich funktioniert, oder es gab doch einen anderen Grund, warum kein Mädchen in seinem Traum aufgetaucht war.
Seiner Meinung nach hatte Matthias allerdings diese Kopfnuss trotzdem verdient , auch für den Fall, das er unschuldig war. Seinetwegen hatten sie dieses Ritual erst gemacht und deswegen war er nun ziemlich verwirrt.

Natürlich wurde er gleich mit Fragen von Matthias gelöchert, der wissen wollte, was nun in seinem Traum passiert war. Aber Berwald antwortete nicht gleich. Er wägte genau ab, was er erzählen sollte. Seine Gedanken glitten ab zu dem Jungen, welchen er im Traum gesehen hatte. Niedlich war er ja schon irgendwie gewesen, zumindest was er im Licht des Mondes hatte erkennen können. Moment... hatte er gerade einen Jungen als 'niedlich' bezeichnet? Was war verdammt noch mal los mit ihm? Irgendwie hatte dieser Traum ihn ganz schön verwirrt und er verstand gerade die Welt nicht mehr.
Er schüttelte leicht den Kopf um wieder zurückzukommen in die Realität. Es war nur ein Traum. Bedeuten tat der sicher nichts. Aber konnte er seinen Freunden wirklich erzählen, das er einen Jungen mit rotem Mantel und roter Mütze, sowie einem fliegenden Schlitten gesehen hatte? Die würden ihn doch für durchgeknallt erklären und ihn sein Leben lang damit aufziehen. Matthias vor allem.
Er seufzte leise, während er weiter überlegte was er erzählen sollte. Eine andere Idee kam ihm in den Sinn. Vielleicht war es auch gar kein Junge gewesen- vielleicht war es ja ein Mädchen mit verdammt kurzen Haaren. Es war immerhin dunkel gewesen und der Vollmond hatte ihn nicht genau erkennen lassen, was die Person in seinem Traum nun genau war. Das schien ihm schon wahrscheinlicher, auch wenn der fliegende Schlitten oder der rote Mantel immer noch keinen Sinn ergaben. Aber so konnte er sich selbst wenigstens ein bisschen beruhigen, denn durch den Traum war er doch innerlich ziemlich verunsichert, auch wenn man es dem eher ruhigen Schweden nicht wirklich ansah.

"War schon hübsch...", beantwortete er dann knapp Matthias Fragen und das war doch ziemlich neutral gehalten und würde ihn hoffentlich von unangenehmen Fragen verschonen. Er wollte auch nicht näher auf den Traum eingehen. Er musste ihn selbst erst mal irgendwie verarbeiten. Selbst wenn Matthias ihn löchern würde, er würde sicher keine Details preisgeben. Außer vielleicht, die anderen erzählten von ihren Träumen und die waren genauso verrückt. Dann vielleicht.
Er verdrehte die Augen, als Matthias erwähnte, das in seinem Traum gleich mehrere Mädchen aufgetaucht waren. War mal wieder typisch. "Das heißt also, du wirst in Zukunft nen ganzen Harem an Frauen um dich rum haben? Gratulation"; fragte er mit ein wenig sarkastischem Unterton.
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Matthias Køhler
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   So Feb 03, 2013 7:42 pm

Danmark biss von seinem Brot ab und war wirklich neugierig auf die Träume seiner Freunde. Aber Norge sagte ihm zuerst mal, er sollte ihn nicht nerven, anstatt davon zu erzählen. Und schien mal wieder dezent genervt zu sein. Ob es bei ihm vielleicht nicht funktioniert hatte?

„Warum bist du so grimmig gelaunt, hats bei dir etwa nicht funktioniert?“, sprach Matthias seine Gedanken direkt aus und blickte grinsend zu Schweden, um zu sehen, ob er mitmachen würde, Norge auszuquetschen, falls er sich querstellte und nichts von seinem Traum erzählen wollte. Doch Schweden war selbst auch nicht so gesprächig. Dabei war Dänemark so neugierig und wollte doch am liebsten alles gleich wissen. Schade, dass die anderen nicht so reden wollten. Berwald sagte ihm nur noch, dass die Dame in seinem Traum schon hübsch war.

„Echt? Es hat bei dir also auch funktioniert? Wie sah sie denn genauer aus?“, fragte er weiterhin neugierig und lächelte gut gelaunt. Die anderen schienen es wohl gar nicht so begeistert aufzunehmen, dass er von vielen Mädchen geträumt hatte. Freuten sie sich denn nicht für ihn? Aber gut, er freute sich ja auch nicht wirklich für sich, immerhin kannte er den Ausgang der Geschichte und die Eine hatte er ja auch nicht gesehen.

„Ja, wäre schon schön, was? Naja… ich wollte ja herausfinden, welche die Eine ist, nur leider sind die Frauen dann plötzlich alle nacheinander verschwunden“, erzählte er schließlich weiter, „aber daran bin nicht Ich schuld…“, fügte er hinzu und blickte bereits in Norwegens Richtung. Sollte er es sagen, oder nicht?
„Der da ist einfach in meinen Traum geplatzt und hat mich vollgelabert, von wegen Ich solle mich entscheiden, und dann hatten wir Streit und dann waren die Mädchen weg. Nur weil er immer so ungemütlich ist“, beschuldigte er Lukas und hatte plötzlich eine Idee von Traumdeutung, auch wenn er sonst so überhaupt keinen Plan davon hatte.

„Ich weiß, was der Traum bedeutet! Norge muss weggehen, sonst werde ich nie eine Frau finden!“, schlug er vor, lachte aber dabei. So ganz ernst meinte er es natürlich nicht. Aber er hatte auch sonst keinen Plan, was der Traum ihm sonst sagen sollte. Dass ihm Norge vielleicht eines Tages wichtiger sein könnte, als tausend Frauen, darauf kam er nicht im Geringsten.
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Lukas Bondevik
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   So Feb 03, 2013 11:49 pm

Lukas war zunächst froh, dass Berwald nun auch in der Küche war, denn so konzentrierte Matthias seine komplette Aufmerksamkeit nicht nur auf ihn.
„War schon hübsch.“, meinte der Schwede dann allerdings.
Toll. Also hatte es bei beiden funktioniert, beide hatten von Mädchen geträumt nur er nicht.
Lukas reagierte wie immer auf so eine Situation, er wurde noch genervter und zog sich zurück.
Mürrisch kaute er weiter auf seinem Brot herum, er war so durch den Wind gewesen, dass er vergessen hatte Salz auf den Lachs zu streuen, das war ihm noch nie passiert. War aber auch egal jetzt.


Die sarkastische Bemerkung des Schweden hätte Lukas eigentlich lustig gefunden, aber auf einmal machte es ihn irgendwie sauer, dass Matthias von so vielen Mädchen geträumt hatte.
Nicht auf die Art sauer, wie davor, weil er selbst nicht von einem Mädchen geträumt hat, sondern irgendwie anders.
Aber da Matthias mal wieder unaufhörlich quasselte, konnte Lukas den Gedanken nicht weiter vertiefen.
Er hörte zu wie Matthias seinen Traum näher beschrieb. Er war aber auch der einzige von ihnen drei, der das Bedürfnis haben zu schien den Traum überhaupt zu erzählen.
Plötzlich stutze Lukas, als Matthias erwähnte, dass die Mädchen verschwanden und er selbst in Matthias Traum erschienen ist. Vor Schreck verschluckte er sich und hustete.
Er hatte also auch von ihm geträumt?


Dann redete Matthias allerdings weiter und die Laune des Norwegers verschlechterte sich zunehmend.
„Klar.“, sagte er sarkastisch. „Bevor ich selbst was träume, schleich ich mich lieber in ander Leuts Träume und versau die!“, murrte er.
„Hast du mich vielleicht auch gesehen, Berwald? “, eigentlich wollte er den Schweden da nicht mit rein ziehen aber er war gerade einfach so sauer.
Lukas stand auf.
„Na wenn ich gehen soll. Bitte“, mit diesen Worten war er dann auch einfach durchs Küchenfenster gestiegen, „Viel Spaß mit den ganzen Zicken!“, rief er noch und lief in Richtung Wald.
Wo er hin wollte? Ganz klar zum See. Und sollte er da heute eine Nymphe treffen, dann gnade der Thor…

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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Mo Feb 04, 2013 4:25 pm

Na toll. Matthias wollte Details, wie das 'Mädchen' ausgesehen hatte. Wie sollte Berwald das denn sagen ohne zugeben zu müssen, das es gar kein Mädchen gewesen war, von dem er geträumt hatte? Er redete sich selbst nur ein, das es eines gewesen war, aber das konnte er ja schlecht Matthias erzählen. Während er nicht gleich eine Antwort gab, sondern drüber nachdachte, was genau er nun sagen sollte. redete Matthias allerdings schon weiter und erzählte von seinem Traum. Berwald war froh, das würde ihn vielleicht von ihm ablenken und er musste sich keiner peinlichen Befragung unterziehen. Allerdings zog er skeptisch die Augenbraue hoch, als er hörte, was Matthias zum Schluss sagte. Das Norge schuld gewesen wäre, das die Mädchen alle verschwunden waren. War Matthias eigentlich so ein Idiot oder tat er nur so? Sowas sagte man doch nicht. Schon gar nicht zu einem Freund. Er seufzte innerlich, denn er ahnte schon, worauf das wieder hinauslaufen würde. In eine Situation, die ihm persönlich überhaupt rein gar nicht gefallen würde.

Tatsächlich reagierte Norge nicht wirklich begeistert, als er es gehört hatte und Berwald konnte ihn ein Stück weit verstehen. Die Äußerung von Matthias war wirklich äußerst unpassend und es war verständlich, das der Norweger jezt sauer reagierte. "Was? Nein....warst du nicht.." gab Berwald schnell als Antwort, als er gefragt wurde, ob Lukas auch in seinem Traum gewesen wäre. Besänftigen tat dies den Norweger aber keinesfalls, denn das ganze nahm noch mal ein Ausmaß schlimmer an, als Lukas dann einfach aus dem Fenster stieg und meinte, er würde gehen.


Nun waren also Matthias und er alleine in der Küche und das erste, was Berwald tat, war, Matthias schon das zweite mal an diesem Morgen, eine Kopfnuss zu verpassen. "Herzlichen Glückwunsch. Du hast gerade den ersten Platz im Wettbewerb für Dumme Sprüche gewonnen" Matthias hatte ja schon viel dämliches los gelassen, aber das war wohl mit Abstand das dämlichste, was Berwald je von ihm gehört hatte. Wie konnte man denn bitte nur wegen eines dämlichen Traumes, der vermutlich noch nicht mal was bedeutete, solche Sachen äußern?
Auch wenn es vielleicht unbedacht gewesen war, man sollte Bedenken, das sich Norge dies vielleicht wirklich zu Herzen nehmen könnte und dann am Ende wirklich verschwand. Das war der schlimmste Fall der Fälle und Berwald wollte einfach nicht, das dies passierte. Er war mit Matthias und auch mit Lukas gut befreundet und das wollte er auf jeden Fall beibehalten. Für ihn war es nie leicht, wenn die beiden sich stritten, denn dann saß er zwischen den Stühlen, weil er nie wusste, wie er sich verhalten sollte. Er war kein guter Vermittler und konnte mit solchen Situationen nicht so einfach umgehen und es fiel ihm auch sehr schwer, für einen seiner Freunde Partei zu ergreifen.
"Wie wäre es denn mal mit nachdenken, bevor man redet?"; fragte er ihn und blickte ihn ernst an. "Irgendwann schaffst du es, das dich alle hassen, wenn du weiter solchen Schwachsinn von dir gibst. Und Norge nimmt das vielleicht ernst, schon mal daran gedacht? Dann ist er wirklich weg und ich glaube nicht, das du das wirklich willst", meinte er und schüttelte noch mal den Kopf, bevor er dann aus der Küche verschwand und das Haus verließ. Er wollte Lukas suchen und mit ihm reden. Vielleicht könnte er ihn ja etwas beruhigen. Wohin mochte er wohl gegangen sein? Berwald blickte sich um und ging einfach mal los, in Richtung des Waldes.
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Matthias Køhler
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BeitragThema: Re: In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]   Di Feb 05, 2013 11:11 pm

Danmark grinste immer noch, doch Norge fand das wohl alles nicht so lustig. Irgendwie schien er schon wieder so genervt und mehr als sonst… ob sein Traum wohl nicht funktioniert hatte? Matthias konnte zwar seine Genervtheit verstehen, aber nicht, dass es dann so in Neid ausartete. Nur weil er die Mädchen nicht gesehen hatte – glaubte Matthias zumindest, er verstand sowieso nicht so recht, was hier vor sich ging und warum Norge jetzt auch noch Schweden fragte, ob er ihn auch gesehen hatte. Irritiert zog der Däne eine Augenbraue hoch.
Aber spätestens als Lukas dann meinte, dass er gehen würde und das auch postwendend tat, verstand Matthias die Welt nicht mehr. Bei Odin, das hatte er doch nicht ernst gemeint!

„Lukas, warte, das war doch nurn Scherz!“, rief er ihm hinterher, aber der Norweger war schon verschwunden. So konnte er nur die Augen verdrehen und leicht seufzen. Und kurz darauf konnte er sich Berwalds Missstimmung auch noch reinziehen. Warum sind denn heute alle mit dem falschen Fuß aufgestanden? Nur wegen dieser Träume? Meiner war auch nicht sonderlich, na und?, fragte sich Danmark und blickte Sverige verständnislos an.
„Klar wars dumm, war doch auch nur aus Spaß“, versuchte er sich erst zu verteidigen, und verstand nicht, weshalb man ihn dafür bitte hassen könnte und warum Norge das so ernst nehmen könnte. Er hatte ihm doch nie gesagt, dass er ihn ernst nehmen sollte. Und … ach manchmal war er einfach komisch. Und Schweden auch. Er kam eigentlich immer gut mit ihnen aus, bis er an Punkte gelangte, wo er mit seinem Latein einfach am Ende war.

„Pff, der soll mal nicht so empfindlich sein. Selber teilt der Gute ja auch gerne aus. Der kriegt sich schon wieder ein“, erwiderte Danmark und wollte weiter gemütlich sein Brot essen, als Sverige dann plötzlich einfach ebenfalls den Abflug machte und ihn allein zurückließ.
Man…was soll denn das jetzt?, fragte er sich und fand es reichlich unfair. Er versuchte so zu tun, als machte es ihm nichts aus. Nahm ein Messer und schnitzte an einer Holzfigur weiter, wartend. Doch niemand der anderen beiden kam zurück. Und bald wurde ihm langweilig. Also stand er auf und beschloss in den Wald zu gehen, um sie zu suchen.
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In einer Mittsommernacht… ~ [Im Nordischen Wald / 10. Jahrhundert]
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