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 Caught in a frozen hell [Natalias Haus, Minsk / 1925]

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Natalia Arlovskaya
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BeitragThema: Caught in a frozen hell [Natalias Haus, Minsk / 1925]   Di Jan 22, 2013 10:19 pm

[Einstiegspost]

[Natalia / Toris]

Natalia lief die Straßen von Minsk entlang und warf sich die Haare über die Schulter. Sie blickte sich um und lief weiter. Allein. Stets versuchte sie sich zusammenzunehmen, auch wenn es ihr eigentlich zum heulen war. Denn jetzt, wo sie in der Soviet Union wieder bei Ivan wohnte, hatte sie gedacht, es würde alles anders werden. Hatte gedacht, dass er sie vielleicht heiraten würde. Doch nichts.
Vielleicht hätte sie unabhängig bleiben sollen. Die anderen Staaten hatten das seit dem ersten Weltkrieg geschafft.
Aber sie war zu ihm zurückgelaufen, weil sie Ivan treu bleiben wollte. Und weil sie gehofft hatte, dass er sie nun endlich anders wahrnehmen würde, wenn sie als einzige zurückkehrte. Doch er hatte sich nur oberflächlich gefreut, im Grunde war es ihm möglicherweise auch egal, wo sie war?
Aber mir ist es nicht egal. Ich bin eine Soviet. Und irgendwann werde ich seine Frau sein, dachte sie sich und trat gegen eine leere Dose, die nun über die leicht verschneite Straße hüpfte aber dann in einem Schneehaufen stecken blieb.

Plötzlich begann es zu schneien. Unbeirrt lief die Weißrussin weiter und lief zum Rathaus, wo auch ihr Haus nicht weit davon weg lag. Vier Jahre hatte sie es geschafft dort mehr oder weniger unabhängig zu leben, aber dann war sie wieder bei Ivan eingezogen. Manchmal kam sie hier her, wenn sie es bei Ivan nicht mehr aushielt. So auch heute. Sie lief auf ihr Haus zu, nur um zu sehen, dass jemand bereits vor ihrer Tür stand. Toris. Anscheinend wollte er sie besuchen, weil … nun ja, seit sie damals beide unabhängig geworden waren, hatten sie sich quasi ausgesöhnt… jeder würde sein eigenes Leben von nun an gehen und sie würden einfach wie erwachsene Menschen friedlich nebeneinander existieren. Dass er sie besuchen könnte, hatte Natalia ihm eigentlich nie erlaubt. Und dass sie wieder zu Ivan zurückgegangen war, hatte sie ihm auch nie erzählt. Immerhin hatte sie damals so stark geklungen, als sie ihm gesagt hatte dass sie jetzt unabhängig war und diese Sache, dass es sich nun doch nicht mehr so verhielt, war ihr nun nahezu ein wenig peinlich, noch dazu, wo ihr Plan (bis jetzt noch) nicht aufgegangen war.

Und auch jetzt würde sie nur ungern mit ihm darüber sprechen. Würde sie eben noch eine Weile in der Kälte herumlaufen. Alles war ihr lieber, als seinen Weg zu kreuzen.
Deshalb drehte sie sich wieder um und wollte mit schnellen Schritten davon gehen, bevor Toris sie bemerkte. Wäre da nicht diese glatte Stelle unterm Schnee gewesen, die sie ausrutschen ließ…
Ein Aufschrei, und dann ein Aufprall und dann der verwirrte Blick, als sie sich plötzlich im Schnee wieder fand.
„Verdammte Scheiße“, fluchte sie auf weißrussisch, und Toris hatte sie für diesen Augenblick schon wieder ganz vergessen.
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BeitragThema: Re: Caught in a frozen hell [Natalias Haus, Minsk / 1925]   Do Jan 24, 2013 12:46 am

Toris lief durch den Schnee und zog auf dem weißen Grund eine Spur von Fußstampfen hinter sich her, die sich irgendwo in der Richtung verloren aus der er gekommen war.
Leicht fröstelnd zog er seinen Schal etwas enger, setzte seinen Weg fort und beglückwünschte sich, dass er die Handschuhe doch mitgenommen hatte.

Denn auch wenn er Osteuropäer war, fand er es doch ein Bisschen kalt. Überhaupt mochte er den Sommer viel lieber. Dann waren die weiten Felder, an denen er nun vorbei lief, in Gold-und -Orangetöne getaucht, die Pflanzen glitzerten im Sonnenlicht und wiegten sich im warmen Sommerwind. Dann konnte er den ganzen Tag auf dem Acker verbringen, den Weizen ernten und danach im nächstbestem See den Abend beim Schwimmen gehen ausklingen lassen. Aber jetzt waren die Felder von einem fast langweiligen weiß bedeckt und den See würde er aller Wahrscheinlichkeit von unten betrachten, wenn er drüber lief und einbrach.

Er blieb kurz stehen, fummelte die Handschuhe aus seiner Tasche und zog sie an.
Jetzt fing es auch noch an zu schneien. Toris blickte in den Himmel.
Vielleicht akzeptiert sie mich mehr, überlegte er, wo ich doch jetzt unabhängig bin?

Nur wegen ihr war er ja auch unterwechs und wegen ihr machte er den Umweg die Straße runter und ging nicht direkt links beim Rathaus die Ecke.
Extra früh war Toris aufgestanden und hatte sich auf den Weg gemacht, nachdem alles erledigt war natürlich, und betrat das Geschäft, wegen dem er den Umweg auf sich genommen hatte.
Aber das war nun mal der einzige Blumenladen in der Nähe, der auch im Winter offen war.
Mit einem höflichen Lächeln trat er ein und kaufte einen Blumenstrauß mit einem kunstvollen Mix aus blauen und weißen Blumen, der ihm direkt ins Auge gefallen war.


Er verabschiedete sich, setzte er seinen Weg fort. Und kam irgendwann an seinem Ziel an.
Leicht nervös stand er nun vor Natalias Haustür und sah auf die Klingel.
Er wollte schon drücken, hielt dann aber inne. Was, wenn er sie überrumpelte? Sie hattensich schon sehr lange nicht mehr alleine getroffen und sie wusste ja gar nicht Bescheid. Aber Natalia war nicht die Art von Mädchen, die sich schnell überrumpeln ließen, dies war nur einer der vielen Sachen die er interessant an ihr fand.


Letztendlich klingelte er doch und wartete…und wartete…und wartete.
Hatte sie ihn gesehen, keine Lust auf ihn und machte nicht auf? Nein bestimmt nicht.
Bevor ihn noch mehr Zweifel heimsuchen konnten wurde er plötzlich von einer gut bekannten Stimme auf einer gut bekannten Sprache aus seinen Gedanken gerissen.
Mit einem leichten Lächeln auf den Lippen drehte er sich um.
Leicht verwirrt suchten seine Augen nach Natalia, die nicht wie erwartet hinter ihm stand sondern auf dem Boden lag.
Er entdeckte sie und stand sofort neben ihr um ihr aufzuhelfen.
„Hallo Natalia.“, sagte er, froh sie mal wieder zu sehen.



Zuletzt von Toris Laurinaitis am Mo Jan 28, 2013 12:50 am bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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Natalia Arlovskaya
Wahnsinnsbraut
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BeitragThema: Re: Caught in a frozen hell [Natalias Haus, Minsk / 1925]   Fr Jan 25, 2013 1:22 pm

(ooc. Hab dir mal gepostet. Die Fehler in deinem Post haben ja keinen Einfluss auf seine Handlung und das kannst du ja auch nachträglich noch ändern)


Natalia versuchte gerade, wieder aufzustehen, als sie im nächsten Moment eine bekannte Stimme hörte. Den Vollidioten hatte sie ja schon ganz vergessen. Sie seufzte kaum hörbar und blickte zu ihm auf.
„Toris“, sagte sie mit einem gefährlichen Unterton. Die Weißrussin hatte keine Lust ihm zu begegnen und schon gar nicht jetzt.

Sie befand sich nun nämlich in einer Lage, auf die sie keineswegs stolz war. Vor ihm am Boden liegend. Das könnte man auch auf ihre Situation übertragen, immerhin war er unabhängig und sie… Es war meine eigene Wahl, dachte sie sich schließlich und befand, dass sie einfach dazu stehen sollte, wieder zu Ivan zurückgekehrt zu sein. Aber sie war nicht unbedingt stolz darauf. Und an Tagen wie diesen bereute sie ihre Entscheidung auch. Doch was konnte sie schon tun? Sich von Toris helfen lassen? Sicher nicht. Dann griff doch wieder ihr Stolz.

Und so wollte sie sich auch nur ungern jetzt von ihm helfen lassen. Sonst dachte er ja noch, sie bedürfe seiner Hilfe. Diese Blöße wollte sie sich nicht geben.
„Soll ich dir wieder die Finger brechen?“, fragte sie deswegen zynisch, als er ihr die Hand hinhielt, um ihr aufzuhelfen. Sie brauchte seine Hilfe nicht, sie konnte allein aufstehen.

Dachte sie zumindest. Denn als sie im nächsten Augenblick versuchte, aufzustehen, rutschte sie auf dem Eis nochmals aus, was sie erneut fluchen ließ. Also griff sie schließlich ziemlich grob doch nach Toris‘ Hand und zog sich daran hoch. Bild dir darauf bloß nichts ein, dachte sie allerdings, schenkte ihm einen kühlen Blick und verschränkte die Arme.

Natalia ging ein wenig an ihm vorbei und wollte ihn gerade fragen, warum er hier war, um ihm dann dezent zu sagen, dass er eigentlich gleich wieder gehen könnte, als sie den Blumenstrauß bemerkte.
„Was ist das?“, fragte sie und zog ihr Näschen leicht kraus. Es war ihr suspekt. Mit äußerst skeptischem Blick begutachtete sie die Blumen.
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BeitragThema: Re: Caught in a frozen hell [Natalias Haus, Minsk / 1925]   Do Jan 31, 2013 11:58 pm

Das Natalia hinfiel sah man nicht alle Tage. Sie wirkte so auf dem Boden, wirklich niedlich und Toris musste unwillkürlich noch mehr lächeln, als sowie so schon.
Man sah aber, dass es ein ehrliches und freundliches Lächeln war und kein Ich-lach-sich-jetzt-aus-Lächeln.
Helfend hielt er ihr also die Hand hin. Sie ist so schön, dachte er. Wenn sie sich etwas anders hinlegen würde, ihre blasse Haut auf dem Schnee, die langen Haare und die Künstler würden sich prügeln um ein Bild davon malen zu können.


Sein Lächeln wurde allerdings etwas weniger als sie seinen Namen, mit diesem Unterton aussprach, auf ein Bisschen mehr Freude ihrerseits, hatte er schon gehofft, schließlich hatten sie sich lange nicht gesehen.
Aber er hatte ja auch nicht viel erwartet. Oder doch? Er wusste es nicht. Am Ende hat er eigentlich nur gehofft.

Dann sprach sie die Sache mit dem Fingerbrechen an und seine Hand zuckte kurz, unter der Erinnerung an die Schmerzen, die das nach sich gezogen hatte.
Aber er hielt sie ihr dennoch weiter hin. Trotzdem versuchte sie alleine aufzustehen und viel wieder hin.
Sie ja schon fast hilflos aus, das war ein so seltenes Bild, dass sich Toris zusammenreißen musste sie nicht mit offenem Mund anzustarren, was sie vermutlich falsch interpretiert hätte.


„Oh, das ist aber glatt“, sagte er um zu unterstreichen, dass die Schuld natürlich am Boden und nicht an ihr lag.
Irgendwo in seinem Unterbewusstsein registrierte er, dass sie in Kauf nahm weiter hinzufallen anstatt sich von ihm helfen zulassen, was ihn verletzte. Aber das ignorierte er jetzt.

Dann nahm sie doch seine Hand und zog sich daran hoch. Und sah ihn mit verschränkten Armen an .
Noch immer elektrisiert durch ihre unerwartete Berührung, sah er ihr zu wie sei etwas ihm wegtrat.
Dann sah sie auf den Strauß und fragte was das sei.

„Ja richtig, die sind für dich.“, sagte er mit einem Lächeln und hielt ihr den Strauß hin. Was sie wohl dazu sagen würde? Ob es vielleicht doch keine so gute Idee gewesen ist? Aber er hatte sehr sorgsam ausgewählt. Auf einmal wurde er sehr nevös. Oh Gott, dachte er, hätte ich doch bloß auch Schokolade mitgebracht...
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Natalia Arlovskaya
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BeitragThema: Re: Caught in a frozen hell [Natalias Haus, Minsk / 1925]   Sa Feb 02, 2013 4:45 pm

Natalia blickte weiterhin skeptisch und nickte nur, als er meinte, dass es glatt wäre. Ja, und das nächste Mal würde sie besser aufpassen. Nochmal wollte sie sich nicht eine solche Blöße geben. Dass sie sich von ihm aufhelfen lassen musste nagte immer noch an ihrem Stolz. Von ihm!
Sie blickte ein wenig verächtlich zu dem Strauß, bevor sie wieder aufsah, als Toris meinte, dass die Blumen für sie seien.

„Für mich?“, fragte sie sarkastisch und bemerkte auch schon, dass Toris ihr den Strauß hinhielt. Wie kam er nur auf die bescheuerte Idee, ihr Blumen zu schenken? Sie hatte schließlich nicht Geburtstag und sie war auch keine gefühlsdusselige Kuh oder alte Oma, die sich über sowas freute. Wobei sie sich über Blumen von Ivan wahrscheinlich schon gefreut hätte. Nur eben nicht über welche von Toris.

„Ich mag keine Gladiolen“, sagte sie schließlich trocken. Dann ließ Natalia ihn mit ausgestreckter Hand und Strauß da stehen, ohne ihn anzunehmen und ging an ihm vorbei zu ihrer Haustür. Der Schlüssel drehte sich im Schloss und sie fragte sich, ob sie einfach reingehen sollte und ihn vor der Tür stehen lassen sollte. Hätte sie durchaus tun können.

Doch irgendwas wie Neugierde brachte sie dann doch dazu, zumindest den Grund seines Erscheinens in Erfahrung zu bringen. Vielleicht hatte er ja wichtige Neuigkeiten für sie? Vielleicht würde sie ja irgendetwas verpassen? Nicht, dass sie eine gesteigerte Lust hatte, ihn zu sich in die Wohnung zu bitten, aber wegen einer Frage würde ihr schon kein Zacken aus der Krone brechen. Dann könnte sie ja immer noch die Tür zuschlagen.

Also blickte sie über ihre eigene Schulter und lächelte Toris süffisant an.
„Ach ja, bevor ichs vergesse… warum warst du überhaupt hier?“, sagte sie schließlich und setzte es bewusst in die Vergangenheitsform. Um Toris zu verdeutlichen, dass sie keinen Besuch seinerseits wünschte und dass er eben die längste Zeit hier gewesen war.
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BeitragThema: Re: Caught in a frozen hell [Natalias Haus, Minsk / 1925]   Mi Feb 06, 2013 4:26 pm

Natalia nickte und sah nicht sehr begeistert aus. Sofort wurde Toris etwas nervös.
Nein, dachte er sich. Er war jetzt unabhängig und das würde sie sicherlich beeindrucken.
Er wusste ja nicht dass sie selber schon wieder bei Russland war. Und das war wahrscheinlich auch besser so, sonst hätte er sich gar nicht her getraut.
Schon drei Mal hat er sich auf den Weg gemacht, Angst bekommen und ist zurückgegangen.

„Für mich“, fragte Natalia nach dem Blumenstrauß und Toris nickte eifrig.
Sein unsicheres Lächeln verschwand kurz von seinem Gesicht, als sie ihm sagte sie möge keine Gladiolen.
Dann ging sie ohne den Strauß zu nehmen einfach zum Haus. Toris sah ihr nach.
Verdammt, was machte er denn jetzt mit dem Strauß? Er hielt ihn zunächst weiter in der Hand und ging ihr nach.

Natalia schloss auf wartete aber noch kurz bevor sie eintrat und fragte: „Ach ja, bevor ichs vergesse… warum warst du überhaupt hier?“,
Toris wollte schon antworten als ihm auffiel warum warst du hier?
„Uhm noch bin ich ja da…“, sagte er weiter unsicher lächelnd.
Verlegen sah er an ihr vorbei.
„Ich dachte einfach…das wir uns schon lange nicht mehr gesehen haben…“, jetzt sah er sie direkt an „Und da dachte ich, ich komme mal vorbei.“
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Natalia Arlovskaya
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BeitragThema: Re: Caught in a frozen hell [Natalias Haus, Minsk / 1925]   Mo Feb 11, 2013 1:02 pm

Natalia blickte auf und ihm in die Augen. Es waren nicht sonderlich bahnbrechende Argumente, die er da vortrug, warum er hier war. Wieso sollte sie ihn also zu sich hereinbitten? Sie hatte gedacht, es wäre möglicherweise etwas politisches, aber wieso kam er einfach so vorbei? Na gut, sie hatten sich quasi vertragen, aber das hieß doch jetzt nicht gleich, dass sie von null auf hundert gehen mussten und gleich Freunde sein mussten.

Das waren sie mal gewesen, aber Natalia glaubte, das wäre eine Erinnerung aus Kindertagen und sie könnten nie wieder so sein. Auch wenn Toris jetzt wieder stärker war, als sie geglaubt hatte, aber da war Ivan und sie konnte ihn nicht verlassen… all diese Dinge. Deswegen dachte sie, dass es das beste wäre, wenn sie einfach getrennte Wege gingen. Er war so anders als sie und er nervte sie auch dezent, was noch hinzukam.

„Ja – aber jetzt hast du mich ja gesehen“, erwiderte sie und lehnte in der nun geöffneten Tür.

„Ich sollte dann mal reingehen, was?“, sagte sie und lächelte gequält. Das war alles so blöd gelaufen. Nichts desto trotz war sie unsicher, ob es richtig war, sich einfach so zurückzuziehen und ihn stehen zu lassen. Es wirkte so, als hätte sie Angst vor ihm – und sie hatte doch keine Angst vor so einem, wäre ja nochmal schöner. Und so ließ ihr Stolz es auch nicht zu, dass Toris so etwas von ihr denken könnte.

„Kannst kurz mitkommen, aber fall mir bloß nicht auf die Nerven“, fügte sie also hinzu. Wenn es ihr reichte, dann würde sie ihn rausschmeißen. Fertig. Wahrscheinlich nach fünf Minuten. Aber dann war sie wenigstens nicht geflüchtet.
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BeitragThema: Re: Caught in a frozen hell [Natalias Haus, Minsk / 1925]   Mi März 20, 2013 7:23 pm

Toris wurde etwas nervös. Natalia schien sich nicht mal halb so viel über seinen Besuch zu freuen und ihn zu sehen, wie er sich erhofft hatte. Trotzdem hielt er tapfer sein, leicht unsicheres, Lächeln aufrecht. Selbst so kühl und abweisend, sah sie immer noch sehr hübsch aus.
Er hatte Natalia schon immer schön gefunden, auch damals schon…
„Ja – aber jetzt hast du mich ja gesehen“, riss ihn die Weißrussin aus seinen Gedanken und Toris Lächeln wurde etwas trauriger.
Er sah zu Natalia, die an der Tür öffnete. „Aber so kurz.“, erwiderte er auf ihre Aussage.
Wenn Natalia ihn jetzt schon wieder wegschickte, wäre er auf jeden Fall enttäuscht.


„Ich sollte dann mal reingehen, was?“, sagte Natalia, etwas seltsam lächelnd. Unbeholfen machte Toris einen Schritt vorwärts blieb dann aber stehen. Sie hatte ganz deutlich ICH sollte reingehen gesagt. Nicht WIR.
Leicht traurig betrachtete Toris den Blumenstrauß, den er immer noch in der Hand hielt.
„Kannst kurz mitkommen, aber fall mir bloß nicht auf die Nerven“
Toris Miene hellte sich etwas auf und zusammen ging er mit Natalia ins Haus.
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